Brennnesselsuppe nach Art des Hauses

Heute hab ich wieder mal was Neues in der Küche ausprobiert. Nachdem ich schon so viel über die “gesunde” Brennnessel gelesen habe, mich aber immer nur an die schmerzhaft brennenden Stellen an Beinen und Händen als Kind erinnern konnte wenn man wieder mal eine davon übersehen hat und reingelaufen ist oder reingegriffen hat, habe ich es nun auch wissen wollen. Ich machte mich also auf, und suchte fernab von Straßen und Siedlungsgebiet eine Stelle, wo es frische Brennnesseln gab, zog mir Gummihandschuhe an, und rupfte fleissig die jungen obersten Triebe dieses “Unkrauts”. Ich denke mal, es werden sicherlich so 5-6 handvoll gewesen sein. Ich habs nicht gewogen.

Zu Hause wurden die Dingens dann mal gewaschen, wobei ich nach wie vor tunlichst den direkten Kontakt mit der Haut vermied. Sicher ist sicher. Dann bereitete ich mir einen großen Topf und folgende Zutaten vor:

Sonnenblumenöl zum Anschwitzen der Zwiebel,
1 mittlere gelbe Zwiebel,
3 große Kartoffel,
die Brennnesseln,
Kerbel (schätze mal es war so 1 Esslöffel voll),
1 Esslöffel Bio-Hanfsamen (weils gesund sind),
Meersalz aus der Mühle,
1 Teelöffel meiner persönlichen Pfeffermischung (normaler Pfeffer tuts aber auch).
3-4 Knboblauchzehen (zerdrückt),
1 Liter Wasser,
Ein wenig Obers zum Andicken.

Die Zwiebel habe ich zerkleinert und im Öl angeschwitzt. Dann die in Würfel geschnittene Kartoffel, die Hanfsamen und das Wasser dazugegeben. Das Ganze ließ ich 10 Minuten lang kochen. Nun kamen die Brennnesseln dazu, und weitere 10 Minuten geköchelt. Immer wieder gut umrühren, damit die Nesselhaare brechen! Zum Schluss kommen dann Knoblauch, Kerbel, Salz und Pfeffer dazu. Gut damit abschmecken! Mit dem Obers noch andicken und ein paar Minuten weiter ziehen lassen. Fertig!

Mir hats geschmeckt, obwohl ich kein Kräuterfan bin …

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