{"id":33253,"date":"2023-08-05T11:00:10","date_gmt":"2023-08-05T09:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=33253"},"modified":"2025-10-08T19:45:52","modified_gmt":"2025-10-08T17:45:52","slug":"selbstgemachte-sauce-tartare-oder-wie-man-von-industrieware-weg-kommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=33253","title":{"rendered":"Selbstgemachte Sauce Tartare, oder: Wie man von Industrieware weg kommt!"},"content":{"rendered":"\n<p>Aktualisiert am 08.04.2025<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-rounded\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"632\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-1024x632.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33254\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-1024x632.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-300x185.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-768x474.jpg 768w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-1536x948.jpg 1536w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-2048x1264.jpg 2048w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-750x463.jpg 750w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-scaled.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Was ich im heurigen Sommerurlaub in Gerlos wieder einmal mitgenommen habe ist, dass Selbstgekochtes und -gemachtes einfach die bessere Alternative ist, wenn es um gutes Essen geht. Es schmeckt einfach anders, und wenn man auf die Zutaten ein wenig achtet, kann man auch mit dem Dreck den man uns hier verkauft Gutes in der K\u00fcche fabrizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich heute f\u00fcr Sauce Tartare entschieden, weil wir uns gebackene Champignons machen wollten, mich das KUNER-Glasl mit der Fertigsauce dann aber nicht wirklich gut angelacht hat. Zu wei\u00df, zu steril, und dann die Menge an Zusatzstoffen. Da ich mein Vorhaben schon gestern plante, kaufte ich auch alles notwendige ein. Und als Hauch vom Zillertal gabs den Zirbensenf, den ich mitgebracht habe:<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"289\" height=\"249\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/snap34645.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33255\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Erh\u00e4ltlich \u00fcbrigens auch per Versand in der Zillertaler Trachtenwelt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was habe ich verwendet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1 Eigelb (Gr\u00f6\u00dfe L)<\/li>\n\n\n\n<li>1 TL Senf (jener oben erw\u00e4hnte)<\/li>\n\n\n\n<li>1TL Zucker<\/li>\n\n\n\n<li>1 EL Essig (Apfelessig mit Bl\u00fctenhonig)<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6l nach Bedarf (Raps\u00f6l, wenn m\u00f6glich klares nicht gelbliches)<\/li>\n\n\n\n<li>1 kleine Zwiebel<\/li>\n\n\n\n<li>2 mittlere Essiggurken<\/li>\n\n\n\n<li>1 1\/2 TL Kapern (nehmt eine gute Qualit\u00e4t)<\/li>\n\n\n\n<li>3 TL Petersilie (frisch, entstielt, gehackt)<\/li>\n\n\n\n<li>3 TL Schnittlauch (frisch, gehackt)<\/li>\n\n\n\n<li>Salz (aus der M\u00fchle)<\/li>\n\n\n\n<li>Pfeffer (Ich hab meine 7-Pfeffer-Mischung genommen)<\/li>\n\n\n\n<li>1 Becher Sauerrahm (nicht den  Diskonterschmarrn, sondern guten!)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>So wirds gemacht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst wird einmal die Mayonaise zubereitet. Dazu das Eigelb (Schaut dass wirklich alles Eiwei\u00df entfernt ist), mit dem Senf, dem Zucker und dem Essig so lange mit dem Handmixer schlagen bis es eine dicke Masse wird. Das kann schon eine zeitlang dauern. Nun langsam das \u00d6l hineinlaufen lassen, und darauf achten, dass wenn die Verdickung einsetzt, ihr die \u00d6lzugabe stoppt. Ein wenig Salz dazu und fertig. Es sollte eine sch\u00f6ne, gelbliche und geschmackvolle Mayo entstanden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt die gesch\u00e4lte Zwiebel, die Essiggurken und die Kapern ganz klein und fein hacken. Auch das dauert sicher seine Zeit, aber verwendet dazu keinen Mixer, sondern ein gutes Schneidbrett und ein scharfes schweres Messer. Der Unterschied danach ist gewaltig. Nun noch die schon vorbereitete Petersilie und den Schnittlauch untermischen. Salz und Pfeffer dazu und unter den vorher glattger\u00fchrten Sauerrahm mischen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt noch die Mayonaise unterheben und glatt r\u00fchren, ab in den K\u00fchlschrank und gut 30 Minuten durchziehen lassen. Fertig!<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Ihr sie nachmacht, dann lasst es Euch schmecken! <strong>Der Unterschied zur Fertigware ist gewaltig!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Ich werden mit einem Teil der Sauce versuchen, sie einzufrieren und sp\u00e4ter wieder aufzutauen und zu kosten. Theoretisch sollte das m\u00f6glich sein, und wenn sie dabei nicht leidet, dann ist die Sache der Aufbewahrung gr\u00f6\u00dferer Mengen auch gekl\u00e4rt!)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachtrag:<\/strong> <br \/>Unsere germanischen Nachbarn w\u00fcrden dazu sagen: <br \/><em>Panierte frittierte Knopfpilze mit Tartarsauce &#8230;<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktualisierung per 08.04.2025:<\/strong><br \/>Nach gut 1 1\/2 Jahren im Gefrierschrank habe ich nun den eingefrorenen Rest der Sauce aufgetaut und probiert. Einwandfrei! Die Qualit\u00e4t hat nicht gelitten! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktualisiert am 08.04.2025 Was ich im heurigen Sommerurlaub in Gerlos wieder einmal mitgenommen habe ist, dass Selbstgekochtes und -gemachtes einfach die bessere Alternative ist, wenn es um gutes Essen geht. Es schmeckt einfach anders, und wenn man auf die Zutaten ein wenig achtet, kann man auch mit dem Dreck den man uns hier verkauft Gutes &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=33253\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":33254,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-33253","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kulinarik","item-wrap"],"featured_image_src":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/IMG_20230805_102756-22-scaled.jpg","author_info":{"display_name":"Christian Veigl","author_link":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?author=2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33253"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33253\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/33254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}