Christian Veigl - Willkommen in meiner Welt!

Meine Ausrüstungen

Hier erfahrt Ihr einiges über die von mir verwendeten Ausrüstungen bei meinen Hobbies. Manches mag Euch fremd und eigenartig vorkommen, aber glaubt mir, man braucht es wenn man solche Hobbies hat!

 

Fotografie

Ich fange mal mit meinem neuesten Hobby an, der Fotografie. Erst im Jänner hab ich damit wirklich begonnen, und mir das CANON EOS 600D KIT gekauft. Weil es gerade eben im Angebot war. Mittlerweile bin ich hier angelangt:

 

 

Meine Ausrüstung hat sich mittlerweile um einiges vermehrt. Mittlerweile besitze ich eine recht ansehnliche Einsteiger-Fotoausrüstung mit der ich mich nun ins Zeug legen werde. Wer es genau wissen will, das habe ich mir nun schon alles geleistet:

CANON EOS 600D EF-S 18-55 IS II Kit (Testbericht Objektiv) (Herstellerinfo DSLR)
Montana Premium SLR-Kameratasche mit Schnellzugriff (Produktbild)
SIGMA 70-300mm F4.0-5.6 DG MACRO Objektiv (Herstellerinfo)
Walimex Neopren Kamera Schutzhülle (Produktbild)
Ersatzakkus von Gilsey und Hähnel
Polaroid Filterset 58mm (Produktbild)
Cullman Primax 180 Stativ (Produktbild)
Neopren Schutzhüllen für die Objektive (4er Set) (Produktbild)
Kabelauslöser für Canon EOS 600D (Produktbild)
Kamerarucksack VANGUARD Up-Rise 46F (Produktbild) (Produktbild)
Abgestuftes Farbfilterset 58mm (6fach) (Produktbild)
Einstellbarer ND Neutralfilter (ND2 zu ND400) 58mm [Das Klumpat hab ich nicht mehr, zerlegte sich!]
Blauverlaufsfilter 58mm (Produktbild)
32GB Speicherkarten (2x)
SIGMA 18-250mm F3.5-6.3 DC MACRO OS HSM Objektiv (Herstellerinfo)
HAMA UV-Filter 62mm
HAMA Klemmstativ für Wanderrucksackmontage der Kamera bei Touren (Notlösung) (Produktbild)
HAMA UV-Filter 52mm
Metall Filter Container Stack Cap für 58mm Filter (Produktbild)
YONGNUO YN560-II Blitzgerät mit LCD-Display für EOS (Produktbild)
Gegenlichtblende für das Canon EF-S 18-55mm Objektiv (Produktbild)
Gegenlichtblende ES-62 für das Canon 50mm Objektiv (Produktbild)
PeakDesign Capture Camera Clip (Endlich eine gute Halterung für den Rucksack!) (Produktinfo)
CANON EF-S 10-18 mm 1:4,5-5,6 IS STM (Herstellerinfo) (Testbericht als Video)
Peak Design "Capture Camera Clip" (Produktbilder: 1, 2)
HAMA UV-Filter 67mm
Aputure Amaran AHL-C60 LED-Ringleuchte/Ringblitz (Produktinfo via Walimex / via Aputure)
Polaroid IR-Filter Infrarotfilter 62mm IR 720
Step-Up Adapterringe Set 7teilig (Produktbild)
Step-Down Adapterringe Set 7teilig (Produktbild)
Variabler ND-Filter 67mm (ND2 - ND400)
Delamax IR-Filter 850 Infrarotfilter 62mm IR 850 (Produktbild)
Update [01.07.2015]: AF Autofokus Zwischenringe für Canon EF & EF-S (Produktbild)
Update [15.01.2016]: CANON EF 50mm F1.8 STM Objektiv (Testbericht)
Update [05.12.2016]: Kreuzschlitten für Macroaufnahmen von Neewer (Produktbild)

 

Software

Welche Software zur Bildbearbeitung und Archivierung ich verwende, kann ich Euch auch ruhig verraten. In den letzten Jahren habe ich viele Programme ausprobiert, bin aber immer wieder auf die selben zurückgekommen. Manche sind nicht gerade billig in der Anschaffung, aber wenn man professionell arbeiten möchte, dann kommt man nicht drumherum:

Adobe Photoshop CS6 (Mein Favorit in Punkto Bildbearbeitung und Effekte)
ACD See Pro 10 (Archivierung, Exif-Bearbeitung, etc. - Da passt auch alles)
Light Image Resizer 5 (Damit mache ich die Rahmen und Wasserzeichen in den Fotos)
Photomatix PRO 5.0.4 (von HDR-Soft)
SIGMA Photo Pro 6 (Kostenlos!)

 

Natürlich ist auch alles gut versichert, denn mittlerweile hat sich ein gewisser Wert angesammelt. Begeistert bin ich von den beiden Objektiven SIGMA 18-250mm MACRO und CANON 50mm STM. Das Sigma ist ein "Immerdrauf-Objektiv" und deckt die ganze benötigte Brennweite ab, und das Canon ist ein Festbrennweitenobjektiv, mit dem man echt klasse Effekte durch Blenden- und Verschlußzeiteneinstellungen machen kann. Ich werde Euch, wenn ich Zeit habe, auch ein paar Testberichte hier posten, damit Ihr Euch ein Bild über alles machen könnt. Neu dazugekommen ist nun ein CANON CANON EF-S 10-18 mm als Superweitwinkelobjektiv. Ich habe mich deswegen für den sogenannten "Plastikbomber" entschieden, weil er von allen Testberichten (Canon, Sigma, Tamron, etc.) einfach die besten Bewertungen und ein einmaliges Preis/Leistungsverhältnis hat.

 

 

Mineralien

Zum Sammeln von Mineralien bedarf es einer kleinen abgestimmten Ausrüstung. Nicht viel, aber doch einge spezielle Dinge die man eben mithaben sollte, wenn man sich auf die Suche nach den Schätzen begibt:

 

 

Neben einem Mineralienbestimmungsbuch für unterwegs (Oben als Beispiel der GU Naturführer Mineralien und Kristalle, den ich auch selbst in Verwendung habe), einer Waschpfanne (wenn man sich auf Goldsuche in Flüssen und Bächen begibt, oder auch Smaragde im Habachtal sucht), zur Bestimmung benötigt man auch die Härteskala nach Mohs die aus genau abgestimmten Mineralien besteht, einem Ritzbesteck dass ebenfalls zur Härtebstimmung herangezogen wird und den sogenannten Strichtafeln um den Strich (Farbabrieb) der Minerale zu testen. Weiters braucht man einen kleinen Spaten, einen Geologenhammer, und ein kleines Meissel. Zusätzlich sollte man auf die gute Verpackung der Fundstücke acht geben, um sie beim Abtransport nicht zu beschädigen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dieser Grundausrüstung immer gut durchgekommen. Beim Goldwaschen in Rauris und auch beim Smaragdschürfen im Habachtal wurde ich damit fündig. Auch in Maissau, als das Gelände noch zugänglich war, schürfte ich nach Amethysten. Es ist ein eigenes Erlebnis und ein gutes Gefühl, wenn man mit einem schönen selbstgefundenen Stück nach Hause fährt.

Anmerkung: Nicht überall darf man einfach so drauf los schürfen! Es gibt genaue Richtlinien und Vorschriften, wo und wie man sich auf die Suche begeben darf. Erkundigt Euch im Vorhinein bei den zuständigen Stellen in den jeweiligen Gemeinden, wenn Ihr dieses Hobby mal selbst ausprobieren wollt.

 

 

Outdoor & Wandern

Zum Wandern verwende ich ein paar Ausrüstungsgegenstände und Packages, die ich Euch nur ans Herz legen und empfehlen kann, speziell wenn Ihr zusammen mit Euren Hunden unterwegs seid. Zu allererst möchte ich Euch hier meine Erste-Hilfe-Notfallpakete für Mensch und Hund vorstellen:

 

Erste Hilfe Set für meine Hunde

 

 

Der Inhalt des Sets besteht aus:

1x Aufbewahrungsbeutel & kleine Erste-Hilfe-Fibel
1x Einweghandschuhe
1x Selbsthaftende Verbandsbinde 7,5cm
1x Polsterbinde 6cm
1x Fixierbinde 8cm
5x Tupfer 6x6cm
2x Kompressen 5x5cm
1x Leukoplast Porös 2,5cm
1x Prontosan-Wundspüllösung 40ml
1x Verbandsschere
1x Zeckenzange
1x Pinzette
1x Einwegspritze 20ml
1x Digitales Fieberthermometer

Eigene Ergänzung: 1x Zeckenhaken-Set (Ist besser als eine Zeckenzange)
Eigene Ergänzung: 1x Akkupunkturnadel (Notmaßnahme bei Atemstillstand, nur für EH-Kursteilnehmer!)
Eigene Ergänzung: 1x Calcium-Glyconat (Bei Insektenstichen im Maulbereich)
Eigene Ergänzung: 1x Octenisept 50ml (Wunddesinfekt)
Eigene Ergänzung: 1x Maulschlaufe (Beißschutz bei Behandlungsmaßnahmen)

Dieses Set kann ich Euch über unsere Tierärztin (exkl. eigener Ergänzungen) besorgen.

 

 

Erste Hilfe Set für mich, den Zweibeiner

 

 

Der Inhalt des Sets besteht aus:

1x Wasserdichter Beutel
2x Wundverbände 10x6 cm, steril
5x Pflasterstripes 7,2 x 2,5 cm
1x Erste-Hilfe-Outdoor Spickzettel
1x Rettungsdecke 160 x 210 cm
1x Vinyl-Handschuhe
1x Leukoplast Rollenpflaster 5 m x 1,25 cm
1x Verbandpäckchen mittel mit nichthaftender Kompresse

Eigene Ergänzung: 1x Micropur Forte zur Wasserentkeimung
Eigene Ergänzung: 1x Sport Tape
Eigene Ergänzung: 4x Magnesium Brausetabletten
Eigene Ergänzung: Kugelschreiber und Feuerzeug

Dieses Set gibts über AMAZON oder im guten Outdoorfachhandel (exkl. eigener Ergänzungen).

 

Der Rucksack

Rucksäcke hatte ich schon viele. Jeder hatte das eine oder andere grobe Manko. Keiner hielt wirklich was er versprach, und selbst in meiner beruflichen "Sidestep-Tätigkeit" bei einem Outdoorausrüster, fand ich keinen wirklich passenden Rucksack, egal welcher Marke, obwohl ich da eigentlich an der Quelle saß. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass man bei den meisten Fabrikaten eigentlich den Namen zahlt, und nicht das Teil selbst. beim Rucksackkauf kann ich von Internetbestellungen nur abraten! Ihr werdet nicht das passende Teil für Euch erhalten, und die richtige Beratung in einem Fachgeschäft ist das A & O dafür! Nach all der Sucherei habe ich dann einen Rucksack der Marke "Wilder Kaiser" (Eybl) gefunden, den Via Alpina 65. Grundsätzlich hat dieser Rucksack alles was ich wollte. Das verstellbare Gurtsystem, eine unterteilbare Hauptpackzone, Seitentaschen, genügend Möglichkeiten auch anbei was draufzupacken, und ein Deckelfach mit Unterteilung für kleinere Dinge. Der Rucksack ist durch Stellgurte auch gut an den gepackten Inhalt einstellbar. Aber wie schon erwähnt, gibts auch hier zwei Mankos: kein Regenschutz "on bord". Ich musste also einen separaten Regenschutz dazu kaufen. Der zweite Kritikpunkt ist die Fixierung für die Wanderstöcke, die zu klein (die Befestigungsschlaufe ist zu kurz) ausgefallen ist. Daher leider unbrauchbar. Bisher habe ich mit diesem Rucksack nun 2 Jahre lang Erfahrung sammeln können, und bin echt zufrieden. Er sitzt gut, drückt nicht, lässt sich wirklich wunderbar anpassen und einstellen. Er ist auch ziemich reißfest, und ich schaffte es bisher nicht ihn zu beschädigen. Der Preis von 109 Euro plus 19,90 für den separaten Regenschutz ist er daher mit Sicherheit wert, und war trotzdem weit günstiger als vergleichbare Modelle der Markenfirmen.

 

Die Stirnlampe

Wichtig für Unternehmungen im Dämmerlicht oder Nachts ist die die Stirnlampe. Auch hier gibts eine breite Palette von Anbietern aller Preisklassen. Leicht und klein sollte sie sein. Kein Akku sondern batteriebetrieben sollte sie sein (Warum? Ladegeräte gibts Outdoor selten, wenn der Akku wegen Kälte zusammenbricht! Batterien kann ich im Rucksack mitnehmen, und die sind auch kälteresistent!). Die Wahl fiel nach längerem suchen und auch testen auf die LiteXpress liberty 116. Einstellbarer Fokus, 107 Lumen Leuchtstärke, Rot-Blau-Grün für Sonderanwendungen, und Dimmbarkeit (5-107 Lumen), bis 104m Leuchtweite, 4 - 165 Stunden Leuchtdauer je nach Stärke und die Stoß- und Wetterfestigkeit machten diese Stirnlampe zu meinem Favoriten. Mittlerweile 5 Jahre im Einsatz mit null Problemen, zeugen von der Qualität der liteXpress Stirnlampen. Die Liberty 116 gab es mal um 68 Euro, und ist mittlerweile um die Hälfte zu haben. Auch der Nachfolger Liberty 116-2!

 

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Fotos: Amazon

 

Trinksystem

Da ich kein Verfechter von Trinkblasen oder sonstigen gleichartigen Trinksystemen bin, und eher zu meinen Aluflaschen oder Standard-Plastikflaschen greife, suchte ich ein geeignetes Trinksystem, dass ich an all diesen verschiedenen Flaschentypen verwenden konnte. Mit dem "Source Convertube Art. 2030160200" habe ich genau das Richtige gefunden. Egal ob Plastikflasche, Laken, Sigg oder ähnliche Trinkflaschen, dieses Adaptersystem passt nahezu überall und ist auch leicht zu reinigen! Anmerkung: NICHT geeignet für kohlesäurehältige Getränke! Ab 17 Euro via Amazon erhältlich.

 


Foto: Amazon

Update per Mai 2017: Mittlerweile habe ich das Trinksystem nicht mehr in Verwendung. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass trotz intensiver Reinigung mit den dazugehörigen Bürsten und Spülen mit viel Wasser, es immer wieder zu Schimmelbildung in den Leitungen und im Mundstück kommt. Das geht gar nicht, weil es auch gesundheitsgefährdend ist. Eine Lösung für dieses Problem habe ich noch nicht gefunden, und bis dahin, bleibt es eben zu Hause.

 

Externes Batterie-Akkupackladegerät

Unterwegs kann es immer wieder mal passieren, dass man zu viel Akku am Smartphone verbraucht hat. Sei es durch Navigation, Fotografieren, Gespräche, etc. - dann stellt sich die Frage: Was tun? Auch für diese Fälle war ich lange auf der Suche nach einem unkomplizierten Ladegerät, dass mit Batterien funktioniert. Wie schon erwähnt, können Akkus ziemlich schnell bei Kälte ihren Dienst versagen, Batterien nicht, und diese gibts auch fast an jeder Tankstelle nachzukaufen, wenn man welche braucht. Auch hier wurde ich in Amazon fündig, und kaufte mir um 10 Euro ein batteriebetriebenes Ladegerät das mit 4 AA-Zellen auskommt. Zweimal Vollladen meines HTC One X waren damit problemlos möglich. Auch zu diesem Produkt kann ich nur Positives sagen. Ich habe meine Reserve also immer dabei, und bin weder von einer Steckdose mit Ladegerät, noch auf die Sonne (Solarladegerät) oder Zusatzakku (schlecht bei Kälte) abhängig.

 


Foto: Amazon

 

Kartentasche - wasserdicht

Ein unbedingt notwendiges Utensil ist eine wasserdichte Kartentasche! Erstens schützt man damit das ohnehin schon teure Kartenmaterial, und zweitens kann man diese Tasche lässig an einem Schlüsselband am Rucksack befestigen und hat die Karte immer griffbereit. Gibts ebenfalls via Amazon.

 


Foto: Amazon

 

Biwaksack

Alleine unterwegs sein ist cool. In fremdem Terrain ist es interessant und aufregend. Aber was ist, wenn man sich wirklich mal verlaufen hat oder einen die Dunkelheit oder Müdigkeit/Schwäche überrascht? Auf meinen Solotouren habe ich daher immer meinen Salewa Biwaksack mit. Er ist beschichtet und dicht bis 10.000 mm Wassersäule, hat eine Kapuze mit Schnürzug (von innen zu verschließen), inklusive Notfallpfeife und einer Reißverschlussöffnung unten. Bei einem Maß von 220x80cm groß genug und auch bequem, und das Gewicht von 440g mit zu schleppen, muss es einem zur eigenen Sicherheit einfach wert sein, wenn man alleine in den Bergen unterwegs ist. Biwaksäcke gibts im guten Handel ab 30 Euro.

 


Foto: Amazon

 

Inox Marttiini Finnenmesser

Mein liebstes Messer, dass ich auch immer dabei habe, ist das extrem scharfe Marttiini Finnenmesser. Die Produktbeschreibung sagt auch alles: Das Marttiini Messer ist mit einer Klinge aus rostfreiem Stahl ausgestattet. Der Griff wird aus schön gezeichnetem Birkenholz gefertigt. Ein breiter Knebel bietet der Arbeitshand Schutz vor dem Kontakt mit der Klinge. Die Naturleder-Scheide ist mit einer Kunststoff-Einlage ausgerüstet, die ein Durchstechen verhindert. Nicht billig, aber unverzichtbar! Ich möchte es nicht missen.

 


Foto: Amazon

 

Schutz der Fotoausrüstung

Da ich auf Wandertour natürlich nicht den Fotorucksack verwende, sondern den normalen Wanderrucksack, musste ich mir für die Fotoausrüstung die ich mitnehmen will, besondere Schutzmaßnahmen einfallen lassen. Da ich meist ohnehin nur die Kamera selbst, und ein oder zwei Objektive dabei habe, verwende ich Neopren-Schutztaschen. Diese sind wasserdicht und schützen auch vor leichten Stößen die innerhalb des Rucksacks auftreten können. Das Kleinzeug wie Akkus, Filter, Reinigungspen, etc. kommt auch in eine Neoprentasche, da ich ohnehin nicht das ganze 4er-Set in Gebrauch habe.

 


Fotos: Amazon

 

Nach einigen Einsätzen mit einer improvisierten Halterung für die Kamera (das Tragen am Kameragurt um den Hals wurde mir dann mit der Zeit doch zu mühsam) bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass doch etwas professionelleres her muss. An und für sich ist diese Lösung nicht so schlecht gewesen, aber mit der Zeit hat mir das Handling nicht mehr wirklich gefallen, und auch die nach unten hängende und doch beim Bücken baumelnde Kamera war teilweise hinderlich. Ich musste immer aufpassen, dass sie nicht wo gegen stoßen würde, wenn ich was aufhob, oder mich bückte. So kam ich auf folgendes Produkt:

Ich kann noch kein Urteil darüber abgeben, doch das Teil schaut sehr stabil aus, war in Sekunden am Rucksack befestigt, und auch die Kameraplatte rastet gut und fest an der Halterung ein. Gesichert durch einen Schnappverschluss und zusätzlich einer Schraubsicherung sollte die Kamera da wirklich fest sitzen. Ich werde Euch auch darüber hier an dieser Stelle noch genauer informieren.

Update per 29.09.2014: Ich habe das Teil (wie man anhand des Fotos oben rechts sehen kann) erfolgreich getestet. Die Handhabung war, wie erhofft einfach und sicher. Die Kamera hängt an einer Position, wo sie echt nicht stört. Man hat die Bewegungsfreiheit der Hände nicht eingeschränkt. Einziger Mangel: Durch das oftmalige Aus- und Einrasten der Kamera an dieser Position zerkratzt man sich die Basisplatte relativ schnell und sie schaut dementsprechend aus. Das beeinträchtigt nicht die Funktion! In jeder nur erdenklichen Lage und auch beim Abnehmen und wieder Aufnehmen des Rucksacks war die Halterung perfekt stabil! Als es zu regnen begann konnte ich sogar ein "Jausensackerl" über die Kamera stülpen und diese zusammen mit dem Sackerl in die Basisplatte einrasten lassen! Also ich würde dem Teil 4 von 5 Sternen geben (1 Stern Abzug wegen dem leichten zerkratzen durch das Handling).

Update per 05.08.2016: Die Kamerahalterung habe ich nach wie vor im Einsatz, und sie hat sich bisher wirklich bewährt. Manchmal ärgere ich mich damit fürchterlich ab, wenn ich unabsichtlich die Arretierung betätige und die Kamera dann nicht von der Halterung abbekomme, aber mittlerweile habe ich den Handgriff zur Entriegelung heraus, und die Sache ist schnell erledigt.

 

GPS-Gerät

Nachtrag per 25.01.2016: Mittlerweile habe ich mein Garmin OREGON 650t seit August 2015, also über 5 Monate, im Einsatz und bin mit dem doch relativ teuren Teil sehr zufrieden. Es hat zwar einige Macken in der Menüführung (was leicht dazu führt, dass man sich die Einstellungen löscht und das Teil neu konfigurieren muss) aber wenn man es mal weiß, dann kann man damit leben. Das Display ist gut ablesbar, ist zwar kein Vergleich zum Smartphone weil kleiner, aber die schnelle Satellitenerfassung und die gute Streckenaufzeichnung, sowie das Streckenrouting wiegt das alles auf. Den Track hineinspielen (direkt von GPSies als GPX-Datei ins Gamin!) und starten. Das wars auch schon. Bisher hat es mich sogar in dichten Wäldern nicht verlassen und mir exakt die Navigation angezeigt. Was mich am meisten überrascht hatte, war die Qualität der eingebauten Kamera! Top-Bilder muss ich sagen! Ist zwar keine Spielereflexkamera, aber ich denke für Schnappschüsse einer Wanderung doch sehr akzeptabel. Ich weiß zwar bis heute nicht, wie viele Bilder man machen und speichern kann, aber ich gehe von Minimum 500 aus. Das reicht mir vollkommen.


Nachtrag per 08.12.2016: Nach mittlerweile dem 4. Softwareupdate durch Garmin, funktioniert das GPS-Gerät nicht mehr so wie am Anfang. Die Aufzeichnungen der Tracks sind teilweise fehlerhaft, und die Streckenberechnung stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein. Die Strecke wird länger angegeben als sie tatsächlich ist. An was der Fehler liegt, konnte mir auch mein Händler nicht sagen ... mit dem aktuell per heute eingespielten Update sollte dieser Fehler jedoch behoben sein. Ich werde sehen. Die Displayschutzfolie die ich verwende (Amazon, angebliche "Panzerfolie") hat wirklich gehalten, was sie versprach. Mir ist das Gerät mit dem Display voraus auf einen Stein gefallen. Ich dachte schon, das wars nun. Doch was sich als "Einschlag" im Displayglas zeigte, war dann nur ein "Krater" in der Schutzfolie! Das Display ist vollkommen unbeschädigt gewesen! Super!

Update per Mai 2017: Nachdem ich schon ziemlich sauer auf das Teil war, wurde mit dem Update auf Version 5 wieder einiges gut in der Funktion gemacht. Doch der Hammer kam vor ca. 4 Wochen. Das original mitgelieferte Kartenmaterial (ÖSTERREICH TOPO 4 PRO) fing an, auszufallen. Zuerst nur teilweise (Wege und Höhenlinien), dann immer mehr (ganze Kartenflächen verschwanden komplett!), und zu guter Letzt, hatte ich nur mehr eine weiße Anzeige ohne irgendwas drauf! Die Garmin-Micro-SD-Karte im PC überprüft, zeigte eigentlich keine Fehler. Trotzdem war das Kartenmaterial nicht mehr verwendbar! Ein Anruf bei Garmin in Graz (Gebührenpflichtig!) brachte als einzige Lösung nur den Neukauf des Kartenmaterials, da man eine Garantie auf Speichermedien einfach ablehnte!! Das kanns wohl nicht sein! 19 Monate Funktion, und dann soll man um 140 Euro das selbe Produkt nochmals kaufen? Bei einem 450 Euro teuren GPS? (Die Lösung war dann leider ein (gekrackter) Download aus dem Internet mit der TOPO 4 PRO den ich auf eine neue Mirco-SD speicherte. Und siehe da: Mein Garmin funktionierte wieder wie am ersten Tag! Ich lasse mich sicher nicht verar.......!

 

Sonstiges

Was habe ich sonst noch so mit? Nun, da wäre noch mein Flachmann, der immer bestens dazu geeignet ist, auf der Strecke neue Wanderfreundschaften zu schließen. Einen Satz Booties für die Hunde (Ich hab welche von Walker - Futterhaus - vollkommen ausreichend als Pfotenschutz nach Verletzungen, nicht geeignet für den Sport!), Pfotencreme in der Tube (ebenfalls Futterhaus), mein Magnesiumöl (MG Pur, wirkt besser als alle Magnesium-Brausetabletten und wird direkt auf die Haut aufgetragen. Aus der Apotheke!), Hirschtalgcreme (Reformhaus) für die Füsse wenns mal mehr Kilometer werden sollen, Trinkschüssel (mit anmontiertem Karabiner um sie außen am Rucksack befestigen zu können) für die Hunde, eine 1.5 Liter Alu-Getränkeflasche (Sigg) für mich und eine mit 1.5 Liter Wasser für die Hunde. Eine oder zwei Packungen Taschentücher müssen auch immer dabei sein.

Weiters habe ich Fahrradhandschuhe (für die Wander- oder NW-Stöcke), und natürlich entweder meine Teleskop-Wanderstöcke oder meine Leki-Nordic-Walking-Stöcke mit abklippbaren Handschlaufen mit. Wenn das Wetter mal so gar nicht passt und sich mit Regen oder gar Schnee einstellt, nehme ich auch meine Gamaschen mit. Diese verhindern dass Schnee und Wasser in die Schuhe eindringen, und man mit nassen Socken latschen muss. Eine 4m lange Sicherungsleine mit beidseitigen Bergsteigerkarabinern ist ebenfalls dabei, um die Hunde auch mal zwischen Bäumen oder ähnlichem sichern und anbinden zu können, also ein transportables "Ersatz-Stake-Out". Dies funktioniert aber nur, wenn die Hunde keine "Leinenbeißer" sind! Aus Sicherheitsgründen und zur "Der tut nix" Abwehr habe ich am Gürtel auch immer eine Dose Pfefferspray (Sprühstrahl, kein Nebel!). Ich hasse nichts mehr als leinenlose Hunde, die ohne Besitzer mitten im Wald oder sonstwo bellend und keifend auf meine Hunde losstarten und beißen wollen!

Grundsätzlich immer dabei hatte ich die beiden Impfpässe der Hunde, und weiterhin den Activity-Pass unseres Vereins, in dem ich auch diverse Hüttenstempel sammle, als Erinnerung (141 Eintragungen mit Stand 12/2016 ab 2007) an wunderschöne Wanderungen zusammen mit den Hunden, in letzter Zeit leider nur mehr ohne Hund. In den Impfpässen beigelegt hatte ich die Versicherungsbestätigungen der Hunde, und die Registrierungsbestätigung der Chips vom BMG (Bundesministerium für Gesundheit), um die Registrierungspflicht laut Tierschutzgesetz 2005 im Kontrollfall nachweisen zu können.

 

 

Zur Kleidung im Speziellen

Regenjacke: Dare 2b Mens ARED 20000 V02 Stretch (hat bisher bei jedem noch so starken Regenguss dicht gehalten!)
Regenponcho: HIGH COLORADO Tirol Regenponcho (groß genug um auch den Rucksack darunter unterzubringen)
Winterparka:
Northland Xen Nino Parka (Wahnsinnswarm!) und seit heuer auch das Nachfolgemodell Corin Parka.
Jacket: Northland Storm Tech Sella Ms Vest (Super für die Übergangszeit)
Socken: Wandersocken von Falke und Trek Merino Wool Socks von Northland
Trekkinghosen: Northland Professional Herren Funktionshose Cumbre Winter Str. James Pants (für kühle Tage) , Northland Canvas Thermo Yan Check Pants (warm gefüttert für den Winter), und je eine Northland und McKinley Trekkinghose in leichter Sommerausführung und "Knallfarben" wegen der guten Sichtbarkeit im Gelände.
Schuhe: Lowa "Klondex III GTX" nachdem meine Klondex II GTX nach gut 900km den Geist aufgegeben haben.
Winterstiefel: Northland Khumbu HC Boots. Genauso gut wie die Kamik, nur viel leichter.
Shirts: Teilweise von Bushman (TOP-Quali zu guten Preisen, aber leider nicht in Österreich!)

Wanderstöcke:
KARIMOR Carbon X-Lite mit Tungsten-Tips und nur je 190 Gramm schwer!

 


Die KARIMOR Carbon X-Lite habe ich heuer (07/2014) das erste Mal getestet, und
bin vollst zufrieden! Das waren die bisher leichtesten und angenehmsten Stöcke die
ich je verwendet habe. Ganz klar dafür, die Bestnote!

 

Ausrüstungsergänzung per 15.01.2016: Lange hatte ich Winterstiefel von Kamik, und zwar das Modell Frontrange. Anfangs echt zufrieden damit, zeigten diese Stiefel erst später die Schwächen und Fehler als der Innenschuh anfing nachzugeben. Die verklebten Nähte im Inneren der Stiefel (die Nahtstellen innen am Außenschuh waren ziemlich roh verarbeitet) erzeugten nicht nur offene Knöchel, und enorme Druckstellen, die Lederstiefel selbst begannen größer zu werden, und nach 3 Jahren (aber wenig angezogen) passten sie einfach nicht mehr, weil ich darin herumrutschte wie in einer Scheibtruhe! Außerdem waren sie für lange Touren viel zu schwer. So wechselte ich nach einigem Probieren in diversen Geschäften und oftmals langen Beratungsgesprächen zu den Winterstiefeln von Northland! Und zwar zu den Canadian Khumbu HC Boots (Trekking und Wanderstiefel). Diese habe ich nun schon 1 Jahr, und bin begeistert. Aus 100% Leder, wasserdicht, rutschfester Gummisohle, und bei weitem leichter als die Kamik, war es in meinen Augen die richtige Wahl. Preislich gibt es fast keinen Unterschied, aber der Gehkomfort ist eine andere Welt. Leider konnte ich die Stiefel noch nicht auf meinen Schneeschuhen testen, aber auch das wird hoffentlich bald nachgeholt.

Apropos Schneeschuhe, meine sind von der Firma WOLF: Modell Impression 30, Black Sonderedition 2011, getestet mit komplettem Rucksack und Maximalgewicht. Verarbeitung: Einwandfrei! Eiskrallen: Einwandfrei! Bindung: Einwandfrei! Gesamturteil: Sehr gut!

 

 

Als Zelt für kurze Unternehmungen machte ich ebenfalls ein Schnäppchen. Das Northland HIGHCAMP 3 TENT (Expeditionszelt mit Schneeschürze), ergatterte ich um € 99,95 statt € 499,95 bei einem Aktionsabverkauf. In Rohr bei strömendem Regen und starken Windböen getestet und als super gut empfunden. Selbst meine 8-Bein-Fischerliege passt rein, somit steht dem Outdoor-Zeltvergnügen nichts mehr im Wege.


Symbolbild (Schneeschürze fehlt hier)

 

Update per 08.12.2016: Meine Lite-XPress Stirnlampe hat nach jahrelangen wirklich guten Diensten den Weg in die Kiste angetreten, um dort zu verstauben. Funktionstechnisch ist sie nach wie vor Top, doch das Gummistirnband hat sich schon so derart gedehnt, dass es unbrauchbar wurde. Es gibt leider keinen Ersatz. Also entschied ich mich zu einem Neukauf. Diesmal wurde es eine COLEMAN CXO+ 250. Nun habe ich diese auch schon seit ein paar Monaten in Verwendung, und muss sagen: Genauso gut wie die Lite-XPress! Natürlich auch mit 3x AAA-Batterien zu betreiben, so wie ich es immer möchte.


Foto: Coleman

 

Update per 07.05.2017: Meine neueste Errungenschaft, da ich bei längeren Touren immer mehrere Flaschen im Rucksack hatte, was wiederum Gewicht bedeutet, ist die "High Pulse Water Jug" mit 2,2 l Inhalt. Sie ist sehr robust, greift sich gut an, ist dicht, und macht einen wertigen Eindruck. Wie sie sich im Einsatz schlagen wird, poste ich dann nach den ersten Touren hier an dieser Stelle. Erhältlich ist das Teil über Amazon um gerade mal 12 Euro.


Foto: Amazon

Alle Inhalte und Fotos sind © 2014-2017 - Christian Veigl