Christian Veigl - Willkommen in meiner Welt!

Siberian Husky "Kitaro" (*10.09.2004 - †08.08.2016)

Mein "Dicker" wurde am 10. September 2004 geboren, und hatte die ersten 1 1/2 Jahre seines Lebens auf diversen Plätzen und im Tierheim Dechanthof (Wilfersdorf, NÖ) verbracht. Seine lange Vorgeschichte werde ich hier auf dieser Seite nicht noch einmal veröffentlichen, weil sie ohnehin fast jeder kennt. Wichtig für mich ist der 21. Mai 2006, denn da kam dieser wundervolle Hund zu mir. Die Entscheidung, einen annähernd gleichaltrigen Partner für meine Hündin aus dem Tierheim zu holen habe ich nie bereut, und ich würde es wieder tun.

 

 

Eine Sportkanone war er nie, aber auch er konnte einige Erfolge für sich verbuchen. Die beste Eigenschaft die er aber hat, ist sein Charakter und seine Anhänglichkeit mir gegenüber. Ich wollte eigentlich nie einen Rüden, doch als ich diesen Hund sah, machte es irgendwie einen "Klick" und wir sind ein Herz und eine Seele geworden. Mein "Bub" wie ich ihn auch nenne, hat mich in seinem ganzen bisherigen Leben nie enttäuscht, und wir sind beide gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen, auch in Zeiten seiner schweren Krankheit, die wir mittlerweile besiegt haben. Trotzdem ist er sehr empfindlich geworden, und zeigt bei jeder Möglichkeit sich mit irgendwas anzustecken 2x auf. Doch auch das meistern wir gemeinsam und schaffen es immer wieder ...

Update 26. Juni 2016: Das er nicht der gesündeste, und in seinem Alter (immerhin wird er ja nun schon bald 12), auch nicht mehr der schnellste und agilste Hund ist, wussten wir. Trotzdem waren wir schockiert als unser "Grauwölfchen" am 22. Juni 2016 plötzlich hinten zusammensackte und quietschend nicht mehr hochkam. Er zog sein Hinterteil nach und heulte vor Schmerz. Wir packten ihn sofort zusammen und fuhren in die Tierklinik Korneuburg, wo eine Untersuchung mit Röntgen gemacht wurde. Leider ohne Befundung. Wir wurden sofort nach Hollabrunn in die Tierklinik weitergeschickt um ein CT machen zu lassen. Laut Ärztin in Korneuburg sollte das gleich gemacht werden, weil ein Akutfall. In Hollabrunn kamen wie leider auf eine Notdienstärztin die man eher als geschäftstüchtig einstufen könnte, als auf das schnelle Wohl des Hundes. Kitaro wurde uns ab- und in der Klinik aufgenommen. Nach 3 Tagen und 1560 Euro weniger bekamen wir ihn am Freitag wieder zurück. Am Bauch, Hals und 3 Pfoten großflächig abgeschoren, nicht auf den Hinterläufen stehen könnend, und ohne wirklich aussagende Behandlungsvorschläge! Die Diagnose war für uns niederschmetternd: Cauda Equina, Hypercalzämie (DD paraneoplastisch, Osteolyse), Knochentumor Wirbelsäule vs. Discospondylitis ... nun haben wir ihn zu Hause und ich warte auf einen Termin bei einer sehr bekannten Chiropraktikerin. Unser Grauer, nun mit Schmerzmittel und Cortison abgefüllt bis zur Fellkrempe, kann sich zwar wieder auf seinen Beinen bewegen, aber schwer. Wir hoffen sehr, dass wir eine gute Lösung für das Problem finden werden. Ich habe jedoch entschieden, weder den Hund lange leiden zu lassen wenn es keine Lösung gibt, noch ein finanzielles Desaster ohne klaren Ausgang einzugehen (OP, Kosten bis unendlich ...). Man sagte uns schon im Vorfeld dass die teure OP keine Garantie auf eine Besserung verspricht. Wir können nun nur hoffen ...

Update 27. Juni 2016: Die Tierklinik Hollabrunn meldete sich heute nochmals bei uns, der Chef persönlich. Er wolle sich - wenn ich einverstanden bin - den Hund nochmals genauer ansehen, weil da ein Befund vorliegt, der ihm nicht gefällt, so die Aussage. Auf Nachfrage, wie das Ansehen aussehen würde: Noch einmal eine Narkose, noch ein MRT, eine Knochenmarksuntersuchung, etc. ... nun, wir sprachen denke ich von nochmals 1500 - 2000 Euro um abzuklären ob man etwas machen könne (!!). Das schlug bei mir am Fass den Boden aus. Die letzte Diagnose die wir aufgrund der Leberpunktierung bekommen haben (Befund wurde von der VETmed gemacht, der in meinen Augen größten Abzockmaschinerie im Heimtierbereich), war eindeutig Vermutung auf Leukämie mit Lebermetastasen sowie dem ohnehin schon bekannten Knochentumor an der Wirbelsäule. Nun, warum soll ich bei so einer niederschmetternden Diagnose und der Tatsache, dass man ihm in keinem Fall mehr heilen kann, nochmals ein paar tausend Euro nachheizen, nur damit die werten Tierärzte ihre Geldbörsen schön prall halten können?? Abgesehen davon, dass man mit der finanziellen Ausreizung des Tierhalters die Kosten einer vielleicht möglichen Behandlung nicht mehr zu tragen wären. Ich habe mich daher entschlossen, ihm seine restliche Zeit so angenehm und schmerzfrei wie es nur geht zu machen, und habe mich an die Chiropraktikerin Fr. Dr. Peer gewandt.

Update 30. Juni 2016: Wir waren gestern bei Fr. Dr. Peer. Nachdem wir sie wieder verlassen, und einen eigentlich lächerlichen Betrag für die Behandlung bezahlt, schaute das Gangbild unseres "Dicken" gleich komplett anders aus. Wir waren danach noch wie angeordnet mit ihm spazieren, und siehe da, er ging 20 Minuten beschwerdefrei und ohne Probleme mit! Auch die Nacht von gestern auf heute war schon weit streßfreier als sonst. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass Chiropraktik so schnell zu einem Ergebnis und damit Erleichterung für den Hund führt! Danke an Fr. Dr. Petra Peer! Wir haben nun wirklich Hoffnung, unseren Grauen doch noch ein paar Monate zu haben!

Update 13. Juli 2016: Nach 2 Behandlungen bei Fr. Dr. Peer waren wir so glücklich, dass unser Grauer wieder von selbst - wenn auch langsam - aufstehen konnte, und ging. Es schaute so gut aus. Doch der Gesamtzustand des Hundes wird seit der Tierklinik in Hollabrunn immer schlechter. Er bewegt sich fast nicht mehr, atmet nur mehr schwer und "blubbert" dabei ziemlich laut. Der Gedanke, ihn gehen zu lassen und ihm die weitere mögliche Qual zu ersparen war schon da. Gestern war es ziemlich arg, und ich war schon am Weg zur Klinik in Korneuburg. Doch anhand von Überfüllung drehte ich wieder um, und wir fuhren noch ein wenig spazieren. Dabei erfing er sich ein wenig, und ich war wieder froh, den wahrscheinlich bald unvermeidlichen Gang nicht getan zu haben. Jeder Tag ist ein geschenkter Tag, den er und ich zusammen genießen.

Update 18. Juli 2016: Die letzten Tage waren sehr turbulent. Kitaro hatte seinen Tiefpunkt erreicht. Ein Anruf in der Tierklinik erbrachte nur die lapitare Antwort, dass dies der Tumor sei und man für ihn nichts mehr machen könne ... das wollte ich so aber nicht akzeptieren. Glücklicherweise habe ich eine wirklich nette schweizer FB-Freundin die auch Tierärztin ist. Nach Beschreibung seiner Syptome und dem Übermitteln der Befunde die wir hatten, schaut das Bild nun ein wenig anders aus. Wir begannen sofort auf Ösophagitis zu behandeln, und siehe da, sein Zustand in Punkto Atmung verbesserte sich von Tag zu Tag! Von wegen, der Tumor ist es. Ich hab nun überhaupt kein Vertrauen mehr in die Tierarztindustrie bei uns im Lande! Man will nur ans Geld der besorgten Hundehalter heran, alles andere ist offensichtlich nicht mehr von Interesse! Mittlerweile sind 5 Tage vergangen, und unser Grauer hat keine Probleme mehr mit der Atmung und auch nur mehr geringfügige beim Fressen, und auch da nur wenn er wieder mal gierig war. Danke Ruth! Wir sind Dir sehr dankbar für Deine Hilfe!

Update 28. Juli 2016: Es hat so gut ausgesehen und deswegen sind wir auch am 23. Juli nach Lendorf (Kärnten) in den für uns alle schon notwendigen Urlaub gefahren. Doch es kam dann anders als wir erhofften, und so mussten wir gestern unseren Urlaub abbrechen und nach Hause fahren. Unserem Grauwölfchen gehts leider gar nicht gut.

Update 5. August 2016: Scheint so, als würde sich wieder alles wiederholen und unser "Dicker" so wie Anka nur mehr wenig Zeit zu haben. Seit Hollabrunn sind nun 5 1/2 Wochen vergangen, und unser Hund verfällt nun körperlich immer mehr. Bei Anka dauerte es 8 Wochen bis nichts mehr ging und wir sie gehen lassen mussten. Nach zwei Tagen ohne Fressen (er schaut sein Futter einfach nicht mehr an, weil er denkt es seien überall Medikamente drinnen!) habe ich ihm gestern frisches Rindfleisch verfüttert. Der Kerl hat mir fast die Hand abgefressen vor Gier, der Appetit wäre also vorhanden und auch der Hunger. Wir freuten uns über diesen Erfolg, und am Abend kam er wieder nicht mehr hoch. Auch die ganze Nacht hatte er Probleme mit den Hinterläufen. Häufchen machte er zwar, wenn auch wieder breiig, aber heute Morgen kam er wieder nicht auf die Beine. Das letzte Mal (eben in der Klinik) dauerte es auch 2-3 Tage bis es wieder klappte. Wir werden das noch abwarten. Schmerzen hat er derzeit zum Glück nicht, soweit wir das beobachten und beurteilen können, sonst hätten wir schon eine schmerzliche Entscheidung getroffen, aber das hätten wir müssen ...

Update 8. August 2016: Zwei schreckliche Tage haben wir hinter uns gebracht. Ein auf und ab wie auf der Achterbahn. Sonntag frühmorgens haben wir unseren Liebling im eigenen Durchfall liegend gefunden. Ich habe ihn gewaschen und trocken gerubbelt, das Häufchen Elend. Solche Anblicke sind nicht schön, aber ich schreibe dies hier, dass jeder weiß, dass mit einem Hund auch solche Erlebnisse sein können wenn es langsam zu Ende geht! Dann hat er sich wieder etwas gefangen. Ein paar Bissen gefressen, auch Wasser getrunken. Es schaute wieder gut aus. Und in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde er fast wieder der Alte, bis auf die Tatsache dass er nicht hochkam und ich ihm laufend draußen auf der Terasse helfen musste. Seine Augen waren so klar wie schon lange nicht mehr, und er bemühte sich wirklich, wieder auf die Beine zu kommen. Wir betteten ihn auf weiche Unterlagen, damit er nicht auf den harten Fliesen lag, wenn er rein wollte, dann holten wir ihn rein, wenn er raus wollte, dann halfen wir ihm wieder raus. Alles kein Problem. Doch heute am Vormittag kam dann der endgültige Verfall. Er hörte auf zu fressen, nahm nicht einmal mehr von mir was an, trank nicht, lag nur mehr apatisch herum, und offensichtlich hatte er nun auch Schmerzen im Bauchbereich. Der letzte Gang war also nun unvermeidlich geworden, und so entschlossen wir uns heute dazu, ihn gehen zu lassen. Um 16:05 Uhr ging unser Dicker streßfrei und friedlich in seinem geliebten Kofferraum (das war sein ganzes Leben lang sein liebster Platz wenn wir unterwegs waren, und so ließen wir unseren Tierarzt diesen letzten Schritt in seiner Lieblingsumgebung machen) über die Regenbogenbrücke. Run free mein Freund!

Update 11. August 2016: Viel schneller als erwartet kehrte mein "Dicker" heute wieder nach Hause zurück. Ich habe heute seine Urne bekommen. Nun ist sie zusammen mit "Anka's" Urne in der "Truhe der Erinnerungen" die ich 2014 eigens gebaut habe, und diese steht im neuen "Hundezimmer" bei uns. Mögen die beiden nun wieder gemeinsam ihren Spaß haben und auf mich warten bis wir uns irgendwann wiedersehen werden ...

 

 

 

Fotos 2016

Aktuelle Fotos von meinem "Grauwölfchen" aus 2016 findet Ihr in meiner Fotogalerie "Meine nordischen Hunde Anka & Kitaro"

 

 

Fotos 2015

Hier ein paar Fotos aus dem Jahr 2015:

 



Serienaufnahme vom "G'schau" meines Dicken ... oben als Original per PS zusammengefügt,
und unten nachbarbeitet:

 

 

Fotos 2014

Hier ein paar Fotos aus dem Jahr 2014:

 

 

 

Wie die Zeit verging - Vom Welpen bis zum ausgeglichenen Schmusebuben:

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