ACHTUNG! Manche Fotos könnten Menschen mit schwachen Nerven schocken!
Update: 27.04.2026
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2025 – Mammatumor, der Zweite & Dritte

Nukka am Tag nach der OP, sind schon gewaltige NĂ€hte geworden.

10.12.2025
3 1/2 Jahre ist die OP nun schon her, wo Nuk ein riesen bösartiger Mamatumor entfernt wurde. Sie hat 3 1/2 Jahre seitdem durchgestanden. Wir dachten gar nicht, dass sie so lange bei uns sein wĂŒrde. Nun aber sind wir wieder an dem Punkt, wo es keinen Lichtblick geben wird. Der Krebs ist zurĂŒck. Er kam noch schneller, wurde noch gröĂer, und hat nun die linke Milchleiste von ihr befallen. Ein faustgroĂer Tumor, hart wie ein Stein hat sich innerhalb weniger Wochen gebildet.
Die Untersuchung gestern bei unserer TierĂ€rztin brachte die ErnĂŒchterung: Es wĂ€re eine “Hopp- oder Dropp”-OP. Sprich: Kann vielleicht klappen, kann katastrophal schiefgehen. Wobei sie eher der Meinung war, nicht zu operieren. Der Tumor ist zu groĂ, und auf der anderen Seite fehlt ja seit der OP schon alles, wĂ€re also schwer, die riesen Wunde wieder zuzukriegen.
Nun warten wir auf ihr Anraten mal bis zum Ende ihrer derzeitigen ScheintrĂ€chtigkeit, also bis Anfang JĂ€nner, und dann ĂŒberlegen wir zusammen mit der TĂ was wir tun oder nicht tun. Wird wieder eine schwere Entscheidung. Wenigstens hat sie derzeit keine Schmerzen damit, rennt, frisst, fĂŒhrt sich auf, also hat keine Probleme mit dem riesen GeschwĂŒr. So lange es so bleibt, ist es in Ordnung. Immerhin wird sie nĂ€chstes Jahr im Juni 9 Jahre. Vielleicht gibts ja doch noch die eine oder andere Chance oder das Wachstum stoppt.

25.01.2026
Nachdem wir nun ein paar Wochen mit allem Möglichen zu kĂ€mpfen hatten (Durchfall, Erbrechen, totaler Fellwechsel, die ScheintrĂ€chtigkeit mit entzĂŒndeten Zitzen und blutigem Ausfluss, …) und nun halbwegs alles ĂŒberstanden haben, ist der Tumor mittlerweile 17cm groĂ geworden. Innerhalb weniger Wochen! Heute sind wir in die Tierambulanz Deutsch Wagram gefahren, die ich per Mail kontaktierte um eine zweite Meinung einzuholen. Gleich bei der ersten Untersuchung meinte man, es sei durchaus operabel auch wenn der Tumor schon so groĂ ist. Ein Lichtblick. Es wurde ein groĂes Blutbild gemacht, und am 28.01.2026 kommt sie nochmals zum Röntgen (wegen der Lunge, ob der Tumor gestreut hat), und danach die OP. Wir hoffen natĂŒrlich dass alles glatt gehen wird, und sie doch noch einiges an Zeit bei uns verbringen kann.

28.01.2026 – Tag 1
Also das war bisher Stress pur! Mit fast einer Stunde VerspĂ€tung ist Nukka erst nach 14 Uhr in den OP gekommen, und war natĂŒrlich die ganze Zeit unrund. Beim Reingehen in die Tierklinik wĂ€r sie fast aus dem Geschirr raus. Hab sie aber noch erwischt und reingeschoben.
Als sie dran war, lieĂ sie sich diesmal problemlos auf den Tisch heben. Die Chirurgin und die Helferinnen waren aber auch voll nett und behutsam, da hatte sie keine Angst. Auch den Venenzugang lieĂ sie sich problemlos machen, weil Herrli hat sie ja gekrault. Als die Narkose anfing zu wirken hat sie sich ganz fest an mich gekuschelt hat mich nochmal intensiv angesehen, und ist weggeschlafen. Ohne Murren, ohne Probleme.
Die Ărztin hat sich das dann nochmal alles angeschaut, und nun wirds heftig: Der groĂe Tumor (mittlerweile 18cm und schnellwachsend) wird komplett entfernt, sie muss nur schauen wo sie die Haut hernimmt, um das wieder zuzumachen. Es fehlt ja einiges wegen der letzten OP. Dann nimmt sie ihr auf der anderen Seite den ebenfalls neuen Tumor (5cm) und die Problemzitze (die sich in den letzten Monaten bei jeder ScheintrĂ€chtigkeit entzĂŒndete) weg, das geht sich mit der Haut aus. Gleichzeitig wird sie kastriert, damit das Problem mit den geschwollenen Zitzen weg ist. Und: Die beiden Knubbel die sie hat, die werden auch gleich entfernt.
Ja, ist schon viel, aber sie meinte, das wird schon gehen. Sie ist angeblich eine der besten Kleintier-Chirurginnen. Wir können, wenn alles gutgeht, Nukka bis 20 Uhr abholen, wenn ich nichts mehr von ihr höre.

So sah das vor der OP aus. Irre wie schnell sich das innerhalb von 8 Wochen entwickelte! Eingekreist, was alles entfernt werden musste und wurde.
Um 19:30 Uhr Abends haben wir Nukka abholen können. Komplett benommen, mit dem Geschirr oben, den Trichter am Kopf. Dann wurde ihr noch ein T-Shirt als Schutz drĂŒbergezogen. Alle waren ein wenig ĂŒberfordert. Ich sagte, das mit dem Trichter wĂŒrde nicht funktionieren, bekam aber als Antwort dass das so sein mĂŒsse, und sie den 10 Tage oben lassen muss. Keine Chance das Geschirr so runter zu bekommen. Der Trichter selbst so fest geschnĂŒrt dass man nicht einmal einen Finger zwischen der Krause und ihr durchbrachte. Ich hatte kein gutes GefĂŒhl dabei. Wichtig war aber nun, sie zuerst einmal gut nach Hause zu bringen, was uns auch gelang. Trotz ihrer Weinerei hinten im Wagen. Am Abend dann noch kurz Gassi gewesen, und dann dachten wir sei Ruhe. Die Ărzte sagten ja, sie wĂŒrde nun die Narkose ausschlafen und bis morgen pennen…

29.01.2026 – Tag 2
Die Nacht war furchtbar. Nukka schlich nur herum, legte sich nicht hin, weinte, schlief keine Minute. Der Trichter störte sie gewaltig. Wir schliefen natĂŒrlich auch nichts. Von wegen, sie schlĂ€ft sich die Narkose aus. Unmöglich mit dem Teil am Hals. Also machten wir auf eigene Faust eine PlanĂ€nderung. Der Trichter musste runter, der war viel zu fest am Hals und behinderte Nukka bei allem. Die Medikamente von gestern hat sie rausgekotzt. Auch jene die sie von uns am Morgen bekommen hat. Ihr Fressen verweigert sie auch.
Sie schaute richtig erleichtert, als das Teil herunten war. Dann fuhr ich los und besorgte einen Post-OP-Body. Kriegt man bei uns in der benötigten GröĂe natĂŒrlich nicht. Also fuhr ich bis nach Korneuburg ins Tierspital wo ich dann einen kaufen konnte. Einen zweiten hab ich dann spĂ€ter zu Hause via Amazon bestellt.
Jetzt konnte das T-Shirt mal runter, und auch das Geschirr. Sie hielt sich brav und tapfer bei dieser Aktion. Vorher hatte sie ohne Trichter schon ein bisschen geschlafen, weil sie sich hinlegen konnte. Der neue Body war schnell angezogen, lag gut an ihr an, und konnte nicht verrutschen. So weit ich das nun auch nach 1 Stunde gesehen habe, liegt sie und schlÀft endlich. Jetzt kann sie sich besser erholen.

So kann sie schlafen und sich vorsichtig das Bauchi kratzen lassen…
Nach gesundem Schlaf hat sie nun wieder eine kalte Nase (also fieberfrei), auch gefressen hat sie nun. AnschlieĂend gings schnell raus zum Pullern. Langsam, gemĂŒtlich, aber wichtig dass es ĂŒberhaupt geht. Also wirds langsam, der Weg der Besserung ist nun beschritten.


30.01.2026 – Tag 3
42 Stunden nach ihrer schweren OP … Wir hatten eine ruhige Nacht, sie hat fast durchgeschlafen. So zĂ€h wie diese HĂŒndin, war nicht einmal unsere ehemalige Anka. Gleich am Morgen bekam sie heute das Antibiotika (Kesium 400mg) und Rimadyl 100mg, sowie Metacam als Schmerzmittel. Das verordnete Tramadol 80mg hat sie nicht vertragen und kotzte gestern innerhalb weniger Minuten alles raus. Die derzeitige Medikamentengabe vertrĂ€gt sie. Auch wenn wir das Antibiotika in der KaffeemĂŒhle pulverisieren und in Leberpastete einarbeiten mĂŒssen. Es klappt. FĂŒr Schutz des Magens geben wir auch eine Tablette Pantoloc 20mg am Morgen. NatĂŒrlich alles in RĂŒcksprache mit unserer HaustierĂ€rztin. Die Tierklinik wird uns hassen, aber was solls. Man kanns nicht allen recht machen, und Nukkas Wohlbefinden geht uns vor. Zwischen verordnet, vertrĂ€glich und wirksam liegen halt Welten. Nicht jeder Hund ist gleich, und darum kann man auch nicht standardisierte Behandlungen anwenden sondern muss flexibel sein.
AuffĂ€llig ist nun die sehr ruhige und gleichmĂ€Ăige Atmung von ihr. Vor der OP hörte man irgendwie dass sie sich schwer tat. Der riesige Tumor musste also schon ganz schön Druck am Brustkorb ausgeĂŒbt und ihr das Atmen erschwert haben. Das ist nun auch vorbei, und man merkt es richtig.
Der Body hat sich auch bewĂ€hrt. Sie kann damit auch ihre GeschĂ€fte erledigen ohne dass wir ihn ausziehen oder nach vor wurschteln mĂŒssen. Sie geht damit auch nicht an die Wunde. Geleckt wird nur an der Vorderpfote wo der Venenzugang fĂŒr die Narkose gelegt war. Brav ist sie. Aber bei der letzten OP hatten wir das auch so. Pfote wird bearbeitet, die groĂe Wunde ignoriert.

Heute Morgen war sie schon in sehr guter Laune, trappste vor mir her wie wenn nichts gewesen wĂ€re. Sie wird zwar schnell mĂŒde, und geht dann ganz langsam neben mir her, aber das ist normal.
Die beiden riesen Wunden dĂŒrften trocken sein, zumindest sieht man keine Sickerflecken am Body. Eiskalte Schnauze, also fieberfrei. Das ist gut. Die Narben selbst konnten wir ja noch nicht sehen. Heute Abend haben wir aber ohnehin Nachkontrolle, da wird sich zeigen ob alles nach Plan verlĂ€uft (auĂer mit dem Trichter …).
Kosten bisher gesamt in etwa 1750 Euro. NatĂŒrlich ein Vielfaches von ihrer OP im Jahre 2022, da warens gesamt in etwa 400 Euro … Aber wieviel soll/kann das Leben eines so treuen “Familienmitglieds” wert sein? Diese Frage stellte sich mir nicht. Bei keinem unserer Hunde. Die Frage die sich stellte war lediglich: Kann man ihr noch Zeit verschaffen, oder ists diesmal nicht mehr möglich … wir schauen jetzt aber wieder positiv in die Zukunft!
Ăbrigens, operiert wurde sie von Dorothee Krainer, einer ganz lieben und netten Tierchirurgin:

Unser Dank ergeht auch an alle in den Social Medien, die uns die Daumen gehalten, und bisher auch immer wieder ihre GenesungswĂŒnsche an Nukka hinterlassen haben! Ihr seid eine tolle Community!

31.01.2026 – Tag 4
Gestern Abend waren wir noch auf Nachkontrolle in der Tierambulanz Deutsch Wagram. Das erste Mal, dass wir die Wunden gesehen haben. 2 lange Schnitte … aber super schön vernĂ€hnt, ganz trocken und ohne EntzĂŒndungen. Tolle Arbeit!
Nukka frisst seit gestern normal, nimmt ihre Medikamente, erledigt ihre “GeschĂ€fte” ohne Probleme, und ist schon wieder durchgeknallt wie immer. Abends musste ich wieder eine “Siedlungsrunde” mit ihre machen. Sie tschappelt und rennt, wie wenn nichts gewesen wĂ€re. Eine echt zĂ€he HĂŒndin. Wenn nichts dazwischen kommt, werden in 10-12 Tagen die NĂ€hte entfernt, und dann hoffen wie auf viele Monate Ruhe von alle den Problemen die wir die letzte Zeit hatten.
Ăbrigens hatte ich auf Facebook ein paar so hochgescheite Expertinnen, die mich per PM kontaktierten, mich der TierquĂ€lerei bezichtigten, mir erklĂ€ren wollten was wir alles falsch gemacht hatten, und dass es besser gewesen wĂ€re sie gleich einzuschlĂ€fern damit ihr das alles erspart geblieben wĂ€re … Meine Antwort darauf fiel entsprechend aus, und ich habe dann alle BeitrĂ€ge von Nukka auf “privat” geschaltet. Das muss ich mir nicht gefallen lassen:
Ist schon interessant wie nun auf einmal die Expertinnen (ja, NUR Expertinnen!) auf der Dacke stehen, und mich per PM belehren wollen, was an oder mit Nukka alles gemacht werden sollte …
Ich frage mich ernsthaft: Gehts noch?
1. Es ist MEINE HĂŒndin, und NUR ICH kenne sie am Besten! Immerhin ist sie nun seit 8 1/2 Jahren bei uns, und wir sind schon einmal den Weg gegangen, den sie nun gehen musste. Die erste Krebs-OP war ja bekanntlich am 30.6.2022. Daraus haben wir enorm viel gelernt!
2. Wir brauchen keine RatschlĂ€ge mit, das ist schlecht, das sollte man anders handhaben, das ist gefĂ€hrlich, machts das so und so … NEIN, wir selbst WISSEN was zu tun ist, und wir haben eine erfahrene TierĂ€rztin an der Hand, die uns ebenfalls mit Rat und Tat beiseite steht!
3. NEIN, es wurde doch kein Lungenröntgen gemacht, da Blutbefund, Vitalwerte, Herz und Kreislauf bei den Voruntersuchungen o.B. waren, und es im Prinzip egal ist, ob der Krebs leicht eingestreut hat oder nicht. In erstem Fall haben wir ihr noch ein paar Monate geschenkt, im zweiten Fall vielleicht noch ein paar Jahre! Die Aussage, mit Metastasen in der Lunge hÀtten wir sie gleich einschlÀfern lassen sollen, empfinde ich als bodenlose FRECHHEIT! Die werten Damen können das ja mit ihren Hunden tun, ich mache es nicht! Und das ist MEINE ENTSCHEIDUNG!
4. NEIN, die beiden Tumore werden NICHT untersucht. Warum? Weil es egal ist, ob die nun gut- oder bösartig waren. Es Ă€ndert nichts an der Tatsache, das sie entfernt werden mussten. Da es möglich war, und offensichtlich auch gut geklappt hat, war diese Entscheidung richtig. Was jetzt danach auf uns zukommt, das steht noch nirgends geschrieben. Es kann gut oder auch schlecht sein, aber das geht auch sonst niemanden auĂer uns was an!
5. NEIN, sie hat KEIN Pflaster unter dem Body auf der Wunde! Warum? Weil die beiden Schnitte zu lang und zu nah aneinander sind. Ein Pflaster dass man dann runterziehen mĂŒsste um die Wunden zu kontrollieren wĂŒrde in der GroĂe die NĂ€hte aufreiĂen! Das ist die Aussage der Chirurgin! Also seids nicht gscheiter wie sie!!
Ich empfinde es mittlerweile als extrem ungut wenn sich so manche erdreisten, plötzlich selbsternannte Expertinnen zu sein und anderen etwas einreden zu wollen, was sie vielleicht selbst an ihren Hunden nicht machen wĂŒrden. Ist es reine Selbstdarstellerei? Wichtigmacherei? Wie kann man OHNE einer entsprechenden veterinĂ€rmedizinischen Ausbildung ĂŒberhaupt in Betracht ziehen, anderen vorschreiben zu wollen, was zu tun ist??
Als Abschluss nochmals: WIR (Meine Frau, ich und Nukka) haben das schon einmal durchgemacht und gut hinter uns gebracht. Auch damals war der Tumor laut TierĂ€rztin bösartig! Wir gehen also zwingend davon aus, dass es diesmal auch so war. Sie hat es 3 1/2 Jahre ohne weitere Behandlungen oder Probleme geschafft dies zu ĂŒberleben. Sie wird es auch diesmal schaffen, auch ohne Expertinnen und ihre dubiosen Ansichten! Und wenn nicht … kein Hund wird 100 Jahre alt! Auch dieser Tatsache muss man ins Auge schauen! Auch wenns hart klingt.
Also lassts uns bitte mit diesen PM’s einfach in Frieden und kĂŒmmert Euch um Eure Baustellen!
Facebook ist doch wirklich nur mehr ein Sammelpool von arroganten Selbstdarstellern und Selbstdarstellerinnen die meinen, erhaben ĂŒber andere zu sein und grundsĂ€tzlich alles besser zu wissen.
Und NEIN, ich werde auch nicht eine “Sammelaktion” wie so manche hier in der Gegend veranstalten um mir die OP von anderen finanzieren zu lassen!! Wer nicht rechtzeitig fĂŒr Reserven sorgt, sollte sich kein Tier nehmen! Betteln und andere anraunzen geht gar nicht!
Ob sie es verstanden haben? Ich weiĂ es nicht …

01.02.2026 – Tag 5
Am 4. Tag nach dem Eingriff ist Nukka gut drauf. Jetzt schlĂ€ft sie noch. Das ist gut. Schlaf fördert die Heilung. Heute Nacht bin ich zweimal auf, weil ich dachte sie leckt an ihren Wunden am Bauch, doch es war nur die berĂŒchtigte Hinterpfote. Das macht sie seit Welpe wenn ihr fad ist oder was nicht nach ihren WĂŒnschen lĂ€uft. Also Alarmmodus wieder ausgeschaltet … *lach*
Gestern Abend sind wir noch eine groĂe Runde in der Siedlung spazieren gewesen. Sie lĂ€uft gut, dĂŒrfte weder Schmerzen noch Probleme mit den NĂ€hten haben. Heute mit dem Schnee mĂŒssen wir dann aufpassen. Glatt oder Gatsch, beides wĂ€re nicht gut. Aber schauen wir mal was der Tag bringt.

02.02.2026 – Tag 6
Die Zeit vergeht wie im Flug. Nukka’s Wunden dĂŒrften im Heilprozess sein und nun anfangen zu jucken. Sie hat gestern leider begonnen an der unteren Wunde zu lecken. Zweimal habe ich sie dabei erwischt. Betroffen wie sie es sein kann, gab sie dann immer ein paar Stunden Ruhe damit. Trotzdem ist eine leichte Blutung aufgetreten, die aber schnell wieder eingetrocknet war. Heute konnte ich sie noch nicht untersuchen. Sie schlĂ€ft noch.
Wenn sie wach wird, gibts zuerst mal ihre Medikamente, dann geht ab ins Auto und raus in den Wald. AnschlieĂend mĂŒssen wir auf die Post und dann nach Korneuburg um einen zweiten Body zu holen. Spazieren fahren liebt sie ja auch, und so kommt sie auch raus und muss nicht den ganzen Tag im Haus verbringen.
Vormittag sind wir ein kleine Gassirunde bei uns drauĂen auf der Wiese gegangen. Dann fuhren wir weg. Sie muss raus, was sehen, was erleben. Sonst wird sie echt unrund. Also fuhren wir nach Gerasdorf zur Post um den Amazon-Body zurĂŒckzuschicken. Das Teil ist so nicht schlecht, aber die von VETMEDCARE sind einfach besser. Das Stretchmaterial legt sich super am Körper an und schĂŒtzt die Wunden damit viel besser. Nach der Post sind wir daher nochmal in die Tierklinik Korneuburg (da sind diese Teile Lagerware) gefahren und haben einen zweiten dieser Bodys geholt. Dann haben wir was zum Wechseln. AnschlieĂend gings noch kurz in den Wald, wo sie ihr “GeschĂ€ft” erledigen konnte und dann nach Hause. Riesen Kaustangerl als Belohung fĂŒrs brav sein inklusive.
So lief sie vorigen Freitag, knapp 42 Stunden nach ihrer OP schon wieder herum:
Derzeit haben wir ja keine Hundebox im Wagen, um sie leichter ein- und aussteigen lassen zu können. Auch wenn sie plötzlich Hilfe brauchen wĂŒrde, kommt man so einfacher ra. NatĂŒrlich ist sie mittels einer Leine gesichert, und sie kann nicht so einfach rausspringen, wenn die Heckklappe geöffnet wird. Sie ist aber wirklich sowas von brav.

Ein zĂ€hes StĂŒck ist sie schon, das muss man ihr lassen …




Und wieder hat sich gezeigt: Kontrolliere ALLES, oder du wirst betrogen! Die Tramadol 80mg Tabletten, die wir fĂŒr Nukka bekommen haben, sollten eigentlich Tralieve 80mg Kautabletten sein (So stehts auĂen am Sackerl), was egal ist weil die gleiche Wirkung da ist, aber: Wenn mir schon ein Medikament verrechnet wird, dann sollte es NICHT im JĂ€nner 2025 abgelaufen sein!!! Das finde ich als eine Frechheit! Hab das gerade eben beim Kontrollieren der Verpackungen gesehen. Zum GlĂŒck geben und brauchen wir diese Tramodol nicht, sind also eh unnötig gewesen weil sie diese Tabletten nicht vertragen hat. Vielleicht genau deswegen? Tierkliniken … ich bin schon so gebranntes Kind von denen!! (Die Chirurgin kann da nichts dafĂŒr, sie hats nur verschrieben, ausgegeben hats die Klinik)

03.02.2026 – Tag 7
Der 6. Tag nach der OP. Die kleine graue Kröte denkt, ich schlafe so gut dass ich nichts mitkriege. Doch Irrtum! Herrchen hört alles! Wieder dreimal Nachts aufgesprungen und sie beim Lecken erwischt. TagsĂŒber nichts, Abends nichts, aber Nachts, wenn sie denkt niemand kriegts mit, dann fĂ€ngt sie an. Irgendwann hat sie es dann aufgegeben und begann laut zu schnarchen. Auch da ists halt schwer neben ihr zu schlafen … KRĂTE!! Das ist Absicht! *lach*
Heute kommt die Barriere vor unserer Treppe weg. Wenn sie, wie gestern, in den Wagen rein- und auch wieder rausspringen kann, dann kann sie auch ĂŒber die Treppe laufen. Man muss diesen zĂ€hen Hunden schon einiges zutrauen können. Und in ihrem Alter denke ich, weiĂ sie was sie machen kann, und was nicht.
Kurze Kontrolle des Bodys: Keine feuchten Stellen vorhanden. Die beiden Wunden dĂŒrften trocken sein. Ich möchte Ihr das Teil noch nicht ausziehen und nachsehen, aber vielleicht beim vorgenommenen Wechseln heute Abend, da klappts vielleicht.

Nukkas tĂ€gliches FrĂŒhstĂŒck. EntzĂŒndungshemmer, Schmerzmittel, und pulverisiertes Antibiotika … versteckt in der Leberpastete. Am Abend kriegt sie nur das Antibiotika in der Pastete.
Tja, wer nicht hören will, muss eben noch ein wenig leiden … Die Barriere vor der Treppe ist wieder aufgebaut, Krötentier knallte einfach durch und ĂŒbertrieb das Ganze ziemlich. Zum GlĂŒck ist nichts passiert. Auch heute Morgen beim Gassigang hat es ihr den Vogel mal kurz rausgehauen und sie rannte los wie von einer Wespe gestochen, wollte sich auf den Bauch hauen, wie sie es halt immer macht. Gerade noch abfangen können. Die ist voll ĂŒbernatĂŒrlich heute. Klar, die Langeweile kommt nun zum Vorschein. War eh klar. Ich kann sie leider noch nicht auf der Terrasse lassen, so ganz ohne Aufsicht. Die Idioten die auf der StraĂe dann wieder ihre agressiven Hunde an den Zaun lassen, die wĂŒrden ihr wohl nicht gut tun!

04.02.2026 – Tag 8
Tag 7 … diesmal nicht so erfreulich. Gestern hat Nukka es doch irgendwie geschafft, sich die Wunde zu verletzen. NatĂŒrlich ging sie dann ran und leckte, was gar nicht gut war. Der ganze Body war unten durchnĂ€sst und die Wunde nĂ€sste auch stark. Sofort den Body getauscht, und kaum 15 Minuten spĂ€ter war er wieder feucht. Aber diesmal nur von der Wunde selbst und nicht vom Lecken. Die macht mich fertig. Heute Nacht hat sie offensichtlich durchgeschlafen, denn ich wurde nicht wach. Noch kann ich ihre Naht nicht kontrollieren, denn sie schlĂ€ft neben meinem Bett in so einer versteckten Lage dass ich nicht hinsehe. Ich lass sie noch ein bisschen, dann muss sie ohnehin auf und ihre Medikamente nehmen.
(Schaut schon böse aus, die eine Seite der Wunde. Der zweite Schnitt oben und auf der anderen Seite, wo man nur den Schatten sieht, der ist staubtrocken und heilt gut)


Wir haben uns nun kurzfristig dazu entschlossen, mit Nukka in die Klinik zu fahren, da die Chirurgin, Fr. Dr. Krainer, anwesend war. Gut wars. Die Wunde musste aufgemacht werden, damit das angesammelte Wundsekret ablaufen konnte. Ich schĂ€tze mal, gut ein halber Liter ging da raus. War eine Menge und ĂŒberraschte auch die TierĂ€rztin. Der zweite Wunde heilt wie gewĂŒnscht, und auch die Problemwunde heilt groĂteils sehr gut. Bis auf die FlĂŒssigkeitsansammlung, aber das kriegen wie laut ihr auch in den Griff. Antibiotika gibts nun weiter, und eine bakterielle Untersuchung des Sekrets wird auch gemacht. So sichert man halt die Einnahmen. Mittlerweile haben wir die 2000 Euro Grenze ĂŒberschritten. Was solls, die Kleine muss es uns wert sein, sonst wĂ€ren wir Arschlöcher und keine “Hundeeltern” (Ich hasse diesen Begriff, aber ich habe keinen anderen dafĂŒr).
Wir haben uns dann auch kurz ĂŒber die entfernten Tumore unterhalten, und Dr. Krainer erklĂ€rte mir, dass beide relativ stark auch mit FlĂŒssigkeit gefĂŒllt waren. Das wĂŒrde das schnelle Wachstum erklĂ€ren. Wichtig aber ist, dass sie beide gut entfernt werden konnten. Ich vermute ja, dass ihre letzte ScheintrĂ€chtigkeit dazu beigetragen hat, dass sich diese Dinger so gefĂŒllt hatten, aber ich bin ja kein Arzt. NatĂŒrlich ist es mir lieber, dass kleine aber mit FlĂŒssigkeit vergröĂerte Tumore entfernt wurden, und nicht von Haus aus schon groĂe, die möglicherweise gestreut haben. Wobei klein relativ gesehen werden muss, bei der GröĂe des vorderen den sie hatte.

Das ist die vordere Wunde. Super schön vernÀht und heilt auch gut. Alles trocken. Da saà der riesige Tumor. Nukka hat nun vorne beidseitig keine Milchleisten mehr. Bauchseitig nur mehr links die halbe, rechts ebenfalls keine mehr.
Aber eines muss man Nukka lassen: Sie lĂ€sst alles sowas von brav ĂŒber sich ergehen. Das erstaunte auch diesmal wieder das ganze Team in der Klinik. Lag brav da, hat sich das aufmachen lassen, wartete geduldig bis alles rausgedrĂŒckt war, einfach super wie sie das macht. Keine Spur von Knurren oder Agression.



Sie marschiert schon wieder. Brav ist sie.
Bei dem Wetter mĂŒssen wir halt schauen, dass wir auf Wiesen unterwegs sind. Die Wege sind leider voller Gatsch oder voller Hundescheisse der anderen … Mögliche Infektionen dadurch inklusive.

05.02.2026 – Tag 9
Die Bauchhöhle hat sich nachts wieder mit rötlicher FlĂŒssigkeit gefĂŒllt, und wir mussten nun abermals den Body wechseln und vorher alles rauslaufen lassen. 30 Minuten lang kam immer wieder neues Sekret raus. Laut TierĂ€rztin soll es ja gut sein, wenns raus kann. Die Wunde darf nicht zubleiben sonst staut es sich, so die Angabe. Naja, der WĂŒrgereiz in mir ist aber trotzdem da wenn ich sehe wie das so aus Nukka heraussprudelt … Jetzt hat sie wieder einen trockenen Body an. Sie ist aber trotzdem sehr brav und lĂ€sst das alles ĂŒber sich ergehen. Tapferes MĂ€dl!

06.02.2026 – Tag 10
Das war wieder eine Nacht … viel Schlaf hatte ich nicht. Dauernd wurde ich wach, weil Nukka irgendwo an irgendwas leckte. Gestern Abend hatten wir wieder die “feine” Aufgabe, das Sekret aus der Wunde rauslaufen zu lassen. Ich weiĂ, warum ich Berufe mit solchen TĂ€tigkeiten nie erlernt habe. Jedesmal packt mich der WĂŒrgereiz wenn ich das sehe …

Zweimal tĂ€glich mindestens. Den Body auch jedesmal wechseln, und das passt ihr ĂŒberhaupt nicht. Die Wunde trocken zu kriegen ist derzeit praktisch unmöglich. Heute sollten wir die Befunde der bakteriologischen Untersuchung des Wundsekrets bekommen. Hoffentlich passt da alles. Nach dem gestrigen Telefonat mit unserer HaustierĂ€rztin, werden wir heute nicht zur Kontrolle in die Klinik fahren. Wir haben keine Gelddruckerei im Keller und mĂŒssen fĂŒr mögliche unerwartete Komplikationen noch finanzielle Reserven bewahren. Kann nicht sein, dass man fĂŒr lauter Tests ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans. Aber genau das ist das GeschĂ€ftsmodell der Kliniken. Hatten wir bei unseren frĂŒheren Hunden auch so gehabt, nur da spielten wir mit und das kostet uns unnötigerweise tausende Euro mehr als notwendig war.
Nicht dass ich es nicht gerne fĂŒr die Hunde und Nukka ausgeben wĂŒrde, damit sie die beste mögliche Versorgung haben, aber Versorgung ist eines, GeschĂ€ftemacherei auf Kosten besorgter Tierhalter was anderes.
Nach dem Gassigang mit Frauchen mal den durchnĂ€ssten Body von Nukka ausgezogen und mit dem Schlimmsten gerechnet. Doch Ăberraschung, die NĂ€sse dĂŒrfte sich langsam ĂŒber die ganze Nacht angesammelt haben. Aus der Wunde selbst kam danach nur wenig Wundsekret raus. Das ist schon mal sehr positiv. Sie durfte nun auch 30 Minuten ohne Body neben mir liegen und wurde ausgiebig gekrault, damit die Wunde ein wenig trocknen kann. Ohne gehts halt leider gar nicht, sie wĂŒrde sofort herumlecken. Aber wir machen offensichtlich Fortschritte.
Hier ein Foto wie “Scar-Belly” nun aussieht. Links oben die Narbe wo der riesige Tumor war. Links unten die Narbe von der OP 2022, und rechts unten die Narbe wo der zweite Tumor saĂ. Da musste auch die ganze Milchleiste weg. Sie steckt das alles aber wirklich super weg. Erstaunlich wie hart diese HĂŒndin im Nehmen ist.


Ihr schaut schon wieder der Schelm aus dem Gesicht …

07.02.2026 – Tag 11
Eine angenehme Nacht lag hinter uns. Nuk’ durfte ohne Body schlafen. Sie war echt brav. Schaute am Morgen auch wirklich gut aus. Nachdem ich nicht wach wurde, gehe ich davon aus, dass sie nicht geleckt hatte. Beim Aufstehen lag sie “zwischen TĂŒr und Angel” und schnarchte tief und fest. Da konnte ich nicht auf die Naht hinsehen.
Doch kaum wach und den Body fĂŒr den Gassigang angezogen, floss wieder Wundsekret raus. Muss aber wohl so sein, so staut sich nichts in der Bauchhöhle. Das Trocknen tat der Wunde aber gut. Jetzt danach, also wieder zu Hause, darf sie auch wieder ohne den Body im Haus sein. Luft und das Trocknen tun der Naht sicher gut. Man muss einem intelligenten Hund schon etwas zutrauen und auch vertrauen.

Das ist die noch offene Stelle. 2/3 der Naht sind schon trocken und verheilen gut.

Langsam wirds nun was mit der Heilung.
Um den Dippel am RĂŒcken, um den kĂŒmmern wir uns dann, wenn “Scar-Belly” verheilt ist und die NĂ€hte vollstĂ€ndig raus sind. Das wird aber noch dauern. Ist zwar nicht schön das Teil am RĂŒcken, aber stellt keine unmittelbare Gefahr fĂŒr sie dar. Ob es sich nun um einen Tumor oder nur eine Zyste handelt ist leider unklar. Wird aber bald abgeklĂ€rt werden.

Rute oben, schöner Gang, man merkt fast nix von den riesen Schnitten am Bauch. Aber es ist nach wie vor Geduld angesagt, nur kapiert ihr graues Köpfchen das nicht. Die Langeweile treibt sie an.
Am Abend beim letzten Gassigang: Diese HĂŒndin ist einfach blöd! Ihr Hass auf Radfahrer ist so groĂ, dass ihr alles um sie herum wurscht ist und sich im Geschirr trotz Wunden gebĂ€hrdet wie ein Raptor. Na grad das ich sie halten konnte. Zum GlĂŒck hat sie sich nun nichts aufgerissen…

08.02.2026 – Tag 12
11 Tage nach der OP. Wenn man denkt es wird wieder, kommts meist immer anders. Gestern war Nukka irgendwie eigenartig. Sie lag nur herum, manchmal raunzte sie, dann sprang sie auf die Bank und kam nicht mehr ohne Hilfe runter, alles ein wenig besorgniserregend. Am Abend nach dem Gassigang, als wir sie auszogen, legte sie sich sofort ins Wohnzimmer auf den Bauch und lieà uns nicht an die NÀhte ran. Da der Body wieder durchnÀsst war, ist klar, dass die hintere Wunde nach wie vor offen ist, und Wundsekret rauslÀuft.
Nach dem Schlafengehen legte sie sich in ihr Hundebett und rumorte die ganze Zeit darin herum. Irgendwann fing sie an massiv am Bett zu schlecken, zu keuchen, zu winseln. Dann wieder Ruhe, um nach ein paar Minuten erneut damit anzufangen. Sie kratzte dann auch noch mit den Vorderpfoten am Boden herum. Also aufstehen, nachsehen. Nichts! Jede BerĂŒhrung am Bauch ohne Folgen. Das ging dann noch eine gute halbe Stunde so. Also wieder auf, und sie aus dem Hundebett gehoben. Madame marschierte im Laufschritt in den Vorraum und legte sich hin. Als ich ihr nachkam, drehte sie sich auf den RĂŒcken und zeigte mir freiwillig das Bauchi. Da war nichts. Alles trocken. Ich holte TĂŒcher und versuchte mögliche FlĂŒssigkeiten rauszudrĂŒcken, kein Murren, kein Winseln, keine Gegenwehr. Da war echt nichts. Wozu dann das Ganze vorher? Ist mir ein RĂ€tsel!
Heute Morgen lag sie nach wie vor, oder schon wieder, im Vorraum. Am RĂŒcken, die Pfoten in der Luft, vollkommen entspannt. Die Wunde nach wie vor trocken. Dann bekam sie ihre Medis, und als sie sich dann hinsetzte, drĂŒckte es nach wie vor Wundsekret aus dem noch offenen Bereich der Naht. Es muss also ordentlich Spannung drauf dass das rauskommt. Wahrscheinlich war ich gestern Abend zu “sanft” weil ich ihr nicht wehtun möchte. Dann hat sie sich wieder in ihrem Bett verkrochen. Wir vermuten dass sie irgendwie ein schlechtes Gewissen wegen der Flecken hat, die sie verursacht, aber sie kann ja nichts dafĂŒr und wird auch nicht deswegen gerĂŒgt. Oder ists die “Drohung” mit dem Body, denn das Anziehen mag sie ĂŒberhaupt nicht. Nachts darf sie ja nun ohne dem Teil schlafen, damit die Wunde abtrocknen kann. Wie es auch ist, der Body war dann schnell oben, und Nukka ging mit Frauchen die Morgenrunde.

Ganz entspannt und “unten ohne” zum Wundtrocknen. Jetzt ist soweit wieder alles normal. Nukka liegt faul herum und pennt viel. Das ist gut so.
Mittags durfte sie das erste Mal seit voriger Woche Mittwoch alleine fĂŒr 20-30 Minuten raus auf die Terrasse. Nachdem sie extrem lĂ€stig und laut mit mir “diskutierte” ob sie ihr Futter nun schon frĂŒher kriegt oder nicht, und dann noch brutaler in der Vorgehensweise war damit sie rausgelassen wird, hab ichs halt probiert. Unter Beobachtung natĂŒrlich. Ich verstehs ja, dass sie mittlerweile unrund wird, kein Kontakt zur AuĂenwelt auĂer die Gassirunden mit uns, kein Schauen was es Neues gibt. Dabei liebt sie ihren Ausblick raus auf die StraĂe so sehr.
Unglaublich! Die “Kleine” war keine 20 Minuten drauĂen, und der erste Trampel lieĂ schon ihr Vieh zum Zaun! Die gelbe Warntafel am Zaun wird also wieder ignoriert! Ich pack diese Leute hier nicht mehr! Ist das z’fleiss? Absichtlich Hunde, die ohnehin schon einen von weitem sichtbaren Schutzbody anhaben, zu sekkieren? Haben diese Hundehalterinnen GlĂŒcksgefĂŒhle dabei wenn ihr “Hunderl” auf andere losgehen kann? Bald wirds jetzt echt mal eine auf die Schnauze geben, und damit meine ich nicht deren Hunde … weils immer die gleichen Idiotinnen sind!
Mit Ach und Krach habe ich Abends dann die graue Kröte wieder hereinbekommen! Nach dem Gassigang am Nachmittag, zog sie es vor sich sofort in die HundehĂŒtte zu verdrĂŒcken. Sie weiĂ genau, dass ich sie da nicht rausbekomme. Ich konnte ihr nicht einmal das Geschirr ausziehen. So sinds aus 30 Minuten an der Luft halt fast 4 Stunden geworden. NatĂŒrlich hat sie sich drauĂen ausgetobt und ist nach 12 Tagen “Hausarrest” auĂer Rand und Band gewesen. Selbst schuld, wenn ihr dann am Abend wieder alles weh tut … oder auch nicht. Sie will es ja genau wissen. Typisch Malamute, volltypisch Nukka!

09.02.2026 – Tag 13
Eine ruhige Nacht ist vergangen. Nukka schlief offensichtlich gut und wanderte nicht herum, und wenn dann leise und unbemerkt. Heute Morgen musste ich kurz weg, wĂ€hrend auch Frauchen schon am Weg in die Arbeit war, da musste sie alleine zu Hause bleiben. Das passte ihr natĂŒrlich gar nicht. Als ich wieder da war, war die Freude um so gröĂer, und sofort musste ich mit ihr raus auf die “Gassiwiese”. Sie rannte wieder wie ein Wiesel. Scheint jeden Tag schlimmer zu werden, ihr Bewegungsdrang. Aber noch ist nicht alles zu und verheilt. Noch tropft sie aus der offenen Naht. Das wird noch dauern bis sich das schlieĂt. Aber Geduld? Nukka? Fehlanzeige!

Gestern Abend hatten wir noch einen kleinen Disput: Ihr Schwanz beginnt die Winterwolle (?) abzustoĂen. Und die FilzbĂŒschel musste eben raus. Greif einem Malamute-MĂ€dchen den Schwanz an! Ist fast wie ein Todesurteil fĂŒr den, der es probiert! Half aber nix. Die HĂ€lfte von der dicken Rute ist nun rausgebĂŒrstet. Ob das schon die ersten Anzeichen einer FellverĂ€nderung durch die Kastration sind? Na hoffentlich nicht!
Die Wundkontrolle nach dem Gassigang war nicht positiv. Es hat sich ein richtig groĂes Loch gebildet, und abgestorbenes Gewebe hing am Rand herum. Ich habe zu unserer HaustierĂ€rztin Kontakt aufgenommen und durfte mit Nukka hinfahren.

Schaut nicht so gut aus …
Zuerst musste Nukka einmal die Angst ĂŒberwinden in die Praxis reinzugehen. Das war schon recht mĂŒhsam. Dann aber fasste sie wieder Vertrauen und legte sich hin um sich untersuchen zu lassen. Zuerst wurden die FĂ€den der vorderen Wunde entfernt, die ja schon schön verheilt war. Dann wurde die offene Wunde gereinigt und das Gewebe entfernt das abgestorben war. Auch hier wurden dann alle FĂ€den gezogen und an einer Stelle 3 Klammern gesetzt weil die Wundheilung da noch nicht abgeschlossen war. Als Abschluss gabs noch Antibiotikasalbe direkt in die offene Wunde und die Wundhöhle und fĂŒr nach Hause ein Wundgel zum Anwenden. Nukka lieĂ sich das alles wieder brav gefallen. Einzig beim Setzen der dritten Klammer quietschte sie kurz auf.
Jetzt heiĂt es abwarten ob sich das Loch von alleine schlieĂt, sonst muss sie nochmals in Narkose gelegt werden, um die WundrĂ€nder des Lochs nochmals aufzumachen und neu zu vernĂ€hen. Ich hoffe, dass es von alleine zuwachsen wird und sie sich keine Infektion einhandelt…

10.02.2026 – Tag 14
Nach der gestrigen Aufregung hatten wir eine relativ ruhige Nacht hinter uns. Am Abend habe ich noch Nukkas “BĂ€uchlein” alias MĂŒtzenwampe versorgt. Die Wunde gereinigt, die Bauchhöhle mit Salbeitee gespĂŒlt wie angeordnet. Heute Morgen war der Body nicht mehr ganz so groĂflĂ€chig nass. Klar sondert die Ăffnung weiterhin Sekret ab, aber auch da hoffen wir auf ein baldiges Ende und ein Zuwachsen der LĂŒcke.
Vormittag muss ich in die Tierklinik fahren, um weiteres Antibiotika zu besorgen, und auch die von der Chirurgin empfohlene Salbe, die wir in die Bauchhöhle injizieren sollen. Mich beutelts jedesmal wenn ich die Wunde sehe, aber da muss ich durch, genauso wie Nukka da nun durch muss.
Der Morgenspaziergang war wieder in Ordnung, sie knallt halt dauernd durch und lĂ€sst ihrem Bewegungsdrang freien Lauf. Was soll ich tun? Ich kann ihr nicht die Pfoten zusammenbinden und sie in eine Ecke legen … Am Donnerstag sollen wir wieder zu unserer HaustierĂ€rztin zur Kontrolle kommen. Irgendwie fĂŒhle ich mich bei ihr auch viel besser aufgehoben, als in der Tierklinik, obwohl wie schon öfter erwĂ€hnt, die Chirurgin eine SpitzenĂ€rztin ist, und die OP super durchgefĂŒhrt hat. Aber das Drumherum und die Klinik selbst ist irgendwie so empathielos und kalt.
Vormittag habe ich von der Tierklinik in D. Wagram die empfohlenen Antibiotika und die Honigsalbe besorgt. Wie oben schon erwĂ€hnt … irgendwie werde ich mit dem Inhaber nicht warm. AnfĂ€nglich freundlich und nachfragend wie es Nukka geht, war zum Schluss meines Besuchs schon wieder extreme Spannung zwischen uns, nur weil ich den korrekten Unterschied zwischen “Bauchhöhle” und “Wundhöhle” nicht gleich verstand den er mir erklĂ€ren wollte, weil ich fragte wie viel der Salbe in die “Bauchhöhle” rein muss … Bin ich Mediziner? Nein! Kann man jemanden auch anders erklĂ€ren oder einfach hinnehmen dass man es nicht gleich versteht! FĂŒr mich sehe ich durch das Loch in Nukkas Leiste bis in sie hinein, egal wie man den Hohlraum nun nennt der da innen ist!
Wieder zu Hause hab ich sie kurz angesehen, der Body ist nach wie vor nur ganz wenig feucht. Also hab ich sie vorerst mal in Ruhe gelassen. Wir ziehen die Prozedur am Abend wieder durch, mit Hilfe von Frauchen.


Die beiden NĂ€hte heute Abend …
Die Wundversorgung gestaltete sich heute Abend ein wenig schwierig. Nukka lĂ€sst sich nicht mehr gerne ausziehen und knurrt wie ein Riese. Auch das seitliche Hinlegen klappt erst nach einigen AnlĂ€ufen. Sie ist halt stur, aber ich denke nicht dass wir ihr dabei weh tun. Denn kaum auf der Seite liegend, und von mir versorgt sowie von Frauchen gekrault … schnarcht sie.
Die vordere Naht schaut gut aus. Ich hab noch einen Faden entdeckt, den muss unsere TĂ am Donnerstag dann noch entfernen. Die hintere Wunde ist natĂŒrlich noch offen, aber es kommt viel weniger Wundsekret raus als an den Tagen zuvor. Die 3 Klammern sitzen gut, der Rest der Wunde ist auch ok. Nach der SpĂŒlung der Bauchhöhle und der Reinigung der offenen Stellen kam zusĂ€tzlich noch der medizinische Honig in die Wunde, danach das Wundgel (das ist, was am Foto so glĂ€nzt), und anschlieĂend ein frischer Body, fertig. Nun kam noch das dumme Gschau von Nukka, warum die Kraulerei schon vorbei ist …

11.02.2026 – Tag 15
Ein halbes Monat ist schon wieder seit der OP um. Die Zeit lĂ€uft und lĂ€uft. Kurzer Blick “unter den Hund”, ihr Body ist nur ganz leicht feucht. Die Stelle wird aber immer kleiner. Wir sind also weiterhin am richtigen Weg. Das Inflacam (Metacam) haben wir nun von 50 auf 30 (kg) reduziert, das Antibiotika gibts weiterhin morgens und abends. Jetzt gehts erstmal raus auf die Gassiwiese.
Am Abend wieder die ĂŒbliche Wundreinigung durchgefĂŒhrt. Die Ăffnung schien heute noch gröĂer zu sein als an den vorigen Tagen. Langsam weiĂ ich nicht mehr was wir hier tun sollen. Wir befolgen natĂŒrlich weiter alle Anweisungen der TierĂ€rztin und hoffen auf schnelles SchlieĂen der Wunde und dann Heilung.

12.02.2026 – Tag 16
Die Wunde nĂ€sst. Am Morgen war wieder der Schutzbody ĂŒber der offenen Wundhöhle komplett nass. Nukka geht aber nicht ran, also heilt das nicht richtig. Wenn wir heute unseren Wagen wieder aus der Werkstatt bekommen, dann fahren wir zu unserer HaustierĂ€rztin und lassen das nochmal ansehen. Ein VerschlieĂen wĂ€re ja wohl auch nicht so gut, weil sich dann wieder innen das Wundsekret aufstauen wĂŒrde. Ist nicht einfach das Ganze. Nun sind wir schon 15 Tage nach der OP, so lange hat die Heilung 2022 nicht gebraucht.
Mittlerweile habe ich die tĂ€glichen Berichte ĂŒber Nukkas Behandlung und Fortschritte auf Facebook eingestellt und alles davon deaktiviert. Mir reichts, ich hab die Schnauze von den selbsternannten “Expertinnen” sowas von voll! Das fing damit an, dass ich als TierquĂ€ler bezeichnet wurde, die HĂŒndin ohnehin eingeschlĂ€fert werden wollte wenn sie so einen Krebs hat, unsere TierĂ€rzte keine Ahnung haben was sie tun, bis zu: Das Loch muss mit Zugsalbe gefĂŒllt werden (!), zutackern (!), mit Cyanidkleber verschlieĂen weil das geht immer (!), der Hund ist zu fett deswegen heilt das nicht (!), … uns vielem mehr. Nein, sowas lasse ich mir nicht gefallen, und all diese Vollidiotinnen und Idioten sind auf meiner Sperrliste gelandet. Ich versteh nur nicht, wieso man mit solchem Unwissen andere unbedingt diffamieren oder auch schĂ€digen will! Das kann bis zum Tod der HĂŒndin fĂŒhren, wenn man diese”RatschlĂ€ge” befolgt!! (Speziell dann, wenn man nichts hinterfragt und gutglĂ€ubig danach handelt!)

Am Abend durfte Nukka dann 1 Stunde ohne Body sein, was sie offensichtlich seh genoss und ausnutzte. Danach gabs die tĂ€gliche Wundreinigung und -versorgung, aber nicht ohne dass sie vorher versuchte, sich in ihrem Bett zu verschanzen damit ich nicht an die Wunde rankomme. Das Reinigen und SpĂŒlen lĂ€sst sie sich mĂŒhelos machen, wenn man sie erst mal seitlich liegen hat. Bis dahin kanns aber schon mal sehr nervzehrend sein.

13.02.2026 – Tag 17
The same as the last days? Yesss!
Der Body ist wieder feucht, die Wunde nach wie vor offen. Ich denke da brauche ich dann nicht mehr darĂŒber zu schreiben. Nur eine Anmerkung meinerseits: Mit einem groĂen Hund ohne Wagen, ist man hier eigentlich voll angeschissen. Man kommt mit dem Tier praktisch nirgends hin wenn es nicht zu 100% mobil ist. Ăffis? Vergesst es! Bin nur froh, dass wir in den letzten Tagen keinen Notfall mit Nukka hatten, dann wĂ€rs echt brenzlig geworden. Das zum Lieblingsthema der Klimasekte, wir sollen doch mit den Ăffentlichen fahren…
Den ganzen Tag ĂŒber ist der Body von Nukka immer nur leicht feucht gewesen. Die Wundsekretion scheint also heute zumindest zurĂŒckgegangen zu sein. Auch eine zweite, jetzt gute, Nachricht haben wir zu vermelden: Der riesige Dippel am RĂŒcken, der ja auch wegoperiert hĂ€tte werden sollen, ist aufgeplatzt! Das was da rausgeronnen ist, ist definitiv von einem Abszess oder einer Zyste. Also kein Tumor! Und damit zumindest keine neuerliche Operation an dieser Stelle. Das bleibt ihr nun wenigstens erspart.
Am Abend dann noch 1 Stunde ohne Body … danach die Wunden reinigen und versorgen, die Zyste so weit es ging noch entleeren und anschlieĂend die Abschlussgassirunde fĂŒr den Tag erledigt. Sie ist so brav und lĂ€sst sich fast alles gefallen ohne zu murren. Nur beim Aus- und Anziehen des Bodys, da knurrt sie und wehrt sich dagegen. Klar, mir wĂŒrde das enge Teil nach ĂŒber zwei Wochen auch schon auf die Nerven gehen.



Langsam wirds was mit der Heilung. Ganz Links, der aufgeplatzte “Dippel” am RĂŒcken. In der Mitte die vordere Narbe, trocken, bereits gut geheilt. Rechts, die hintere Narbe, noch offen, aber schaut auch schon viel besser aus als vor ein paar Tagen.

14.02.2026 – Tag 18
8 Uhr morgens … Nukka schlief noch tief und fest, musste dann aber mit Frauchen raus auf die Gassiwiese. Ihr Body ist heute Morgen trocken gewesen. Also keine Wundsekretion, oder die LĂŒcke hat sich irgendwie verklebt und ist zu. Sieht man so halt nicht wenn sie angezogen ist. Wir lassen sie auch in Ruhe damit. Genaue Kontrolle gibts wieder am Abend.
Der Gassigang am Nachmittag verlief problemlos, aber wieder einmal mit einer durchgeknallten HĂŒndin. Sie kann es nicht lassen einfach durchzustarten und loszurennen wie wenn sie eine Wespe gestochen hĂ€tte. Aber naja, sie wird schon wissen was sie sich zutrauen kann … oder auch nicht.

Die Wundreinigung am Abend war wie immer schwierig. Den Body konnten wir noch ausziehen, dann verzog sie sich und legte sich immer so hin, dass wir nicht an den Bauch konnten. Irgendwann schafften wir es dann doch. Die Zyste heilt gut zu, ist trocken, aber das Loch im Bauch ist nach wie vor offen. Mir kam es bei der SpĂŒlung aber so vor, als wĂŒrde nun schon weniger FlĂŒssigkeit in die Wundhöhle passen, also verkleinert ist. Anfangs passten fast 2 volle Spritzen hinein, heute war es gerade mal eine. Heute Nacht haben wir sie ausnahmsweise auch ohne Body schlafen lassen, und sie hat es ausgenutzt.

15.02.2026 – Tag 19
8:50 Uhr, Nukka schlĂ€ft noch immer. Bodylos. 9:10 Uhr, Nuk’ muss raus aus den Federn! Zuerst den Body wieder anziehen, was ihr gar nicht passte, dann das Antibiotika mit der Leberpastete verabreicht. Feines MĂ€dchen. Leider konnte ich die Wunde nicht ansehen, Grande Madame lieĂ es nicht zu. Ich hab Geduld, wird sich am Vormittag schon noch ergeben, der Kontrollblick.
Seit gestern bekommt sie auch kein Inflacam mehr. Scheint ihr aber nichts auszumachen, also keine Schmerzen. Das ist gut. Behandelt wird nur mehr mit dem Antibiotika, die Wunde mit Salbeitee spĂŒlen, die Honigsalbe in die Wundhöhle einbringen, und mit dem Wundgel auĂen alles besprĂŒhen.
Am Abend nach dem letzten Gassigang gabs wieder das ĂŒbliche Knurren beim Bodyausziehen, aber da muss sie halt durch. Die Wunde selbst? Trocken! Also nur auĂen gereinigt, Honigsalbe hineingedrĂŒckt und ein wenig einwirken lassen, dann durfte sie wieder ohne ihren “Schutzanzug” schlafen gehen. Die zweite Nacht ohne.

Am Nachmittag war der Body unten leicht feucht, trocknete aber bis zum Abend vollkommen aus.

16.02.2026 – Tag 20
Jetzt haben wir bald Ende der dritten Woche erreicht. Um 9 Uhr pennt die SchlafmĂŒtze immer noch. Die Nacht war heute relativ unruhig, Nukka wanderte viel umher. Werde mir dann das Ganze ansehen, wenn sie wach ist.
Ansehen? Keine Chance! Anziehen des Bodys? Mit extremer Gegenwehr und Knurren. Ja, ich weiĂ, sie mag das Teil nicht mehr oben haben. Immerhin muss sie schon fast 3 Wochen damit herumlaufen. Da er eng anliegt dĂŒrfte sie das auch stören. Aber es heiĂt nach wie vor: Durchhalten. Es darf kein Schmutz an die offene Stelle kommen.





Unterwegs auf Wegen wo uns niemand am Arsch geht. Nukka genieĂt es, endlich wieder raus- und rumzukommen. Sie hat schon die zweite Nacht ohne Body schlafen dĂŒrfen. Ich hoffe die Genesung geht so weiter. In Geduld mĂŒssen wir uns trotzdem noch weiterhin ĂŒben, aber ich glaube, das Gröbste haben wir hinter uns.
Heute Nachmittag hats ein bisserl was von Frau Holle gegeben. Nukka nahms gelassen, und spazierte mit mir langsam und gemĂŒtlich unsere Runde.


So weit ich sehen konnte ist ihr Body noch immer trocken. Bin schon am Abend gespannt, wenn wir sie wieder ausziehen mĂŒssen. Am Nachmittag bei der Gassirunde am es abermals zu einer unschönen Begegnung. Ich verstehe so ein Verhalten dieser hier ansĂ€ssigen Hundehalter und Hundehalterinnen nicht. Ich habe meinem Unmut dann auf Facebook freien Lauf gelassen …
WIESO? Wieso verfolgt man andere Gassigeher penetrant, egal wo und wie der abbiegt? Wieso versucht man den um alles in der Welt mit seinem eigenen Hund einzuholen? Wieso leint man dann den Hund ab um aufschlieĂen zu können obwohl man von weitem sehen kann, dass der andere Hund einen Schutzbody anhat???? WIESO muss ich immer wieder meinen Pfefferspray einsetzen um mich dann beschimpfen und bedrohen zu lassen, nur weil diese Arschlöcher ihre Hunde einfach nicht angeleint halten wollen weil sie der Meinung sind, ihre Viecher mĂŒssen mit jedem anderen Hund unbedingt spielen????? WIESO?????


Nach dem Abendspaziergang, wie immer, der Kampf ums Ausziehen des Bodys. Sie will das einfach nicht mehr mitmachen. Klar, mir wĂŒrde das nach dieser langen Zeit auch schon am Nerv gehen. Aber es muss sein. Leider war das Teil wieder an einer Stelle feucht. Die Wunde nĂ€sst also immer noch und wie man am Foto sieht, ist sie auch noch offen. Also gabs wieder das volle Programm. SalbeiteespĂŒlung, Honigsalbe, Wundgel, und so nebenbei hab ich ihr dann noch die drei Wundklammern entfernt, da die eine Stelle der Naht die beim Entfernen der FĂ€den aufgegangen war, jetzt gut zusammengeheilt war. Das lieĂ sie sich ohne Murren gefallen. Braves MĂ€dchen! Der aufgeplatze Dippel, also die Zyste am RĂŒcken, heilt allen Anschein nach auch gut ab und trocknet ein. Wird aber auch weiter von mir beobachtet und behandelt.


17.02.2026 – Tag 21
Das war wieder eine Nacht! Nukka durfte die dritte Nacht ohne Body schlafen, aber leckte permanent irgendwo an ihr herum. Wir haben nicht feststellen können an was. Jetzt am Morgen, wenn die graue Eminenz dann mal wach wird und vielleicht aus ihrem Bett kriecht, werde ich die Wunde kontrollieren mĂŒssen. Hab da einen schlimmen Verdacht …
Der Verdacht hat sich nicht bestĂ€tigt. Sie dĂŒrfte doch nicht direkt an der Wunde geleckt haben, zumindest schaut es nicht danach aus. Ich hab sie mit dem Wundgel eingesprĂŒht, den Body angezogen, und schon gings raus auf einen Schnee-Spaziergang.






Die Wundversorgung am Abend ging wie gehabt von statten. Knurren beim Ausziehen, MĂ€tzchen beim Hinlegen, aber dann wenn sie mal liegt, gehts recht gut. Die Wunde ist nach wie vor offen und rinnt. Sind wir zu ungeduldig? Wir wissen es nicht. Aber ich denke mal, wenn es nicht aufhört zu nĂ€ssen, dann hat ein VerschlieĂen auch keinen Sinn, weil sich die Wundhöhle erst recht wieder fĂŒllen wĂŒrde und dann aufgemacht werden mĂŒsste. Wir machen weiter wie gehabt …

18.02.2026 – Tag 22
Die Nacht war heute ok, kein Lecken, kein Wandern. Nukka schnarchte und schlief gut und fest. Mal schauen, was der heutige Tag wieder bringen wird. Die Wundkontrolle haben wir auch gemacht, es wird langsam weniger was da rausrinnt, aber das Loch ist nach wie vor so groà wie am Anfang. Zumindest erkenne ich keine VerÀnderung. Auch nicht an den Fotoserien die ich zur Kontrolle und Dokumentation tÀglich mache. Die Rötung verschwindet immer mehr. Das ist zumindest schon mal eine positive Sache.

Die LĂŒcke schlieĂt sich nicht, aber ist vielleicht auch gut so, wenn die Wundhöhle noch nicht aufhört zu nĂ€ssen.
Da wir heute das letzte Antibiotika geben, habe ich RĂŒcksprache mit unserer HaustierĂ€rztin gehalten und nun beschlossen, statt der Honigsalbe die wir verwendeten, eine antibiotikahaltige Salbe von ihr zu nehmen. Am Nachmittag hole ich die dann ab und dann werden wir schauen wir die Wirkung damit ist. Das Hauptproblem bei Nukka ist ja nach wie vor die nĂ€ssende Wundhöhle. Ohne einer Austrocknung dieser, kein Verschluss der Wunde selbst. Egal ob von alleine oder mit einem kleinen Eingriff.
Wundkontrolle am Abend: Wieder alles nass, die Ăffnung schaut aber kleiner aus. Wir haben heute keine SpĂŒlung mehr gemacht um die Wundhöhle nicht immer noch feuchter zu machen, sondern die neue Salbe reingedrĂŒckt. Danach alles gereinigt und das Hydrogel drauf. Nukka hat heute auch die letzte Portion Antibiotika bekommen. Ab jetzt ist sie medikamentenfrei.

Die letzte Portion Antibiotika …

19.02.2026 – Tag 23
Die Zeit vergeht, wir sind schon ĂŒber 3 Wochen nach der OP angelangt. Nukka gehts mit Stand gestern Abend sehr gut. Auch die SpaziergĂ€nge werden nun wieder lĂ€nger, und sie fĂŒhrt sich auf wie vor der OP. Bringt der Wundheilung in der Leiste natĂŒrlich genau nichts, aber wie soll man einen Malamute bĂ€ndigen, dem langweilig ist? Geht nicht!

20.02.2026 – Tag 24
Die neue Salbe dĂŒrfte besser sein, als die Honigsalbe. Zumindest haben wir den Eindruck, dass heute Nacht nichts genĂ€sst hat. Auch nach ihrem unkontrollierten Rennen im Garten (ja, der Schnee lĂ€sst sie durchknallen) ist der Body nur auĂen vom Schnee aber nicht innen von der Wunde feucht. Wir beobachten weiter.
Einzig, gelb gekotzt hat sie nach ihren Laufeinlagen. Aber das kann durchaus die Anstrengung gewesen sein, und da sie nichts im Magen hatte, deutet das auf GallenflĂŒssigkeit hin. Nix worĂŒber man sich nun Gedanken machen mĂŒsste.



Die Wildsau heute im Schnee!

21.02.2026 – Tag 25
Tag 25 der Genesung Nukkas. Die Narben verheilen im Prinzip sehr gut, die Krusten fallen immer mehr ab. Einzig die Problemstelle macht uns nach wie vor Sorgen. Es scheint aber so, als wĂŒrde mir der neuen Salbe der Heilungsprozess langsam ins Laufen kommen. Zumindest beginnen einige FlĂ€chen langsam zu trocknen und rosa Farbe anzunehmen. Nach wie vor kommt dickere FlĂŒssigkeit aus der Wundhöhle, aber ich vermute dass dies nun schon eine Mischung der Salbe mit viel weniger Wundsekret ist. Gestern Abend war Nukkas Body zumindest bei der alltĂ€glichen Wundkontrolle fast trocken. Ein gutes Zeichen.

Das NĂ€ssen wird weniger, und Nukka selbst fĂŒhlt sich offensichtlich wohl.

22.02.2026 – Tag 26
Die NĂ€sserei der Wunde wird weniger. Das haben wir gestern Abend wieder festgestellt. Ein Teil der offenen Wunde heilt mittlerweile, die LĂŒcke ist aber immer noch offen. Ob sich die Wundhöhle bereits verkleinert, kann ich nicht sehen. Ich gehe aber mittlerweile davon aus. Die Behandlung mit der antibiotischen Salbe wird aber weitergefĂŒhrt. Sie scheint zu wirken.

Die Wunde heute Abend. Der linke Bereich heilt langsam zu und ab, die LĂŒcke ist nach wie vor offen.
Wir haben nun auch das Problem mit dem Verkleben des Fells durch die Salben und dem Hydrogel. Ist nicht rauszukriegen, und waschen wollen wir mit der offenen Wundhöhle noch nicht. Ein wenig konnte ich das noch reinigen, aber die Verfilzungen sind ein Problem.

23.02.2026 – Tag 27
Das war wieder eine Nacht! Um 1 Uhr frĂŒh wurde Nukka vollkommen unrund und lief wild im Haus herum. Ich stand also auf, und schaute was los ist, und sie wollte unbedingt raus. Alarm! Also mich anziehen, Nukka den Body anziehen, Geschirr rauf und raus in die Nacht. Zuerst dachte ich sie will im Siedlungsgebiet gehen, dann aber steuerte sie die Felder an, und ich keine Stirnlampe mit … Irgendwie kamen wir bei dem derzeitigen Gatsch und den vielen Lacken auf ihre “Kackwiese” wo sie aber sowas von DĂŒnnpfiff hatte. Keine Ahnung warum und wieso, denn die Medikamente samt Antibiotika bekommt sie schon seit Tagen nicht mehr. Zu Hause dann den Body angelassen und ab ins Land der TrĂ€ume. Wenigstens hat sie sich brav gemeldet gehabt.
Die Kröte schlief nach der Aktion heute Nacht bis nach 9 Uhr Vormittag! Ich musste sie sogar wecken! Dann fuhren wir raus in den Wald, wo sie ihr GeschÀft wieder fast normal verrichtete. Also nach wie vor unbekannt was da heute Nacht los war.

Der ganze Schnee ist leider auch wieder weggeschmolzen. Nun haben wir leider wieder nur Gatsch und Dreck.

24.02.2026 – Tag 28
Der gestrige Tag verlief wie alle anderen auch. Die Nacht war ruhig, der Durchfall ist wieder vorbei. Heute Morgen konnte ich kurz einen Blick auf ihre “BauchbelĂŒftung” machen, und sie war trocken. Body anziehen, Knurrerei wie gewohnt, raus in den Wald und spazieren gehen. Sie ist fast wieder ganz die Alte.

Wundkontrolle am Abend: Schaut mittlerweile schon viel besser aus. Leider ist noch immer die Ăffnung da und scheint sich nicht zu verkleinern. Wie die Wundhöhle innen aussieht ist leider nicht zu sehen, auch nicht ob sie sich verkleinert hat kann man nicht erkennen. Aber: Sie nĂ€sst nicht mehr, und das ist schon ein groĂer Erfolg.

Langsam, ganz langsam wird es nun. Ob sich das Loch auch noch von selbst schlieĂen wird? Wir wissen es nicht. Aber die Salbe unserer TĂ hat zumindest bisher groĂe Erfolge gebracht.

25.02.2026 – Tag 29
Heute vor exakt 4 Wochen wurde Nukka operiert. Dass die Heilung so lange dauern wĂŒrde, damit haben wir zwar nicht gerechnet, aber sie hat zumindest soweit alles super gut ĂŒberstanden und ist schon wieder ganz die Alte. Des Teufels Tochter wĂŒrde ich mal behaupten. Wichtig fĂŒr uns: Wir haben ihr noch einiges an Zeit verschafft, denn mittlerweile wĂ€re der Tumor, bei dem rasanten Wachstum den er hatte, schon aufgeplatzt gewesen und wir hĂ€tten nichts mehr fĂŒr sie tun können.
Zusammengefasst kann man durchaus behaupten, es geht ihr sehr gut, und es sind keine Anzeichen von weiteren Tumoren oder Streuungen zu merken. Sie atmet normal, sie rennt und gibt sich wie ein Junghund, sie frisst und erledigt ihre GeschĂ€fte wie es sein soll. Also wozu weiter darĂŒber nachdenken was kommen könnte. Jeden Tag mit ihr genieĂen und Danke sagen. Das ist die Devise.
Habe heute das aktuelle Foto mit ein paar Fragen an unsere TĂ geschickt um am Nachmittag mit ihr telefoniert. Sie meint, das schaut alles schon sehr gut aus, und ich soll mir keine Sorgen machen. Das heilt von selbst zu, so ihre Meinung dazu. Tja, ich vertraue ihr, und sie wird schon wissen was Sache ist, so hoffe ich.

26.02.2026 – Tag 30
Die Wundkontrolle gestern abend war ĂŒberraschend gut. Kein feuchter Fleck am Body, die Wunde trocken. Es wird also nun langsam was. Wir haben nur mehr die Salbe in die Ăffnung gespritzt, und auĂen nichts gemacht, damit es weiterhin trocken bleibt. Schaut also wirklich gut aus, wenns so weiter heilt.
Heute Abend sah die Wunde auch wieder gut aus. Aber dafĂŒr haben wir ein neues Problemchen: Die Kruste an der vorderen Narbe hat sich abgelöst und drunter sind noch FĂ€den vorhanden. 3 Enden standen aus der Haut heraus. Ich konnte sie aber nicht entfernen, wie wenn sie innen verwachsen wĂ€ren. Keine Chance die ziehen zu können. Als dann schon Blut an den Stellen zum Vorschein kam hörten wir auf mit dem Versuch die rauszukriegen. Nukka murrte dann auch schon, und wollte nicht mehr.

01.03.2026 – Tag 33
Laaaangsam, aber es wird so wie es aussieht. Die Wundhöhle ist zwar noch immer offen, abermittlerweile trocken. Das ist gut. Jetzt muss sie von selbst zugranulieren. Dieser Prozess kann Wochen bis Monate dauern. Also Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Gestern Abend schaute alles schon so aus:


Sie ist ja so brav bei der Wundversorgung. Als Belohnung gibts dann immer lange Krauleinheiten.


02.03.2026 – Tag 34
Da gestern alles so super ausgesehen hat, und auch heute frĂŒh die Wunde trocken gewesen ist, durfte Nukka mit mir ohne Body rausfahren zu unserem Morgenspaziergang. Sie hat es genossen. Leider hat die Kröte dann zu Hause gemeint, sie sei unbeobachtet (ich hab sie dann noch drauĂen gelassen, aber ĂŒber die CAM beobachtet) und könne nun anfangen an der Wunde zu lecken. Da hat sie mit Herrchen wohl nicht gerechnet und bevor sie sich noch weigern konnte, war der Body wieder angezogen. Wer nicht hören will, muss eben fĂŒhlen!

Ăbrigens, ich habe ja noch gar nicht von meiner Begegnung mit einer selbsternannten Expertin fĂŒr Huskies erwĂ€hnt, die ich vor 2 Tagen hatte. Da ist uns glatt eine Dame mittleren Alters entgegen gekommen, und ich merkte schon am Blick von ihr, dass da was kommen wĂŒrde. Und genau so war es auch. Sie sprach mich mit einem knappen GruĂ an, und sprudelte sofort ihr Begehr raus. Ob ich eh wisse, was ich da fĂŒr einen Hund an der Leine habe, weil sie ist eine Expertin fĂŒr Huskies, und will mir nur mitteilen, dass das was ich mache eigentlich TierquĂ€lerei ist. Bei mir klingelten gleich wieder mal die Alarmglocken und ich spĂŒrte den inneren Zorn in mir aufsteigen. Als ich dann relativ rauh nachfragte, welche tierschutzrelevanten VerstöĂe sie mir anhĂ€ngen will, kam auch gleich ihre Antwort, und ich dachte mir: Wieso sind manche Leute sowas von Vollidioten, und merkens nicht einmal! Die sind sowas von sich selbst ĂŒberzeugt, dass es weh tut! Aber leider sind genau solche “Weiber” in den SchlĂŒsselpositionen von Ămtern und Regierungsstellen, die uns dann mit Tierschutzregeln und Gesetzen drangsalieren die nur ihrer Ideologie und Einstellung entsprechen. Aber Ahnung haben sie NULL und KEINE! Was ich also falsch mache?
Ich ziehe einem Husky etwas an, was den WĂ€rmeaustausch behindert und der Hund an einem Hitzestau verenden könnte!!! Da reichen kleine SpaziergĂ€nge aus um den Hund umzubringen. So ihre Ansicht und Aussage! Weil die Huskies sind fĂŒr kalte Temperaturen gezĂŒchtet und eigentlich hier bei uns im Warmen ohnehin Fehl am Platz!
Gibts sowas wirklich?? Offensichtlich ja! Ich habe mich aber diesmal NICHT mit der Dame weiter befasst, sondern nur mal laut aufgelacht und bin weiter gegangen… Was soll man so einer Person erklĂ€ren? Dass Nukka eine Post-OP-Schutzbody anhat der nicht vor KĂ€lte schĂŒtzt sondern die Wunde? Das Nukka kein Husky ist? Das Nordische nicht ĂŒber den Körper den WĂ€rmeaustausch machen, sondern ĂŒber die Zunge und die Pfoten und deswegen auch nicht am Körper schwitzen, weil sie keine SchweiĂdrĂŒsen wie wir Menschen haben und deswegen da keine Regulierung stattfindet? Das der Body luftdurchlĂ€ssig ist und keineswegs einen Hitzestau verursachen kann? So viel arrogante und besserwisserische Blödheit auf einem Fleck hab ich schon lange nicht mehr erlebt. Und wie schon erwĂ€hnt: Genau SOLCHE sitzen in den Tierschutz-Orgas und gesetzgebenden Stellen des Staates.
Kontrolle am Abend, schaut schon viel besser aus:



03.03.2026 – Tag 35
Neuer Tag, neuer Versuch. Ob sie heute brav sein wird, und den Tag ohne Body verbringen kann? Mal schauen …













Das ihr “Bauchi” nicht mehr das schönste werden wird ist klar, aber das ist uns vollkommen egal. Hauptsache sie hats soweit ĂŒberstanden dass sie wieder problemlos herumteufeln kann. Was uns auch aufgefallen ist: Das zeitweise Humpeln links vorne (wo der groĂe Tumor war) ist auch vollkommen weg. Also muss sie sehr wohl beeintrĂ€chtigt gewesen sein.

05.03.2026 – Tag 37
Nukka ist nun schon den zweiten Tag komplett ohne Body. Sie geht offensichtlich nicht an die Wunde und das ist gut. So kann wieder Luft und Sonne ran. Auch wenn sie alleine drauĂen auf der Terrasse ist, ist sie brav. NatĂŒrlich ist die Ăffnung noch lange nicht zu, aber wir kontrollieren tĂ€glich, und behandeln wie gehabt.
Langsam merkt man wohl die Hormonumstellung der Kastration. Sie ist bei einigen Sachen mĂŒrrischer als frĂŒher, dann wieder verschmuster als vorher, und was am Schlimmsten ist: Sie ist permanent hungrig. Bisher hat sie die normale Futterration inkl. Leckerlies bekommen. Das mĂŒssen wir dringend ĂŒberdenken. Warum? Sonst platzt sie wohl in ein paar Monaten …

07.03.2026 – Tag 39
Unserem “Bussibauchi” wĂ€chst schon das Fell nach. Greift sich wie ein bisserl struppiger TeddybĂ€r an. In ein paar Monaten wird man nichts mehr davon sehen.

Nuk’ ist nun schon die ganze Zeit ohne Body. Sie geht jetzt nicht mehr an die Wunde. Obwohl noch offen, wird das Loch aber kleiner. Nach wie vor besteht die Hoffnung, dass sich das von alleine schlieĂen wird. Nach neuen Recherchen von mir kann das aber Monate dauern. Naja, gut Ding braucht halt Weile. Bis es zu ist, darf sie halt nicht baden gehen.

11.03.2026 – Tag 43
Nukka wird kugelrund … trotz reduzierter Futtermenge hat unser Fellberg leider zugelegt. Sie ist auch den ganzen Tag nur hungrig und von Fressgier getrieben. Mittlerweile fĂ€ngt sie an, ihr Futter gierig zu schlingen. Das hat sie vorher nie getan. Ich glaube, das wird noch ein Problem werden. Die Wunde selbst beginnt sich wohl langsam zu schlieĂen. Zumindest ist die Ăffnung in der Bauchdecke optisch kleiner geworden so weit ich das sehen konnte. Sie lĂ€sst mich aber auch nicht wirklich ran um ordentlich nachzuschauen. Madame ist auch relativ unrund und knurrt gleich wenn ich mich um die Sache kĂŒmmern will. Sie hat einfach die Schnauze voll und will das nicht mehr. Irgendwie verstĂ€ndlich.

Sonst ist bei ihr alles in Ordnung. Sie erledigt ihre GeschĂ€fte, lĂ€uft nach wie vor nun mit ihrem Spielzeug herum und raunzt und weint, vergrĂ€bt Leckerlies fĂŒr schlechte Zeiten in ihrem Hundebett, knallt 4-5x am Tag vollkommen durch und fĂŒhrt sich auf: Kurz, sie ist so gesehen wieder die “Alte”.

15.03.2026 – Tag 47
1 1/2 Monate nach der OP ist die Ăffnung zur Wundhöhle immer noch da. Kleiner, kurzfristig wieder feucht, nun aber wieder trocken. Das wird mit Sicherheit noch lange dauern wenn der Heilungsprozess so langsam vonstatten geht. Langsam stoĂe ich damit an meine Geduldsgrenze, denn Nukka will herumtoben, ins Wasser gehen, nachholen was sie die letzten Wochen versĂ€umt hat. Und jedesmal muss ich sie bremsen und ihr die schönen Dinge, die sie halt so gern macht, verbieten.

Nun beginnt sie leider immer mehr zu fressen, auch da mĂŒssen wir sie einschrĂ€nken, was ihr natĂŒrlich nicht passt. Und ein hungriger Malamute kann furchtbar werden. Habs die letzten Tage schon erleben mĂŒssen.

16.03.2026 – Tag 48
Heute Morgen konnte ich erstmals wieder genauer auf Nukkas “Luftloch” schauen, und ja, es scheint so als wĂŒrde es sich endlich von innen heraus langsam schlieĂen. Hier zum Vergleich gegenĂŒber den letzten Wochen:


Die Wunde sondert zwar noch immer leicht FlĂŒssigkeit ab (oder sie hat daran herumgeleckt, ich weiĂ es nicht), aber scheint immer kleiner zu werden.

Auf jeden Fall fĂŒhlt sie sich rundum wohl und genieĂt ihr “neues” Leben ohne diese scheiĂ Tumore. Die nĂ€chsten Monate werden zeigen wie gut sie es diesmal auch wegstecken wird. Jedenfalls ist sie nun wieder weit aufgeweckter und lĂ€stiger als vor der OP, fĂŒhrt sich zeitweise wie ein pupertĂ€rer Junghund auf und will plötzlich zweitweise mit mir sogar raufen, wobei die da wirklich vorsichtig mit ihren ZĂ€hnen ist. Zum GlĂŒck hat dieser “Junghund” ja keine Milchbeisser mehr … *lach*

17.03.2026 – Tag 49
Auch heute Morgen war die Ăffnung wieder feucht. Die FlĂŒssigkeit leicht gelblich gefĂ€rbt. Riecht aber nicht. Möglicherweise presst nun die Wundhöhle die letzten Reste der Salbeitee und Salbenbehandlung raus, bevor sie sich verschlieĂt. Vermute ich mal. Da kein ĂŒbler Geruch vorhanden ist, ist es keine innere EntzĂŒndung. Ich beobachte das weiter.

Augenscheinlich schlieĂt sich die Ăffnung aber. Schaut zumindest tĂ€glich besser aus.

22.03.2026 – Tag 54
1 Monat, 3 Wochen und 1 Tag sind nun vergangen. Wie schaut die Wunde aus? Tja, es zieht sich nach wie vor. Aber mittlerweile, nach zwischenzeitlichen Feuchtphasen, ist sie wieder trocken und zieht sich immer mehr zusammen.

Aber unser neues Problem:



Die Kastration sieht man ihn nun schon extrem an! Obwohl sie schon weniger Futter bekommt, wird sie immer runder! So arg haben wir das nicht erwartet. Da muss noch mehr gegengesteuert werden, denn so eine Gewichtszunahme ist nicht gut. Gar nicht. Aber eine hungrige MalamutehĂŒndin ist auch nicht gut, Nukka kann durchaus brutal werden und extrem lĂ€stig. Vielleicht hilft ein anderes Futter.

28.03.2026 – Tag 60
Fast zwei Monate nach Nukkas OP ist nun endlich Licht am Ende des Tunnels … Ihre Wunde ist trocken und schlieĂt sich endlich. Sie ist mittlerweile auch wieder ganz die Alte, fĂŒhrt sich auf wie ein Junghund, genieĂt aber auch entspannende Stunden mit Faulenzen und Kuscheln. Die Narben verschwinden teilweise schon unter ihrem neuen Fell, werden aber teilweise immer sichtbar bleiben. Ich schĂ€tze mal, das ist ihr egal, denn es geht ihr wieder gut. Bisher sind keine weiteren Symptome oder Probleme aufgetreten, die auf das Streuen der Tumore hinweisen könnten.

Sie fĂŒhlt sich wieder komplett wohl.

31.03.2026 – Tag 63
2 Monate sind nun schon vergangen, und nun tauchen die Auswirkungen der Kastration auf. Abgesehen davon dass Nukka einen massiven Drang dazu hat, ihr Spielzeug oder auch Kaustangen durch die Gegend zu tragen und dabei zu raunzen und zu weinen wie wenn man ihr was antun wĂŒrde, hat sie bereits erste WesensverĂ€nderungen. Teilweise wirkt sie mĂŒrrisch-aggressiv knurrt bei kleinen Bewegungen die wir machen auf, kommt aber ein paar Minuten spĂ€ter um zu schmusen und zu kuscheln. Schnappen oder beiĂen wĂŒrde sie nie, aber diese GemĂŒtswechsel sind halt nicht so einfach bei so einem groĂen Hund.
Das Fell Ă€ndert sich auch bereits. Wird struppiger. Am Schwanz hat sie jede Menge Fell verloren und somit ist ihre einst stolze Rute nur mehr halb so dick wie vorher. Die Nachteile die eine Kastration so mit sich bringt, werden halt meist verschwiegen oder nicht kommuniziert. In ihrem Fall aber musste es ein um nicht wieder hormonelle Berg- und Talfahrten zu haben, die zu weiteren Tumoren fĂŒhren könnten.
Das an den rasierten Stellen nachwachsende Fell hat zwar schon an Dicke gewonnen, aber keine Farbe. Da ist sie ĂŒberall weiĂ. Nur vereinzelt stehen Deckhaar mit schwarzer Spitze raus. Was aber noch schlimmer als alles andere ist: Sie wird zu einer Kugel. Obwohl ohnehin schon mit dem Futter reduziert, scheint es, als wĂŒrde sie bald platzen. Ob das nun Gewichtszunahme ist, oder eine andere Ursache (innere FlĂŒssigkeitsansammlungen, weitere Tumore, …) hat, wissen wir erst nach einer Untersuchung bei unserer TierĂ€rztin. Diese steht zwar an, aber Nukka ist nicht dazu zu bringen, aus dem Wagen zu springen und in die Ordination zu gehen. Zweimal wĂ€re sie bereits aus dem Geschirr geschlĂŒpft und abgehauen. Nicht gut, wenn sie hier auf die StraĂe lĂ€uft.
Ich hoffe, dass sie bald wieder Vertrauen in Tà fassen kann, um zumindest mal angesehen werden zu können.

Tja, wenn die Hasen im FrĂŒhjahr rauskommen und ihr vor der Nase tanzen …

02.04.2026 – Tag 65
Gestern “durfte” ich wieder einmal ihren Bauch kontrollieren. NatĂŒrlich nur unter schwerem Gegrummel und Geknurre. Grande Madame ist da sehr ungehalten wenns um ihre “Wampe” geht. Das Scarbelly muss beschĂŒtzt werden, keine Frage.
Die Wunde ist nun endlich trocken, und scheint auch schon zu zu sein. Ob die Wundöffnung nun vollkommen zugranuliert ist, konnte ich nicht sehen, aber es schaut zumindest oberflĂ€chlich sehr gut aus. Ein Indiz dafĂŒr, dass sie keine Beschwerden oder Schmerzen in dem Bereich hat ist die Tatsache, dass wenn sie durchknallt und wieder einmal ihren Laufdrang hat, sich unvermittelt auf den Bauch schmeiĂt, aufspringt, weiterrennt, sich wieder auf den Bauch wirft, usw.
Es scheint ihr wirklich wieder vollkommen gut zu gehen. Nach zwei Monaten endlich eine Sorge weniger.

10.04.2026 – Tag 73
Geschafft! Nach fast 2 1/2 Monaten ist die Wundhöhle und das Loch in Nukkas Bauchi nun endlich zu und definitiv verheilt! Gerade eben eine Kontrolle durchgefĂŒhrt bei der sie stillgehalten hat. Nun hat sie es wohl wirklich ĂŒberstanden und ist wieder wie frĂŒher. Aufgeweckt, energiegeladen, dauernd zu irgendwelchen Schandtaten bereit und zeitweise extrem fordernd und lĂ€stig. Ein Malamute-MĂ€dchen eben ….

13.04.2026 – Tag 76
Nach wie vor ist alles im grĂŒnen Bereich. Die Wunde trocken und zu. Leider kriegen wir ihre Gewichtszunahme nicht in den Griff. Wir fĂŒttern schon weniger proteinhaltiges Futter (JOSERA Senior Balance Huhn & Reis), und auch da weniger als vom Hersteller fĂŒr ihr Gewicht vorgesehen, unsere Gassirunden haben wir ausgeweitet damit sie sich mehr bewegen muss, auch rennt sie wie von der Hummel gestochen auf der Terrasse herum wenn sie drauĂen was sieht. Also am Bewegungsmangel liegts nicht. Die Kastration war fĂŒr ihre Wespentaile (die sie eh nie hatte … *lach*) nicht von Vorteil.

16.04.2026 – Tag 79
Ich schlieĂe nun diesen Beitrag, da es keine VerĂ€nderungen oder Neuigkeiten mehr zu diesem Thema mehr gibt. Sollte etwas unerwartet eintreten, dann ergĂ€nze ich natĂŒrlich wieder, aber vorerst sind wir froh, dass wir das alles hinter uns haben. Kurz: Unserer Fellkugel gehts gut, und wir sagen Danke zu allen die mitgefiebert haben und uns immer wieder alles Gute gewĂŒnscht und sich ĂŒber Nuk’s Zustand erkundigt haben! Danke an alle da drauĂen!


23.04.2026 – Tag 86
Manchmal soll man sich nicht zu frĂŒh ĂŒber was freuen.
Wir dachten Nukka hĂ€tte es gepackt und sie ist nach ihrer OP ĂŒbern Berg. Irrtum. Jetzt tauchten plötzlich neue Probleme auf. Was hier wie ein ĂŒberfressener Hund aussieht ist ein mit Wasser gefĂŒllter Bauch … Ursache unbekannt. Lymphknoten o.B., Lunge keine GerĂ€usche, Herzschlag normal. Die TierĂ€rztin hat ihr nun was zum EntwĂ€ssern gespritzt, und wir haben herzunterstĂŒtzende Tabletten mitbekommen. Morgen wieder zur Kontrolle. Hoffentlich kriegen wir das auch wieder in den Griff.
(Und weil gerade eine Waage in der NĂ€he stand: Seit ihrer Kastration vor 2 1/2 Monaten hat sie bisher nur 1 kg zugenommen und wiegt nun 52,5kg – Und da wirken wir gerade mit einer strengen DiĂ€t entgegen.


25.04.2026 – Tag 88
Als wir gestern Nachmittag wieder von der TierĂ€rztin zurĂŒckgekommen sind, hatten wir die Prognose: Scheisse. Sie hat definitiv Aszites (Wasserbauch) und hat nun nochmals eine EntwĂ€sserungsinjektion bekommen. Ursachen sind entweder das Herz oder ein Lebertumor. Ersteres könnten wir in den Griff bekommen. Am Montag machen wir eine Blutabnahme und wenn das nichts bringt ein Röntgen des Bauches um zumindest zu sehen was darin vorgeht. Ein Ultraschall ist derzeit bei ihr durch die Ansammlung im Bauch nicht möglich. Tja, es ist wie es ist, da lĂ€sst sich nichts dran Ă€ndern.
Am Abend sind wir dann noch öfter als sonst mit ihr raus, damit sie pinkeln kann, was sie auch tat. Komischerweise wollte sie dann um 21:30 Uhr mit mir nicht raus auf die Wiese, sondern die “Siedlungsrunde” ĂŒber 2 Gassen machen … sie ging langsam, sehr langsam, aber sie ging brav. Da sie echt nur wenig zugenommen hatte, und wahrscheinlich auch das nur bedingt durch die Aszites, habe ich ihr noch eine volle SchĂŒssel Futter hingestellt gehabt, die sie nun noch komplett leerte. Auch die Kaustange am Nachmittag hatte sie schon in Rekordzeit verputzt. Sie soll zumindest keinen Hunger haben, wenn sonst schon nichts passt.
Dann war zumindest einmal ein wenig Ruhe, obwohl wir bei jedem GerĂ€usch von ihr natĂŒrlich sofort wach waren. Um knapp vor 3 Uhr Morgens wurde sie dann unruhig und Frauli ging mit ihr raus, wo sie (endlich) wieder pinkelte. Dann wieder Ruhe bis 6 Uhr frĂŒh, da wollte sie dann raus auf die Terrasse mit ihrem “Puppi” im Maul.
Knapp vor 8 schaute ich dann zu ihr raus, und sie machte null Bewegung, nicht einmal ihr Schwanz bewegte sich als sie ich sah. Selbst nach den Streicheleinheiten machte sie keine Anstalten aufzustehen. Kein gutes Zeichen. Aber als ich dann das Geschirr in die Hand nahm (was sie aus Kilometern Entfernung hört) stand sie plötzlich vor mir, und grinste mich an. Dieser Hund macht mich fertig! Beim Anziehen das ĂŒbliche Prozedere mit Sekkieren, 15x um den Tisch bevor Herrchen ihr das Geschirr anziehen kann, ab ins Auto, und raus auf die kleine Wiesenstrecke die wir da in Ruhe haben. Sie sprang fast normal raus, tschappelte im Eilesschritt zur ersten guten Stelle und piselte brav. Dann ein zweites Mal und darauf das “HĂ€ufli”, dann aber war Schluss mit lustig und sie wollte wieder zurĂŒck. Null Problem, ich zwinge sie zu nichts.
Jetzt zu Hause liegt sie wieder unterm Terrassentisch und schlÀft.
Ich hab nun auch ein Medikament recherchiert, dass die EntwĂ€sserung schneller schaffen könnte, wenn es wirkt. Frauli fĂ€hrt extra in die Arbeit um es zu holen. Das Wochenende ohne Behandlung will ich nicht vergehen lassen, und die Injektionen wirken nicht so wie sie sollten. Ich lasse nichts unversucht um es ihr leichter zu machen. Vielleicht hilft es. Wenn nicht, dann bleibt uns nur mehr die Untersuchung am Montag und das Warten auf die Ergebnisse …
Ihre Medikation ist nun: FORTEKOR 20mg fĂŒrs Herz und DIMAZON 40mg zum EntwĂ€ssern.

Alles hat so gut ausgesehen, die Wunde war endlich verheilt und trocken, und dann dieser RĂŒckschlag.

26.04.2026 – Tag 89
Nukkas Zustand war gestern Abend mehr als kritisch. Dass sich das nicht mehr bessern wird ist uns klar. Heute Morgen bin ich mit ihr rausgefahren und habe ihr ein neues Platzerl gezeigt. Ja, sie ist gegangen, aber sie hat nicht mehr den Elan den sie noch vor 1 Woche hatte. Das Fieber von gestern ist weg, sie piselte auch brav, machte ihr HĂ€ufli und sprang auch ins Auto rein und raus. Gestern kam sie fast nicht mehr hoch … leider nur “Momentaufnahmen”. Wie erwĂ€hnt, dass sich das noch bessern wird ist unwahrscheinlich.
Die EntwĂ€sserungstabletten greifen auch nicht, also haben wir sie wieder abgesetzt. Gestern Abend hatte ich ihr noch Schmerzmittel gegeben um es ihr ein wenig zu erleichtern. Die dĂŒrften geholfen haben.








27.04.2026 – Tag 90
Das dieser Tag kommen wird, war uns klar, aber nicht, dass es so schnell gehen wĂŒrde. Exakt 90 Tage haben wir Nukka mit der OP noch verschaffen können. Aber nun geht nichts mehr. Innerhalb weniger Tage wurde ihr Zustand immer schlechter. Die Aszites (wahrscheinlich nun bedingt durch einen Lebertumor lt. unserer TĂ) wurde immer schlimmer. Die EntwĂ€sserungstabletten wirkten auch nicht, weil möglicherweise nun auch eine Nierenstörung dazu kam. Sie kann nur mehr schwer atmen, sitzt nur, schlĂ€ft nichts. Gestern hat sie auch mit dem Fressen aufgehört und trinkt nun auch nichts mehr. Das sind eindeutige Anzeichen, dass sie aufgegeben hat. Dieser Tatsache musste wir ins Auge sehen, und wollen sie auch nicht lĂ€nger quĂ€len …
Heute Morgen um 8 Uhr sind wir nochmals rausgefahren damit sie piseln kann. Nur einmal kurz, viel zu wenig. Auch das Ein- und Aussteigen schafft sie nur mehr mĂŒhsam. Ich hab ihr dann Zeit gelassen, nochmal im Rasen zu sitzen zu schauen, und noch ein paar Fotos zu machen. Es werden die letzten sein …










Um knapp vor 12 Uhr Mittag war es dann leider so weit, wir fuhren zu unserer TierĂ€rztin, die schon alles vorbereitet hatte. Es war ausgemacht, dass Nukka vor der endgĂŒltigen Spritze eine Narkose bekommt, und anschlieĂend zeitnah abgeholt wird um sie einzuĂ€schern. Es verlief alles ruhig und stressfrei, und so zog Nukka ihr Silbergeschirr an und machte sich um 12:12 Uhr auf den langen Weg …

Nukka wurde am 30.04.2026 eingeĂ€schert und kehrte am 1. Mai 2026 zu uns zurĂŒck …
Damit endet die Ăra Schlittenhunde bei uns. Wir haben uns entschlossen uns nun keinen Hund mehr zu nehmen. Alle Sachen die nicht zur Erinnerung an sie dienen, haben wir verschenkt um nicht immer ĂŒber ihre Sachen zu stolpern. Ein paar schöne StĂŒcke (Ihr Lieblingspuppi, BĂ€lle, Leuchtknochen, ihre Kuh, natĂŒrlich ihre Leine, Halsband und Geschirr, …) gesellen sich zu den Sachen unserer beiden schon vorangegangenen Hunde, als Erinnerung an die schöne Zeit mit ihr.




































































































































