Kampfradler oder Unwissende?

Kampfradler oder nur Unwissende?
[Aktualisiert am 15. April 2015]

 

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Am Gehweg unterwegs …

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Telefonierend über den Zebrastreifen, direkt vor der Polizei!

 

Jedes Mal wenn ich in Gerasdorf auf der BP-Tankstelle in der Leopoldauerstraße tanke, und mir dann bei einem Kaffee eine kleine Ruhepause gönne, komme ich mir schon wie in Wien vor …

Gegenüber der Tankstelle verläuft ein Gehsteig. Der ist ohnehin nicht breit. Und doch ist das ein Fahrradhighway! Ich habe in 30 Minuten sage und schreibe 18 Radler gezählt! Laut Aussage des Tankwarts ist das schon ganz normal an dieser Stelle. Fußgänger und Kinder werden hier bewusst gefährdet!

Ganz normal?

Nun, ebenfalls neben der Tankstelle befindet sich ein Polizeiposten. Offensichtlich sind die Beamten da entweder blind, oder sie pfeifen einfach darauf, die Radler zu stellen und abzustrafen. Ist doch wichtiger, die 30er-Zonen in Gerasdorf gegen rasende Autofahrer zu schützen.

Sind das alles der StVO nicht mächtige Verkehrsteilnehmer?

Dann müsste der Staat hier einmal verpflichtende Kurse einführen, damit auch diese Verkehrsteilnehmer Kenntnis davon bekommen, um sich und andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr zu gefährden!

Oder sind es einfach Kampfradler und “Scheißminixe”, die aufgrund der fehlenden Identifizierungsmöglichkeit wie eines Kennzeichens, einfach in ihrer Anonymität machen was sie wollen?

Dann muss die Exekutive einmal beinhart durchgreifen, und dem Treiben ein Ende setzen!

Die Fußgänger sind schon eine Gefahr für den Autofahrer, weil diese denken, sie hätten generell überall Vorrang. Doch hat einer dieser “Vorrangerzwinger” schon mal daran gedacht, dass ein Fahrzeug aufgrund eines technischen Gebrechens oder einer kurzen Unachtsamkeit des Lenkers (weil er sich auf bei rot drüberknallende Radfahrer, hunderte Tafeln und Linien, oder sonst was im Straßenverkehr konzentrieren muss!), diese Verfrorenheit damit enden kann, überfahren zu werden?

Auch wenn die meisten Radler und Fußgänger diesen “Ich hab immer Vorrang” Gedanken in sich haben, und meist von den Gerichten diesen “armen” Verkehrsteilnehmern gegenüber einem KFZ-Lenker Recht gegeben wird … welchen Sinn hat es, vielleicht ein paar Tausender Schmerzensgeld zu bekommen, aber ein Leben lang einen lebensbeeinträchtigenden Schaden davon zu tragen?

 

Wichtige Verkehrsregeln

Für eine sichere Fahrt mit Ihrem Fahrrad gilt es wichtige Verkehrsregeln zu beachten.

  • Beim Abbiegen immer ein Handzeichen geben.
  • Beim Zufahren auf Kreuzungen das Tempo drosseln.
  • Tempolimits einhalten und die Fahrgeschwindigkeit dem eigenen Können anpassen.
  • Die Verkehrstafeln “Vorrang geben” oder “Halt” gelten auch für Radfahrerinnen/Radfahrer.
  • Fußgängerinnen/Fußgänger haben auf dem Schutzweg (“Zebrastreifen”) Vorrang.
  • Schienenfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge (z.B. Rettung) haben Vorrang.Den Vorrang anderer beachten.
  • Zu geparkten Autos einen seitlichen Sicherheitsabstand halten und auf öffnende Autotüren achten.
  • Einen angemessenen Abstand zu vorausfahrenden Verkehrsteilnehmerinnen/Verkehrsteilnehmern einhalten.
  • Auf Fußgängerinnen/Fußgänger achten, die neben dem Radweg gehen.
  • Rad fahren gegen die Einbahn ist in Einbahnstraßen nur erlaubt, wenn eine Zusatztafel ausdrücklich darauf hinweist! In Wohnstraßen ist Rad fahren gegen die Einbahn generell erlaubt.
  • Mit dem Fahrrad ist grundsätzlich die Fahrbahn zu benutzen; ist eine Radfahranlage vorhanden, muss diese benutzt werden (Ausnahme: u.a. nicht benützungspflichtige Radwege bzw. nicht benützungspflichtige Geh- und Radwege)
  • Auf Autobahnen und Autostraßen ist das Fahrrad fahren verboten.
  • Nebeneinander Rad fahren ist auf Radwegen, in Fahrradstraßen, in Wohnstraßen, in Begegnungszonen und – auf sonstigen Straßen mit öffentlichem Verkehr – bei Trainingsfahrten mit Rennfahrrädern erlaubt. Beim Nebeneinanderfahren muss der äußerste rechte Fahrstreifen benutzt werden. In Fußgängerzonen dürfen Radfahrerinnen/Radfahrer nebeneinander fahren, wenn das Befahren der Fußgängerzone mit Fahrrädern erlaubt ist.

Tempolimits

Für Radfahrerinnen/Radfahrer gelten grundsätzlich die gleichen Tempolimits wie für andere Fahrzeuglenkerinnen/Fahrzeuglenker:

  • Ortsgebiet maximal 50 km/h
  • Freilandstraßen maximal 100 km/h

Wichtig ist die Sonderregelung für Radfahrerüberfahrten (= durch gleichmäßig unterbrochene Quermarkierungen gekennzeichneter, für die Überquerung der Fahrbahn durch Radfahrerinnen/Radfahrer bestimmter Fahrbahnteil), außer die Kreuzung wird durch eine Ampel oder durch die Exekutive geregelt:

Radfahrerinnen/Radfahrer dürfen sich ungeregelten Radfahrerüberfahrten mit höchstens 10 km/h nähern. Außerdem dürfen sie diese Radfahrerüberfahrten nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für deren Lenkerin/dessen Lenker überraschend befahren.

ACHTUNG

Wenn ein Verkehrsschild auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung hinweist, dann ist diese genauso von Radfahrerinnen/Radfahrern einzuhalten (z.B. Zone 30 im Ortsgebiet).

Abstellen von Fahrrädern

Laut Straßenverkehrsordnung sind Fahrräder so aufzustellen, dass sie nicht umfallen oder den Verkehr behindern können.

Ist ein Gehsteig mehr als 2,5 m breit, dürfen Fahrräder auch auf dem Gehsteig abgestellt werden. Es ist aber zu empfehlen, einen Fahrradabstellplatz zu benutzen, wenn sich einer in der unmittelbaren Nähe befindet.

Auf einem Gehsteig sind Fahrräder platzsparend aufzustellen, sodass Fußgängerinnen/Fußgänger nicht behindert und Sachen nicht beschädigt werden.

Im Haltestellenbereich öffentlicher Verkehrsmittel dürfen Fahrräder nicht abgestellt werden, außer wenn dort ein Fahrradabstellplatz vorhanden ist.

Benutzung von Verkehrsflächen und Fahrverbote

Folgende Verkehrsflächen dürfen Sie als Radfahrerin/Radfahrer benutzen:

  • Fahrbahn. Ist allerdings eine Radfahranlage vorhanden, muss diese benutzt werden.
    (Ausnahme: u.a. nicht benützungspflichtige Radwege bzw. nicht benützungspflichtige Geh- und Radwege)
  • ‘Radwege’ sowie ‘Geh- und Radwege’
  • Radfahrstreifen (für den Radverkehr markierter Teil der Fahrbahn, muss vom ruhenden und fließenden Verkehr freigehalten werden)
  • Mehrzweckstreifen (ein Radfahrstreifen, der unter besonderen Umständen auch von anderen Verkehrsteilnehmerinnen/Verkehrsteilnehmern befahren werden darf)
  • Radfahrerüberfahrt (durch gleichmäßig unterbrochene Quermarkierungen gekennzeichneter, für die Überquerung der Fahrbahn durch Radfahrerinnen/Radfahrer bestimmter Fahrbahnteil)
  • Wohnstraßen
  • Fußgängerzonen in Schrittgeschwindigkeit und nur dann, wenn dies durch Beschilderung ausdrücklich erlaubt wird
  • Fahrradstraßen
  • Begegnungszonen

Rad fahren auf Schutzwegen (“Zebrastreifen”) ist nicht erlaubt, das Schieben des Fahrrades jedoch schon.

Fahrverbote für Fahrräder:

  • Gehsteig (außer zum Queren z.B. im Zuge der Zufahrt zu einem Fahrradabstellplatz)
  • Gehweg
  • Auf dem für Fußgängerinnen/Fußgänger bestimmten Teil eines (getrennten) ‘Geh- und Radweges’
  • Autobahn
  • Autostraße
  • Beschilderte Fahrverbote

Das Schieben eines Fahrrades ist auf diesen Verkehrsflächen – ausgenommen Autobahn und Autostraße – erlaubt. Wer ein Fahrrad schiebt, gilt nicht als Radfahrerin/Radfahrer.

HINWEIS

Mit Fahrrädern mit einem Anhänger, der nicht breiter als 80 cm oder ausschließlich zur Personenbeförderung bestimmt ist, sowie mit mehrspurigen Fahrrädern, die nicht breiter als 80 cm sind, darf die Radfahranlage benützt werden. Mit Fahrrädern mit Anhängern, die nicht für die Personenbeförderung bestimmt sind (z.B. Lastenanhänger), und mit mehrspurigen Fahrrädern, die breiter als 80 cm sind, ist immer die für den übrigen Verkehr bestimmte Fahrbahn zu benützen.

Telefonieren

Telefonieren während des Radfahrens ohne Benützung einer Freisprecheinrichtung ist verboten.

Alkoholbestimmungen

Für Radfahrerinnen/Radfahrer gilt ein Alkohollimit von 0,8 Promille (0,4 mg Alkohol je Liter Atemluft).

 

Nachtrag vom 11. April 2015:

Das dürften die meisten Radfahrer auch nicht wissen! Nachrang beim Verlassen eines Radweges in folgenden Verkehrssituationen:

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Großmugl … 18,5km Rundwanderung mit Spaßfaktor

Großmugl … 18,5km Rundwanderung mit Spaßfaktor

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Wer sagt, dass Hundesport immer gleich mit Dogdancing, Flyball, Agility oder sonstigem vergleichbaren Bewegungstherapien für den Hund verbunden sein muss? Wieso muss ein Schlittenhunde immer eingespannt sein, um “artgerecht” bewegt zu werden? Wie kommen die meisten Hundehalter und Hundehalterinnen darauf, dass ein Hund freilaufen muss, um zufrieden zu sein?

Schwachsinn pur!

Wir leben den Beweis vor, dass Hunde auch glücklich und ausgelastet sind, wenn man “nur” wandert. Wobei natürlich ein Unterschied zwischen “Gassi gehen” mit 500m und richtigem Wandern ab 15-20km besteht. Die Freilaufverfechter sind ja ohnehin nur jene Personen, die zu faul sind, um sich weiter zu bewegen, und ein paar Euro für Bauchgurt und Leine auszugeben. Aber Hunde wollen sie alle halten, und “artgerecht” mit jagen im Wald und hetzen am Feld bewegen …

Nach gut 18km, so wie wir unterwegs waren, sind die Hunde voll ausgepowert, trotz Leine. Erstens haben sie eine gewaltige Strecke auf den Pfoten zurückgelegt, und zweitens sind sie durch verschiedenste Eindrücke (Hasen, Rehe, Duftmarkierungen, etc,.) so derart mit ihren Sinnen gefordert gewesen, dass sie zufrieden und total glücklich wieder in ihre Boxen und “Kofferräume” sprangen, um sich dann gemütlich auszurasten. Man merkt es dann auch am Abend zu Hause, dass sie nur mehr faul herumliegen, und der Effekt auch tagelang anhält.

Übrigens: Was hilfts wenn Hund Samstags auf dem Hundeplatz mit “Hundesport” ausgepowert wird, und dann die ganze Woche in den Garten kacken und lullen muss, nur weil die Besitzer zu faul sind, um mit ihnen Gassi zu gehen? Mir würd vor dem eigenen Garten grausen … 

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Wir hatten bei der Rundwanderung rund um den Leeberg in Großmugl wirklich jede Menge an Spaß. Das ist damit zu erklären dass die Teilnehmer selbst eine bunte und lustige Truppe waren (und sind), und die Regeln des veranstaltenden Clubs auch eingehalten werden. Das setzt die Leinenführung voraus. Und so kommt es zwischen den Hunden zu keinen Keilereien, Jäger und Förster begegnen uns freundlich gestimmt, und auch wir selbst müssen nicht dauernd aufpassen wo die Hunde sind, und können uns untereinander viel lockerer unterhalten.

Natürlich kommt es auch dabei zu angespannten Situationen, wenn dann so Leinenlosverfechter mit ihren Hunden im Wald um die Kurve kommen, dass heißt zuerst einmal ein Hund oder zwei, und dann nach einiger Zeit erst einmal der dazugehörige Besitzer oder die Besitzerin, die dann den millionenfach verwendeten Allerweltsnamen ihres Schützlings nennt: “Der tut nix!” … tja, ob das die angeleinten Hunde auch wissen, dass sie dann nichts tun sollten, wenn kläffende Fußhupe da mitten rein rennt? Meist bleibt dann von so einem “Rehrattler” nur ein “Bluthund” übrig, der fluchtartig und halb ausgezogen die Arena verlässt, wenn er dazu noch die Chance hat! Warum kapieren diese Leute nicht, dass sowas nicht notwendig ist, und auch vermeidbar wäre, wenn man sich an die Leinengebote halten würde? Ignoranz? Falsche Besserwisserei? Oder einfach nur die Faulheit, den Hund an der Leine zu führen?

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Diesmal hatten wir keine solche Begegnung der felllösenden Art, und kein quietschender oder keiffender Unruhestifter störte unsere Wanderung. Das Kaiserwetter noch dazu, Mensch, was willst Du mehr?

Nach gut 5 Stunden hatten wir dann die Runde abgeschlossen, kehrten noch bei einem Gastwirt im Ort ein, stärkten uns, und ließen den Tag lustig ausklingen. SO soll es sein! Unter Freunden (und wir Hundehalter sehen uns als Freunde) muss Rücksicht großgeschrieben sein. Wir halten uns an Regeln und Vorschriften, und schützen so auch unsere Hunde vor Gefahren.

Weil sie es uns wert sind!

 

Euch auch? Hier mal eine kleine Zusammenfassung, warum die Leine das Leben Eures Hundes schützt:

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Das Zeitalter der Gutmenschenkeulen

Das Zeitalter der Gutmenschenkeulen

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Wir leben im 21. Jahrhundert. Das ist unbestritten. Doch was sich derzeit in der Gesellschaft abspielt, ist ja nicht mehr normal! Man sollte denken, wir haben mittlerweile eine Reife entwickelt, in der es solche Probleme nicht geben kann, doch wir haben sie! Und das größte Problem ist derzeit die MEINUNGSFREIHEIT!

Wieso?

Nun, es fängt bei Kleinigkeiten an. Wenn man sich darüber beklagt, dass unsere Bundeshymne auf die Töchter umgeschrieben werden MUSSTE, gibt’s sofort Zoff mit den Emanzen. Die Genderkeule schlägt zu! Komisch dass sich die meisten Frauen aber von sowas distanzieren! Also wer bestimmt dann diese Genderei, wenn nicht Politikerinnen, die offensichtlich nichts Wichtigeres zu tun haben?

Die Ansagen, dass diese “kleine” Textänderung nichts kosten würde, war eine glatte politische Lüge, denn wer bezahlte die ganzen Textänderungen in Musikunterlagen, wer zahlt das Neuvertonen, die Schulunterlagen? Da gibt’s keine Antwort darauf, klar.

Wenn Du heute einen Neo-Österreicher bei einer Straftat erwischt, und ihn nur schief dabei anschaust, bekommt man entweder eine mit der Nazikeule (wir Österreicher sind ja genauso in der Generationenhaftung wegen des WW2, wie die Deutschen) oder, wenn die nicht zieht, die Rassismuskeule schlägt zu! einer der beiden kommt sicher zur Anwendung.

Doch was ist Rassismus wirklich? Hier die Definition laut Wikipedia: Rassismus ist eine Ideologie, die „Rasse“ in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlichen bestimmenden Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften deutet.

Die ewige Diskussion über die Gleichbezahlung von Mann und Frau im Beruf ist auch schon eine ewig andauernde Sache. Meiner Meinung nach ist das ebenso eine Farce. Warum? Nun, Mann und Frau leisten eben NICHT das Selbe! Frau, als (hier plötzlich) das “schwache Geschlecht” braucht ja Hilfe. Frau bekommt oft Migräne und bleibt zu Hause. Frau tratscht gerne bei der Arbeit. Frau fällt aufgrund von Schwangerschaft im Beruf aus. Doch Stopp! Sonst kommt die Gleichberechtigungskeule! Man traut sich eh nichts mehr sagen oder schreiben. Und Frau selbst, sagt, dass es eben so ist, dass man unterschiedliche Leistungen erbringt, und deswegen die Bezahlungen auch unterschiedlich ausfallen!

Flüchtlinge und Asylanten überschwemmen derzeit unser Land und saugen sich am Sozialtopf fest. Wie viele von den Flüchtlingen der letzten 15 Jahre sind wieder nach Hause gefahren und haben ihr Land wieder aufgebaut? Dazu gibt es keine Antworten. Ebenso wenig wie auf die Frage, warum bei den Flüchtlingen immer nur junge Männer aber nie Frauen und Kinder zu sehen sind … PATSCH, das war die Hetzerkeule! Ich beende das Thema somit.

In Wien in manchen Bezirken auf der Straße spazieren zu gehen ist schon komisch. Bärte und Kopftücher wohin man schaut. Im Straßenverkehr, die dicken BMW mit dunklen Scheiben. Den ganzen Tag unterwegs, von Lokal zu Lokal, von Wettbüro zu Wettbüro. Arbeit? Man weiß es nicht so genau. Doch es werden immer mehr. Und damit kommt der Islam und die schleichende aber von der Politik bestrittene Islamisierung … jetzt schlägt die Islamismuskeule zu.

Themenwechsel. Israel hat wieder Siedlungen bei den Palästinensern niederwalzen lassen. breitet sich immer mehr aus, nimmt den Arabern das Land. Die Antisemitismuskeule schleicht sich gerade an.

Mensch, kann man über gar nichts mehr schreiben?

Doch! Da war mal ein Plakat mit einer nackten Frau mit einem Zumpferl … OJE, Linkskeule und Grünkeule gepaart mit der Homophobiekeule schlagen nun zu.

Ich pfeif drauf, ich setz mich nun ins Auto und fahr raus in die Natur um ein wenig spazieren zu gehen. FEHLANZEIGE! Jetzt erwischt mich die Klimasünderkeule, denn der Autofahrer ist schuld an der nicht nachweisbaren Klimaerwärmung, und dem Klimawandel! NICHT der ausufernde Flugverkehr, die ganzen HAARP-Versuche, das Militär der Großmächte oder Länder wie China, Indien, etc. die die Luft verpesten so dass sie in den Städten fast ersticken!

Eine Keule gäbe es dann auch noch. Sie wird verwendet, wenn man aber auch gar nicht mit den Meinungen der Mainstreamgebildeten in Einklang ist, und z.B. das Impfsystem in Frage stellt. Oder viele andere Dinge, die uns unerklärbar sind, von der Politik bestritten oder einfach nicht beantwortet wird (Beispiele: Chemtrails, Volksausdünnung durch bewusst gesteuerte Massenzuwanderung aus anderen Kulturkreisen, die Islamisierung die man nun nicht mehr vom Tisch wischen kann weil sie definitiv geschieht, etc.), dann greift der moderne Linke oder Grüne zur Verschwörungstheoretiker-Keule, weil ihm die Argumente ausgehen, und er nichts mehr entgegnen kann, wenn man Fakten auf den Tisch bringt!

Jetzt reichts mir aber …

Mein Hund hatte heute einen Haufen auf die Terrasse geschissen! Ich steckte da einen Holzstiel rein, dann hatte ich auch eine Keule, die Leckts-mich-doch-am-Arsch-Keule!

 

Wenn wir dieses Keulendasein nicht bald kollektiv beenden, ist die Meinungsfreiheit tot und wir sind nur mehr Einheitsbrei-Sklaven der Linksgrünen Gutmenschengesellschaft! Wollen wir das? Ich persönlich sage dazu definitiv: NEIN!

Übrigens sind genau diese Menschen jene, die mit dem Ende der Argumentationsmöglichkeiten ihrerseits mit der TOLERANZ daherkommen, aber nicht bereit sind, Toleranz gegenüber anderen Meinungen zu haben! Das wäre dann noch die Toleranzkeule!

Die Vergewaltigung der Natur durch den Menschen

Die Vergewaltigung der Natur durch den Menschen
[Aktualisiert am 17.05.2015]

 

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Durch meine Hobbies, also die Hunde und der Fotografie, bin ich natürlich viel draußen in der Natur unterwegs. Erstens um meinen eigenen Hund zu bewegen und zu beschäftigen, und zweitens um interessante Motive zum Fotografieren zu finden. So auch vergangenen Sonntag, als ich (diesmal ohne Hund), mit der DSLR in unserer Gegend unterwegs war …

Auf der L3115, der Landstraße zwischen Seyring und Reuhof, fiel mir immer schon ein durch Erdwälle abgeschottetes Grundstück auf, dass aber straßenseitig einen freien Zugang bot. Diesmal blieb ich stehen, und wollte mir das näher ansehen. Ich wollte eigentlich das Frühlingserwachen dokumentieren, und die nun schon langsam überall sprießenden und blühenden Pflanzen und Blumen fotografieren. Ein Schild mit “Betreten verboten” gab es keines, also spazierte ich rein, und wollte Blümchen fotografieren.

Was ich jedoch fand, schockierte mich:

 

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Der absolute Wahnsinn tat sich da vor mir auf! Glassplitter überall und tief in der Wiese, kaputte Fenster, Dachziegel, scheinbar auch Problemstoffe, Aludosen, Propangasflaschen, also jede Menge Müll und Dreck!! Ich dachte mir. “Gott sei Dank hab ich meinen Hund nicht mit”, denn der hätte sich die Pfoten aufgeschnitten.

Diese Müllhalde ließ mich nicht in Ruhe, und so suchte ich mir auf Google-Maps die zuständige Gemeinde raus. Danach sah es aus, als würde das Grundstück zur Gemeinde Pillichsdorf gehören. Ich schrieb heute ein Mail an die Gemeinde, mit der Bitte, mir doch Auskunft zu geben, wem das Grundstück denn gehört. Ich gab aber keinen Grund für die Auskunft an. War vielleicht auch gut so.

Als Antwort erhielt ich nach wenigen Minuten, dass es sich um eine eigenes Grundstück der Marktgemeinde Pillichsdorf handeln würde. Dieses Ablagerung/Deponie gehörte also der Gemeinde selbst! Dann hakte ich nach:

 

Vielen Dank für Ihre Auskunft!

Dann wissen Sie ja was sich auf Ihrem Grundstück abspielt! Für mich schaut das nach einer wilden Deponie aus! Glassplitter überall, Propangasflaschen, Müll und jede Menge an Dreck sind hier gelagert …

Fotos habe ich auch davon.

Finden Sie das in Ordnung?? Ich sehe da schon ein gewaltiges Umweltproblem darin …

Mit freundlichem Gruß,
Christian Veigl
31.03.2015

 

Bin schon mal auf die Antwort gespannt, wenn es überhaupt eine geben wird!!

 

Aktualisierung per 17. Mai 2015:

Ja, eine Antwort kam. Doch anders als ich es mir erwartete. Das Grundstück (Windschutzgürtel) gehöre zum Teil der Gemeinde Pillichsdorf, und die Wiese (die eigentliche Müllhalde) einem privaten Besitzer. Vor einer Woche fuhr ich da wieder mal vorbei, und siehe da, ich konnte auch Veränderungen sehen:

 

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Das Betreten des Grundstücks wurde nun verboten und per Schild gekennzeichnet, aber einige grobe Müllhaufen auch entfernt. Sagen wir mal, es war trotzdem ein kleiner Teilerfolg für die Natur …

Wirtschaft und Handel verarschen uns!

Wirtschaft und Handel verarschen uns!

 

Die Gartensaison hat begonnen, und die Möbelhändler bringen ihre Produkte in Position. Abgesehen von einem unheimlichen Preissprung nach oben, wenn man mit dem Vorjahr vergleicht, versuchen die diversen Möbelhäuser immer mehr Kunden mit dem “Statt-Preis-Schmäh” zu ködern. Ich glaube diese Preisnachlässe ohnehin schon lange nicht mehr, aber es gibt leider immer noch zu viele Menschen, die darauf reinfallen, und damit der Wirtschaft immer wieder positive Ergebnisse bringen, schon alleine deshalb, weil sie nicht die Preise in den einzelnen Häusern vergleichen!

Ich war gestern selbst auf Flaniertour, weil ich mir einen neuen Gartentisch zulegen wollte. Nach Möbelix, Baumax, Bauhaus und Leiner, war dann Ludwig in 1220 Wien am Programm. Egal was und wo ich mir die Tische ansah, bei den Preisen kam mir das große Staunen! Ich fühlte mich wie in Italien vor 20 Jahren! Doch anstelle des Lire-Kürzels war das €-Zeichen vor den Zahlen …

Ich gab’s auf, einen Tisch zu suchen, und stellte fest, meiner tut’s auch noch. Als ich schon wieder gehen wollte, sprang mich ein neues Produkt an. Eine Art Schaukelliege, die wie ein Schaukelsessel an einem Gestell befestigt war:

 

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Hier die Originalseite aus dem LUDWIG-Prospekt

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Hier herauskopiert, um welches Produkt es geht

 

Natürlich sind € 199,- nicht gerade billig, und der Stattpreis von € 299,- … naja, der übliche Schmäh halt mit 33% Nachlass!

Ich hab mir das Teil aus Neugierde genau angesehen. Die Verarbeitung scheint gut und stabil zu sein. Die Aufhängung war auch ok, obwohl ich in den Karabiner nicht viel Vertrauen setzen würde. Irgendwie gefiel mir das Teil, aber ich ließ es, ist doch ein Haufen Geld.

Am Heimweg führ ich auch noch bei KIKA vorbei, und beschloss da auch noch schnell rein zu hüpfen. Gleich am Eingang prangte ein Plakat, dass die Gartenausstellung im Untergeschoß sei. Die wollte ich auch noch sehen.

Gleich nach dem Abgang ins Untergeschoß sprang mir ein Altbekannter ins Auge! Die Schwingliege den ich schon beim Ludwig sah! Der exakt gleiche Hersteller, die gleiche Ausführung, die selbe Farbe! Näher betrachtet war er dann falsch zusammengebaut, und würde keine 40kg Last aushalten, aber der Hammer kam dann noch:

 

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Hier die Originalseite aus dem KIKA-Prospekt

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Hier herauskopiert, um welches Produkt es geht

 

Der Preis: STATT € 569,99 (!!) als angeblichen Herstellerlistenpreis, um € 399,99 (!!).  Natürlich auch 30% Rabatt auf den Statt-Preis …

Und trotzdem kostet das IDENTE Teil, in zwei verschiedenen Möbelhäuser um 200 Euro Mehr!! ZWEIHUNDERT Euro für ein und das selbe Produkt! KIKA ist um 200% teurer als LUDWIG, und das fand ich nur durch Zufall heraus, weil diese Schwingliege eben auffällt!

Ich frage mich als Konsument nun natürlich: IST DAS BEI ALLEN PRODUKTEN SO??

WIR WERDEN DEFINITIV VERARSCHT UND ABGEZOCKT!!

Wir werden für dumm verkauft!

Wir werden für dumm verkauft!

Im Internet zu kaufen war eigentlich einmal der große Sparhit! Man konnte zwischen Geschäft und Onlinehandel vergleichen,  und dabei auch viel Geld sparen. Doch offensichtlich werden wir auch online nur mehr verarscht!

Ich habe ein Paradebeispiel in AMAZON als Beweis gefunden!

Auf der Suche nach einem digitalen Kompass für unsere Wanderungen, habe ich ein Gerät gefunden, dass sich so bei Amazon vorstellte:

 

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Super Teil, oder? Statt um € 69,90 ist es nun sogar um nur € 29,90 erhältlich! Ein Schnäppchen und nur € 1,95 Versandkosten!

Ich hab das teil mal auf meine Wunschliste gesetzt, und hab weiter gestöbert. Eigentlich suchte ich schon ganz was anderes, als mir als Vorschlag von Amazon, dieses Gerätchen angeboten wurde:

 

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Nun, das kannte ich doch, oder? Ein Vergleich der Produktbeschreibung gab mir dann die Gewissheit, dass es sich um EIN UND DAS SELBE GERÄT handelte! Der in erster Euphorie wegen des enormen Preisnachlasses markierte digitale Kompass! Und jetzt gab es ihn um nur € 18,99 mit € 4,90 Versandkosten!! Und keine Spur mehr von einem Statt-Preis von € 69,90!!

WIR WERDEN NUR MEHR VERARSCHT!!

Und gekauft habe ich nun KEINES der beiden Teile, weil mich Amazon mit solchen Methoden mal kann …

SoFi 2015

Partiale Sonnenfinsternis am 20. März 2015

 

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Seid Ihr auch SoFi schauen gewesen? Und danach in der Augenklinik? Nein? Dann habt Ihr es auch richtig gemacht, oder keine Zeit dazu gehabt …

Als das Spektakel kurz nach halb 10 bei uns begann, packte auch ich meine Fotoausrüstung aus, und baute meine DSLR auf dem Stativ auf. Um Verwacklungen auszuschließen auch mit Fernauslöser.

Vorab hatte ich mir schon einige Infos besorgt und mit Fotografen diskutiert, was wohl die beste Methode wäre, die SoFi einzufangen. Die Meinungen waren so derart unterschiedlich, dass ich mir mein Vorhaben dann doch selbst aufgrund meiner vorhandenen Ausrüstung plante und nur die grundlegenden Tipps in Punkto Sicherheit für die Augen einfließen ließ.

Meine Ausrüstung bestand aus meiner Canon EOS 600D, meinem SIGMA DG 70-300mm 1:4-5.6 Macro, meinem SIGMA DC 18-250mm 1:3.5-6.3 Macro, zwei variablen ND Filtern (ND2-ND400) und einem DELAMAX IR-Filter mit 850nm. Das Experiment konnte also beginnen.

Schnell stellte sich heraus, dass das kleinere SIGMA nicht meinen Vergrößerungserwartungen entsprach, und wechselte gleich mal auf das größere Tele. Dieses war zwar nicht das schärfere, aber bei der Helligkeit der Sonne, würde es sowieso nicht wirklich ganz scharf werden, weil die Konturen überstrahlen würden, so mein Gedanke.  Den ersten ND-Filter aufgeschraubt und auf das Maximum (ND400) gestellt (Im Internet kursierten Gerüchte davon, dass man mit einem ND5 schon super geschützt wäre!) in den Sucher geblickt, und nach einer Wartezeit von gut 5 Minuten, bis sich das helle Pünktchen in meinem Auge wieder vertschüsste und ich wieder halbwegs normal sah, wusste ich, welchen Schwachsinn man den Leuten da einreden wollte … ND5 wäre ein eindeutiges Brandloch in der Netzhaut geworden! Zum Glück stellte ich von Haus aus auf das Maximum!!

Nach dem ersten fast gescheiterten Fotoexperiment, schraubte ich sofort den zweiten Filter vor den ersten, und erhöhte auf ND800. Nun war der Anblick der Sonne im Sucher erträglich und ungefährlich. Es konnte losgehen.  Mittlerweile schob sich auch schon die Mondscheibe langsam vor die Sonne. Die ersten Fotos waren schnell im Kasten, und da die SoFi ohnehin länger dauerte, nahm ich die Speicherkarte und lief mit den ersten Ergebnissen zum PC um sie mir anzusehen. Enttäuschend …

Die Fotos mit den ND-Filtern waren eindeutig trotz kurzer Belichtung und nur ISO100, überstrahlt und unscharf. Also wieder zurück zu Kamera, und umbauen. Der IR-Filter kam nun rauf.

Es dauerte dann eine Weile, um die Sonne mit dem Filter wiederzufinden, aber als sie dann mal im Sucher war, konnte es losgehen. Ich fotografierte nach dem Einstellen des Focus einfach drauf los. In Zeiten der digitalen Fotografie muss man zum Glück ja nicht mehr auf die Kosten aufpassen, weil die Filmentwicklung immer ein kleines Vermögen kostete, und jedes verhunzte Bild ein Verlust war. So kommen schnell ein paar hundert Bilder zusammen, und als Ausbeute nach dem Sichten  bleiben dann meist 50-100 Fotos übrig.

Als die Halbzeit der SoFi dann vorüber war, und die Mondscheibe sich dann wieder langsam verkleinerte, baute ich ab, und saß sofort vor dem PC. Die Ergebnisse angucken. Und ich war sehr überrascht! Was sich da im IR-Bereich auftat, ließ mich echt erstaunen. Gaswolken, die man normalerweise nicht sieht, wurden auf den Fotos sichtbar. Klar, Infrarotlicht können wir mit unseren Augen nicht wahrnehmen, die Kamera jedoch mit geeigneten Filtern schon. Ich hatte also ein paar echte Schnappschüsse erwischt, die die Sonne von ihrer unsichtbaren Seite zeigten, zusammen mit der Mondscheibe. Einfach toll!

Die besten Schnappschüsse hab ich in mein Fotoalbum hochgeladen, die könnt Ihr Euch hier ansehen:

http://fotos.veigl.net/index.php/SoFo2015

Ich wünsch Euch viel Spaß beim Gucken!

Am Freitag wird’s dunkel …

… oder auch nicht! Partielle Sonnenfinsternis über Österreich!

 

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Wann geht das Spektakel los?

In Wien beginnt das kosmische Schattenspiel um 9.37 Uhr, in Bregenz bereits zehn Minuten früher. Der Mond beginnt sich im rechten oberen Viertel vor die Sonnenscheibe zu schieben. Die größte Verfinsterung wird um 10.46 Uhr (Wien) bzw. 10.36 Uhr (Bregenz) erreicht, der Mond deckt dann 63 Prozent der Sonnenfläche ab. Über die linke obere Hälfte verlässt der Erdtrabant darauf die Sonne, die Finsternis endet in Wien um 11.58 Uhr, in Bregenz um 11.48 Uhr. Selbst beim Maximum der Abdeckung wird das verbleibende Sonnen-Kipferl so hell strahlen, dass es “nur kaum merklich dunkler wird”, so Alexander Pikhard, Präsident der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA).

Wie kann man das Schattenspiel am sichersten beobachten?

Die Sonne darf nur mit geeignetem Schutz beobachtet werden, andernfalls drohen dauerhafte Augenschäden bis hin zur Erblindung. Für die Beobachtung mit freiem Auge eignen sich eigene zertifizierte Sonnenfinsternisbrillen, die im astronomischen Fachhandel erhältlich sind. Eine einfache Sonnenbrille reicht nicht aus. Auch andere vermeintliche Schutzmittel, wie etwa berußte Scheiben, sind untauglich. Vor allem müssen auch Kinder darüber aufgeklärt werden, dass der direkte Blick in die Sonne ohne spezielle Schutzbrille gefährlich ist.

Was muss man beim Fotografieren beachten?

Bei der Verwendung von Ferngläsern, Fernrohren oder Fotoapparaten muss eine Filterfolie vor der Objektivöffnung angebracht werden. Wesentlich ist, dass man eine Schutzfolie mit dem Filterwert ND5.0 verwendet. Aber auch wenn man damit ausgerüstet ist, sollte man nicht direkt durch den Sucher schauen, sondern bei einer digitalen Spiegelreflexkamera immer den Live-View verwenden.

Der Einsatz eines Stativs ist empfehlenswert, um Aufnahmen nicht zu verwackeln. Da die Sonnenstrahlen trotz der Verdunkelung immer noch zu hell sind, wird man mit einer kurzen Belichtungszeit und einer Lichtempfindlichkeit von ISO 100 eher erkennbare Schnappschüsse machen können. Objektive mit Brennweiten zwischen 135 und 200 Millimetern sind auch ratsam, damit die Sonne größer dargestellt wird. Als Blende eignet sich wohl f/8 am besten.

 

Viel Spaß beim Beobachten und fotografieren!!

Sag zum Abschied leise “Servus”

Sag zum Abschied leise “Servus”

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Jetzt ist es endgültig so weit. Ich kehre Facebook privat den Rücken. Die Entscheidung wurde mir auch leicht gemacht, denn ich habe die Schnauze voll von den dauernden Nörgeleien und künstlich erzeugten Streitereien. Wenn man sich Facebook genau ansieht und was da drinnen in dem “Social-Network” so passiert, dann kann man mit ruhigem Gewissen behaupten, dass es gar nicht so “social” ist …

Facebook ist eine Community in der man anfangs sicherlich fasziniert ist, weil es vieles zu schauen gibt, man liest Beiträge über Beiträge, guckt Videos, findet Freunde, und je länger man dann dabei ist, umso mehr beginnt sich die “Spirale des Grauens” zu drehen. Unweigerlich kommt man in Zugzwang, will auch Interessantes posten, mit Bildern brillieren, und als “Gutmensch” vor den anderen dastehen.

Doch was entwickelt sich wirklich in Facebook?

Menschen, die unter dann schon krankhaftem Erfolgsdrang versuchen, noch besser als alle anderen zu sein. Mit ausgeschmückten und vollkommen überzogenen Texten und Bildern wollen sie beweisen, wie gut sie doch sind, und eigentlich sogar besser als alle anderen. Die Geburtsstunde der  selbsternannten Superspezialisten in allen Bereichen hat dann geschlagen. Der Zwang und der Druck den Facebook für viele Menschen aufbaut ist enorm, und jeder Betroffene, egal ob Männlein oder Weiblein denkt, man müsse sich noch weiter steigern sonst könne man ja die Anerkennung der Community verlieren. Bullshit!!

Facebook ist eine reine Verblödungsmaschinerie!

Statusbeiträge mit falschem oder unkorrekten Inhalten werden zu Hauf ohne sie auch nur ansatzweise zu überprüfen, zu hunderten oder tausenden im Freundeskreis geteilt! Diese Infos werden irgendwann als wahr eingestuft und immer weiter verbreitet. Man verliert den Bezug auf die Realität und Tatsachen. Fakevideos die zeigen sollen, welche Wahnsinnstypen und -mädls es doch gibt, mit Fähigkeiten die sogar die Crew vom Raumschiff Enterprise erblassen lassen würden! Suchmeldungen die schon Jahre alt sind, aber nie hinterfragt werden! Photoshop-Fotos fern der Wahrheit, Rufschädigung, Mobbing, Ausgrenzung von Menschen die sich nicht in den selben Gehirnwäschepool hinein begeben, und all das wiederholt sich immer wieder mit den immer selben geteilten Statusbeiträgen gebetsmühlenartig in einem Zeitraum von 2-6 Wochen, je nach Art der Information.

Hab ich etwas vergessen?

Facebook wäre eine feine Sache, wenn man sich an die minimalste Verwendung halten würde: Freunde finden, und mit diesen einfach nur zu kommunizieren. Man muss sich dabei nicht gegenseitig versuchen, laufend zu übertrumpfen, doch genau das ist das Problem bei Facebook. Der Zugzwang der Masse, der dann diesen kollektiven Erfolgsdruck nährt. Die betroffenen User bemerkten ihre eigene Verwandlung zu einem Facebookzombie dann nicht einmal. Nur wenn man Distanz zu dem Geschehen hat, sieht man anhand von Texten, Fotos (speziell auch im Hundesport, wenn man die Tiere dann ebenso in diese Erfolgshysterie mit hinein zieht!) wie sich die Menschen verändern, und Freunde die dabei nicht mitspielen dann immer mehr ausgrenzt und sogar verachtend betrachtet …

“Was kannst Du schon vorweisen, was hast Du geleistet?”

Ist die Welt durch Facebook schon charakterlich so verkommen, dass es nur mehr darum geht, besser als alle anderen sein zu wollen? Auf dem Rücken anderer Menschen und sogar der vorher so geliebten Tiere? Haben wir keine eigene Entscheidungskraft mehr darüber, einfach so sein zu wollen, wie wir eben sind? Können wir nicht damit zufrieden sein, was wir haben, was wir ohne Druck erreichen können? Einfach nur zu tun, was uns selbst Spaß macht?

Ist Facebook das Maß aller Dinge?

Definitiv NEIN! In der virtuellen Welt der Social-Netzwerke kann man leicht des Superuser heraushängen lassen. 95% davon sind reiner Fake. Im realen Leben, sind die meisten selbsternannten Superfuzzis reine Lebensloser, die sich einfach ein zweites Glamourleben aufgebaut haben, dass mit der Realität aber auch gar nichts zu tun hat.

Ich persönlich pfeif auf Schulterklopferei, übertriebene Gratulationen und unterwürfige Bewunderungsbezeugungen aus dieser virtuellen Welt. Die sind nichts wert. Nicht einmal die vergänglichen Buchstaben am Bildschirm mit denen sie geschrieben wurden.

Nur die Realität zählt …

Ein Handschlag und eine ehrliche Bewunderung im realen Leben, danach sollte man streben! Reale Freunde statt virtueller Massenbefreundung, nur um mehr Kontakte zu haben als der andere (womit wir wieder beim Erfolgsdruck wären …). Gemeinsam Aktivitäten in der realen Welt setzen, und nicht virtuell alle möglichen Idiotenspiele abspulen. Sich verbal austauschen, und nicht per geschriebener Texte, die ohnehin falsch gelesen und auch falsch ausgelegt werden, weil die in einem Gespräch verwendeten körperlichen Gesten fehlen, und damit oft die Bedeutung von Gesprochenem anders auslegt wird, nämlich so wie er auch gemeint ist. In reinen Texten kann man ja hineininterpretieren was man will, und der Schreiberling selbst hat nicht in Echtzeit die Chance, falsch Verstandenes gleich zu korrigieren. Bis man die Gelegenheit hat, hat sich die falsche Auslegung bereits in den Leser eingebrannt, ohne der Chance einer Korrektur durch den Urheber des Textes.

Egal, ich sagte leise “Servus!”

… und habe mich privat aus Facebook verabschiedet. Meine Freunde aus der Freundesliste habe ich dazu eingeladen in meinen Vereinsaccount zu wechseln, um weiterhin bezüglich unseres Clubs am Laufenden zu bleiben. Mein Privataccount bleibt ab sofort unbenutzt. Ich lösche ihn nicht, weil ich vielleicht ab und an mal mit ECHTEN Freunden in Kontakt treten werde, um sich mangels anderer Möglichkeiten, schnell mal zu einem treffen zu verabreden, aber sonst bleibt er einfach für sämtliche Aktivitäten innerhalb Facebook praktisch deaktiviert.

Wanderung mit Hundefreunden

Hundefreundewanderung (One million paws 2015 des NSSV – Niederösterreichischer Schlittenhunde Sportverein) ab Muggendorf (NÖ) über die Myrafälle – Steinwandklamm – Hausstein – retour nach Muggendorf

 

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14. März 2015, man trifft sich in Muggendorf (NÖ). Wozu? Nun, für eine schöne Wanderung mit Hundefreunden. Das Wetter trüb, aber trocken, die Temperatur so um die 5 Grad. Richtiges Huskywetter eben. Um 10 Uhr waren wir (8 Hundefreunde unseres Clubs samt Gästen), an der Kassa und bereit zum Start. Noch waren nicht viele Leute unterwegs, was in Anbetracht der Hunde ohnehin in Ordnung war.

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Pünktlich verließen wir den Kassenbereich und begaben uns nun zum Aufstieg vom unteren Staubecken zum oben gelegenen “Stauweiher” entlang von 14 Gefällestufen des Myrabaches (davon 8 Hauptfälle) mit einem Höhenunterschied von 120m. Die Durchwanderung des 520m langen Kaskadenbereiches führt über 26 Holzbrücken mit einer Gesamtlänge von 226m sowie 8 Stiegen mit 74 Stufen. Gefühlt waren es an die 5000 …

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Die gut gewarteten Steige und Wege führten uns am “Alten Kalkofen” vorbei, direkt zum sogenannten “Karnerwirt” am Stauweiher (590m) , von dem unser Weg uns weiter in Richtung Gasthof “Jagasitz” (706m) führte.

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Die Höhenmeter die wir dabei machten, waren nicht von schlechten Eltern. nachdem wir ja in den Wintermonaten relativ wenig machen konnten, zeigte sich die Anstrengung doch sehr schnell an dem einen oder anderen Schnaufgeräusch, dass uns dabei entglitt. Doch was machen echte Naturfreunde? Augen zu und durch! Ein Aufgeben käme niemals in Frage, ob gleich der lächerlichen Distanz und Anstiege …

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Auch die Natur erwachte langsam aus ihrem Winterschlag, was wir anhand der vielen kleinen Blumen und Blüten schon erkennen konnten. Für die Hunde gab es auch jede Menge zu erkunden und zu erschnüffeln. So führte uns der Weg am “Jagasitz” vorbei, und beim Anblick der ausgeschriebenen Speisen wussten wir, da müssen wir heute noch einmal her, und unser Weg meinte es gut mit uns, denn wir mussten ohnehin nochmals hier vorbei …

Aber zuerst mussten wir noch weiter, einen steilen und vereisten Streckenabschnitt (Hier gaben ein paar von uns aufgrund der echt gefährlichen Verhältnisse auf, und wanderten zum “Jagasitz” retour um auf uns zu warten) hinunter zur “Jausenstation Reischer” auf 549m Seehöhe. Ein Stück weiter betraten wir dann die “EU-freie Zone”! Ich musste echt lachen über das Schild, und kaum betreten wurden wir auch schon vom “Kassenwart” der Steinwandklamm empfangen.

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Eine kurze Pause, ein Eierlikörchen für die Wanderinnen und ein Kriecherlschnaps für die Herren, und schon gings in die Klamm weiter. So gestärkt konnte ja nichts schief gehen, und auch der plötzliche Kälteeinbruch (in der Klamm hält sich die kalte Luft verbissen!) machte uns nichts mehr aus.

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Der untere Einstieg der Steinwandklamm befindet sich auf einer Höhe von rund 550 Meter im hintersten Steinwandgraben bei der schon erwähnten Jausenstation Reischer. Nach etwa einem halben Kilometer befindet sich linksseitig der Einstieg zum Rudolf-Decker-Steig, den wir aber aus Sicherheitsgründen und wegen der Hunde nicht genommen haben. Nach rund weiteren 150 Meter, am Ende der Klamm, führt der Hauptweg, links abzweigend, zum Türkenloch hoch dass wir fast schon kriechend durchqueren mussten (wegen der Rucksäcke und der geringen Bodenfreiheit darin). Nach dem Türkenloch, der rund 20 Meter langen Durchgangshöhle, folgte eine etwas steilere Felspassage mit Drahtseilsicherung. Der Ausstieg dieser Passage erfolgt auf einer Hochfläche mit einer Höhe von rund 750 Meter. Hier legten wir wieder eine Rast ein.

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Nach 10 Minuten Trinkpause marschierten wir über einen Waldweg, der zuletzt kurz absteigend ist, zum Kreuthsattel weiter, direkt zum Gasthaus Jagasitz, wo unsere Freunde schon auf uns warteten, die am vereisten Steilstück aufgaben. Jetzt wurde erstmal so richtig gut geschlemmt! Highlight war eine schmackhafte Bärlauchsuppe und danach Hirschleberkäse mit Röstkartoffeln und einem Spiegelei! Wahnsinn! Es zahlte sich aus, hier einzukehren! Auch die Bewirtung war 1A, freundlich und zuvorkommend! gerade in “Touristenzonen” findet man das eher selten, weil es zu einem Massendurchsatz kommt, aber hier fühlten wir uns echt wohl, und können den “Jagasitz” nur weiterempfehlen!

Nach der kulinarischen Verwöhnung, machten wir uns alle gemeinsam wieder auf, und wanderten den blau markierten Wanderweg in Richtung Myrafälle wieder hinab. Nach gut 1,5 km trennten wir uns dann von zwei Mitwanderinnen, die direkt zum Parkplatz hinunter gingen, während wir uns auf den Weg zum Hausstein machten. Den wollten wir uns unbedingt auch noch ansehen. Wenn wir gewusst hätten, welcher Anstieg da noch auf uns zukam, hätten wir diese Sehenswürdigkeit wahrscheinlich ausgelassen …

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So kamen wir wieder am Stauweiher und dem “Karnerwirt” vorbei, stiegen in die rot markierte Route hinauf zum Hausstein ein, und keuchten uns über eine gefühlte 75%-Steigung hinauf. Die Streckendistanzen waren diesmal wirklich nicht das Problem, aber die ungewohnten Steigungen zehrten an unseren Kräften, da wir ja nicht nur unsere Rucksäcke dabei hatten, sondern teilweise auch die Kameraausrüstung, und diverse Ersatzkleidungsstücke im Gepäck, da wir mit Schnee und Regen rechneten. Letzteres ist ja zum Glück nicht eingetreten, und so hatten wir einen super Tag.

Irgendwann kamen wir dann an der Haussteinwiese aus dem Wald, und da lag er vor uns, der Felsen unserer Begierde! Da wollten wir auch noch rauf.

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Kurz wurde noch beratschlagt, warum wir uns das überhaupt antun, und was uns momentan reitet, denn keine 30 Minuten vorher hatten wir beschlossen, am “Burning feets 2014” im Mai nicht die 21km Strecke zu machen, sondern den Marathon mit 42km. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir einfach einen Vogel haben, und wir das deshalb machen, weil uns nichts besseres einfällt (*lach*), gesagt, getan, und schon latschten wir auf den Hausstein hinauf. Unsere Flüche wegen der fehlenden Rolltreppe waren dann wohl nicht ganz jugendfrei …

Doch oben angekommen, wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Auch wenn es nicht ganz klar war, es war trotzdem toll da oben!

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Als wir dann wieder Luft bekamen, und uns ein wenig vom Aufstieg erholten, machten wir uns gemütlich und langsam dann auf, wieder abzusteigen, und zurück zum Parkplatz beim Eingang zu den Myrafällen zu wandern. Insgesamt waren wir heute 6 Stunden unterwegs, legten 11,56km an Wegstrecke zurück, überwanden dabei knappe 600 Höhenmeter und unzählige Treppen und Brücken. Es war ein super schöner Tag und wir alle haben es voll genossen.

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Mit von der Partie waren:

Chris, Thomas, Birgit & Freundin, Alfred, Grete, Michael und ich.

Wir werden heuer sicher einige solcher schönen Touren machen, und freuen uns schon auf die geplanten Wanderungen im Wechselgebiet zum Hallerhaus und die Wanderung am Schneeberg!

Fotos: Christian Veigl (15. März 2015)