{"id":1440,"date":"2017-02-16T14:37:14","date_gmt":"2017-02-16T12:37:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=1440"},"modified":"2017-10-07T09:27:48","modified_gmt":"2017-10-07T07:27:48","slug":"ich-liebe-diese-oeffentlichen-hundezonen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=1440","title":{"rendered":"Ich liebe diese \u00f6ffentlichen Hundezonen &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich liebe diese \u00f6ffentlichen Hundezonen &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; wo es keine gibt!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1443\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/IMG_20170216_122840-2-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/IMG_20170216_122840-2-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/IMG_20170216_122840-2-768x537.jpg 768w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/IMG_20170216_122840-2-1024x716.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/IMG_20170216_122840-2.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht vor was mir mehr ekelt. Vor einem halb vergammelten Hasen am Wegrand, der dort sein kurzes Leben aushauchte und nun allerlei Gew\u00fcrm als Nahrung und Versteck dient, oder vor den Hundezonen im Lande. Hundezone &#8230; schon alleine dieses Wort. Klar es bezeichnet eine Zone f\u00fcr Hunde, aber es schwingt auch so eine Art &#8220;Getto&#8221; als Zweitbezeichnung mit. Genaugenommen sind die Hundezonen ja auch nichts anderes als Gettos.<\/p>\n<p>Von hundehaltenden Hausfrauen und teils auch Alkpersonen geliebt, weil sie hier ihre Handtascherlhunde, die Fiffis und WaahWaahs, frei herumlaufen lassen k\u00f6nnen, ohne sich weiters Gedanken dar\u00fcber zu machen, ob und wo der Hund gerade hinschei\u00dft, denn die wenigsten r\u00e4umen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner weg (au\u00dfer sie werden zuf\u00e4llig mal beobachtet). Auch von muskelbepackten M\u00f6chtegerndompteuren mit ihren unerzogenen und unkontrollierbaren Viechern die sabbernd und geil wie ein Matrose nach 5 Jahren See, jeder H\u00fcndin nachhetzen und sie nat\u00fcrlich auch besteigen.\u00a0Die Ansage wenn man das als st\u00f6rend empfindet ist meist die selbe: &#8220;Die machen sich das schon aus&#8221;.<\/p>\n<p>Gleiche Ansage gibt&#8217;s bei Raufereien, bei r\u00fcpeligem Verhalten mancher Hunde, etc.\u00a0&#8211; Wenn ich ein Hund w\u00e4re, k\u00e4me mir schon das Grausen, wenn ich so ein Areal betreten m\u00fcsste, und im gleichen Moment ein Kollektiv von &#8220;das ist unser Revier&#8221; Keiffer auf mich zugelaufen kommen w\u00fcrde. Bevor die allesamt bei mir w\u00e4ren um mir dann ihre Schnauzen und Nasen in s\u00e4mtliche K\u00f6rperregionen oder an \u00d6ffnungen zu schieben h\u00e4tte ich mir schon das Fell vollgepisst. Aber das sind ja die Sozialkontakte die ein Hunde haben muss &#8230; geht es nach den meisten &#8220;Experten&#8221;.<\/p>\n<p>Sozialkontakte &#8230; ein tolles Wort. Auch die Hundehalter und -Halterinnen pflegen da ihre Sozialkontakte, indem sie in einer Ecke abseits der Hunde wo zusammenrotten und sich das Maul \u00fcber nicht dieser Clique Angeh\u00f6rige zerrei\u00dfen. Als Neuling da reinzukommen ist ohnehin schwer bis unm\u00f6glich, wenn man nicht die Einstellung und Meinung der Rudelf\u00fchrerin (meist sind es eben Rudelf\u00fchrerinnen) auf schnellstem Wege annimmt, und sofort mit der Umerziehung des eigenen Hundes nach deren Vorstellungen beginnt. Nat\u00fcrlich unter den Argusaugen der J\u00fcnger dieses Gurus, die dann ebenfalls noch jede Tat und Aktion verbessern und korrigieren. Man ist halt als Neuer noch nicht so g&#8217;scheit, dass man wei\u00df was f\u00fcr den eigenen Hund gut ist. Lauter Rassekenner und Spezialisten in den Hundezonen!<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen man sich also den Kopf dar\u00fcber zerbricht, wie man wohlbehalten samt eigenem Hund (der gerade durch die Zone gejagt wird und versucht sich der nicht mehr unter Kontrolle stehenden Meute zu entziehen) da wieder raus kommt, wird von der n\u00e4chsten Gruppe Superintelligenzen Leckerlies wild herumgestreut oder den zuf\u00e4llig vorbeikommenden Hunden zugeworfen. Super Aktion! Man liebt ja alle Hunde! Auch wenn man dann nie wei\u00df warum nun eine pl\u00f6tzlich auftretende Bei\u00dferei im Gange ist\u00a0und jeder der einzelnen Hundehalter und -Halterinnen wie auswendig gelernt stammeln, dass sein\/ihr Hund das noch nie gemacht haben! Nau geh! Das erste Mal also? Den gestrigen Tag schon vergessen, und die vielen Tierarztbesuche die viele schon hinter sich haben? Bemerken tut man es eh nur, wenn&#8217;s den eigenen Hund erwischt, aber merken wohl nicht.<\/p>\n<p>Jene Hunde die nicht gerade in die Keilerei geraten sind haben aber zumindest teilweise auch was davon, wenn sie von Leckerlies unbekannter Herkunft dann Stuhlgang bekommen, dass sie aus 10m in eine Bierflasche treffen w\u00fcrden. Bei allergischen Hunden oder Hunden die spezielles Futter bekommen m\u00fcssen wird&#8217;s dann meist nicht mehr so lustig. Aber sobald man gegen die Futterwerferei zaghaft Einspruch erhebt, wird man schon damit gen\u00f6tigt den eigenen Hund doch zu barfen, denn das vertragen doch alle Hunde! Nun, vielleicht sollte ich das n\u00e4chste Mal daran denken Pferdeoberschenkelknochen mitzunehmen, und die als Leckerlies herum zu schupfen. W\u00e4re interessant, wie viele der Hunde unter den Einschlagkratern dieser Art von Barf dann rauskriechen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Irgendwie hat man es dann doch geschafft dass man dem Einfluss dieser &#8220;Gesellschaft&#8221; entwischt, hat auch seinen Hund an der Leine, der triefend wie nach einem str\u00f6menden Regen den stinkenden Sabber der anderen Hunde am ganzen Fell verteilt hat, ver\u00e4ngstigt drein schaut und nur mehr weg will. Man verl\u00e4sst das Areal mit Gedanken die man nicht \u00f6ffentlich schreiben sollte. Man schreibt das Erlebnis &#8220;Hundezone&#8221; als Einmalirrtum ab, und nimmt sich vor, sowas nie wieder zu machen.<\/p>\n<p>Man ist sozusagen endlich &#8220;vom Acker&#8221;, doch mit im Gep\u00e4ck reisen m\u00f6glicherweise nun: Fl\u00f6he, Milben, W\u00fcrmer, Corona, Zwingerhusten, also alles was von Hund zu Hund oder dem Kot der da rumliegt leicht \u00fcbertragen werden kann &#8230;<\/p>\n<p><strong>Hundezone? Nein Danke!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich liebe diese \u00f6ffentlichen Hundezonen &#8230; &#8230; wo es keine gibt! Ich wei\u00df nicht vor was mir mehr ekelt. Vor einem halb vergammelten Hasen am Wegrand, der dort sein kurzes Leben aushauchte und nun allerlei Gew\u00fcrm als Nahrung und Versteck dient, oder vor den Hundezonen im Lande. Hundezone &#8230; schon alleine dieses Wort. 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