{"id":706,"date":"2015-07-26T13:02:34","date_gmt":"2015-07-26T11:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=706"},"modified":"2015-11-01T09:49:23","modified_gmt":"2015-11-01T07:49:23","slug":"mallnitz-in-kaernten-urlaub-bei-echten-freunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=706","title":{"rendered":"Mallnitz in K\u00e4rnten &#8211; Urlaub bei echten Freunden!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mallnitz in K\u00e4rnten &#8211; Urlaub bei echten Freunden!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7170.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-713\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7170-300x169.jpg\" alt=\"IMAG7170\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7170-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7170-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7170.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unser <strong>Sommerurlaub 2015<\/strong> f\u00fchrte uns heuer das erste Mal nach K\u00e4rnten, genauer gesagt, nach <strong><a href=\"http:\/\/www.mallnitz.at\/\" target=\"_blank\">Mallnitz<\/a><\/strong>. Auf 1191m Seeh\u00f6he liegt das malerische \u00d6rtchen eingebettet im Gebirgsstock der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldberggruppe\" target=\"_blank\">Goldberg-<\/a> und der <a title=\"Ankogelgruppe\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ankogelgruppe\" target=\"_blank\">Ankogelgruppe<\/a>, die zum <a title=\"Nationalpark Hohe Tauern\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nationalpark_Hohe_Tauern\" target=\"_blank\">Nationalpark Hohe Tauern<\/a> geh\u00f6ren.\u00a0Auf der Suche nach einer hundegeeigneten Unterkunft stie\u00dfen wir per Internet auf den <strong><a href=\"http:\/\/www.eggerhof.mallnitz.at\/\" target=\"_blank\">Eggerhof<\/a><\/strong> und buchten nach kurzem Emailverkehr mit der Rezeptionistin Corinna unsere 1 w\u00f6chige Auszeit vom Alltagsstress.<\/p>\n<p>Am 18. Juli ging es dann endlich los. Gep\u00e4ck verladen, Hund im Auto, Abfahrt um 5:30 Uhr fr\u00fch. Das Wetter spielte auch halbwegs mit, und wir machten noch einen Zwischenstopp beim Str\u00f6ck in Gerasdorf. Wegverpflegung ausfassen &#8230; dabei bemerkten wir den Brand an der Wagramerstra\u00dfe in einer Lagerhalle. War dies schon am Anfang unserer Reise ein b\u00f6ses Omen?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5405.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-708\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5405-300x200.jpg\" alt=\"IMG_5405\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5405-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5405-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5405.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach dem Str\u00f6ck ging es dann hurtig auf die Autobahn. Knapp 400km lagen ja vor uns. Wien und die S\u00fcdosttangente waren schnell durchquert, es gab keinen Stau, der wie sonst auch immer alles lahm legte. Der weitere Weg f\u00fchrte uns dann in Richtung Semmering und die S6. Dann Richtung Bruck an der Mur, Judenburg, Tamsweg, St. Michael im Lungau, die Tauernautobahn\u00a0am Millst\u00e4ttersee vorbei, und endlich \u00fcber Lurnfeld und Obervellach\u00a0nach Mallnitz an unseren Zielort. Mit Pausen f\u00fcr unseren Wuffel und langsameren Passagen wegen Starkregens in der Steiermark waren wir ca. 5 1\/2 Stunden unterwegs.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5424.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-709\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5424-300x200.jpg\" alt=\"IMG_5424\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5424-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5424-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5424.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Eggerhof angekommen, wurden wir herzlichst von Corinna begr\u00fc\u00dft. So macht Einchecken Spa\u00df! Und wer war sofort der Held des Tages? Unser Grauw\u00f6lfchen! Er eroberte alle Mallnitzer Herzen im Sturm, und war sofort der Dorfliebling. Der Hund war in k\u00fcrzester Zeit in ganz Mallnitz bekannt, obwohl wir noch keinen Schritt im Ort getan hatten!<\/p>\n<p>Wir checkten also ein, und bekamen ein wirklich tolles Zimmer mit Gartenterrasse. Ein Willkommenspaket aus Leckerlies f\u00fcr den Hund, ein Hundehandtuch und eine Hundedecke (Leihgaben) sowie Futter- und Wassernapf im Zimmer standen schon bereit. Welch tolles Service! Bisher hatten wir \u00fcberall f\u00fcr die Hunde zwar bezahlt, aber nie eine Gegenleistung daf\u00fcr bekommen. Hier war alles anders! Hunde sind im Eggerhof herzlichst willkommen, wenn sie sich normal verhalten und nichts kaputt machen oder l\u00e4rmen! Wir f\u00fchlten uns auf Anhieb wohl in diesem Haus!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7165.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-710\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7165-300x169.jpg\" alt=\"IMAG7165\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7165-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7165-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7165.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir machten Nachmittags dann noch einen kleinen Erkundungsspaziergang in der Ortschaft, schauten uns einiges an, und gingen dann zum Abendessen. \u00dcberall entgegnete uns nur Freundlichkeit und tolles Service. Die Menschen hier waren so ganz anders als bei uns zu Hause. Man war echt unter Freunden, und es war total unkompliziert ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Sicher machte ein Gro\u00dfteil auch unser Grauer aus, der mit seiner immer freundlichen Miene und dem L\u00e4cheln um seine Schnauze die Leute um den Finger wickelte, aber es passte einfach alles hier. Wir hatten einen guten Start in unseren Urlaub. So ging der erste Tag in Mallnitz zu Ende, und wir warfen uns ins Bett, denn einige sch\u00f6ne Wanderungen standen an, und wir wollten dazu ausgeruht sein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7242.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-712\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7242-300x169.jpg\" alt=\"IMAG7242\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7242-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7242-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7242.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 19. Juli &#8211; Auf geht&#8217;s!<\/strong><\/p>\n<p>Als Auftakt zu unserer Wanderwoche, suchten wir uns zum Akklimatisieren eine leichtere Strecke aus. Mit dem Wagen fuhren wir ans Ende des Tals zum Fu\u00df des Ankogels. Am Parkplatz vor der Talstation der Ankogelbahn hielten wir, und machten uns auf den Weg vorbei am <strong>Stappitzersee<\/strong> zur <strong>Schwusserh\u00fctte<\/strong> auf. Hier ist der <strong>Naturlehrweg<\/strong> bestens zu empfehlen! Nicht \u00fcberrannt (uns begegneten am Weg zur H\u00fctte vielleicht 20 Gleichgesinnte, w\u00e4hrend am Forstweg die Massen unterwegs waren!) und der gr\u00f6\u00dfte Teil des Weges verlief im k\u00fchlen Wald und entlang des Baches mit herrlich kalten und glasklarem Wasser. Es war einfach ein Traum, hier zu wandern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seebachtal-Schwusserh\u00fctte.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-719\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seebachtal-Schwusserh\u00fctte-300x159.jpg\" alt=\"Seebachtal-Schwusserh\u00fctte\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seebachtal-Schwusserh\u00fctte-300x159.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seebachtal-Schwusserh\u00fctte-1024x542.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Seebachtal-Schwusserh\u00fctte.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Schwusserh\u00fctte gab es kulinarische Schmankerln, die man sich nicht entgehen lassen sollte: Apfelschnaps, Speckbrote vom Feinsten und &#8220;Schwarzbeersuppe&#8221; &#8211; frische Buttermilch mit Heidelbeeren! Die Bedienung war auch hier \u00e4u\u00dferst freundlich, die Preise \u00fcberraschten ob der Qualit\u00e4t und der Quantit\u00e4t der Produkte. Es gab hier echt nichts zu meckern.<\/p>\n<p><em>Fotogalerie: <a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Wanderung-im-Seebachtal-Mallnitz\" target=\"_blank\">Talstation Ankogelbahn &#8211; Stappitzersee &#8211; Schwusserh\u00fctte<\/a> (externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><strong>Anmerkung zur Leinenpflicht im Nationalpark:<\/strong> Wie in den meisten Wandergebieten gibt es auf der Forststra\u00dfe nach hinten zur Schwusserh\u00fctte trotz Nationalpark und ausgeschilderter Leinenpflicht f\u00fcr Hunde, schwachsinnige Hundehalter- und halterinnen, die sich einen Pfiff darum scheren und partout an den Leinenpflichtschildern die Hunde ableinen, und frei laufen lassen! Leute das ist einfach SCHEISSE! Die Hunde hetzen in die Kuhherden rein, das Vieh reagiert verst\u00f6rt und nerv\u00f6s, \u00fcberhaupt wenn sie K\u00e4lber haben, und dann wundert sich jeder, wenn K\u00fche Wanderer angreifen! Auch wir sind einigen solchen Idioten begegnet, die ihre Viecher einfach Leinen- und Kontrolllos laufen haben lassen. Sie sind\u00a0ihren Hunden weder Herr, noch folgen diese. Die meisten haben sie nicht einfach abgerufen! Wundert Euch daher nicht, wenn dann mal einer Eurer Viecher nicht wieder zur\u00fcckkommt, oder einen Arschtritt verpasst bekommt! Wir kommen wir anderen Hundehalter dazu, dauernd von Euch und Euren K\u00f6tern bel\u00e4stigt oder sogar mit Krankheiten oder Fl\u00f6hen angesteckt zu werden! Und Pfefferspray zur Hundeabwehr solls ja auch geben &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben uns wegen unserem Senior wirklich Zeit gelassen, und so ben\u00f6tigten wir doch gut\u00a04 1\/2\u00a0Stunden f\u00fcr die knapp 10km lange Runde. Nat\u00fcrlich zusammen mit der H\u00fctteneinkehr. Ein toller Auftakt wars auf alle F\u00e4lle, unserem Grauw\u00f6lfchen machte es sichtlich Spa\u00df, auch wenn er vor den K\u00fchen einen heiden Respekt hatte und sie mied wo es\u00a0ging. Und da er nicht bellt f\u00e4llt er den K\u00fchen ohnehin nicht wirklich auf. Apropos K\u00fche: Am Naturlehrweg\u00a0k\u00f6nnen Euch auch wundersch\u00f6ne Hochlandrinder begegnen! Wir haben sie auch gesehen. Sie standen pl\u00f6tzlich mitten im Wald und lie\u00dfen sich nicht aus der Ruhe bringen, trotz dabei gewesener K\u00e4lber.<\/p>\n<p>So verging der erste Tag mit wunderbaren Eindr\u00fccken f\u00fcr uns. Am sp\u00e4ten Nachmittag kam dann die erste Gewitterfront ins Tal, aber zum Gl\u00fcck waren wir da schon im Zimmer und ruhten uns ein wenig aus. Grauw\u00f6lfchen bekam sein Fressen, und wir gingen dann sp\u00e4ter Abendessen und lie\u00dfen uns dabei verw\u00f6hnen. Das Essen im Eggerhof ist \u00fcbrigens ausreichend (Halbpension) und bestand immer aus Suppe, Hauptspeise und Nachspeise, sowie Salat vom Buffet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Montag, 20. Juli &#8211; Museumsbesuche und K\u00f6lnbeinsperre im Maltatal<\/strong><\/p>\n<p>Der Montag war f\u00fcr uns ein bisschen ruhiger. Zuerst wollten wir an den <strong>Millst\u00e4ttersee<\/strong> fahren und eine Schiffsrundfahrt machen. Doch als ich an den Anlegestellen die Massen von Leuten sah, die sich da \u00fcber die Planke schoben, verging es mir. Das war weder meines, noch wollte ich das unserem Hund zumuten. Nach einer Spazierfahrt um den See (auf der Suche nach einem Bootsverleih, die es zwar gab, aber immer mit dem Eintritt in \u00f6ffentliche B\u00e4der verbunden war, wo es wieder von Massen nur so wimmelte) beschlossen wir, uns in Seeboden am Millst\u00e4ttersee\u00a0das <a href=\"http:\/\/www.bonsai.at\/\" target=\"_blank\">Bonsai Museum<\/a> anzusehen. Es hat sich ausgezahlt! Noch nie habe ich so sch\u00f6ne Bonsai gesehen als wie da in diesem Museum. Unter fachkundiger Pflege einer Japanerin, die auch alle meine Fragen beantwortete, wei\u00df ich nun, dass Bonsai nicht &#8220;kleiner Baum&#8221; hei\u00dft, sondern &#8220;Baum in der Schale&#8221; also egal in welcher Gr\u00f6\u00dfe &#8230; (<a href=\"http:\/\/www.bonsaiempire.de\/ursprung\/bonsai-definition\" target=\"_blank\">Infos zur Bedeutung des Namens<\/a>)<\/p>\n<p>\u00dcbrigens sind Hunde im <strong>Bonsai Museum<\/strong> erlaubt, wenn sie sich mit dem &#8220;Hausr\u00fcden&#8221; vertragen! Fotografieren ist nur im Zuge von Panoramen erlaubt, Aufnahmen der alten Bonsai als Einzelbilder sind verboten, warum auch immer.<\/p>\n<p><em>Fotogalerie: <a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Besuch-im-Bonsai-Museum-in-Seeboden\" target=\"_blank\">Bonsai Museum Seeboden<\/a> <\/em><em>(externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Bonsai Museum fuhren wir gleich weiter zur <strong>Burg Sommeregg<\/strong> die auch in Seeboden war, und eine interessante Ausstellung beherbergte: <strong>Das Foltermuseum!<\/strong> Auch hier war der Zutritt mit Hund erlaubt, f\u00fcr das Fotografieren musste man aber ein Fototicket um 1 Euro kaufen. Naja, das macht niemanden arm, und man muss danach nicht diskutieren ob man nun fotografiert hat oder nicht. Die Ausstellung selbst war sehr interessant, und so richtig schmuddelig-dunkel wie in einem Folterkeller gehalten. Einiges war dabei, das sogar ich nicht kannte. Aber schaut Euch doch einfach meine Fotos von da an. Vielleicht kennt Ihr ja auch das eine oder andere Teil ??<\/p>\n<p><em>Fotogalerie: <a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Burg-Sommeregg-in-Seeboden-mit-seinem-Foltermuseum\" target=\"_blank\">Burg Sommeregg mit Foltermuseum<\/a> <\/em><em>(externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als letzte heutige Station machten wir uns dann auf den Weg ins <strong>Maltatal<\/strong>. \u00dcber die <a href=\"http:\/\/www.nationalpark-hohetauern.at\/de\/Sehenswertes\/View\/563\" target=\"_blank\">Malta-Hochalmstra\u00dfe<\/a> (Mautpflichtig) gings steil hinauf zur <a href=\"http:\/\/www.verbund.com\/tm\/de\/malta-hochalmstrasse\" target=\"_blank\">K\u00f6lnbreinsperre<\/a>, \u00d6sterreichs h\u00f6chster Staumauer, die ich mir unbedingt ansehen wollte. Die Fahrt hinauf verlangte meinem alten 1,8 Tonner schon einiges ab, aber er brachte uns sicher hinauf, und wir parkten gleich beim Hotel neben der Staumauer. Eigentlich hatten wir eine Wanderung am Stausee entlang vor, doch das Wetter spielte nicht mit, und es wurde immer k\u00e4lter und tr\u00fcber. Das alleine w\u00e4re f\u00fcr eine Wanderung kein Problem gewesen, aber die Gewittergefahr wuchs von Stunde zu Stunde, und diese\u00a0sind in den Bergen das\u00a0Gef\u00e4hrlichste\u00a0was einem passieren kann. So entschlossen wir uns einfach, nur\u00a0zum <strong>K\u00f6lnbreinst\u00fcberl<\/strong> (1950m Seeh\u00f6he) zu wandern, um dort eine deftige Speckkn\u00f6delsuppe zu verspeisen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/maltatal.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-726\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/maltatal-300x206.jpg\" alt=\"maltatal\" width=\"300\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/maltatal-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/maltatal-1024x702.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/maltatal.jpg 1189w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach besichtigte ich die Staumauer selbst und auch den <strong>Airwalk<\/strong> mit Ausblick der Extraklasse! Diese Gelegenheit\u00a0hat man\u00a0nur selten: Auf einer Glasfl\u00e4che zu stehen, mit\u00a0200 m freier Sicht in den nackten Abgrund; rundherum\u00a0eine atemberaubende Aussicht auf die hochalpine Landschaft der Hohen Tauern. Nur auf dem\u00a0Airwalk erlebt\u00a0man die Architektur der K\u00f6lnbreinsperre in all ihren Facetten: Wenn sich \u00fcber\u00a0Deinem Kopf hinweg die\u00a0Mauer w\u00f6lbt und sich vor\u00a0Dir der massive K\u00f6rper aus 2 Millionen m\u00b3 Beton\u00a0ausbreitet &#8211; \u00fcbrigens fast das Volumen der Cheops-Pyramide (2,6 Millionen m\u00b3 Beton)!<\/p>\n<p><em>Fotogalerie: <\/em><a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Koelnbreinsperre-im-Maltatal\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #0066cc;\"><em>K\u00f6lnbreinsperre<\/em><\/span><\/a> <em>(externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>Am Weg hinunter ins Tal machten wir noch halt in der <a href=\"http:\/\/mineralienstube.at\/\" target=\"_blank\">Fell- und Mineralienstube<\/a> in Malta, wo wir ein paar kleine Mitbringsel einkauften, sowie im <a href=\"http:\/\/www.eselpark.at\/\" target=\"_blank\">Eselpark<\/a> der Familie Gollenz, von dem wir aber doch entt\u00e4uscht waren. Gl\u00fcckliche Tiere sehen in meinen Augen anders aus. Die Begr\u00fc\u00dfung durch die Inhaber war herzlich und wirklich freundlich, nur stellt man sich halt etwas ganz anderes vor, wenn man die Werbung f\u00fcr diesen Eselpark vorher wo gesehen oder gelesen hatte. Schade irgendwie.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><strong>Anmerkung zum Eselpark:<\/strong> Wer sich mit Unmengen an Fliegen herumschlagen will, freilaufenden H\u00fchnern und deren K\u00fccken, leinenlosen Hunden, und eine Menge an l\u00e4rmenden Kids und deren gr\u00fcnangehauchten M\u00fcttern, der ist sicherlich im Eselpark gut aufgehoben. F\u00fcr mich war es Stress pur, denn die lebensm\u00fcden H\u00fchner samt Nachwuchs hatten nichts besseres zu tun, als meinem Grauwolf vor der Nase herumzutanzen. Nur schnelle Leinenrucke konnten verhindern, dass die schnappenden Z\u00e4hne meines J\u00e4gers das eine oder andere K\u00fccken durch den Hals rutschen lie\u00df! Also f\u00fcr Hundebesitzer deren Fellkn\u00e4uel beim Anblick solcher Bodenbewohner das Hungerbarometer\u00a0von 0 auf 100 springen lassen, ist dieser Park eher nicht geeignet &#8230; Und wie schon erw\u00e4hnt, die Tiere selbst schauen nicht gerade gl\u00fccklich aus.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und so ging auch der dritte Tag in K\u00e4rnten zu Ende, und wir fuhren zur\u00fcck in den Eggerhof. Wie gewohnt bekam unser Fellberg wieder seinen Eisbecher, den er mit Genuss ausschleckte, und danach sichtlich zufrieden im Zimmer auf seinem Platz einschlief, und wir stressfrei zum Abendessen gehen konnten. Ab 16 Uhr donnerte und blitze es wieder, auch Regen kam \u00fcber das D\u00f6rfchen. Eine Abk\u00fchlung die uns allen gut tat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 21. Juli &#8211; Heute ging es hoch hinauf!<\/strong><\/p>\n<p>Das Wetter passte, und so beschlossen wir auf den <strong>Ankogel<\/strong> zu fahren. Mit der <strong>Ankogelbahn<\/strong>, die als Gruppenpendelbahn gebaut wurde, wollten wir hoch hinaus. Vom Parkplatz der Talstation weg machten wir uns f\u00fcr den Gipfelsturm bereit. Hunde sind kein Problem in der Bahn! Die erste Sektion besteht aus einer Doppel-Gruppenpendelbahn, und\u00a0f\u00fchrt hoch zur Mittelstation auf 1945m Seeh\u00f6he. Die H\u00fctte hier war leider geschlossen. Dann steigt man um auf die zweite Sektion, die eine 3fach-Gruppenpendelbahn ist, und f\u00e4hrt bis auf 2636m Seeh\u00f6he. Man \u00fcberwindet mit beiden Sektionen 1355 H\u00f6henmeter mit einer Geschwindigkeit von 10m\/s\u00a0und befindet sich in kurzer Zeit\u00a0hoch oben in alpinem Gel\u00e4nde. Hier haben Flip-Flops und nicht ausreichende Ausr\u00fcstung keinen Platz mehr! Gute Bergschuhe und\u00a0warme Kleidung geh\u00f6ren einfach dazu. Trekkingst\u00f6cke sind\u00a0bei den Steigungen der Wege mit\u00a0Sicherheit von Vorteil.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5492.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-728\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5492-300x200.jpg\" alt=\"IMG_5492\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5492-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5492-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_5492.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Von der Bergstation wandert man dann hinunter zum <strong>neuen Hannoverhaus<\/strong> auf 2566m Seeh\u00f6he. Hier zu empfehlen: Die Frittatensuppe! Ein kulinarischer Traum der noch weit mehr kann, wenn man sie auf der Sonnenterrasse mit traumhaftem Ausblick auf das Tal genie\u00dft! W\u00e4hrend der Abstieg zur Hannoverh\u00fctte \u00fcber die Schneefelder recht einfach war, war der Aufstieg zur\u00fcck zur Bergstation der Ankogelbahn schon ein wenig anstrengender. Hier\u00a0oben merkt man dann so richtig, dass man die H\u00f6henluft nicht gew\u00f6hnt ist! Als ich mich dann auch noch ganz rauf zur <strong>Arnoldh\u00f6he<\/strong> auf 2700m aufmachte, verfluchte ich meinen Plan mehrmals. Hier w\u00e4re ein Sauerstoffzelt der volle Rausrei\u00dfer. Jeder Schritt wird hier zur Belastungsprobe. Klar, man ist das als Flachl\u00e4nder einfach nicht gew\u00f6hnt. Doch\u00a0oben angekommen, er\u00f6ffnet sich eine andere Welt! Rundherum ein Traumpanorama, Gipfel \u00fcber Gipfel, man f\u00fchlt sich gro\u00df und frei und doch ist man so klein inmitten dieser\u00a0Naturwunder! Hier oben zu stehen, am Grat, und \u00fcber 1000m hinunter \u00fcber eine steile Felswand zu blicken, das ist schon ein beeindruckendes Erlebnis. Doch man muss sich dabei immer bewusst sein:\u00a0Ein falscher Schritt, eine kleine Unachtsamkeit, und das wars! Hier oben hat man keine Chance, wenn man den Halt verliert!<\/p>\n<p><em>Fotogalerie:\u00a0<a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Ankogel-Arnoldhoehe-auf-2700m\" target=\"_blank\">Ankogel, Arnoldh\u00f6he und Hannoverhaus<\/a><\/em><em>\u00a0(externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>Nach diesem Bergerlebnis fuhren wir aufgrund von Schlechtwetterwarnungen wieder mir der Ankogelbahn nach unten. Leider erwischte uns auf der Mittelstation die Mittagspause &#8211; die Abfahrtszeiten sind da ein wenig schlecht koordiniert &#8211; und mussten noch 45 Minuten l\u00e4nger am Berg verbringen. Ein Abstieg zu Fu\u00df kam wegen unserem Senior nicht in Frage. Das schafft er nicht mehr in seinem Alter. Also warteten wir. Die Niederlage war nur, dass die hier\u00a0stehende H\u00fctte nicht offen hatte. Doch die Zeit verging schnell, und so kamen wir gegen 14 Uhr wieder zum Auto und Grauwolf zu seinem Eisbecher &#8230;<\/p>\n<p>Wir beschlossen, noch nicht zum Eggerhof zu fahren, und machten uns auf den Weg ins <strong>Tauerntal<\/strong>. Am Talboden entlang f\u00fchrt die Stra\u00dfe nach 6km an der <strong>Stockerh\u00fctte<\/strong> vorbei, wo eine Mautstra\u00dfe beginnt\u00a0(4 Euro) die fast bis zur <strong>Jamnigalm<\/strong> auf 1750m Seeh\u00f6he hinauff\u00fchrt. Das war unser heutiges Abschlussziel. Vom Parkplatz vor der Jamnigalm bis zur H\u00fctte selbst geht man knapp 15 Minuten.\u00a0Von da aus f\u00fchren die Wanderwege weiter in alle Richtungen bis ins hochalpine Gel\u00e4nde. Leider war die Jamnigalm entgegen der Ank\u00fcndigungen unten nicht mehr bewirtschaftet und wir wollten schon umdrehen, als die Besitzerin mit hohem Alter von ihrer Aussichtswarte herabstieg, und uns mitteilte, dass die Alm schon lange nicht mehr bewirtschaftet sein, wir aber gerne was zu trinken haben k\u00f6nnten. Wir nahmen das Angebot dankend an, und machten in v\u00f6lliger Ruhe Rast und entspannten uns. Unser Grauer machte auch Bekanntschaft mit &#8220;Senta&#8221; einer jungen Bernhardinerh\u00fcndin. Die Zeit hier oben schien einfach still zu stehen. Egal wo man oben ist, man kommt vom stressigen Alltag weg, und kann sich super entspannen. 30 Minuten sp\u00e4ter waren wir schon wieder am Weg nach unten, und\u00a0machten noch\u00a0einen Einkehrschwung in die Stockerh\u00fctte. Zum Empfehlen:\u00a0Gekochtes Selchw\u00fcrstel mit Senf, Kren und hausbackenem Brot!\u00a0Ein Traum! Danach fuhren wir zum Eggerhof zur\u00fcck, rasteten uns aus, und warteten aufs Abendessen.<\/p>\n<p><em>Fotogalerie:\u00a0<a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Besuch-im-Tauerntal-und-der-Jamnighuette\" target=\"_blank\">Jamnigalm im Tauerntal<\/a> <\/em><em>(externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 22. Juli &#8211; Die Kreuzeckbahn und eine Hitzewelle vom Feinsten!<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den heutigen Tag hatten wir eine Bergfahrt mit der <strong>Kreuzeck-Panoramastandseilbahn<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.reisseck.at\/kreuzeckbahn\" target=\"_blank\">Info<\/a>) in Rei\u00dfeck geplant. Urspr\u00fcnglich sollte es die Rei\u00dfeckbahn sein, doch wir erfuhren gl\u00fccklicherweise vorher, dass wegen Bauarbeiten oben alles geschlossen war, und es keine Einkehrm\u00f6glichkeiten gab. Kurzerhand planten wir also um, da die beiden Bahnen nicht weit auseinander lagen. Doch wie schon so oft im Leben, sollte es wieder mal anders als geplant kommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6199.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-731\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6199-300x200.jpg\" alt=\"IMG_6199\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6199-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6199-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6199.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon an der Kasse gab es die erste \u00dcberraschung. Hunde erlaubt, aber gegen 3 Euro Extrageb\u00fchr. Wir selbst zahlten aufgrund der K\u00e4rntencard die wir beim Eggerhof dabei hatten ja nichts. Bisher war der Hund immer inkludiert und dabei, nur hier nicht. Egal, wir zahlten das Ticket. Dann die zweite \u00dcberraschung: Die Sitzreihen waren so derart eng, dass unser Dicker nur mit M\u00fche einsteigen konnte. Auch wir selbst mit den gro\u00dfen Rucks\u00e4cken hatten da so unsere Probleme. Irgendwie schafften wir es dann doch in diese Dose und fuhren den Berg hoch mit einem Gef\u00fchl von eng geschlichteten Sardinen &#8230;<\/p>\n<p>Kaum aus dem Blechkorsett ausgestiegen bekamen wir erstmals wieder Luft, obwohl wir nur auf 1200m Seeh\u00f6he waren,\u00a0beschlossen aber sofort, nicht wieder mit der Bahn nach unten zu fahren, sondern nahmen den <strong>Fu\u00dfweg Kolbnitz (Nr. 6)<\/strong> um wieder zur Talstation\u00a0zu gelangen. Der Weg f\u00fchrte an ein paar Alpakas vorbei,\u00a0und in den k\u00fchlen Wald hinein. Doch dieser Schein von k\u00fchler Wanderung sollte tr\u00fcgen, wie wir schon bald feststellen mussten. Entgegen der Ausk\u00fcnfte der Bahnw\u00e4rter, gab es im oberen Drittel nur einen einzigen Wasserbrunnen um den Hund w\u00e4ssern zu k\u00f6nnen (Wir haben ohnehin immer Wasser im Rucksack mit, aber Nachf\u00fcllen schadet\u00a0ja nie), der Weg war teilweise extrem steil und mit groben Steinen\u00a0\u00fcbers\u00e4t (keinesfalls pfotentauglich) und nach gut 3km Abstieg begann die Sonne herabzubrennen als ob wir in der H\u00f6lle\u00a0w\u00e4ren. Das Thermometer kletterte auf \u00fcber 30 Grad, und die Luftfeuchte stieg auf 90%. Der Weg selbst wurde immer schlechter und steiniger. Unser Hund tat sich immer schwerer. Wir legten Pause um Pause ein und w\u00e4sserten den armen Kerl, der immer\u00a0ersch\u00f6pfter wurde.\u00a0Durch die extreme Anstrengung des Bremsens mit den Vorderpfoten begann er immer mehr zu zittern, und legte sich immer \u00f6fter hin. Wir gaben ihm jede zeit der Welt um sich immer wieder auszurasten. Dann endlich, irgendwann nach 8km Abstieg und durchn\u00e4sstem Gewand vom Schwitzen, einem Hund der nicht mehr mag und nur mehr daherwankte, erreichten wir gl\u00fccklicherweise wieder das Auto. Sofort gabs Wasser in Mengen und Schatten f\u00fcr unseren tapferen Fellberg. Er erholte sich aber relativ schnell, und kam wieder auf die Beine. Ab ins Auto, retour nach Mallnitz. Das war uns eine Lehre! Vertraue einfach niemandem wenn es um Deinen Hund geht!<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachten wir mit Ausrasten und Hundepflege. Ein Muskelkater war unserem Grauw\u00f6lfchen sicher, aber mehr passierte Gott sei Dank nicht. H\u00e4tte auch ins Auge gehen k\u00f6nnen. Nur in so einer Situation ist man auf sich selbst gestellt. Und runter vom Berg muss man. Doch unser Dicker ist robust und schaffte das, wenn auch komplett ausgepowert. Brav war er, und bekam auch eine Extraportion Leckerlies im Zimmer.<\/p>\n<p><em>Fotogalerie:\u00a0<a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Kreuzeckbahn-und-Fussweg-Kolbnitz\" target=\"_blank\">Kreuzeckbahn mit Talwanderung<\/a> <\/em><em>(externer Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 23. Juli &#8211; Der M\u00f6lltaler Gletscher, der h\u00f6chste von mir bisher bestiegene Punkt!<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem unser Grauw\u00f6lfchen gestern ziemlich nah an der Ersch\u00f6pfung stand, beschlossen wir, auf den <strong>M\u00f6lltaler Gletscher<\/strong> zu fahren. Dort oben war es k\u00fchl, es lag Schnee, und er konnte sich da von den Strapazen des gestrigen Abstieges vom Kreuzeck weiter erholen. Also packten wir gleich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck unsere Sachen, und fuhren von Mallnitz aus nach Innerfragant zur Talstation der M\u00f6lltaler Gletscherbahn.<\/p>\n<p>Die Reise nach oben begann mit der l\u00e4ngsten, unterirdischen, zivilen Standseilbahn der Alpen. Nach 8 Minuten, 4,8 km und auf 2.200m \u00fcber dem Meer taucht man in eine andere Welt ein! Jenseits der Baumgrenze bringt\u00a0einen dann noch die Eisseebahn (6er-Gondelbahn) auf \u00fcber 2.800m in die einzige Gletscherskiregion K\u00e4rntens. Den Sonnblick vor sich, den Gro\u00dfglockner dahinter, und weitere 28 Bergriesen um sich &#8211; so erlebt man hier oben den Gletscher in all seinen Facetten.<\/p>\n<p>Die Fahrt mit der Gletscherbahn war problemlos. Zwar machte man uns auf die Bei\u00dfkorbpflicht aufmerksam, doch es hielt sich niemand daran, und so tat ich das meinem Hund auch nicht an. Er stieg ein, legte sich hin, und wartete geduldig nach der Abfahrt auf die Ankunft oben am Berg. Einziger Schwachpunkt der Fahrt sind die ganzen Bodengitter, die nicht pfotentauglich sind. Da ich ihn aber langsam dr\u00fcbersteigen lie\u00df, und auch zeit genug lie\u00df, war das kein Problem. Auch das Umsteigen in die Gondelbahn klappte super. Er ist ja doch eine kleine Bergsau, die genau wei\u00df, was zu tun ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6248.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-732\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6248-200x300.jpg\" alt=\"IMG_6248\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6248-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6248-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6248.jpg 853w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Oben an der Bergstation angekommen, zeigte sich die Bergwelt K\u00e4rntens in seiner vollen Pracht! Noch nie war ich so hoch oben und konnte so ein Panorama genie\u00dfen! Sofort marschierten wir in Richtung Gel\u00e4ndekante um den Ausblick her oben zu genie\u00dfen! Ein Foto ist zwar ein bleibender Eindruck, aber in natura ist der Anblick \u00fcberw\u00e4ltigend!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6275.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-733\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6275-300x200.jpg\" alt=\"IMG_6275\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6275-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6275-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6275.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Frauchen und unser Dicker in der Bergstation nieder lie\u00dfen, und sich eine sch\u00f6ne Zeit machten, begab ich mich nun auf den Weg, mir einen Traum zu erf\u00fcllen. Hoch auf \u00fcber 3000m und ein &#8220;Selfie&#8221; vor einem Gipfelkreuz. Den schweren Rucksack lie\u00df ich nun aber herunten, bewaffnete mich mit der DSLR und den Trekkingst\u00f6cken, holte mir ein Ticket f\u00fcr die letzte Etappe nach oben, und machte mich auf den Weg in Richtung Sessellift. Der Abstieg zur Liftstation dauerte knapp 20 Minuten, obwohl das gar nicht so weit ausgesehen hatte. Man darf eben die Entfernungen nicht untersch\u00e4tzen. Dann endlich sa\u00df ich drauf und es ging immer weiter hinauf. Es wurde auch immer k\u00e4lter. Oben ausgestiegen befand ich mich in echtem hochalpinem Gel\u00e4nde Jetzt offenbarte sich mir der volle Wahnsinn der Halbschuhtouris, die hier herumrutschten und sich irgendwie auf den Beinen hielten. Der Schnee war\u00a0voll rutschig und gleich daneben ging es hunderte Meter den steilen Hang hinunter! Lauter Wahnsinnige und Lebensm\u00fcde schoss es mir durch den Kopf! Und die lachten auch noch \u00fcber ihren eigenen Bl\u00f6dsinn!!<\/p>\n<p>Ich musste mich nun echt ein paar Minuten ausruhen, und mich an die d\u00fcnne Luft hier oben gew\u00f6hnen. Wer behauptet, das hat er nicht n\u00f6tig, der l\u00fcgt sich selbst in den Sack! Jeder Schritt weiter nach oben strengt an. Egal ob man nun Kampfgewicht hat, oder zartbesaitet ist! Ein Schwindelanfall aufgrund weniger Sauerstoffs in dieser H\u00f6he, ein falscher Tritt, und weg ist man &#8230;<\/p>\n<p>Dann machte ich mich auf, und bestieg\u00a0den Steig zum Gipfelkeuz. Seilgesichert f\u00fchrte der Singletrail am Berggrat entlang. Die Tiefe hinab konnte man nur erahnen, da das Tal komplett mit Wolken verhangen war. Steil war es auf alle F\u00e4lle, und ich achtete auf jeden Schritt den ich machte. Das hier oben ist kein Spa\u00df mehr, wo man machen kann was man will. Es ist saugef\u00e4hrlich! Irgendwann war es dann so weit. Ich stand am Gipfelkreuz und zog mir diese grandiose Aussicht rein! Ein Gef\u00fchl von Sieg und Befreiung umschmeichelte mich. Es war einfach toll hier oben!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7250.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-734\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7250-169x300.jpg\" alt=\"IMAG7250\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7250-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7250-577x1024.jpg 577w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7250.jpg 722w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><\/a>\u00a0<em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-736\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6324-200x300.jpg\" alt=\"IMG_6324\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6324-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6324-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6324.jpg 853w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><br \/>\nAuf 3150m Seeh\u00f6he &#8211; Mein erster 3000er!<\/em><\/p>\n<p>Ich machte vorsichtig meine Fotos, und erblickte dabei ein\u00a0weiteres in der N\u00e4he befindliches Gipfelkreuz. Das wollte ich auch noch machen. Also begab ich mich auf den Weg, stieg wieder zur Liftstation ab, und ging dann weiter zum n\u00e4chsten anvisierten Punkt. Doch ich kam nicht weit. Es ging nur an einem echt schmalen steil abfallenden Grat entlang, entweder links oder rechts\u00a0an einem Fels vorbei. Bei den ersten Schritten merkte ich schon, dass meine Trekkingschuhe (LOWA) hier oben fehl am Platz waren, und einfach am Eis rutschten. Hier gab es keinen Halt, wenn man ausrutschte. Das war mir zu\u00a0gef\u00e4hrlich, und ich drehte um. Im selben Moment sah ich, wie ein Gipfelkreuztourist ausrutschte und sich gerade\u00a0noch mithilfe seines Wanderkollegen abfangen konnte.\u00a0Nein,\u00a0es war einfach zu gef\u00e4hrlich. Ich lie\u00df es bleiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6327.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-737\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6327-300x200.jpg\" alt=\"IMG_6327\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6327-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6327-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6327.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Weg nach unten ging relativ problemlos, und der Aufstieg von der Sesselbahnstation zur Bergstation der Gondelbahn, brachte mich abermals an meine fluchenden Grenzen. Eine schwarze Schipiste hochzukoffern &#8211; ja das konnte es auch! Doch alles ist zu schaffen, wenn man nur will. Grauw\u00f6lfchen freute sich den Ast ab, als er mich wieder sah, und wir eine Runde kuscheln durchzogen. Nach einer\u00a0angemessenen Rast machten wir uns auf, um noch vor dem Ansturm der Massen, ins Tal zu kommen. Auch eine Schlechtwetterfront zog auf, und die wollte ich hier oben am Berg nicht miterleben.<\/p>\n<p>Ab in die Gondelbahn, umsteigen in die Gletscherbahn, und 10 Minuten sp\u00e4ter fuhren wir bereits ins Tal hinab. Von 10 Grad oder weniger zu 30 im Tal. Das konnte dann auch was. Zur\u00fcck in Mallnitz verbrachten wir den restlichen Tag mit einem kleinen Spaziergang im Ort, schauten uns die Wasserm\u00fchlen und das BIOS an, und lie\u00dfen die heutigen Eindr\u00fccke auf uns wirken. Ein echt wahnsinnstoller Tag ging zu Ende, und bald auch die Urlaubswoche. Nur noch ein Tag, um was zu machen.<\/p>\n<p><em>Fotogalerie:\u00a0<a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Gletscher-3150m-Seehoehe\" target=\"_blank\">M\u00f6lltaler Gletscher<\/a> (E<\/em><em>xterner Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freitag, 24. Juli &#8211;\u00a0Gem\u00fctlicher Spaziergang ins D\u00f6sental<\/strong><\/p>\n<p>Der letzte Tag\u00a0unseres Urlaubs war angebrochen. Wir wollten es gem\u00fctlich angehen, und nahmen uns einen Spaziergang ins <strong>D\u00f6sental<\/strong> vor. Grauw\u00f6lfchen war wieder fit auf den Beinen, also stand dem nichts im Wege. Zuerst mit dem Wagen auf irre schmalen Gassen rauf auf knapp 1500m Seeh\u00f6he zum Parkplatz. Dann die Rucks\u00e4cke schultern, und ab gings auf einem ruhigen und sch\u00f6nen Wanderweg in Richtung Konradlacke und der Konradh\u00fctte. Teilweise mit ziemlichen Steigungen, schl\u00e4ngelte sich der sogenannte <strong>Blockgletscherweg<\/strong> in Richtung D\u00f6sensee, der aber nur \u00fcber eine steile Gel\u00e4ndestufe und mit viel Zeit erreichbar war. Aus R\u00fccksicht auf unseren Hund, steckten wir uns den halben Weg als Ziel. Das reichte vollkommen aus. Immer am D\u00f6senbach entlang f\u00fchrte uns der Weg, bis wir die &#8211; leider auch geschlossene &#8211; Konradh\u00fctte erreichten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6404.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-738\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6404-300x200.jpg\" alt=\"IMG_6404\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6404-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6404-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6404.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach kurzer Rast machten wir uns halt wieder auf den Weg nach unten. Bei der <strong>&#8220;Venezianers\u00e4ge&#8221;<\/strong> blickte ich zuf\u00e4llig in das dort querende Bachbett, und mir stach sofort ein Stein ins Auge, dass sich dann als Muttergestein mit Granateinschl\u00fcssen herausstellte.\u00a0Meine alte Leidenschaft, das Sammeln von Mineralien, erwachte augenblicklich! So legten wir eine Rast ein, und w\u00e4hrend sich Frauchen und Grauwolf die Sonne auf die B\u00e4uche scheinen lie\u00dfen, durchst\u00f6berte ich das Bachbett nach f\u00fcr mich wertvollem Gestein. Ich wurde auch f\u00fcndig, wie man am Foto erkennen kann:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6437.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-739\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6437-300x200.jpg\" alt=\"IMG_6437\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6437-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6437-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6437.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der W\u00e4sche meiner Funde im daneben liegenden Bach (mich wunderte es, dass das Wasser nicht steif war, so kalt ist es gewesen!) packte ich meine Findlinge in den Rucksack und wir stiegen weiter in Richtung Parkplatz ab. Mit gef\u00fchlten 50kg im Rucksack erreichten wir dann unseren Wagen wieder. Unser grauer Schei\u00dfer sprang sofort in seinen hei\u00dfgeliebten Kofferraum, bekam sein Wasser, lockte mir noch eine Portion Leckerlies raus, und machte sich sofort daran einfach zu schlafen. Auch wenn es der erste Urlaub nach dem Verlust meiner H\u00fcndin Anka war. und sie mir sehr abgeht, muss ich sagen, dass ich noch nie so entspannt unterwegs war wie heuer. Anka war eine schwarze Furie, keine Chance zum Erholen, immer auf Zug und Lust auf Radau gegen\u00fcber anderen Hunden und Tieren. Heuer war alles anders. Kitaro war eben ein ganz anderer Charakter, einfach ein Phlegmatiker dem alles wurscht war, und sowas von ruhig und brav, dass man ihn manchmal nicht einmal bemerkte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6390.jpg\" rel=\"lightbox[706]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-741\" src=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6390-200x300.jpg\" alt=\"IMG_6390\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6390-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6390-682x1024.jpg 682w, https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMG_6390.jpg 853w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Weg nach unten nahmen wir dann noch zwei einsame Wanderer mit, und setzten sie in Mallnitz vor ihrem Hotel ab. Dann beschlossen wir noch einen Besuch auf der <strong>Raineralm<\/strong> die man auch mit einem leichten Spaziergang erreicht. Empfehlung: Erbsensuppe mit W\u00fcrstel! Ein Traum von kulinarischem Highlight! Nach diesem Ausklang hie\u00df es dann zur\u00fcck in den Eggerhof, und packen f\u00fcr die morgige Abfahrt. So schnell ist eine Woche um.<\/p>\n<p><em>Fotogalerie:\u00a0<a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Blockgletscherweg-Droesental\" target=\"_blank\">Blockgletscherweg Dr\u00f6sental<\/a> <\/em><em>(E<\/em><em>xterner Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p><em>Fotogalerie:\u00a0<a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Jausenstation-Raineralm-Abschluss-einer-tollen-Urlaubswoche\" target=\"_blank\">Spaziergang <\/a><\/em><a href=\"http:\/\/fotos.veigl.net\/index.php\/Sommerurlaub-2015\/Jausenstation-Raineralm-Abschluss-einer-tollen-Urlaubswoche\" target=\"_blank\">zur Raineralm<\/a> <em>(E<\/em><em>xterner Link zu meiner Fotogalerie)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag, 25. Juli &#8211;\u00a0Ende unseres Urlaubs und Abstecher zu Freunden bei der Heimfahrt<\/strong><\/p>\n<p>Wie alles Sch\u00f6ne, ging auch dieser Urlaub viel zu schnell zu Ende. Da heute das Tauernfest stattfinden sollte, mussten wir uns beeilen, und den Wagen schon vor 8 Uhr au\u00dferhalb der gesperrten Stra\u00dfen parken. Also fr\u00fch raus aus den Federn, das Gep\u00e4ck verladen, mit dem Hund Gassi gehen, anschlie\u00dfend noch schnell fr\u00fchst\u00fccken, und um 9 Uhr sa\u00dfen wir schon in Richtung Heimat im Auto. Urspr\u00fcnglich hatte ich geplant, entweder \u00fcber den Glockner oder die Tauernschleuse und Salzburg nach Hause zu fahren. Doch dann entschlossen wir uns, noch <strong>Freunde am Klopeinersee<\/strong> zu besuchen. Also machten wir uns in Richtung Villach und Klagenfurt auf den Weg zu ihnen. Kurz vor Mittag trafen wir dann ein, wurden herzlich empfangen (wie \u00fcberall in K\u00e4rnten), wurden mit Kaffee und Kuchen verw\u00f6hnt. <strong>Vielen Dank an Monika und Franz!<\/strong><\/p>\n<p>Aber nun war es dann wirklich so weit &#8230; wir rauschten nach Hause ab. Und dann, nach insgesamt 9 Stunden Reisezeit mit Pausen und Aufenthalten, trudelten wir um 18 Uhr zu Hause ein. Schnell war alles ausgeladen und verstaut. Grauw\u00f6lfchen bekam seine Fressensration, und gleich danach kugelte er bellend und quietschend im Bett herum, und\u00a0freute\u00a0sich, dass wir wieder zu Hause waren.<\/p>\n<p>Das war also unser Sommerurlaub 2015 in\u00a0K\u00e4rnten.\u00a0Schon jetzt wissen wir: Wir fahren wieder nach Mallnitz, wenn unser Grauwolf n\u00e4chstes Jahr so fit ist wie heuer. Auf alle F\u00e4lle freuen wir uns auf ein n\u00e4chstes Mal im sch\u00f6nen K\u00e4rnten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mallnitz in K\u00e4rnten &#8211; Urlaub bei echten Freunden! &nbsp; &nbsp; Unser Sommerurlaub 2015 f\u00fchrte uns heuer das erste Mal nach K\u00e4rnten, genauer gesagt, nach Mallnitz. Auf 1191m Seeh\u00f6he liegt das malerische \u00d6rtchen eingebettet im Gebirgsstock der Goldberg- und der Ankogelgruppe, die zum Nationalpark Hohe Tauern geh\u00f6ren.\u00a0Auf der Suche nach einer hundegeeigneten Unterkunft stie\u00dfen wir per &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?p=706\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":713,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-706","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-privat","item-wrap"],"featured_image_src":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/IMAG7170.jpg","author_info":{"display_name":"Christian Veigl","author_link":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/?author=2"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/706","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=706"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/706\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.veigl.net\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}