Biscotti di mele (Apfelküchlein)

Irgendwie hat mich heute wieder der Teufel geritten, als ich sah dass wir noch einige Äpfel hatten die langsam ab er sicher in die ewigen Jagdgründe eingehen würden, wenn man sie nicht raschest verarbeitet. So erinnerte ich mich an eine alte Spezialität aus meiner Kindheit, den “Apfelküchlein”. Neben dem Apfel-Reis-Auflauf die zweitliebste Süssigkeit auf die ich mich stürzte. Der Vorteil der Apfelküchlein: Sie sind leicht herzustellen und schnell gemacht!

Schnell gemacht und super lecker!

Die Zutaten, für die am Foto ersichtliche Menge:

  • 500g Mehl
  • 110g Zucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 200g Butter
  • 4 Eier
  • 4-5 Äpfel, geschält und in Stückchen geschnitten
  • Frisch gemahlenen Zimt
  • Das Backrohr auf 190° Ober- und Unterhitze vorheizen!

Zuerst sollten die Äpfel vorbreitet werden, denn dies ist die längste aller Vorarbeiten für die Küchlein. Die Äpfel schälen , in Stücke schneiden, und dann klein hacken:

Danach gehts an den Teig: Dazu die zerlassene (1-2 Minuten Mikrowelle) Butter mit den Eiern, den Zucker, Vanillezucker, Backpulver und dem Mehl, klumpenfrei verrühren und zu einem relativ zähen Teig verarbeiten. Danach den Zimt (ich hab ihn im Mörser frisch gemahlen) und die Apfelstückchen beimengen und gut durchmengen:

Danach auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech kleine Häufchen aufsetzen. Ich brauchte 2 Bleche dafür, da es doch mehr geworden ist als ich ursprünglich annahm:

Häufchen aufsetzen und ab ins vorgeheizte Rohr damit.

Das Backblech, oder die Backbleche, in das vorgeheizte Backrohr (Ober- und Unterhitze) schieben, und 15-20 Minuten backen. Wenn die Apfelküchlein leicht braun werden, sind sie fertig:

Farbe gut, aufgegangen sind sie auch, also raus aus dem Rohr und entweder gleich warm genießen oder auskühlen lassen.
BUON APPETITO!

Nachtrag: Nachdem nun die Hälfte der Küchlein schon weg sind, bin ich mir sicher, dass ich nächstes Mal mehr Äpfel verwenden werde, und sie grob reibe statt zu hacken. Auch Rosinen sind nun mal angedacht und kommen das nächste Mal mit in den Teig. Man kann das Rezept ja ausweiten und ergänzen wie man es möchte und je nach Geschmack abändern.

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