{"id":29337,"date":"2019-10-11T17:06:54","date_gmt":"2019-10-11T15:06:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=29337"},"modified":"2019-10-11T17:06:59","modified_gmt":"2019-10-11T15:06:59","slug":"angeleint-und-trotzdem-happy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=29337","title":{"rendered":"Angeleint und trotzdem happy"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ein wirklich gut geschriebener Artikel, den ich auf Facebook (\u00f6ffentlich)<\/em> <em>auf der Seite <\/em><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216\/?__tn__=kC-R&amp;eid=ARCC9LnN1BFdRVgOMqKXxta8vcYlrianJtzhijDk33_Nav6pH6lrgPvctx1rD1tMTHeyf9lfkZn0virI&amp;hc_ref=ARQDo2X2coU3wX4X7yz7uqHrA_blnZ2YLfMn6AP-jXr4XgtDM8_J7hj91ggn-iAfixo&amp;fref=nf&amp;__xts__%5B0%5D=68.ARApez-Aq28TEUfkbHcUjJqEWzyR7X3SEZ8hoH1AbIWGApEX3jFWFDWUpU-yBfh2ZSYcAFiLy3BMLanrfsHIElyS4FjquT3VHCD4uxyLpchWRS7CeKNDZ_9m6VzxNGFL4qxQQ6gzO71sYbJqPdk3FOGQuCGow6BcA-IDDiPX9FpCJwStwXm0ySvalEH8XhU6auC7YfXHiF0EJ7ttIOiANFXnmsPBoA-_Y1w3NQE23U-8KSh3CdrMUSoHQjz8xeumqla9j_9NDtkEYEfSef9kFFp6OeaVaMAibNjnW9kAy9hrVA7cHhYRlcsup5gvkHzc3_yGrXv2ggCWahB_BK7vMzRqWg\"><em>Jos\u00e9 Arce, Mensch- Hund- Therapeut<\/em><\/a><em> gefunden und gelesen habe, den die Unbelehrbaren und Unverbesserlichen (beider Geschlechter) hier bei uns einmal lesen sollten! Danach sollten genau diese Personen einmal \u00fcber ihr asoziales Verhalten anderen Hundehaltern und -halterinnen gegen\u00fcber nachdenken &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"611\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Artikel-Partner-Hund.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29338\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Artikel-Partner-Hund.jpg 960w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Artikel-Partner-Hund-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Artikel-Partner-Hund-768x489.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><figcaption>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Angeleint und trotzdem happy <\/strong>\ud83d\udc3e\ud83d\udc3e\ud83d\udc3e\ud83d\udc3e<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn der Hund an die Leine muss, haben viele Halter gleich ein  schlechtes Gewissen, weil sie das Gef\u00fchl haben, seine Freiheit zu  beschr\u00e4nken. Dabei kann ein Hund auch angeleint viel Spa\u00df mit seinem Menschen haben. Worauf es ankommt, erkl\u00e4rt Jos\u00e9 Arce.<br \/><br \/>Letztens habe ich einfach einmal meine Freunde und Bekannten gefragt,  wie f\u00fcr sie der perfekte Spaziergang aussieht. Die h\u00e4ufigste Antwort:  Man geht in sch\u00f6ner Natur Gassi, der Hund springt frei nebenher, tobt  sich aus und freut sich seines Lebens, w\u00e4hrend man selbst die Natur  genie\u00dft und entspannt. Eine Leine kommt dabei so gut wie nie vor. Und  wenn ich nachfrage, warum, stellt sich schnell heraus, dass sich die  wenigsten vorstellen k\u00f6nnen, ein Hund k\u00f6nnte sich gut f\u00fchlen, wenn er an  der Leine neben uns herlaufen muss. Denn die Leine bedeutet f\u00fcr sie das  Gegenteil von Freiheit, Unbeschwertheit und Gl\u00fcck. Ich finde es  wirklich schade, dass die Leine unter Hundehaltern so ein schlechtes  Image hat. Deshalb hoffe ich wirklich, dass ich ein St\u00fcck dazu beitragen  kann, dass Sie sie als n\u00fctzliches Werkzeug sehen, das Ihnen hilft, die  Verbindung zu Ihrem Hund noch zu st\u00e4rken. Es ist n\u00e4mlich \u00fcberhaupt nicht  so, dass sich Ihr Hund automatisch nur dann frei f\u00fchlt, wenn er ohne  Leine laufen darf. Er f\u00fchlt sich dann frei, wenn er sich keinen Kopf  machen muss. Freiheit bedeutet f\u00fcr ihn in erster Linie frei sein im  Kopf. Und das kann er nur, wenn er merkt, dass Sie die Verantwortung  \u00fcbernehmen und er nichts anderes zu tun hat, als Sie zu begleiten. Die  Leine ist das perfekte Signal dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Coole Verbindung statt l\u00e4stiger Einschr\u00e4nkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ganz abgesehen davon leben die meisten Hunde heute in einer Umgebung,  in der sie zumindest zeitweise angeleint werden m\u00fcssen. Ich rate daher  jedem Hundebesitzer, seinem Vierbeiner von Anfang an zu zeigen, wie das  An-der-Leine- Laufen richtig funktioniert. Dann ist es f\u00fcr ihn bald  etwas ganz Nat\u00fcrliches und bleibt es auch sein Leben lang. Zeigen Sie  Ihrem Hund, dass die Leine etwas Gutes ist, ein optisches Signal daf\u00fcr,  dass er beim Gassigehen entspannen kann und sich an Ihrer Seite sicher  f\u00fchlen kann. Die Leine ist ein Band, das Sie beide miteinander  verbindet. Keine Strafe! Viele Hundebesitzer bef\u00fcrchten, dass ihr Hund  es ihnen \u00fcbel nimmt, wenn sie ihn mitten im Spiel mit anderen Hunden zu  sich rufen und anleinen. Sie sind auch der Meinung, dass die Leine  dadurch f\u00fcr den Hund negativ belegt w\u00fcrde, weil sie ihn daran hindert,  weiter vergn\u00fcgt herumzuh\u00fcpfen. Ich finde, das ist ein wunderbares  Beispiel daf\u00fcr, wie sehr wir unsere Hunde unbewusst vermenschlichen.  Tats\u00e4chlich ist es n\u00e4mlich so, dass wir selbst mit der Leine Unfreiheit  assoziieren. Wenn die Beziehung stimmt, macht es dem Hund \u00fcberhaupt  nichts aus, neben uns herzulaufen. Im Gegenteil, er genie\u00dft es sogar,  weil es seiner Natur entspricht, uns zu begleiten. Wenn die Sprache dann  aufs Gassigehen kommt, f\u00e4llt mit 99-prozentiger Sicherheit kurz darauf  auch das Wort \u201eLeine\u201c. Manchmal habe ich fast das Gef\u00fchl, die Leine ist  unter Hundehaltern der umstrittenste Gegenstand, den man \u00fcberhaupt  kaufen kann. Denn in vielen K\u00f6pfen geistert das Trugbild herum, dass nur  ein Hund, der frei und unabh\u00e4ngig ist, ein gl\u00fccklicher Hund ist.  W\u00e4hrend die armen Artgenossen an der Leine quasi ein Leben in  Gefangenschaft fristen. Dabei ist die Leine an sich auf gar keinen Fall  ein Weg der Bestrafung, im Gegenteil. Genauso wenig ist ein Hund frei,  blo\u00df weil er ohne Leine l\u00e4uft. In einem eingespielten Team h\u00e4lt er sich  an die Abmachungen mit seinem Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Alles eine Frage der Einstellung und des Timings<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Leine ist ein hilfreiches Mittel, um eine Verbindung zwischen Hund  und Mensch zu schaffen. Dementsprechend sollte man sie nat\u00fcrlich nicht  dazu benutzen, den Hund zu ma\u00dfregeln oder wie verr\u00fcckt an ihr  herumzurei\u00dfen. Genauso wenig wie sie dazu da ist, sich an ihr  festzuhalten und sich von seinem Hund durch die Gegend ziehen zu lassen.  Wenn ein Hund schlecht an der Leine geht, ist das ein eindeutiges  Signal daf\u00fcr, dass der Mensch keine F\u00fchrung hat. Dass Sie Ihren Hund an  der Leine f\u00fchren k\u00f6nnen, m\u00fcssen Sie ihm durch Ihre innere Einstellung  und Ihr Selbstbewusstsein zeigen. Sofern Ihr Hund das akzeptiert, wird  er gl\u00fccklich hinter oder neben Ihnen laufen.Wenn Ihr Hund Sie  respektiert, k\u00f6nnen Sie die Leine locker in der Hand halten, so wie eine  Frau eine Handtasche tr\u00e4gt. Die Leine dient lediglich dazu, das Band,  das zwischen Mensch und Hund besteht, auch nach au\u00dfen sichtbar zu machen  und die Richtung zu zeigen, in die es gehen soll. \u00dcbrigens kann man an  der Reaktion des Hundes direkt sehen, ob man tats\u00e4chlich ruhig und  sicher f\u00fchrt. Er l\u00e4uft dann n\u00e4mlich auch wirklich perfekt an der Leine.  Das ist das Zeichen daf\u00fcr, dass Sie es richtig machen. Ich will hier  nicht au\u00dfer Acht lassen, dass die Leine, sofern wir sie falsch  einsetzen, f\u00fcr den Hund durchaus etwas Negatives ist. Das liegt sehr oft  daran, dass wir ihn im falschen Moment an die Leine nehmen. Wenn Sie  zum Beispiel zum Gassigehen aufbrechen wollen und der Hund ist  aufgeregt, ist das nicht der richtige Zeitpunkt, ihn anzuleinen. Denn  dann bedeutet die Leine ebenfalls nur Aufregung. Und die nimmt der Hund  mit auf die Stra\u00dfe, wo er dann vermutlich zieht.<br \/><br \/>Wenn Ihr Hund  aufgeregt und nerv\u00f6s ist, warten Sie auch hier ab, bis er sich beruhigt  hat. Schimpfen Sie nicht mit ihm und werden Sie keinesfalls selbst  ungeduldig, das sch\u00fcrt den Konflikt nur zus\u00e4tzlich. Warten Sie, bis er  ruhig geworden ist. Nun k\u00f6nnen Sie ihn an die Leine nehmen. Sollte er  wieder nerv\u00f6s werden, warten Sie erneut, bis er ruhig ist. Erst dann  verlassen Sie das Haus. Wiederholen Sie das ruhig mehrmals t\u00e4glich, auch  wenn Sie drau\u00dfen nur ein paar Meter miteinander laufen. Nehmen Sie sich  Zeit und verlieren Sie nicht die Geduld. Gerade wenn sich Fehler schon  vor l\u00e4ngerer Zeit eingeschlichen haben und falsches Verhalten zur  Gewohnheit geworden ist, dauert es manchmal, alles wieder glattzub\u00fcgeln.<br \/> <br \/><strong>Die Leine ist, was Sie daraus machen<\/strong><br \/>  <br \/>Ein junger Hund wei\u00df nat\u00fcrlich erst einmal nicht, was eine Leine ist.  Er wird sie vielleicht als Spielzeug ansehen und auf ihr herumkauen.  Dulden Sie das nicht, und das meine ich ernst. Die Leine ist die  Verbindung zwischen Ihnen beiden und kein Spielzeug. Zeigen Sie das  Ihrem Hund, indem Sie ihn an die Leine nehmen und tolle Dinge mit ihm  machen: spielen (aber eben nicht mit der Leine als Spielzeug), auf eine  Wiese gehen, f\u00fcttern &#8230; Ein \u00e4lterer Hund hat bisher vielleicht nicht  erlebt, dass die Leine etwas Gutes ist. Dann muss man ihm das genauso  erst zeigen \u2013 indem man die Leine immer mit sch\u00f6nen Sachen verbindet, so  wie man es mit einem Welpen tun w\u00fcrde. Auf diese Weise lernt der Hund  die neue Bedeutung der Leine. M\u00f6glicherweise flippt der Hund ja schon  aus, wenn er die Leine nur sieht, also lange bevor Sie \u00fcberhaupt zum  Gassigehen aufbrechen. Wenn der anschlie\u00dfende Spaziergang genauso  unentspannt ist wie das Theater davor, sollten Sie etwas \u00e4ndern. Alles,  was Sie mit Ruhe machen, wird Ihr Hund ebenfalls mit Ruhe assoziieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u25b7 In aller Ruhe starten<br \/>Wenn Sie aufbrechen, sollte das abermals v\u00f6llig unaufgeregt geschehen, sonst nehmen Sie die Unruhe mit auf die Stra\u00dfe.<br \/><br \/>\u25b7 Sch\u00f6ne Dinge machen<br \/>Ihr Hund lernt am schnellsten, dass die Leine nichts Schlechtes ist,  wenn Sie etwas Sch\u00f6nes mit ihm machen. Sie k\u00f6nnen ihn streicheln, mit  ihm spielen oder etwas zu fressen geben. Die Leine halten Sie locker in  der Hand. Sie ist einfach da \u2013 und ganz normal. Sie geh\u00f6rt zu Ihnen und  damit auch zu ihm.<br \/><br \/>\u25b7 Die Welt zusammen entdecken<br \/>Suchen Sie sich  interessante Ziele aus. Damit meine ich, gehen Sie zusammen kreuz und  quer in einer Einkaufspassage Schaufenster bummeln oder besuchen Sie ein  unbekanntes Stadtviertel \u2013 das ist f\u00fcr beide neu und interessant.<br \/><br \/>\u25b7 Die Leine \u201e\u00fcberkreuz\u201c tragen<br \/>Um sich bewusst zu machen, dass die Leine nicht dazu da ist, den Hund  zu stoppen, empfehle ich h\u00e4ufig, sie wie eine Tasche schr\u00e4g \u00fcber die  Schulter zu tragen. Vor allem aber kann man dann nicht an der Leine  ziehen.<br \/><br \/>\u25b7 Die Richtung anzeigen<br \/>Ich betrachte die Leine gern als  verl\u00e4ngerte Hand des Menschen. Mit ihr k\u00f6nnen Sie dem Hund in jeder  Situation ohne viele Worte anzeigen, wohin es geht beziehungsweise wo er  gehen soll. Wichtig ist auch hier, dass die Leine nicht straff gespannt  ist, sondern locker, aber eindeutig in die gew\u00fcnschte Richtung zeigt.<br \/><br \/>\u25b7 Mit der Leine absichern<br \/>Auf unsicherem Grund wie z. B. einer Holz- oder Eisentreppe, leite ich  meine Hunde mit der kurzen Leine \u2013 von Stufe zu Stufe. Anderenfalls  w\u00fcrden sie mir einfach irgendwie hinterher trotten und sich  m\u00f6glicherweise in den Spalten verletzen. Mein Tipp: Stellen Sie sich  vor, Ihr Hund w\u00e4re eine Marionette, die Sie an einem unsichtbaren Faden  \u00fcber die Hindernisse lenken. Das macht es leichter.<br \/><br \/>\u25b7 Die Stra\u00dfenseite wechseln<br \/>Auf der Stra\u00dfe ist es am sichersten, wenn Ihr Hund an Ihrer rechten  Seite l\u00e4uft. Will er eigenst\u00e4ndig die Seite wechseln, bleiben Sie  stehen, nehmen den Arm nach rechts vorn und leiten ihn hinter Ihrem  R\u00fccken nach rechts. Ziehen Sie nicht, sondern warten Sie, bis der Hund  das Signal versteht. Dann gehen Sie gemeinsam weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spa\u00df haben geht auch mit Leine!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u25b7 Verstecktes wiederfinden Besonderen Spa\u00df haben Hunde, wenn sie mit  der Nase arbeiten d\u00fcrfen, also nutzen Sie den Hinweg Ihres  Spazierganges, um unbemerkt Leckerlis zu verstecken. So wird dann der  R\u00fcckweg besonders interessant. Dann kann Ihr Liebling mal zeigen, wie  gut seine Nase ist, und Sie k\u00f6nnen gerne ein bisschen Hilfestellung  geben, indem Sie Ihren Hund mit der Leine in die richtige Richtung  lenken und ihm so helfen, wenn ein Versteck \u00fcbersehen wurde.<br \/><br \/>\u25b7 Eine  besondere magische Pause einlegen Vergessen Sie nicht, dass es wichtig  ist, die Leine f\u00fcr Ihren Hund mit Ruhe zu verbinden. In einer Pause beim  Spaziergang und an einem sch\u00f6nen Platz machen Sie die Leine nicht ab.  Setzen Sie sich auf den Boden und bleiben Sie ruhig, ohne mit Ihrem Hund  zu sprechen oder ihn zu ber\u00fchren. Sie werden sehen, schon nach kurzer  Zeit kommt er zu Ihnen. Wenn auch er v\u00f6llig ruhig ist und sich hingelegt  hat, nehmen Sie die Leine ab, nun k\u00f6nnen Sie schmusen, streicheln usw.,  alles was beiden gef\u00e4llt. Nun sind Sie eins und auf gleicher  Wellenl\u00e4nge.<br \/><br \/>\u25b7 Gemeinsam toben In vielen Situationen ist es nicht  m\u00f6glich, unseren Hund von der Leine zu lassen. Das sollte Sie aber nicht  abhalten, gemein- sam mit Ihrem Hund an der Leine zu toben und mit ihm  zu rennen. Auch angeleint haben Sie so gemeinsam viel Spa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nachteile einer langen Leine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder h\u00f6re ich, man solle Welpen oder Hunde, die viel ziehen  oder sich nicht einwandfrei (oder gar nicht) abrufen lassen, an der  Schlepp- oder Flexi-Leine ausf\u00fchren. Dann k\u00f6nnten sie einerseits \u201efrei\u201c  herumst\u00f6bern, andererseits h\u00e4tte man jedoch stets die Kontrolle und es  best\u00fcnde jederzeit dieM\u00f6glichkeit, sie zur\u00fcckzuholen. Ich selbst w\u00fcrde  so eine Leine nicht empfehlen. Ist der Hund noch jung, zerst\u00f6rt man den  \u201eFolgeinstinkt\u201c, wenn er zu viel eigenst\u00e4ndig herumst\u00f6bern darf. Und der  \u00e4ltere Hund kann nur lernen, bei seinem Frauchen oder Herrchen zu  laufen, wenn die w\u00e4hrenddessen die Kontrolle \u00fcbernehmen und der Hund  sich darauf konzentriert, bei ihnen zu sein. Die lange Leine  verhindert das eher. Ich w\u00fcrde sie daher allenfalls in der Pause beim  Spaziergang benutzen, wenn das Gel\u00e4nde nicht sicher ist. Auch das Kommen  lernen Hunde nicht dadurch, dass man sie an der langen Leine  zur\u00fcckzieht. Alles was Sie ihm damit beibringen, ist, dass die Leine  etwas Unangenehmes ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Leine ist auch eine Frage der Sicherheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich erf\u00fcllt die Leine auch den Zweck, den Hund zu sichern. Gerade  im Welpenalter, wenn er noch nicht so viel erlebt hat, werden Sie  immer wieder in Situationen geraten, die ihn m\u00f6glicherweise erschrecken,  sei es, weil das Moped neben Ihnen eine Fehlz\u00fcndung hat oder eine Horde  kreischender Teenager den Gehweg blockiert oder ein unerzogener  Artgenosse ihn angehen will &#8230; Ohne Leine w\u00fcrde er in so einem Fall  vielleicht panisch wegrennen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was  gesch\u00e4he, wenn das gerade an einer stark befahrenen Stra\u00dfe passieren  w\u00fcrde.<br \/><br \/>Zu guter Letzt zeigen Sie mit der Leine nicht nur Ihrem Hund,  dass Sie die Verantwortung f\u00fcr ihn \u00fcbernehmen, sondern auch Ihren  Mitmenschen. Auch wenn Sie selbst nicht dazugeh\u00f6ren: Es gibt Leute, die  sich vor Hunden f\u00fcrchten. Und auch wenn man sie mag, m\u00f6chte man nicht  zwangsl\u00e4ufig von jedem freudig begr\u00fc\u00dft oder sogar angesprungen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hunde binden sich instinktiv an uns, folgen uns aus freien St\u00fccken,  wollen uns begleiten und mit uns leben. Sie wollen, dass wir etwas mit  ihnen unternehmen, und an unserer Seite sein. Es ist ein Irrtum  anzunehmen, sie w\u00fcrden ihrem Menschen nur deshalb folgen, weil sie so  trainiert wurden oder \u00e4ngstlich sind. Es liegt in ihrer Natur, dass sie  ihrer Mutter, ihren Geschwistern und schlie\u00dflich auch ihrem Menschen  erst ein- mal \u00fcberallhin hinterherlaufen. Sie m\u00fcssen das nicht lernen,  sondern folgen einfach ihren Instinkten. Ob der Hund dabei eine Leine  tr\u00e4gt oder nicht, spielt f\u00fcr ihn keine gro\u00dfe Rolle. Das macht die ganze  Sache im Prinzip sehr einfach. Denn im Grunde m\u00fcssen Sie nichts tun, als  diesen nat\u00fcrlichen Folgeinstinkt zu f\u00fcttern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Wichtigste ist,  die Leine niemals dazu zu benutzen, wie verr\u00fcckt an ihr herumzurei\u00dfen  oder sich daran festzuhalten und sich von dem Hund sinnbildlich durch  die Gegend ziehen zu lassen. Und selbstverst\u00e4ndlich erst recht nicht, um  ihn damit zu ma\u00dfregeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nach dem Spaziergang Ruhe schenken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Spaziergang legen Sie die Leine zur Seite und f\u00fcr den Hund ist  es Zeit f\u00fcr ein Nickerchen. Unsere Hunde brauchen Ruhephasen. Momente  der Ruhe sind f\u00fcr die Bindung genauso wichtig wie Spazierengehen oder  andere gemeinsam verbrachte Zeit. Hunde sind aktive Tiere. Deshalb f\u00e4llt  es ihnen oft sehr schwer, sich von selbst eine Auszeit zu nehmen und  zur\u00fcckzuziehen. F\u00fcr Ihren Hund ist es wichtig, dass Sie Ihr Leben mit  ihm teilen, aber er braucht, wie Sie, auch einen Platz, an den er sich  zur\u00fcckziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em> <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"JOS\u00c9 ARCE (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216\" target=\"_blank\">JOS\u00c9 ARCE<\/a> f\u00fcr PARTNER HUND MAGAZIN<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"850\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PartnerHund.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-29340\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PartnerHund.png 640w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PartnerHund-226x300.png 226w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><figcaption> Quelle: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216\" target=\"_blank\">https:\/\/www.facebook.com\/jose.arce.9216<\/a> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wirklich gut geschriebener Artikel, den ich auf Facebook (\u00f6ffentlich) auf der Seite Jos\u00e9 Arce, Mensch- Hund- Therapeut gefunden und gelesen habe, den die Unbelehrbaren und Unverbesserlichen (beider Geschlechter) hier bei uns einmal lesen sollten! 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