Nuk’s drittes Trailrocking – 9,4km am Glockenberg

Nuk’s drittes Trailrocking – 9,4km am Glockenberg

Würnitz in Niederösterreich. Vielen noch ein Begriff wegen unserer 1. Pelznassen- Benefiz-Pelznasenwanderung im Jahre 2006. Damals noch mit dem “AMCG – Alaskan Malamute Club Gerasdorf” und für die Stiftung Kindertraum. Diesmal mit den Longtrailern (Longtrail Hikers – Austria) als leichte Sommerwanderung durch den Wald am Glockenberg. Mit dabei natürlich wieder unsere Nukka.

Wir haben uns um 10 Uhr direkt am Parkplatz beim Waldteich in Würnitz getroffen. Diesmal waren wir ein paar mehr als sonst. Thomas, Karin & Robert, Klaus sowie Manuela und ich gaben sich das Stelldichein. Es war schon um 10 Uhr etwas warm, um nicht heiß zu sagen, aber wir hatten ja alle genügend Wasser mit, und der Großteil des Weges führte durch den Wald. Wenn es nicht zu schwül werden würde, sahen wir also kein Problem darin.

Nukka war wieder einmal Feuer und Flamme, als sie die anderen Hunde sah. Sie ist sowas von freundlich den anderen Vierbeinern gegenüber. Eine wirklich tolle Hündin wenn es um Kontakte mit anderen geht. Sie lässt sich nur nicht provozieren, denn dann knurrt sie kräftig mit “kurzer Nase” zurück. Gefallen lässt sie sich als Malamutehündin natürlich nichts. Anfangs ist es immer schwer mit ihr, in der Gruppe loszugehen, weil sie laufend kehrt macht und mit den anderen spielen will. Oder einfach kreuz und quer läuft um jeden einzelnen Hund anzustupsen und zum Spielen aufzufordern. Das gibt sich dann meist nach 10-15 Minuten und es ist dann wieder voll entspannt zu gehen.

So machten wir uns auf, den Glockenberg zu erobern. *lach* – Berg, bei 360m Höhe, aber bitte, soll es Berg heißen. Der erste Wegabschnitt führte dann gleich mal über 100HM auf weniger als 500m hinauf. Der zweite Teil dieses Anstiegs führte aber auf einem wenig bewaldeten Stück in praller Sonne unserem Ziel entgegen. Nukka wollte streiken. Ja, man merkte wieder ihre nordische Herkunft. Aber da musste sie auch durch. Die Sommer werden bei uns nicht kälter werden, Anpassen ist daher das Gebot der Stunde.  Und bei KM2,5 machten wir dann eine ausgiebige Trinkpause für die Hunde. Nukka soff gleich mal 2 1/2 Schüsseln Wasser weg. Viel zu viel, aber auch das muss sie halt noch lernen. Und genau wie ich es mir gedacht hatte, kotzte sie einen Großteil davon auf der nächsten Teilstrecke wieder hinaus. Was zu viel ist, ist zu viel. Das sagt man auch den “Säufern” und die wollens nicht wahrhaben.

Nächste Pause gabs dann nach einem kleinen “Verlauferchen” oben am Rastplatz “Höhe 360”. Hier kann man auch vor den schnell auftauchenden Regengüssen des Weinviertels Unterschlupf finden, wenns man mal davon überrascht wird. Die Höhe 360 kannten auch schon meine beiden Hunde Anka und Kitaro als Rastplatzerl. Nuk’ sah ihn das erste Mal, und versuchte sich gleich mal eine Liegekuhle zu graben. Ihr war heiß. Doch die Rastpause nutzte sie voll aus. Das Wassertrinken klappte nun auch besser. Sie hatte dazu gelernt. Diesmal schlemperte sie nur eine Schüssel, und die behielt sie dann auch in ihr.

Von der “Höhe 360” gings dann weiter zum Kreuttaler Aussichtsturm. Robert erklomm ihn sofort und ich folgte ihm dann nach. Nun, so ganz standfest erschien mir das Teil nicht mehr. Bei zwei Personen wackelte er schon spürbar. Auch die eine oder andere Holzdiele war nicht mehr so richtig fest, und die Geländer oben … nun anlehnen würde ich mich nicht mehr trauen.

Nach dieser Rast beim Aussichtsturm gings dann schon wieder retour in Richtung Waldteich. 4km lagen da noch vor uns, die wir gemütlich und ohne Stress absolvierten. Einmal gabs dann noch eine Wasserpause, und dann waren wir nach knappen 3 Stunden auch schon wieder am Ziel angelangt. Jetzt konnten die Hunde noch schlempern was sie wollten, und wir einigten uns, dass wir noch ins Gasthaus Fugger gehen wollten, um den Tag ausklingen zu lassen. Gesagt getan, der Gastgarten war groß genug, und wir hatten Platz für uns und unsere Hunde.

Die Bedienung war freundlich, die Qualität der Speisen tadellos, was will man mehr? Wir quatschten dann noch über das eine oder andere Thema, machten ein paar Zukunftspläne, und irgendwann so gegen 14:30 Uhr, brachen wir dann auf und machten uns alle auf den Heimweg. Schön wars! Ein richtig entspanntes Treffen mit Freunden und ihren Hunden.

10.06.2018

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