Mein Jahresrückblick 2023 …

… oder: Wie wir immer tiefer in einer psychologischen und politischen Kloake versinken!

Bis Anfang 2023 dachte ich, jetzt wirds was, wir sind über das Gröbste hinweg, die Coronahysterie und der Impffanatismus samt seinen Auswüchsen, gesunde aber ungeimpfte Menschen auszugrenzen und aus dem Sozialgefüge auszusperren, seien überwunden. Ich dachte auch, dass sich die Politik nun am Riemen reißen würde, und endlich damit anfängt, für den Souverän, also uns, zu arbeiten. Auch vermutete ich fälschlicherweise, dass die Menschen wieder zueinander finden, und ihre Gräben der Streitigkeiten zuschütten würden. Ich unterlag offensichtlich einem riesigen Irrtum!

Die Coronahysteriker denken ja gar nicht daran endlich wieder Ruhe zu geben! Auch die neue Sekte der Klimaterroristen will immer mehr ihre irre Ideologie umsetzen und uns verbieten was wir uns in langer Arbeit aufgebaut haben! Gefolgt von den Politparasiten die sich ihre Bezüge ungeniert erhöhen während die Spekulanten an den Börsen und die Konzerne uns mit ihrer Gier den letzten Cent aus der Tasche ziehen, unter dem Deckmantel “Der Russe ist schuld”, Energiepreise und damit Lebenshaltungskosten in schwindelnder Höhe beschert haben!

Zu den Ersteren, den gehirngewaschenen Impffanatikern und Coronahysterikern kann man eigentlich nichts mehr sagen, außer dass mittlerweile in unzähligen seriösen Studien definitiv nachgewiesen wurde, dass die Gengülle der mRNA-Impfungen gefährlich bis tödlich ist, und auch Veränderungen im Gehirn (psychische Veränderungen sind auch durch Studien nachgewiesen!) hervorrufen weil mit Fremd-DNA und Zusatzstoffen kontaminiert, die potentiell als giftig oder hochgefährlich gelten. Ich werden hier keine Beispiele nennen, jeder kann mittlerweile selbst mit seinen Handy, Tabletts, Laptops und PC’s googeln. Wichtig dabei ist nur, sich von der Zwangsvorstellung zu lösen, dass nur die eine Seite recht hat, und die andere immer irrt. So funktioniert Wissenschaft nicht, das ist reine Framingpolitik. Irgendwie vergleichbar mit Links und Rechts. In der Politkk gilt ja nur mehr: Alles was nicht Links ist, ist automatisch Rechts (und Nazi). Eine Mitte existiert nicht mehr. Liegt wohl am Betrachter und seiner wirren Vorstellung, dass Links nur das gute sein kann, weil ja Rechts nur Nazis sind. Welch ein folgenschwerer Irrtum das ist wird immer deutlicher wenn man sich die gewalttaten der Linken bei Protesten so ansieht.

Die Kimaterroristen setzen sich für eine Ideologie ein, die uns Milliarden und unseren Wohlstand kostet, weil man uns einreden will, dass das menschenerzeugte CO2 das Klima zerstört und uns vernichten wird. Ich gehe mal davon aus, dass wenn das stimmen würde, dann würde man nicht nur CO2-Steuern hauptsächlich bei Individualverkehr (Auto, Baumaschinen und LKW) sowie Energie verlangen, sondern auch bei Flugkerosin, Schweröl, Zement, Getränken, und vor allem vom Militär! Dieses wird nämlich in keiner dieser uns vorgekauten CO2-Lügen erwähnt! In jeder Berechnung ist das Militär vollkommen ausgenommen! Wieso? Auch die Raumfahrt wird nicht berücksichtigt! Wieso? Energiegefräßige Technik wird nicht unterbunden (Bitcoin-Mining, E-Fahrzeuge, Wärmepumpen, Serverfarmen, Werbung (!!)), aber Glühlampen und Staubsauger über 900W sind verboten … wie lächerlich das alles doch ist! Und niemand behirnt, dass wir schon seit Jahren CO2-Steuern in Form der NOVA und den Klimazertifikaten zahlen, die neue CO2-Abgabe also eine getarnte Luftsteuer ist! Wohin die Gelder fließen? Wird nicht bekannt gegeben! Was damit bisher für den sogenannten Klimaschutz gemacht wurde? Ist unbekannt! Dass aber einige Multireiche noch reicher wurden, das ist bekannt. Das die Klimamodelle für den Klimawandel fehlerhaft uns sogar bewusst gefälscht sind, ist schon mehrmals bewiesen worden. Doch die Herde glaubt alles was KRONE, STANDARD und ORF so vorkauen. Und am meisten wird der Scheißdreck geglaubt der in den Social Medias verbreitet wird. Muss ja alles stimmen, was die Freunde so posten.

Die Politik mit ihren Selbstdarstellern ohne sachlicher und fundierter Ausbildung in den Bereichen die sie eigentlich führen oder leiten sollten ist nur mehr als Heuschreckentum anzusehen. Die einzige Aufgabe die die Politik in ihrem Wirken sieht ist jene, Rechts zu verhindern, politische Gegener zu diffamieren und damit aus dem Ring der Politik zu entfernen, und ihre kranke Ideologie von Klimaschutz, Volksgesundheit, Wohl für alle durch Zerstörung unserer Werte und Kultur zu verbreiten. Anstatt für das Volk und seine Wünsche oder Bedürfnisse zu arbeiten, werden wir mit Illegalen Landnehmern geflutet, dabei EU-Verträge mit Füßen getreten, unsere Neutralität wurde praktisch aufgegeben, Österreich ausverkauft und ruiniert. Dafür belohnen sich die Herrschaften mit Gehältern jenseits von Gut und Böse. Also unserem von uns abgepresstem Steuergeld! Nicht nur das, unser Geld wird auch in aller Herren Länder verschenkt ohne das wir befragt werden, ob wir das überhaupt wollen! Und das ganze nennen die auch noch Demokratie… was für eine Farce!

Unser Rechtssystem liegt am Boden, zuständige Justizstellen decken Kriminelle wo es nur geht, Ausreden warum und wieso das so ist kommen am laufenden Band. Personen die durch Plagiate in Positionen kamen die sie sonst nie erreicht hätten werden durch die plagiatsanerkennenden Universitäten geschützt. Wenn sie das nicht täten, dann müssten sie ja zugeben, dass ihr eigenes System durch und durch korrupt ist, und das ist mit Sicherheit nicht gewollt. Im Enderfolg schaut die Politik in Österreich nur mehr so aus, dass das Stimmvieh zwar zur Urne gehen “darf”, sich danach die Parteien aber wieder selbst ausmachen, wer nun regiert und mit wem, den Wahlen meist komplett zuwidersprechend. Also wozu noch wählen gehen? Die Antwort darauf sollte jedem klar sein: Auch wenns Beschiss ist, nicht wählen gibt den Minderheiten mit ihren hirnkranken Ideologien die dann doch zur Urne gehen, immer wieder den bekannten Politparasiten die Chance so weiter zu machen wie bisher. Ein vollkommen durch und durch verkommenes und verfaultes System!

Schon alleine wenn ich mich hier bei uns umsehe, und seit Jahren beobachten konnte, wie unser einstmals schöner Ortszeit immer mehr zu einem verfremdeten Ostblockkaff wurde, wo nur mehr Dreck und offensichtliche Anarchie vorherrschen, fast nichts mehr repariert wird, die Zugewanderten sich aufführen wie wenn sie noch immer am Balkan oder in Anatolien wären, und man Abends auf der Straße fast kein Deutsches Wort mehr hört, dann emfinde ich das als besorgniserregend! Ebenso wie die Tatsache dass es den Behörden wohl auch scheißegal ist, was die Leute hier aufführen und schon alleine mit ihren Hunden alles verdrecken und zuscheißen lassen. Veränderungen die zu Verschlechterungen führten werden uns als Highlight der “offenen Koalition” oder “dem Spiel der freien Mächte” angepriesen, und die egoistische nur auf sich selbst beachte Bevölkerung schluckt das auch noch und jubelt dazu! Selbstdarsteller der Politik blenden die Menschen und die klatschen dazu! Wie tief ist das alles gesunken?

Nun, genau genommen haben es die Politiker und auch die Asozialen hier enorm leicht! Die Facebookverblödung führte ja schon seit Jahren dazu, dass der Bevölkerung das Langzeitgedächtnis komplett genommen wurde. Ist leicht zu überprüfen: Postet was auf Facebook oder sonstigen “Socla Medias”, guckt Euch die Likes an, wartet ein paar Tage oder Wochen, postet das Gleiche wieder … und siehe da, ihr werdet die selben Likes bekommen! Weil keiner mehr weiß was vor ein paar Tagen war! Gleiches Spiel treiben die Medien. Heute knallen sie Euch einen Artikel vor die Nase, in ein paar Tagen ändern sie diesen oder der Inhalt wird komplett anders umgeschrieben, und nur ganz wenigen fällts auf!! Das Arge daran: Jene die es nicht bemerken, streiten dann auch noch und bezeichnen uns als Schwurbler und Deppen! Die Bevölkerung ist einfach nicht mehr das was sie mal war, und den selbsternannten Eliten gefällt das natürlich. Denn nun können sie das Volk verarschen wie sie wollen, und die Masse merkts nicht. Und jene die was überzuckern, die werden sofort als Verschwörungstheoretiker Aluhutträger oder gleich mal Nazi oder zumindest FPÖ-Wähler diffamiert damit sie kuschen. Wir krank doch das alles ist.

Die Genderei, die von über 90% der Bevölkerung abgelehnt wird (siehe Google), die Zwangsbeglückung durch die Regenbogenbewegung, Maulkörbe und Zensur, Verfolgung von Andersdenkenden, das alles ist Dank des offensichtlichen Gruppenzwangs den diese zustimmenden Randgruppen ausüben gegenüber der Schafsherde die sich nicht wehren kann oder will, sowas von einfach geworden, man glaubt es kaum. Die einst wirklich intelligenten Generationen, die auch was geschafft und aufgebaut haben, sind nicht mehr fähig den aktuellen entbildeten Dummschwätzern entgegenzutreten. So nach dem Motto: “Ist halt so, nehmen wir halt hin, haben wir halt Pech gehabt, …”. Na dann, viel Spaß dabei, wenn Euch diese Hirnfurzer noch den letzten Cent wegen Ihrer Ideologieverbohrtheit wegnehmen und Ihr nichts mehr zu fressen habt.

Es zeigt sich auch, wie der globale Kriegstreiber jenseits des Atlantiks immer mehr Einfluss hier in Europa nimmt. Von Arschkriechern der Amis in Brüssel diktatorisch geführt, sollen wir immer mehr auf unsere Rechte verzichten. Und machen wir es nicht freiwillig, dann wird mit immer neuen Gesetzen nachgeholfen dass wir mundtot gemacht werden. Die “Elite” lässt keinen Widerspruch zu, und die US-Milliardäre sowie das US-Imperium schon gar nicht. Warum wohl muss jeder in Europa Englisch lernen? Nicht wegen des leichteren Handels oder Verständnis untereinander, sondern weils die Sprache des Imperiums ist. Das zogen auch schon die Römer durch, und hat einige hundert Jahre funktioniert. Doch jedes Imperium fällt einmal. Die Frage ist nur wie. Und so wie es aussieht, will die untergehende USA nochmal schnell abcashen und wenns nicht klappt global eine Verwüstung starten. Ich frage mich auch, ob der Klimawandel nicht durch die Bemühungen der Amis, wetterverändernde Waffen zu entwickeln, von denen herbeigeführt wurde. Ich traue denen das genauso zu, wie die Freisetzung von Corona durch ein US-Biolabor oder zumindest im Auftrag durch den “Deep State” und seinen Handlangern. Man redete uns als Kind immer ein, wie gut die Amis doch sind, wie fortschrittlich und wie super demokratisch. Genau genommen sind sie Kriegsverbrecher die schon im WW2 Gräuel anrichteten (Rheinwiesenlager), fortschrittlich weil sie die deutschen Patente nach dem Sieg gegen das 3. Reich gestohlen haben, und super demokratisch? Man siehts am Vorgehen im eigenen Staat mit Polizeigewalt, und den über 800 Stützpunkten in aller Welt! Stützpunkte die sie sich auch von den jeweiligen Staaten bezahlen lassen. Die aktuellen völkerrechtswidrigen Aktionen der Amis in Syrien und anderen Ländern sollten uns allen zu denken geben! Der Ami ist NICHT der Gute! (Warum auch hat die USA immer und überall ein Vetorecht so dass ihnen wegen deren Aktionen nichts passieren kann? Warum kann die USA Gesetze erlassen, die global alle zu akzeptieren haben? Wieso stellt sich die Weltgemeinschaft nicht endlich mal gegen diese Imperialisten und zeigt ihnen wo deren Platz ist?)

Aber das ist nun zu weit ausgeschweift. Kommen wir zurück zur eigenen Bevölkerung. Wieso schafft sie es nicht, wieder in normale Lebensweisen zurückzukehren? Wieso will man facebookgeschädigt immer jeden und alles maßregeln und diskreditieren wenn der- oder diejenig nicht nach der eigenen Ideologie oder Vorstellungen agiert? Was ist so schwer daran zu akzeptieren, dass es eine Unmenge an verschiedenen Meinungen gibt, und nicht nur schwarz und weiss, rechts oder links, hell oder dunkel? Was habt Ihr für ein Problem damit, das was nicht Eurer Vorstellung entspricht einfach zu ignorieren und am Beispiel FB einfach weiter zu scrollen? Wieso müsst Ihr immer und überall Euren Senf zu Meinungen da geben, die Euch wahrscheinlich weder selbst betreffen noch interessieren sollte? Ist das sowas wie innerer Zwang dann endlich mal jemanden “übers Maul gefahren zu sein”? Seid Ihr dann glücklich? Also ehrlich gesagt, mit solchen Menschen will ich persönlich nichts zu tun haben. Ich bin auch relativ unentspannt, wenn sich jemand nicht an Regeln, Vorschriften oder Gesetze hält, denn diese halten eine Gemeinschaft am Funktionieren, aber dass ich jemanden wegen seiner Meinung angreife oder auch beschimpfe, nein das käme mir nie in den Sinn! Was ich auch hasse ist die Tatsache, das die meisten ohne Unrechtsbewusstsein immer und jederzeit eine Ausrede parat haben, warum sie sich nicht an gewisse gesellschaftliche Vorgaben halten oder halten wollen. Wenn man sie darauf anspricht herrscht sofort Kriegsstimmung. Man lässt sich doch nicht gefallen, dass man auf seine Übertretungen oder “Scheiß-mi-nix-Aktionen” angesprochen wird, oder? Traurig! Das ist echt traurig was aus den meisten geworden ist!

Und warum das Ganze? Weil die Schafsherde onmächtig zusieht wie alles den Bach runtergeht, und sie trotzdem ihren Arsch nicht bewegen will um das zu ändern! Damit steigt die Unzufriedenheit massiv an, und Aggression sowie Hass auf alles nimmt zu. Gewollt von der Politik, denn wenn sich die Schafe selbst plötzlich wie Wölfe benehmen und sich gegenseitig zerlegen, dann können die Parasiten ungestört machen was sie wollen. Gesellschaftsspaltung ist die moderne Methode der Eliten, das Volk zu beschäftigen um von ihren eigenen hinterfotzigen Aktionen abzulenken. Nur kapierts die Herde nicht.

Ich weiß, dass viele die das hier nun bis hierher gelesen haben, mich auch in eine gewisse Ecke einordnen werden, aber das ist mir sowas von egal. Und wisst Ihr auch warum? Ich habe mein Langzeitgedächtnis noch! Ich weiß was sich vor 1, 10 oder 50 Jahren abgespielt hat und wie sich alles ins Negative verändert hat! Langsam, schleichend, aber doch stetig! Ob Ihr das von Euch auch sagen könnt, wage ich fast zu bezweifeln. Trotz allem werfe ich hier nicht alle in den gleichen Topf, denn bei mir gilt nach wie vor: Wenn der Schuh passt Cinderella, dann zieht ihn halt an!

Und an die humorlose Woke- und Cancel-Culture-Gesellschaft die hinter jeder Aussage, jedem Tun, jeder Gegenwehr eine Rechte Aktion, Rassismus, Fake, Schwurblerismus, und was weiß ich noch alles sehen, dieser sei gesagt: Begebt Euch doch in Behandlung! Vielleicht gibts sogar eine Impfung gegen Euren kranken Wahn!

Als kleinen Nachtrag punkto beruflicher Enttäuschung: Nachdem ich heuer meine großen Projekte alle mit internationaler Anerkennung und Lob abgeschlossen hatte, wurde ich eiskalt entsorgt. Mit keiner mit mitgeteilten offiziellen Begründung, aber hinterrücken Lügen in verschiedenen Varianten. So geht man mit Fachkräften in Österreich um! Aber dauernd schreien, wir brauchen Fachkräfte! Drauf geschissen, man sucht Lohnsklaven und Billigarbeiter das wird immer wieder unter Beweis gestellt!

In diesem Sinne, scheiß auf 2023 und hoffen wir auf ein besseres 2024 …

Herbsturlaub in Gerlos in Tirol

Wie schon im vorherigen Urlaubsbericht angekündigt, nun der von unserem Urlaub im September. Diesmal ging es am Wochenende nach Mallnitz, und dann weiter wieder nach Gerlos ins Hotel Glockenstuhl (Heuer schon zum zweiten Mal weils so super war!).

Die Entscheidung nach Mallnitz zu fahren fiel relativ kurzfristig, da die Baustelle auf der A10 mit stundenlangen Staus für uns ein Anfahrtsproblem nach Gerlos darstellte, und die Ausweichstrecken über das “kleine Deutsche Eck” sowie auch das “große Deutsche Eck” wegen massenhafter Baustellen und Behinderungen auch zu einer Staufalle geworden sind. Mit Hund im Heck ein NoGo. Also überlegte ich, doch über den Süden zu fahren, einen Tag irgendwo auf der Strecke zu übernachten, und dann weiter zu fahren.

Ursprünglich war die Anfahrt nach Gerlos ohnehin am Sonntag geplant, da kein Zimmer mehr für Samstag frei war. Es war Almabtrieb und alles belegt. Dann kam mir die Idee, doch über den Semmering, die Innerkrems, die Nockalmstraße, und den Millstädter See nach Mallnitz zu fahren. An der Nockalmstraße wollten wir dann unsere Speck- und Wurstvorräte ergänzen. Die Zechneralm war das Ziel.

Am Samstag den 23.09.2023 um 6 Uhr morgens waren Sack & Pack samt Hündin im Wagen, und wir unterwegs. Die Durchfahrt durch Wien ging ohne Probleme, und das erste Pausenziel beim Billa in Gloggnitz war nach einer Stunde erreicht. Wurstsemmeln einkaufen für Frauli, Gassigang für Nukka. Kaum 15 Minuten später waren wir dann schon am Weg Richtung Semmering und die S6 nach Leoben. Die Fahrt verlief relativ schnell, nur das Stück zwischen Thomatal und Innerkrems war ein wenig abenteuerlich. Die Straße schmal, der Asphalt naja, aber wenig Verkehr also alles gut. In Innerkrems bei der Mautstelle zur Nockalmstraße kam gleich die erste Überraschung. Die Maut betrug € 21,50! Um 5 Euro mehr als das letzte Mal! Aber nur für Verbrenner! Für Duracelkraxn und Hybride kostete die Maut nach wie vor € 16,50 und wird als Öko-Ticket an den Mann gebracht. Wir haben also eine zusätzliche Strafmaut bezahlt, weil wir einen Diesel fahren! Eine Frechheit! Ich fragte dann extra noch, ob die Almen und Hütten oben offen sind, was eindeutig mit einem “Ja” beantwortet wurde. Also fuhren wir los. Fast alleine machten wir Reide um Reide (Kehren) und schraubten uns die Nockberge hoch. Endlich kam die Zechneralm (1920m) in Sicht, und wir stellten uns auf den Parkplatz der sonderbar leer war. Und ja, richtig geraten, die Zechneralm war wegen Ruhetag geschlossen! An einem Samstag! Etwas gesäuert und ohne Vorräte machten wir uns auf den Weg weiter nach oben. Nächster Halt war die Eisentalhöhe auf 2049m ü.A.. Ab auf den Parkplatz, pessimistisch mal hin gegangen, und … offen! Welch Wunder! Zuerst wollten wir schnell mit Nukka einen Gassigang machen, doch leider bestand da auf den Wiesen überall ein ausgeschildertes Hundeverbot. Also musste sie noch ein wenig warten. Wir hatten noch ein paar Stationen. Jetzt kauften wir mal ein bisserl was ein, und schnell machten wir uns wieder auf den Weg. Nächstes Ziel: Silva Magica, nur mehr auf 1700m ü.A.! Langsam kamen wir von den Bergen kurz wieder runter. Von der Silva Magica aus wollten wir zur Wolitzenhütte wandern. Sie ist ja in nur 15-20 Minuten erreichbar und Nukka konnte endlich herumlaufen und ihre Geschäfte erledigen. Tja, und hier genau wieder das Problem der Falschauskunft an der Mautstelle! Die Hütte war geschlossen!

Genau in dem Moment wo wir schon wieder umdrehen wollten kam der Hüttenwirt daher, weil er im Stall seine Tiere versorgen musste. Wir fragten ob zu sei, und die Antwort: Ruhetag! (Laut seiner Aussage stand unten am Parkplatz ein Schild. Wir hatten keines gesehen! Erst nach dem Abstieg sahen wir das Schild, aber am zweiten Parkplatz wo wir halt nicht standen …). Alexander (Schuss, der Hüttenwirt) öffnete uns jedoch ohne viel Aufsehens und bot uns Getränke gegen eine “freie Spende” an! Was ist der Kerl nett!! Sowas findet man selten. Wir nahmen an, der bekam eine gute Spende und wir durften uns sogar draußen noch setzen und in Ruhe unsere Getränke konsumieren. Da wir schon einmal hier waren, zeigte ich ihm das Foto seiner Hündin das ich voriges Mal gemacht hatte. Er war begeistert. Ich sagte ihm zu, es ihm zu schicken wenn wir wieder zu Hause sind, was ich auch verlässlich getan habe. Er machte uns auch noch darauf aufmerksam, dass auch die Glockenhütte zumachen wollte, weil nichts los war, also hatten wir es nun ein bisschen eilig. Nach dem Durstlöscher machten wir uns daher rasch wieder auf den Weg zum Wagen. Es ging ja noch weiter und die Zeit drängte …

Weiter zur Glockenhütte auf 2024m Seehöhe. Also wieder hinauf. Dort wurde nochmals der Vorrat ergänzt, ein nettes Plauscherl geführt, und keine 15 Minuten später waren wir schon wieder am Weg in Richtung Windebensee auf 2000m ü.A.. In seiner jetzigen Gestalt wurde er von Menschenhand durch Vergrößerung eines vorhandenen kleineren Gewässers geformt, wir aber kennen ihn nur so wie er derzeit ist. Jetzt schlug nochmals Nukkas Zeit. Sie konnte endlich raus, und wir machten uns zu Fuß auf den Weg den kleinen aber feinen See zu umrunden. Endlich konnte sie sich die Pfoten vertreten, und hatte sichtlich Spaß daran. Nur das Wasser mied sie, dürfte ein wenig zu kalt gewesen sein … *lach*. Danach, mit glücklichem Hund im Auto, weiter zum nächsten Stop: Das war dann in Bad Kleinkirchheim bei Carinthia Moden. Etwas für Frauchen. Gefunden hat sie auch etwas. Frauen, die finden immer was.

Nachdem nun alles im Wagen verstaut war, machten wir uns auf, die letzte Etappe in Angriff zu nehmen. Wir hatten noch 1 1/2 Stunden Fahrt vor uns. Und dann endlich kamen wir in Mallnitz an. Einquartiert haben wir uns für die eine Nacht bei Hotel Mallnitz Appartements. Eine ungarische Familie mit zwei wunderschönen American Akitas. Auch bei ihnen waren wir schon einmal Gast und auch sehr zufrieden. Vorerst fuhren wir noch nach hinten zum Stappitzer See um Nukka ihre Pfoten vertreten zu lassen. Im Hotel eingecheckt haben wir aber erst nach unserem anschließenden Besuch bei Rosi & Uwe vom Cafe Donath. Das war ein Pflichtbesuch, weil sie ihre Pforten mit Ende September 2023 leider schließen werden. Eine Kaffeelegende und zwei absolut nette Menschen entziehen sich dann der Öffentlichkeit. Die wunderbaren Torten und auch Pralinen sind aber weiterhin bestellbar! Wir verbrachten einen schönen Spätnachmittag bei den beiden, genossen den Cafe Latte und die leckeren Torten, dann wurden wir langsam müde, fuhren noch kurz beim alten “Gutenbrunner” vorbei (die neuen adeligen Besitzer hatten wohl geschlossen) und checkten anschließend in unserem Hotel ein. Morgen ist ja auch noch ein Tag, und die Weiterfahrt nach Gerlos stand auch vor der Tür.

Resume über Mallnitz: Es wird immer weniger Angebot, die Freunde von uns haben sich in alle Winde verstreut, den “Gutenbrunner” wie wir ihn kannten (mit Wolfgang und Claudia) gibts nicht mehr, Rosi hört auf, die Badwirtin hört auf, von manchen anderen die wir kennen haben wir vorsichtig gesagt eher schon Negatives gehört (Preise, Qualität, usw.), also muss man es als gegeben betrachten, dass das vielleicht unser letzter Besuch war. Nach 17x ists nun wohl vorbei. Schade. Zum Abschluß sind wir noch bei uns im Hotel essen gegangen, Qualität ok, Preis angemessen, mehr gibts da nicht zu berichten. So ging Tag 1 zu Ende, und hier noch die Fotos davon:

24.09.2023 – Sonntag! Frühstück! Ausgiebig, alles vorhanden was man braucht, nette Bedienung. Auschecken, alles im Auto verstauen, dann wieder zum Stappitzer See, Frühstücksgassigang, und schnell einen Abschiedsbesuch bei Rosi und Uwe im Cafe Donath. Gegen Mittag verließen wir dann Mallnitz. Mit einem weinenden und einem glücklichen Auge. Weinend weil es absehbar ist, dass es das letzte Mal war (vielleicht schauen wir mal bei einer Vorbeireise wieder ins Dorf), mit einem glücklichen weil wir uns schon so auf Gerlos freuten. Da gabs ja noch vieles zu entdecken, und im Gegesatz zum Sommer war diesmal prächtiges Wetter angesagt. So fuhren wir also in Richtung Lienz, Matrei in Osttirol (ja auch da haben wir schon geurlaubt!) zur Felbertauernstraße. Wieder mussten wir 13 Euro Mautgebühren blechen. Maut ist der Goldesel der Straßenbetreiber in Österreich. Die schweineteure Vignette reicht ja nicht. Wir entschlossen uns, auch diesmal wieder am Hintersee einen Zwischenstopp einzulegen und zur Jausenstation Gamsblickhütte zu schlendern. Badetime für Nukka sozusagen. Gesagt getan, wir stoppten nach der Fahrt über die Felbertauernstraße und der Zufahrt zum See am (gebührenpflichtigen!) Parkplatz. Sofort fielen uns wieder die Tücher und Kaftane auf. Es ist wieder schlimmer geworden. Die Wiese vor dem See vollkommen belagert. Nur mehr Schnörkselschriftschreibende unterwegs. Trotzdem marschierten wir unter den Hassblicken gegen uns da durch und ließen Nukka in den See. Sie genoss es! Am Spaziergang zur Gamsblickhütte wurden wir kurz von einem Erwähnten gefragt “Is this a wolf or a dog?”, ich bin weiter und hab den einfach ignoriert. Blöde Frage aber auch. Die Antwort bekam der von meiner Frau. Sie ist halt so. Da es noch relativ frisch und nieselig war, war die Hütte natürlich gerammelt voll, und alles was einen Hund mit hatte drängte sich auch da hinein. Wieso eigentlich? Haben die alle kein gscheites Gewand? Wir saßen draußen, zu Essen gabs nichts (Saisonende), Getränke ja (auch Zirberne), also beeilten wir uns und machten uns zum Wagen auf. Endspurt war angesagt! Nur noch 1 Stunde bis Gerlos! Und da kamen wir auch so um 16 Uhr herum an … endlich! Der Glockenstuhl hatte uns wieder, und die herzliche Brgüßung bestätigte uns, dass wir die richtige Wahl getroffen hatten um ein zweites Mal heuer hier zu urlauben. Wir checkten ein, machten es uns im selben Zimmer wie im Sommer gemütlich, gingen knapp 18 Uhr noch Abendessen (welch ein Traum diese Küche doch ist!), machten noch die Nukka-Runde, und schließlich fielen wir ins Bett und schliefen uns entspannt aus.

Fotos von Tag 2? Ja, hier:

25.09.2023 – Guten Morgen Gerlos! Ein strahlend blauer Himmel und die Sonne begrüßten uns schon am Morgen! Das kann ja nur ein schöner Tag werden, so mein Gedanke (Vorab als Spoiler: Es kam anders … *hahahaaaa*). Nuk’s Morgenrunde erledigt, dann ausgiebig gefrühstückt. Wir mussten stark sein für den heutigen Tag! Was Neues wollte entdeckt und erkundet werden: Der Stausee Zillergründl und das “Klein Tibet” waren das Ziel! Also alles zusammengepackt, im Rucksack alles für Nukka dabei (Wasser, Snacks, etc.), den VRSÖ-Acticitypass für die neuen Hüttenstempel, und los gings über die berüchtigte B165 nach Hainzenberg und runter nach Zell am Ziller. Weiter gings nach Mayrhofen und den Umfahrungstunnel zur (kostenpflichtigen!) Mautstraße hinauf zum Zillergrund. Am Parkplatz der Bärenbadalm wollen wir dann parken und auf den Bus zur Staumauer umsteigen, da man nicht weiter mit dem Wagen fahren konnte. Wir hatten schon am Vortag eine Debatte wegen des Beißkorbes für Nukka. Sie kennt das nicht, musste nie einen tragen. Ich hatte zwar einen dabei, der stammte noch von unserem Rüden und war leicht anpassbar, aber getragen hat sie ihn vorher noch nie. Aussage meiner Frau: “Das ist hier in Tirol nicht so ernst, das geht auch ohne…”. Ich sagte ihr dass es nicht so sein wird, und hatte echte Bedenken. Auch hier hatten wir an der Mautstelle gefragt ob oben alles offen sei, “Ja” war wieder die Antwort und wir bezahlten brav …

Die Bergstraße war eng, eng und gefährlich. Ich konnte mir nicht vorstellen was ich machen würde wenn mir ein Bus entgegenkommen würde. Die 18 oder 20km die wir da fahren mussten zogen sich gewaltig in die Länge. Da kam mir dann der LKW der plötzlich aus einer Seitenfahrbahn auftauchte, aber dann vor uns fuhr ganz recht. Ein Prellbock der mir die Straße freihielt. Aber wir schafften es und kamen am Parkplatz an. Die Bärenbadalm? Geschlossen!! In mir kams schon wieder hoch! Wozu fragt man eigentlich? Gehts denen nur um die Einnahmen der Maut und lügen deswegen? Die Busstation lag genau gegenüber dem Parkplatz, aber wir mussten 40 Minuten warten. Inzwischen passte ich den Maulkorb an, setzte ihn Nukka mal auf, was klar was: Er ist in Sekunden wieder herunten gewesen. Ein Nordischer und Maulkorb ist in meinen Augen Schwachsinn. Dann sah ich das Schild am Wartehäuschen. FFP2-Maske nein (also durchgestrichen!), Maulkorb definitiv JA. Na bravo. Wieder die Ansage, das wird schon nicht so sein. Langsam aber sicher wurden es dann immer mehr Leute die auf den Bus warteten. Auch Hunde, alle mit Beißkorb. Dann kam der Bus. Das erste was der Busfahrer rausplärrte war: Beißkorb! Jetzt gings los! Nukka den Beißkorb anlegen, sie wollte ihn sofort abstreifen. Sie irgndwie in den Bus hineinbekommen. Gleich in der ersten Reihe schnappt so ein Arschlochköter von der Größe einer Ratte auf sie hin (Kein Beißkorb!!), Nukka will ihn haben … ich schieb sie weiter in den vollkommen überfüllten Bus! Sie legt sich hin, will den Beißkorb abstreifen, was sie auch schaffte. Daneben ein Deutscher: “Wenn mich der jetzt beißt …!” – Dann hat ergebissen, war meine Ansage dazu. Hinter mir ein Deutscher: “Weiter, weiter!”, ich: “Ich komm da nicht weiter, alles voll!”, er wieder “Dann musst ne Lösung suchen!” … ich war knapp davor dem eine zu reißen! Nukka wieder ohne Beißkorb, ich quäle sie an unzähligen Hunden vorbei bis wir endlich hinten im Gang zur Ruhe kommen, und Frauchen sie still hält. Die ganzen 15 Minuten Fahrt zur Staumauer versuchte dann so ein Louis Viton Handtaschlrattler seinen Beißkorb an meiner Hose abzustreifen … das Frauchen? Schaute nicht mal was der macht! Ich war knapp vor dem Durchdrehen, und als wir dann endlich aus dem Bus raus konnten entschloss ich mich, nicht wieder mit dem Bus hinunter zu fahren, sondern zu gehen, auch wenn der Weg mit 1 1/2 Stunden heftig sein würde. Nukka war ausßerhalb des Busses dann schnell wieder beruhigt und entspannt, also gingen wir los. Die mächtige Staumauer hinter uns lassend, kamen wir zuerst zum Tunnel der uns ein paar hundert Meter taleinwärts führte. Gleich am Anfang ein Schild: “Klein Tibet – Montags Ruhetag”!! Mich überkam der Zorn!! Ich begann ein wenig laut zu werden, was im Tunnel recht gut ankam. Ja ich war mächtig gesättigt! Wir beschlossen aber dann doch, nach hinten zu marschieren um uns den Ort wenigstens anzusehen. Sonst wäre die Herauffahrt ja vollkommen für die Katz gewesen.

Mit traumhafter Kulisse des Tals vor uns, bewältigten wir den ersten steilen Anstieg (der vom Kartenmaterial her auch als solcher ersichtlich war), und wanderten immer weiter nach hinten, in Richtung Klein Tibet. Nach knapp über 1 Stunde betraten wir quasi kurz nach 13 Uhr die “Eingangspforte” zu diesem idyllischen Ort. Ja, es war auf Tibet getrimmt, aber von den Fotos im Internet her stellt man sich trotzdem etwas mehr vor. Auch am Weg nach hinten wehten die einen oder anderen Gebetsfahnen, aber das wars dann schon. Für die Tafeln habe ich mich nicht wirklich interessiert, ich kochte innerlich ja nach wie vor. Dann aber sahen wir, dass Leute anwesend waren, und die Hohenaualm (wie sie tatsächlich hieß) geöffnet war! Ja, jetzt entspannte ich mich wieder. Wir erklommen die letzten Höhenmeter, suchten uns einen Platz und legten eine Pause ein. Es war Selbstbedienung, aber kein Problem, es ging schnell, und die freundlichen Bedienungen da entschädigten mich wieder für den Ruhetag-Schock! Abgesehen davon gab es eine Selbstbedienungs-Area daneben, wo man sich Getränke nehmen konnte und das Geld dafür in eine Kasse schmiss. Da wir aber auch eine Kleinigkeit essen wollten, nahmen wir das Angebot der Hütte in Anspruch. Nukka rastete sich aus, es war doch ein relativ warmer Aufstieg und die Sonne knallte herunter. Ich machte mich derweilen schon mental bereit, die nächsten 2 1/2 Stunden meine Sohlen durchzuwetzen …. vorerst genoß ich jedoch die Aussicht auf die Berge, den blauen Stausee und die beruhigende Umgebung.

Anmerkung am Rande: Ich werde nie verstehen, mit welcher Gier die Touristen unseres Nachbarlandes einen Berg hochsteigen um sich dann in den Hütten breit zu machen und ihre selbst mitgebrachten Speisen und Getränke zu verzehren!! Das ist eine Frechheit sondergleichen. Und die Hüttenbetreiberinnen? Trauten sich kein Wort sagen, weil sie keine Negativbewertungen haben wollen … So funktioniert Erpressung durch Internetbewertungen, und die Betreiber verlieren Plätze die zahlende Kunden haben könnten!

Um 14 Uhr brachen wir dann auf. Es ging zurück zur Staumauer. Den Anstieg den wir wieder machen mussten sah man diesmal die ganze Zeit über. Welch ein grausames Spiel die Wegebauer da mit uns trieben! An den wunderschönen Wasserfällen vorbei schleppten wir uns halt Kilometer für Kilometer zurück zum Adlerblick (der übrigens auch geschlossen hatte) der Einkehr an der Staumauer. Hier machte ich nun ernst, ließ meine Frau zurück, und marschierte mit Nukka todesverachtend ab hier den Abhang hinunter. Auf 2,46km mussten wir 447 Höhenmeter absteigen! In Summe sollte ich an dem Tag 10,5km und 600HM in die Füße kriegen. Ich ging ja vor ein paar Jahren mal iun Krimml den “Alten Tauernweg” hinauf ins Achental. Diese Steinleiter war damals schon heftig, aber das was da heute vor mir lag, war übel! Steinstufen bis zu 0,5m mit Spalten bis zu 10cm dazwischen. Ich musste zuerst Nukka dazu animieren da runter zu gehen, und später dann permanent aufpassen, dass sie nicht in so eine Spalte rutscht und sich die Pfote bricht. Das wäre schlimm gewesen, denn wie bringt man einen verletzten 50kg Hund 1 1/2km im steilen Gelände ins Tal? Ich wollte nicht daran denken, denn auch ich bekam dann langsam Probleme. Je weiter wir nach unten kamen und meine Kräfte schwanden, desto mehr begann Nukka zu ziehen weil sie zum Auto wollte. Sie war fast nicht zu bremsen, und ich kam echt an meine Grenzen dabei. 1 Stunde dauerte diese Tortour dann bis wir endlich ins Flache kamen. Ein Bach, eine Rast, Nukka nutze sie zum Baden. Braver Hund … (ich wollte sie mehrmals erwürgen!).

Die letzten paar Meter ging es dann wieder zum Wagen bergauf. Ich versorgte die Kleine, gab ihr Wasser, holte mir auch noch schnell ein Getränk vom Automaten, und dann warteten wir auf den Bus. Wir waren offensichtlich schneller. Dieser kam dann 10 Minuten später, und so manch staunender Hundemensch wunderte sich, dass wir auch schon herunten waren. Ja, aber zu welchem Preis. (Spoiler: Die nächsten 3 Tage waren schlimm!). Heute fuhren wir dann nur mehr ins Hotel zurück und ließen den Tag ausklingen. Ich konnte mich mittlerweile fast nicht mehr rühren. Hüfte, Oberschenkel, Waden und Füße wurden zu meinen erklärten Feinden. Schmerzterror inklusive. Nach dem Abendessen ging dann Frauchen mit der Zugsau Gassi, sie wollte aber eh nicht wirklich, und dann legten wir uns schlafen.

Fotos davon gibts auch wieder:

26.09.2023. Tag 4 unseres zweiten Sommerurlaubs. Eigentlich wars ja schon ein Herbsturlaub, aber egal. Aufstehen? Frühstücken? Am liebsten wär ich auf allen Vieren gekrochen! Noch nie hatte ich so einen Muskelkater! Nicht mal nach dem “Alten Tauernweg” in Krimml! Ich fühlte mich, wie wenn mich ein Lastzug überfahren hatte. Also gabs heute keine Wanderung, sondern eine Sightseeingtour per Auto. Die Zillertaler Höhenstraße wollten wir uns das erste Mal ansehen. Wenn wir das nur vorher der Hotelwirtin gesagt hätten …

Nachdem wir es deutlich gemütlich angehen ließen, kamen wir erst knapp vor 11 Uhr zur Mautstelle der Zillertaler Höhenstraße (Maut ist hier überall üblich, wie schon erwähnt, ein Goldesel). Wir nahmen den Einstiegspunkt bei Hippach, und wollten dann oben alles erkunden und bei Riedberg wieder runter fahren. Nach dem ersten steilen Anstieg in Richtung Melchboden blieben wir in einer Kehre stehen um Nukka ein wenig erkunden zu lassen. Ein kleines Gipfelkreuz zierte den Hang. War nett anzusehen. Bis hierher war die Straße schon gewaltig eng und schlecht zu befahren. Aber es konnte ja noch besser werden dachte ich mir. Wenig später fuhren wir dann weiter in Richtung Arbiskopf, Gegenverkehr mit nicht bergtauglichen Germanen inklusive, sowie Kolonnenfahrt von 80jährigen vor uns! In den 10 Autos vor uns, die aufgefädelt wie eine Perlenkette mehr in der Mitte als am Rand der ohnehin schon engen Bergstraße fuhren, saßen zusammengezählt mindestens 900 Jahre an Lebenszeit (nur jene hinterm Lenkrad gezählt!). Das war grausam. Dann endlich ein paar Gasthäuser wo die sich von der Straße verabschiedeten und sich einparkten. Hier standen auch Unmengen an Reisebussen! Also wie die hier herauf gekommen sind, das war mir ein Rätsel! Und wie die an entgegenkommenden Fahrzeugen vorbei gekommen sind auch. Ich will lieber nicht wissen, was mit dem Gegenverkehr passiert ist, ob die nicht irgendwo weiter unten im Gebüsch lagen. Wir fuhren vorbei und weiter. Endlich war die Straße frei. Und dann kam es: Die Beschilderung der Höhenstraße war so 1A, dass wir die falsche Abzweigung nahmen, und wieder nach unten fuhren. Über den Laimacher Berg kamen wir wieder ins Tal und haben nicht mal ein Viertel der Höhenstraße gesehen. Wir entschieden aber nach der bisherigen Fahrt, unten zu bleiben und darauf zu verzichten. Als Ausgleichsalternative schlug ich vor nach Grinzling zu fahren, und dort die Tristenbachalm zu besuchen. Gesagt, getan, wir fuhren also nach Grinzling, guckten auf die Schilder (Tristenbachalm geöffnet!), fuhren die Bergstraße (ohne Maut!) hoch und parkten sich ein. Wir freuten uns schon auf ein kühles Getränk und die eine oder andere kleine Spezialität und sahen dann beim Näherkommen an die Alm: RUHETAG!!! Das gabs ja wohl wirklich nicht mehr!! Überall die gleiche Scheiße! Unten steht OFFEN, oben ist dann ZU! Mein Muskelkater quälte mich, aber trotzdem meinten wir, die 1 1/2 Stunden zur Jausenstation Steinbockhütte zu gehen. Gemütlich, mal schauen wie der Weg ist. Und es ging bergauf, steil bergauf, Kühe lagen am Weg herum (was mit Nukka zum Glück kein Problem darstellt), und es wurde immer steiler. Nach gut einer halben Stunde Aufstieg und der Aussicht auf noch mehr steile Passagen kehrten wir um. Mit meinen Beinen ging da gar nichts mehr. Ich musste ja mit Nukka an der Leine auch wieder hinunter. Durstig und mit leerem Magen kamen wir dann endlich wieder zum Auto, fuhren hinunter und kehrten in Mayrhofen bei einem MPreis ein, wo wir uns mit Kaffee und Kuchen selbst verwöhnten. Danach wieder ab ins Hotel und Beine außer Dienst stellen. Ich hab den Muskelkater nicht loswerden können! Der hielt sich wie eine Zecke an meinen Beinen!

Auch von der heutigen Niederlage gibts Fotos:

27.09.2023 – Dorfbahn Königsleiten, ein Experiment mit Nuk’. Nachdem wir im Sommer mit der Isskogelbahn in Gerlos den Berg hochgefahren waren, wollten wir es diesmal mit der Dorfbahn in Königsleiten versuchen.

Vorher noch der Lacher nach dem Frühstück: Morgendliche Ansage in unserem Hotel als ich gerade aufs Zimmer ging und im Nebenzimmer die fleißigen Putzfrauen waren: “Wir wollten gerade in Ihr Zimmer, sauber machen, aber da sitzt ein Bär!!” Ich hab mich halb tot gelacht! Nukka die Bärin! Der Zimmermädchenschreck! Nukka hatte aber die Gelegenheit die beiden am Balkon kennen zu lernen und wieder einen Megastreichler einzuheimsen. Unsere “Bärin” ist ja eh eine ganz liebe.

Nuk’ ist ja nicht bergbahnerfahren, und somit ist es jedesmal ein Glückspiel ob sie mitmacht oder verweigert. Diesmal machte sie ein paar Zicken, wollte nicht wirklich in die Gondel einsteigen obwohl auch diese ebenerdig und langsam kam. Mit einem kleinen Schubs am Hintern glückte es dann aber doch, und schon gings den Berg auf 2230m hinauf. Was war das für eine herrliche Aussicht da oben! Hier befand sich auch gleich die Touristenhochburg “Gipfeltreffen” zu der ich später noch kommen werde. Nun wanderten wir zuerst mal zur Gipfelwelt Königsleiten und dem See auf 2200m hinunter. Nukka kam sah … und badete. Wie immer halt. Dieser See hatte es ihr aber irgendwie angetan. Sie wollte gar nicht mehr raus. Anschließend gingen wir um den See herum zur Endstelle des Gipfel-Liners, der über den See hinweg gespannt war. Nun hatten wir die Qual der Wahl. Sollten wir die 50HM zurück über den Schotterweg gehen der nicht viel zu bieten hatte, oder einen steilen Aufstieg zur Sattelscharte hoch auf 2240m nehmen? Der Weg war anspruchsvoll aber mit einer traumhaften Aussicht. Ich konnte Frauli dazu überreden, den Aufstieg zu nehmen, und so kletterten wir mehr oder weniger den Anstieg hoch. Oben angekommen wars dann doch wunderschön und relativ flach zum Entspannen. Nach der Sattelscharte gings dann aber den Ochsenkopf-Wanderweg doch scharf in die Höhe. Irgendwann trennten sich dann unsere Wege auf 2270m Höhe, und Frauchen umging den Anstieg in Richtung Gipfel-Liner-Startplatz. Nukka und ich krochen den Berg weiter hoch weil uns nun das Gipfelkreuz da oben reizte, besser gesagt mich, Nukka wollte ohnehin gleich gemütlicher mit Frauchen mit. Das letzte Stück des Weges auf 2315m wurde dann dem Sprichwort “Steil ists erst dann wenn man im Stehen das Gras fressen kann!” voll gerecht … aber oben wurden wir mit einer Rundumsicht belohnt die man nicht alle Tage sieht. Das Gipfelkreuz lag vor uns, wir gingen die paar Meter darauf zu … und Schock! Gleich hinter der Kuppe nach unten stand eine Liftstation!! *hahahahaaaaa*

Nein, sie war nicht in Betrieb, aber dafür ging ein angenehmer Weg von da weg hinunter zur Gipfel-Liner-Station und dann weiter zum “Gipfeltreffen“. Den haben wir natürlich dann genommen, und unterwegs auch Frauchen wieder in die Runde aufgenommen. Wir kehrten dann im Bergrestaurant ein, und schon waren wir wieder beim Thema Teuerung in den Medien. 2 Getränke und 2 Mehlspeisen, sage und schreibe 36 Euro!! Das sind knappe 500 Schilling, für alle die noch die alte Währung kannten! Das hätten die sich mit Schilling wohl nie getraut zu verlangen. Nunja, eine Touristenhochburg eben. Da reiben sie überall auf wie die Wilden. Die Bedienung war zwar 1A, auch die Qualität ok, aber diese Preise sind nicht in Ordnung, wenn man bedenkt dass es im Winter nochmals heftig teurer werden würde. Aber die Leute lassen es sich ja gefallen.

Nach der Rast und dem Genießen der Aussicht fuhren wir wieder runter nach Königsleiten und visierten unser letztes Ziel für den Tag an: Den Durlaßboden Stausee, wo wir zur Bärschlagalm wandern wollten. Der Parkplatz war schnell gefunden, und wieder mussten wir einen Anstieg bis zur Staumauerkrone hoch. Dann aber verlief der Weg fast immer eben mit wenigen An- und Abstiegen nach hinten zur Alm. Einzigartigkeit dieses Weges: Es gibt eine Einbahnregelung für Radfahrer, die ist auch ausgeschildert, weil der Weg einfach zu schmal ist. Und wer hält sich nicht daran? Richtig! Die Radler! So wie immer und überall. Mir platzte dann bei einer entgegenkommenden Gruppe der Kragen und ich fragte mal etwas lauter ob sie keine Taferln lesen können. Die Antwort? Ein glattes und freches “Nein!”! Nukka gebährdete sich jedesmal in ihrer Panik vor Radfahrern. Das ist einfach scheiße, dass die überall mit ihren Drecksrädern herumfahren und null Rücksicht nehmen. Von 10 Radfahrenden haben sich alleine heute 8 NICHT an die Regelung gehalten! Das sagt eh alles aus.

So kamen wir gegen 14 Uhr dann an der Bärschlagalm an und Nukka zog sofort in Richtung Terrasse. Die beiden Hüttenbetreiber lachten und meinten “die weiß schon wo sie hingehört” und ich klärte auf: “Ist ja auch ein Hüttenhund!”. Alles lachte. Diese Hütte ist es wert besucht zu werden. Tolle Stimmung (wenn man sich die Radler wegdenkt), lustige Wirtsleute, klasse Bedienung, top Qualität! Und am meisten zu empfehlen ist die Erbsensuppe mit Würstel sowie der Zirberne!! Wir ließen uns verwöhnen und genossen es. Doch alles Schöne hat ein Ende, und so brachen wir dann wieder auf und machten uns auf den Heimweg ins Hotel. Dort spielte sich dann das tägliche Ritual ab: Beim Reingehen das laute und kräftige Begrüßungs-Wahoooo von Nukka, um ja allen mitzuteilen dass wir wieder da sind. Streicheleinheiten vom Personal inklusive. Dann ab in den Aufzug, rauf ins Zimmer, Snackstangerl (je nachdem wie brav sie war die Kleinen, oder auch schon mal die 30cm langen), danach Futterwanne anfüllen und als Abschluss ihr “Gschloder”, die Milch-Wassermischung die sie so liebt. Wenn das alles erledigt war, umfallen und schlafen. Wenn möglich noch vom Herrchen den Bauch gekratzt bekommen. Sie ist ja wirklich eine super brave Hündin. Auch wenn sie im Zimmer bleiben musste (Frühstück und Abendessen) hörte man vielleicht ein kurzes Raunzen, aber das wars dann schon. Wenn wir zurückkamen weckten wir sie meist, wenn die Tür aufging. Sie ist also total entspannt, auch wenn wir nicht da sind.

Fotos? Ja sicher:

28.09.2023 – Der letzte Tag war angebrochen, den wollten wir gemütlich angehen, und entschieden uns für einen weiteren Besuch der Krumbachrast auf 1480m Seehöhe. Von 1290m weg, war das nicht so heftig und nach dem ersten wirklichen Anstieg gings eh relativ sanft in die Höhe. 300m Nach dem Gasthof Almstüberl ist der Weg sogar relativ flach, um dann nach der Abzweigung beim Krummbach parallel zu diesem zwar stetig aber nicht steil zur Hütte führt. Wie gewohnt wurden wir wieder toll in Empfang genommen, bekamen ein Einstandsschnapserl, gaben unsere Bestellung auf und ließen uns kulinarisch verwöhnen. Die Tiroler Knödel mit Sauerkraut sind der Hit! UND: Der von ihnen selbst erzeugte Bergkäse! Natürlich gingen wieder ein paar Stück mit in den Rucksack. Vorrat für den langen Winter. Man kann den Käse übrigens einfrieren, und bei Bedarf wieder auftauen. Schmeckt genauso wie vorher! Der Abstieg bei Kaiserwetter (das wir übrigens die ganze Woche hatten!) machte uns den Abschied etwas leichter. Wir mussten ja zurück ins Hotel, alles verstauen und packen. Tags darauf gings ja wieder zurück nach Hause ins dreckige und laute Ostblockkaff.

Fotos des letzten Tages:

29.09.2023 – Das wars, unser Herbsturlaub in Gerlos. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem herzlichen Abschied (auch Nukka kam nicht zu kurz), verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern um 9:30 Uhr und machten uns auf den Weg. Der Plan: Gerlos, Krimml, Mittersil, Pass Thurn, kleines Deutsches Eck und dann von Salzburg weiter via St. Pölten, Krems und zu allerletzt die S1-Ost zu uns. Mit allen Pausen für Nukka und uns kamen wir dann um 16:05 Uhr an. Also knapp 6 1/2 Stunden Fahrt inkl. Gassipausen. Das geht. Für einen Freitag war zwar viel Verkehr, aber es floß recht gut dahin. Außer Kitzbühel, das kostete uns fast 30 Minuten wegen Stau. Gut angekommen haben wir gleich mal das Auto entladen, alles im Haus verstaut, Nukka natürlich versorgt, und dann nur mehr gefaulenzt und entspannt. Es war schön, das Wetter passte diesmal, wir haben wieder viel Neues gesehen, und wir werden mit Sicherheit wieder kommen!

Gerlos und das Zillertal sind einfach Spitze!

Abschlußfoto gibts jetzt nur mehr eines (1):

Damit wir Euch ein bisserl Gusto auf die Spezialitäten aus Kärnten und Tirol machen!! *loooooooool*

Sommerurlaub in Gerlos in Tirol

Liebe Leser und Seitenbesucher,

wie ich immer wieder in meinen Statistiken sehe, sind meine Urlaubsberichte wohl von höchstem Interesse. Nun, ich will Euch auch die heurigen Urlaube nicht vorenthalten und Euch mit Text und Fotos ein wenig das schöne Österreich und seine sehenswerten Orte näherbringen. Da wir heuer 2x in Gerlos urlaubten (Juli und September), beginne ich mit dem Sommerurlaub im Juli der uns vom 22. – 30. Juli zum zweiten Mal nach Gerlos brachte.

Auch heuer verbrachten wir unseren wohlverdienten Urlaub wieder im Hotel Glockenstuhl der Familie Eberl. Nachdem wir 2022 schon so gute Erfahrungen gemacht hatten, entschieden wir uns wieder uns hier verwöhnen zu lassen. Das 4****-Hotel ließ auch heuer keine Wünsche offen, wir bekamen ein super großes (A+) Zimmer mit Balkon, wo auch Nukka mehr als ausreichend Platz hatte, und Christine sowie Hannes (die Inhaber) hießen uns herzlichst Willkommen. So muss ein Urlaub beginnen. Wir fühlten uns echt angekommen.

Die Anfahrt am 22. Juli wurde wieder komplett durchgeplant, um auch Nukka gerecht zu werden, und ihr genügend Möglichkeiten zu Bewegung und Gassigang zu bieten. Ausgesuchte Parkplätze entlang der Autobahn, die wir schon von vorigem Jahr kannten, erfüllten ihre Bedürfnisse. Heuer fuhren wir aber aufgrund der Bauarbeiten auf der A10 anders, und planten den Weg übder das “kleine Deutsche Eck”, und dann weiter über Lofer, St. Johann in Tirol, weiter über den Paß Thurn und Mittersil zum ersten Ziel, dem Hintersee (Achtung: Gebührenpflichtiger Parkplatz!) an der Felbertauerstraße. Dieser kleine idyllische See hat es Nukka angetan, und sie freut sich offensichtlich immer wieder, wenn wir da ankommen, und sie im Wasser plantschen darf. Nach ihrem ausgiebigen Wasserspaß spazierten wir auch heuer wieder zurück zur Jausenstation Gamsblickhütte. Für uns wars diesmal nicht so toll, das Wetter spielte nicht mit, und so saßen wir mit einem nassen Hund draußen im Freien bei Regen und 8° Sommertemperaturen … (Wegen totaler Überfüllung und einigen anderen Hunden blieb uns die Hütte selbst leider versagt. Nukka mag es nicht in engen Räumen.)

Nach einem schnellen Getränk gingen wir zum Auto zurück und machten uns weiter auf den Weg in Richtung Endziel in Gerlos, mussten aber einen Nothalt in Vorderkrimml einlegen. Am Pinzga Speckdorf kann man nicht vorbeifahren! Also kauften wir brav ein. Dann gings an den Krimmler Wasserfällen voirbei weiter, kamen so gegen 15 Uhr an, und freuten uns schon das schöne Zimmer zu beziehen. Es lag im 3. Stock mit schöner Aussicht (Lift vorhanden, Nukka machten die Liftfahrten sichtlich Spaß), aber zuerst musste mal die Begrüßungszeremonie durchgezogen werden, was bei uns ja schnell ging, unsere graue Rackerin aber in die Länge zog, weil sie jeden und alles begrüßen musste. Aufgefallen sind wir natürlich mit ihrem *woooof* und “wahooooooo* auch gleich. Noch dazu ist sie ja nicht zu übersehen. Nachdem wir dann alles erledigt hatten, beschlossen wir noch am selben Tag eine kleine Wanderung zur Jörgleralm im Schönachtal zu unternehmen. Der danach folgende Tagesabschluss war von uns schon sehnlichst erwartet worden: Das 4-Gänge-Menü der 1A-Küche im Glockenstuhl. Und wir wurden nicht enttäuscht. Ein Traum kann ich Euch nur sagen!

Hier die besten Fotos von Tag 1:

23.07.2023: Auf, auf ihr Hasen, hört ihr nicht den Jäger blasen? So oder so ähnlich als Weckruf verstanden, eilten wir Morgens zum Frühstücksbuffet nachdem wir mit Nukka die Morgenrunde absolviert hatten. Heute stand die erste Talwanderung am Plan. Ab ins Schönachtal zur 3-Hütten-Challenge wie ich es nannte. Issalm, Lackenalm, Jörgleralm. Alle 3 leicht zu erreichen und in dem wunderschönen Tal, praktisch vor der Haustür gelegen. Um 10:30 gings gemütlich los. 5,5km und 231HM lagen vor uns bis nach hinten zur Issalm auf 1470m ü.A.. Wir schlenderten also an der Jörgleralm vorbei, ließen die Lackenalm links liegen, und schlenderten bis zur Issalm den Weg entlang ins Tal hinein. Das Wetter? Hochsommerliche 12°! Das zum heißesten Sommer seit Anbeginn der Aufzeichungen wie uns die Medien das reindrücken wollten. Gegen Mittag erreichten wir unser Ziel. Ein Getränk, für das ist immer Zeit, die Gegend und Aussicht genießen, Nukka Zeit zum Rasten geben. Wir hatten es nicht eilig. Zur Hütte selbst gibts nur eines zu sagen: Top Personal, freundlich und voll bemüht. Dann gings 1,5km retour zur Lackenalm auf 1390m ü.A.. Einkehr gegen 13 Uhr wie geplant. Auch hier freundliche Bedienung, der Haushund hielt brav Abstand, also kein Problem. Qualität der Speisen: Top! Es gab keinen Grund für Beanstandungen. Nach gutem Schmaus und Trank marschierten wir dann die nächsten 1,9km hinunter auf 1337m ü.A. zur Jörgleralm, die wir dann aber wegen Überfüllung leider meiden mussten. Aber gut, wir waren ja gestern schon da. Also weiter zum Auto, und dann wieder rauf zum Aussichtspunkt Durlaßboden (Seeblick), einem echt tollen Platz zum Ausspannen bei voll gutem Cafe Latte und super Blick auf den Durlaßboden Stausee. Als Resumee des Tages können wir sagen: Es war ein toller Tag, und wir haben viel gesehen. Auch mein Gipfel- und Hüttenbuch hat sich wieder um einige Stempel erweitert. Eine Erinnerung an viele Unternehmungen mit unseren Hunden, nun mit Nukka.

Hier die besten Fotos von Tag 2:

24.07.2023, ein neuer Tag, ein neuer Plan. Das Wetter wird immer schlechter. 9° und Regen. Da es bei solcher Witterung schon egal ist was man macht, fuhren wir durchs Zillertal nach hinten zum Schlegeisspeicher (Mautpflichtige Bergstraße!). Angekommen dachten wir schon, wir wären am Nordpol. Es nieselte nur mehr, was so seinen Vorteil hatte, aber es war mit 7° echt saukalt. Auf 1800m ü.A. konnten wir wohl nicht mehr erwarten. Das ursprüngliche Vorhaben, bis zur Lavitzalm im Zamser Grund (2080m ü.A.) zu wandern, ließen wir platzen, und machten uns auf den Weg “nur” bis zum Schrammach Wasserfall, was einem Drittel der ursprünglichen Wanderstrecke entsprach. Da wir aber auf Sommerurlaub gefahren sind, und entsprechend nicht für “Wintertouren” ausgerüstet waren, reichte dieser Ausflug schon mal aus damit einem echt kalt wurde. Hin- und Retourweg waren relativ schön und gut zu begehen. 3km hin und retour, sowie nur 37HM Niveauunterschied waren nicht wirklich anstrengend, aber es war feucht und kalt. Am Schlegeisspeicher machten wir dann aber “Einkehr” (draußen) im Zamsereck, wo wir uns Heidelbeer-Germknödel mit Vanillesauce zur Genüge führten. Mittlerweile war es ohnehin schon 14:30 Uhr, und wir packten uns zusammen und machten uns auf dem Heimweg ins Hotel, wo wir gegen 16 Uhr eintrafen.

Fotos vom Tag 3:

25.07.2023: Das Wetter blieb weiterhin unbeständig, kalt und regnerisch. Also blieben wir in der Nähe vom Hotel und planten eine Wanderung ins Wimmertal zur Jausenstation Wimmertal und Klammers Jausenhütte. Beide Hütten hatten wir voriges Jahr noch nicht besucht, waren also Neuland für uns. Von einem kleinen Parkplatz in Gmünd/Gerlos (direkt an der Infotafel Wimmertal) weg, ging es zuerst mal über eine Forststraße steil hinauf und durch den Wald. Dann öffnet sich das Tal mit freiem Blick, und man kann die Umgebung genießen. 2,77km Länge bis zur Jausenstation Wimmertal und insgesamt 187HM waren dorthin zu machen, wobei die ersten 100HM schon am ersten Kilometer zu bewältigen waren. Für Menschen vom Land eine Kleinigkeit, für Flachlandler für uns war es schon anstrengend. Nach knapp 2 Kilometern kamen wir an Klammers Jausenhütte vorbei, und visierten unser Ziel an das wir gegen 1/2 12 Uhr erreichten. Gerade rechtzeitig, denn es fing heftig zu schütten an. Hinein konnten wir nicht, da die Almhündin (eine Alaskan Husky Hündin) nicht wohlgesonnen auf Nukka reagierte. Also blieben wir im Freien unter einem Vordach, wo wir uns eine Rast und Getränke genehmigten. Als der Regen nachließ, brachen wir schnell auf um Klammers Jausenhütte zu erreichen. Erreicht um 12:15 Uhr, und klatschnass bis auf die Haut hatten wir wieder keinen Platz in der Hütte. Wegen Überfüllung geschlossen sozusagen. Auch hier blieben wir halt draußen, Nukka beschnüffelte den Hüttenhund (diesmal machte der keine Probleme), und alles war gut. Schnell mal (wie in jeder Almhütte) den Zirbernen probiert, ein Getränk dazu, und dann gleich Abmarsch bis ins Tal … obwohl wir eh schon nicht mehr nasser werden konnten. Ein heftiger Regenguss erwischte uns dann doch noch, und die Temperaturen fielen auf nun schon wieder nur 10° ab. Jetzt wurde es dann schon eng mit unserer Kleidung. Alles durchnässt und nicht warm genug. Wir waren ja auf Sommerurlaub ……

Auch diese beiden Hütten waren trotz allem mit freundlichem Personal geführt, und auch die Qualität der Getränke und Speisen waren vollkommen in Ordnung. Die Preise an allen Hütten bisher normal und nicht übertrieben! Das muss nach der Medienhetze gegen angeblich überteuerte Tiroler Almhütten erwähnt werden. Das was man bezahlt, bekommt man. Und das gilt gleichermaßen für die Qualität als auch für die Menge! (Wobei beides weit besser als in unseren Gefielden war und ist!)

Fotos von Tag 4, findet Ihr hier:

26.07.2023. Ein Heimspiel würde ich sagen. Eine kleine Fahrt zum Parkplatz nach der Isskogelbahn, und schon hieß es wieder: Rauf auf den Berg! Naja, nicht ganz so, aber wir wollten zur Krumbachrast auf 1480m ü.A.. Erstens weil wir voriges Jahr schon so begeistert von dieser Hütte waren, und zweitens weil mein Bergkäsevorrat zu Hause leer war. Dieser wird hier selbst hergestellt und ist ein kulinarisches Spitzenprodukt zu bezahlbarem Preis! Um 11:30 Uhr gings heute erst los, da wir vorher im Ort Gewand einkaufen waren. Man muss sich ja anpassen! *lach*. Da wir den Weg aber schon kannten, kam uns der Aufstieg diesmal nicht so lange vor. Trotzdem sind es nicht zu verachtende 6,57km (Rauf und runter), mit 175HM rauf und wieder hinunter. Da uns voriges Jahr der Abstieg neben dem Krumbach besser gefiel als die Forststraße, nahmen wir diesmal den Weg auch als Aufstiegsroute. Es war eine kluge Entscheidung weil zwar stetig bergauf aber nicht mit so Steilpassagen wir am Forstweg. Nukka hatte wieder genügend Gelegenheiten im Wasser zu plantschen, und trotz eher kühlen Temperaturen blieben wir heute trocken, da es endlich aufhörte zu regnen. Oben an der Hütte angekommen war die Terrasse leider komplett feucht oder auch nass, und wir schauten auf einen Platz im inneren der Krumbachrast. Ja wir fanden auch einen, aber wie schon gewohnt: Nukka will nicht unterm Tisch liegen weils ihr da zu eng ist, und mitten im Weg war der 50kg-Koloss dann doch irgendwie störend. Nachdem wir bestellt hatten (Speis und Trank) verlegten wir unseren Rastplatz dann doch raus auf die Terrasse und Nukka dankte es indem sie den nun großzügigen Platz vollkommen in Beschlag nahm. Auch heuer wurden wir freundlichst bedient und bekamen die gewohnt qualitativ hochwertigen Speisen. Natürlich wurde auch mein Käsevorrat aufgefüllt. Man gönnt sich ja sonst nichts … und irgendwann dann nach 1/2 2 Nachmittags, machten wir uns wieder auf den Abstieg zum Auto. Satt und zufrieden. Es war wieder ein toller Tag, aber was anderes haben wir uns in dieser Gegend ja auch nicht erwartet. Übrigens gibts hier bei der Einkehr immer einen Schnaps auf Haus, nur so nebenbei bemerkt.

Unsere Fotos von Tag 5:

27.07.2023, das Experiment mit der Gondelbahn. Nukka ist ja schon einmal mit einer Gondelbahn gefahren. In Osttirol in Obertilliach, rauf zum Golzentip. Es war ihr nicht geheuer, deswegen haben wir die Bahnen bisher ausgelassen. Doch die Isskogelbahn in Gerlos reizte uns schon voriges Jahr, und nachdem wir uns über die baulichen Gegebenheiten erkundigt hatten, beschlossen wir, es nochmals mit ihr zu versuchen. Direkt vom Hotel aus gingen wir hinüber zur Talstation und mussten nicht mal bei der Kasse halt machen, da wir hotelseitig schon Karten für die Bahn bekommen hatten. Sind in der Pauschale halt dabei, wurden 2022 von uns nicht genutzt. Jetzt wurde es halt ernst für unsere “Kleine”. Durchs Drehkreuz hatten wir so unsere kleinen Verwicklungsprobleme mit der Leine, aber dann standen wir auch schon vor der kommenden Gondel. Nukka sah sich das Teil an, stellte fest dass es ebenerdig und langsam daherkam, und sprang ohne murren in die Gondel rein. Wir gleich hinterher, Tür zu, passt! Dann erst wurde ihr bewusst, dass wir in die Lüfte schwebten und knallte sich mit dem Bauch auf den Gondelboden, flach wie eine Flunder, die Hosenscheißerin. Von 1260m ü.A. brachte uns die Gondel schnell auf 1890m hoch. Von hier aus wollten wir zum uns empfohlenen Latschensee wandern. Die Herausforderung war nun, den richtigen Weg zu finden. Tafeln standen viele herum, aber nur eine zeigte die Richtung zum Latschensee an. Den nahmen wir, und stellten bald darauf fest, es hätte einen viel leichteren gegeben. So machten wir uns auf den Weg um auf knappen 800m Weglänge schon mal 137HM zu überwinden. Das war stellenweise schon recht heftig. 3 Pausen legten wir ein, und die letzte war der größte Witz. Knapp unter einer Geländekante rasteten wir, darauf eingestellt noch weiter hoch bis zum See latschen zu müssen (jetzt weiß ich warum der “Latschen”-See heißt! *hahahahaaaa*), standen wir auf, machten genau 2HM um über die Kante zu sehen, und der See lag genau vor uns! Ich musste lachen, ärgerte mich aber darüber nicht gleich das Stück weitergegangen zu sein. Das Panorama hier oben entschädigte aber für alles. Nachdem wir morgens heute nur mehr 6,5° hatten, und Schnee bis auf knapp 2100m heruntergefallen war, schaute das alles scon fast winterlich aus. Aber wir hatten Glück, es erwärmte sich relativ schnell und auch gut, und so hatten wir heute schon wieder knappe 15°. Das ließ sich aushalten.

Wir gingen den See entlang und entdeckten nun den Weg hinunter zur Latschenalm, die wir schon beim Aufstieg bei der Bergstation sahen, aber der nicht ausgeschildert war. Natürlich war der einfacher zu gehen, aber ich denke fast es ist Absicht, die Leute um den Berg herum auf den Latschensee zu bringen. Sollen sich halt ein bisserl anstrengen. Die Latschenalm selbst wird als Bergrestaurant geführt. Selbstbedienung, Massenauflauf, dementsprechend die Preise. Die Getränke selbst waren ok, das Personal kann ich nicht beurteilen da ich auf Nukka aufpasste während meine Frau an der SB-Theke war. Der Abstieg vom See zur Hütte war mit 800m und nur 31HM ein Spaziergang. Danach kam dann der schwierigere Teil. Runter zur Bergstation der Isskogelbahn (95HM auf nur 600m Weglänge mit einer voll ziehenden Hündin), und der Einstieg in die Gondel. Ersteres knallte mir fast die Knie raus, und zweiteres ging wieder überraschend schnell und problemlos. Das freute uns natürlich, da nun noch ein paar Ausflüge mehr gemacht werden konnten, wenn wir wussten dass Nukka keine Probleme damit hat. Um 13:30 Uhr waren wir wieder im Tal und in Gerlos. Der Hunger plagte uns (Die Preise oben bei der Latschenalm waren ja wieder medienkonform teuer, weil Bergrestaurant) und so kehrten wir direkt in Gerlos in der Restaurant-Pizzeria Sportalm, wo ich die mit Abstand beste Tirolerleber ever gegessen hatte. Preis ok, Qualität spitze, Bedienung äußerst nett und zuvorkommend! Es passte alles. Nukka war dann wie immer der Mittelpunkt von allen, aber daran haben wir uns schon gewöhnt. Nach dieser kulinarischen Verwöhnstunde machten wir uns ins Hotel auf, und entspannten uns noch bis zum Abendessen vor dem Fernseher. Ich habs zwar bisher nicht immer erwähnt, aber das Abendessen im Glockenstuhl ist einfach traumhaft gut, das Personal super freundlich, die Betreiberfamilie meganett und erfüllt praktisch jeden Wunsch ihrer Gäste. Danke an dieser Stelle, für den tollen Aufenthalt!

Fotos von Tag 6:

28.07.2023, die Wettervorhersage war eher mies aber zumindest trocken. Wir beschlossen, einen Ausflug zum Achensee zu machen. Zuerst wie immer die morgendliche Gassirunde mit Nuk’, dann Frühstück und alles für den Tag zusammenpacken, und schließlich die Abfahrt zum ausgewählten Zielort. Über Zell am Ziller, Schlitters und Straß im Zillertal, waren wir relativ schnell beim Achensee. Und auch gleich enttäuscht. Jeder kostenfreie Parkplatz entlang des Sees hatte keinen Zugang zum Wasser, und überall wo man zum Wasser kam wurde zur Kasse gebeten! So gehts auch. Das Wetter verschönerte sich inzwischen und wir hatten dann 25°! Wir parkten dann irgendwo in der Mitte zwischen Buchau und dem Achensee-Camping am nördlichen Seeufer, wo es einen Abgang zur “Alten Seeuferstraße” gab. Diese entpuppte sich leider als Highway für E-Biker und sonstige Zweiradpfosten, die meinten, sie seien die einzigen auf diesem Weg, und weder Rücksicht bei Kindern, noch bei Hunden hatten. Wenn man nicht schnell genug zur Seite kam streiften die einen ohne Skrupel. Für Nukka ein Albtraum, da sie ja schon mehrmals von Kampfradlern angefahren wurde und sie ein echtes Problem mit den Zweiradlern hat. Irgendwie schafften wir es, ans Wasser zu kommen, und Nukka war in ihrem Element. Wir ließen sie ausgiebig plantschen (immer an der langen Flexi, nur damit keine Gerüchte aufkommen!), und sahen in der Nähe eine Art Kiosk wo wir uns zumindest ein Getränk oder Kaffee kaufen wollten. Das Problem waren nur die 250m über den Radlerhighway zu kommen. Aber wir schafften es in einer ruhigeren Phase und genehmigten uns einen “toGO”-Becherkaffee. Nicht unbedingt der Beste, aber einer der teuersten. Anschließend wollten wir Nukka nochmal ins Wasser lassen, mussten uns aber eine neue Stelle suchen, da die vorherige mit uneinsichtigen Hundehaltern und “Leinenlosen” besetzt wurde. In Tirol gilt generell Leinenpflicht! Nach dem zweiten Bad für die graue Prinzessin, gingen wir wieder zum Wagen, und fuhren nach Achenkirch zum Kräuterhüttl Achensee. Auch hier am Parkplatz … Gebühren! Klar, ist ja auch eine Schiffsanlegestelle und Touristenhotspot.

Das Kräuterhüttl sollte ein Geheimtip sein. Klein aber fein, mit viel Krimsch-Kramsch, aber auch Brot-, Speck- und Würstelspezialitäten gabs da. Auch Naturprodukte konnte man hier erstehen. Preislich ok würde ich sagen. Trotz Touristenhotspot. Und absolut freundlich! Natürlich haben wir wieder ordentlich eingekauft. Das gehört dazu. Danach fuhren wir retour nach Schlitters, wo wir der Zilertaler Trachtenwelt wieder einen Besuch abstatteten. Mensch, das kostete wieder ein kleines Vermögen … *lach*.

Tag 7 hat auch Fotos:

29.07.2023. Alles Gute geht einmal zu Ende, und so auch unser Sommerurlaub. Als Abschluss haben wir uns einen Besuch der Schwarzachalm im Schwarzachtal vorgenommen. Eine feine nicht durchwegs anstrengende Wanderung zu einer liebevoll bewirtschafteten Almhütte. Die Zufahrt zum Parkplatz liegt ein wenig unübersichtlich an der B165 vor Gmünd/Gerlos (Abbiegen bei der “Kühlen Rast” vor dem Gmünder Stausee in Richtung Gerlos). Nach 200m befindet sich der Parkplatz und eine kleine SB-Hütte mit allerlei Ramsch und Getränken eines privaten Betreibers. Preislich naja, gefunden haben wir nichts. Vom Parkplatz aus wandert man dann ins Schwarzachtal hinein, immer entlang des Baches der aber nur an ein paar wenigen Stellen zugänglich ist. Trotzdem nutzte Nukka jede Stelle davon aus. Auf einer Weglänge von 2,3km bis hinten zur Schwarzachalm macht man dabei 164HM mit ein paar wenigen steilen Stellen, die es aber können wie man so sagt. Nachdem man den markanten Fels an der rechten Seite des Weges passiert hat, ist man auch an der letzten Bachquerung und kurz danach bei der Hütte. Der Hüttenhunde hier ist auch ein ganz freundlicher. Es gibt auch regelmäßige Musikevents hier. Wir haben leider noch keine Rumstata-Veranstaltung erleben dürfen. Die Bedienung ist aber wie gewohnt super freundlich, die Preise ok, die Qualität von Speis und Trank vollkommen in Ordnung. Mit ein Grund, warum wir wieder hierher gekommen sind. Wir genossen diesen letzten Tag in Gerlos, wanderten dann gemütlich zurück zum Auto um noch ein letztes Mal auf den Aussichtspunkt Durlaßboden zu fahren. Das Wetter spielte heute auch super mit und es wurde sogar 25° warm. Eh klar. Zum Ende des Urlaubs wirds Wetter schön …

Auch von Tag 8 gibts Fotos:

30.07.2023 – Aller Abschied ist immer schwer, aber wir mussten wieder nach Hause. Ein wunderschöner und erholsamer Urlaub ging zu Ende. Wir hatten wieder viele tolle Eindrücke gewinnen können, und auch wie immer festgestellt, was für ein schönes Land wir doch haben. Auffällig wie immer: Je weiter man vom Großraum Wien wegkommt, desto freundlicher und ausgeglichener die Menschen. Auch die Qualität der Lebensmittel und Speisen sind mit jenen bei uns unvergleichbar und viel besser. Offensichtlich wird im Speckgürtel und Neu-Istanbul nur mehr minderwertige Billigware um teures Geld verkauft. Dürfte für den Pöbel wohl reichen, denn es regt sich ja niemand darüber auf. Wir für unseren Teil staunen immer wieder über die gewaltigen Unterschiede. Nicht umsonst haben wir wieder um über 450 Euro Spezialitäten eingekauft um sie mit nach Hause zu nehmen. Kriegt man bei uns so nicht. Und wenn, dann teurer und minderwertiger. Schade eigentlich, aber so bereichern sich die Konzerne und auch Händler an uns im Osten, für maximalen Profit.

Da die Medien derzeit immer von den teuren Preisen bei den Tiroler Hütten schreiben: Das ist Fake! In jeder Almhütte in der wir waren, waren die Preise normal und nicht überhöht, ausgenommen die “Bergrestaurants” und Touristenhotspots die wegen der Massen ohnehin von uns gemieden wurden. Man muss das einfach mal sagen, weil die Medien ein falschen Bild der Almhütten und Kleinbetriebe in Tirol darstellen. Und wenn ich als Sparmeister sage, dass die Preise ok waren, dann ist es so. Glaubt mir.

Wir danken auf alle Fälle der Crew vom Glockenstuhl, allen Hüttenbetreibern und ihrem Personal für die freundlichen Bedienungen und den klassen Tagen die wir bei ihnen verbringen durften, sowie auch dem einen oder anderen “Übern-Weg-Gelaufenen” mit dem wir sinnhafte und auch sinnlose Quatschereien hatten. Gelacht haben wir viel, gestaunt haben wir viel, gekauft haben wir viel … und nun ENDE dieses ellenlangen Urlaubsberichtes, denn es folgt ja noch einer. Wir waren heuer ja zweimal in Gerlos, weils doch so schön war!

Und Euch Lesern danke ich für den Besuch auf meinem Blog und für das Interesse an unseren Ausflügen und Urlauben zusammen mit unserer Hündin. Lasst doch einen GB-Eintrag da, damit wir wissen, dass es Euch gefallen hat uns zu begleiten. Danke!

Nukka, Christian & Manuela

Balkonkraftwerke

Letztes Update dieses Artikels: 28.03.2026
(Die Updates beziehen sich nun auf meine eigene Anlage, man muss ja auch testen was man schreibt!)

Balkonkraftwerke
Sinnvolle Investition mit Zukunft oder Betrug am Kunden?

Sie sind in aller Munde, die Balkonkraftwerke für jedermann. Doch was ist dran an diesem Boom der „Stromselbstversorgung“? Ist es sinnvoll in so eine Anlage zu investieren, oder unterliegen wir einem neuen Geldschöpfungsprojekt der Gierwirtschaft und Energiekonzerne und damit auch möglichem Betrug?

Ich habe mich mal in die Materie eingelesen, und bin schon zu Beginn zu folgenden schweren Verdachtsmomenten gekommen, die die Installation solcher Anlagen eigentlich als Betrug entlarven müssten:

  • Standardbalkonkraftwerke haben standardmäßig keinen Stromspeicher. Das heißt, jede kWh erzeugter Strom wird in das Hausnetz eingeleitet. Was man dabei selbst verbrauchen kann (aber nur wenn die Sonne scheint, und wenn man zum Zeitpunkt der Stromerzeugung auch zu Hause ist und den Strom auch verbraucht!) wird praktischerweise selbst verbraten und damit soll weniger „Konzernstrom“ aus dem Versorgernetz über den Stromzähler in den Haushalt fließen. Wird der erzeugte Strom nicht verbraucht, dann wird er in das Netz zurückgespeist, da es ja keine Einspeiseschranke gegenüber dem öffentlichen Netz gibt. Dieser Strom wird unentgeltlich von den Netzbetreibern und Energieversorgern abgezogen aber schlussendlich an andere Kunden teuer verkauft! Mit unserer Investition und dem von uns selbst erzeugten Strom werden also Gewinne gemacht ohne dass wir etwas davon haben.
  • Die Angaben der Hersteller mit den „Ersparnissen“ über die Anlagenlaufzeit werden generell mit „bis zu“ Zahlen gemacht! Das ist unseriös und nicht nachvollziehbar! Hängt doch die Ersparnis der Stromkosten durch selbst erzeugten Strom davon ab, wie effizient die Anlage arbeitet (Sonnenstunden, Anbringung und Ausrichtung der Solarpanele, Selbstverbrauch des erzeugten Stroms, korrekter Anschluss an die „richtige“ Phase (mehr dazu später) des Hausnetzes, etc.). Nicht angegeben sind meist der Leistungsnachlass der Panele im Laufe der Zeit, Reparaturkosten, Montage- und Wartungskosten, Wirkungsgrad der verschiedenen Solarzellentechnologien, und vieles mehr. Es wird also mit einem Zahlenspiel das nicht gerade fundiert ist, eine enorme Ersparnis suggeriert, die es so mit größter Wahrscheinlichkeit nie geben wird.
  • Nicht sinnvoll ist natürlich auch der Umstand, dass diese Balkonkraftwerke bei einem Stromausfall des öffentlichen Netzes in die Abschaltung gehen, und keinen Strom mehr weiter ins Hausnetz einspeisen. Damit ist mit einem Balkonkraftwerk natürlich keine Notstromversorgung gegeben. Auch nicht bei Anlagen mit Akkuspeicher! Denn auch diese schalten (da der Wechselrichter zwischen Akku und Steckdose sitzt) sofort nach Ausfall des Stromnetzes ab. Einziger Vorteil: Der Akku wird weiterhin geladen, der Strom darin kann aber auch nicht zu Notstromzwecken verwendet werden.
  • Die Angabe: „Montieren, anstecken, Strom selbst erzeugen und sparen“ ist zwar von der Werbeindustrie der Hersteller beliebt, aber vollkommen wertlos! Es gehört schon einiges an Vorbereitung dazu, ein Balkonkraftwerk so zu montieren und zu betreiben, dass man zumindest etwas davon hat und irgendwann halt mal die Investitionskosten zurückerwirtschaftet!
  • Da der Wirkungsgrad moderner Solarpanele in etwa 23% beträgt, wird angegeben. Das dieser Wirkungsgrad aber nur bei richtigem Neigungswinkel zur Sonne und auch entsprechender Nachführung erreicht wird, wird verschwiegen. Ein Balkonkraftwerk wird meist, wie der Name auch schon sagt, am Balkon montiert. Sprich, senkrecht stehend. Die Sonne sollte für den vollen Wirkungsgrad jedoch senkrecht auf die Panele auftreffen was bei senkrecht montierten Panelen nicht der Fall ist. Dabei beträgt der Leistungsverlust bis zu 30% der Leistungsangabe.
  • Ein optimal montiertes und ausgerichtetes Balkonkraftwerk sollte also in Ost-West-Richtung ausgerichtet sein, und in etwa mit einer Neigung von 45° montiert sein. Dann erzeugt es von Ost über Süd nach West dem Sonnenverlauf folgend 75-95-100-95-75% der maximal möglichen Leistung. Bei senkrechter Montage in Ost-West-Ausrichtung sind es 50-65-70-65-50%, also um einiges weniger. Das wird bei den „Ersparnisangaben“ der Werbeindustrie natürlich nicht gesagt. Auch die Leistungsunterschiede zwischen Sommer, Sonne, wolkenlos bis bewölkt und Winter mit Schnee oder bewölkt wird nicht angegeben. Der Kunde soll im Dunkeln tappen und sich auf die Angaben der Händler verlassen. Die versprechen zur Absatzsteigerung natürlich das Blaue vom Himmel.

Wie ist nun so ein Sonnenkraftwerk aufgebaut?

Grob umrissen besteht es aus mehreren Solarpanelen (meist mit 800Wp in Summe), einem Wechselrichter (Vevor, Hoymiles, Growatt. Vorsicht ist bei Deye geboten, da gab es mehrere Fälle von Nichteinhaltung der Sicherheitsvorschriften durch fehlende Abschaltelemente in den Wechselrichtern), den Verbindungskabeln und dem Anschlusskabel selbst (Betteri BC01 an Schukostecker, Wieland RST20i3 an Schukostecker), die Einspeiseanschlussdosen ins Hausnetz (Schukosteckdose, Betterie oder Wieland Einspeisedosen). Optional der Zwischenspeicherakku der zwischen Panele und Wechselrichter angeschlossen wird.

Wie lange wird für die Funktion der Bauelemente garantiert?

Die Garantiezeiten der einzelnen Komponenten sind unterschiedlich geregelt. Das führt oft schon zu Verwirrung der Kunden. Händler regeln das sehr unterschiedlich. Trotzdem gilt: Ein guter Wechselrichter sollte schon mal gut 15 Jahre überdauern. Solarpanele bei einem Leistungsverlust von 5% pro Jahr in etwa 20-35 Jahre. Ob diese Angaben halten werden, wird die Zukunft zeigen.

Die Kernfrage: Wie nutze ich das Balkonkraftwerk am effizientesten? (Gilt für alte Ferraris Zähler)

Auspacken, montieren, an der nächstbesten Steckdose anstecken … nun, so sicher nicht. Im Regelfall wird ein Haus oder eine Wohnung mit einem Anschluss über eine 3-Phasen-Leitung versorgt. Das heißt, es kommen 3 getrennte Stromleitungen im Verteilerkasten an, laufen über den Stromzähler, und werden danach in verschiedene Stromkreise aufgeteilt. Normalerweise sollte an jeder Phase eine gleich hohe Belastung sein, ist es aber im Regelfall nie. In meinem Beispiel schaut das zum Beispiel so aus:

3 Phasen kommen ins Haus. Diese sind aufgeteilt in:

  • Küche, alle 3 Phasen, wieder aufgeteilt in:

Phase 1: Herd, Licht 1, Steckdose Küchenzeile
Phase 2: Herd, Licht 2, Mikrowelle, Dunstabzug, Kühlschrank
Phase 3: Herd, Geschirrspüler

  • Phase 1: Vorraum, Stiegenhaus, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, WC
  • Phase 2: Zimmer 1. Stock, Büro 1. Stock.

Ich kann also beim besten Willen nicht sagen, an welcher Phase nun die meisten Verbraucher Strom beziehen. Die Anzahl der Zimmer besagt nichts über den Stromverbrauch, da wir sehr energieeffiziente Geräte haben. Einzig im Bad steht die Waschmaschine und im Stiegenhaus ein Tiefkühlschrank.

Ich habe nun die Möglichkeit, in jede einzelne Phase einen Stromzähler einzubauen. Gibt’s ab 17 Euro bei Amazon, und würden schnell Auskunft darüber geben, welche der 3 Phasen am meisten Strom liefern müssen. Gehen wir von einem Beispiel aus. Wir haben einen Jahresstromverbrauch von gesamt 2740 kWh. Wenn sich dieser Verbrauch nun so aufteilen würde:

  • Phase 1 – 1290 kWh
  • Phase 2 – 650 kWh
  • Phase 3 – 800 kWh

dann wäre es vollkommen sinnlos, das Balkonkraftwerk an die Phase 2 mit dem wenigsten Verbrauch anzuschließen! Sinnlos würde ich den mehr erzeugten Strom kostenlos an die Energiekonzerne (also unseren Netzbetreiber abgeben). Ich müsste mich also an Phase 3 anschließen!

Nun kommt aber auch der Zeitraum ins Spiel! Phase 1 könnte natürlich die Leitung sein, wo Waschmaschine und Küchenherd angeschlossen sind. Da wir berufstätig sind, werden diese Geräte also nur nach der Arbeit genutzt. Das schränkt natürlich die Effizienz für die Ausnutzung des Balkonkraftwerks ein da dieses nur bei Sonnenschein Strom erzeugt. Im Sommer geht’s ja noch, aber im Winter ist es dunkel, wenn wir nach Hause kommen. Also wird Strom verbraucht, der nicht mehr selbst erzeugt wird. Ein Dilemma! Ich müsste also ermitteln, an welcher Phase in der „Sonnenzeit“ am meisten belastet ist, und mich an dieser anschließen um das Potential der Investition ausnutzen zu können. Hat Euch das Euer Händler oder Berater erklärt? Ich gehe von einem „Nein“ aus.

Zum Thema “Anschluss an welche Phase”, habe ich weiter unten ein Update (31.03.2025) bezüglich moderner Smartzähler eingefügt!

Und weil die Effizienz dieser „Teilzeitstromerzeugung“ sehr variiert:

Ist es im Sommer bewölkt, so liegt der PV-Ertrag bei etwa 100 bis 300 Watt pro m2. Der Photovoltaik-Ertrag im Winter liegt bei Nebel oder Bewölkung bei nur mehr etwa 50 bis 150 Watt pro m2. Die Einbußen am Photovoltaik-Ertrag im Winter liegen demnach an wolkigen Tagen bei etwa 50 bis 150 Watt pro m2. Jetzt noch die Verluste der senkrechten Montage abziehen, vielleicht die eine oder andere Schattenquelle, dann noch an einer ungünstigen Phase angeschlossen, da schaut die „Ersparnis“ wohl schon ganz anders aus als versprochen!

Anlagen mit Speicherakku, auch das wirft Fragen auf!

Bei Balkonkraftwerken mit Speicherakku explodieren die Preise natürlich. Die Frage ist: Zahlt sich ein Speicher eigentlich aus? Nun, wenn man davon ausgeht, dass der Speicherakku die erzeugte Energie zwischenspeichert sollte man meinen, ja. Fakt ist jedoch, bei Netzausfall gibt’s keine Versorgung über den Akku, da der Wechselrichter die Einspeisung beenden muss. Der Akku wird zwar nun weiter geladen (bei Sonnenschein), es wird jedoch kein Strom ins Netz gespeist. Bei aufrechter Stromerzeugung wird der von den Panelen erzeugte Strom in den Akku geleitet (und damit geladen), der Strom vom Akku an den Wechselrichter geliefert und damit in das Netz eingespeist. Wir haben also einen teuren Stromspeicher für den Netzbetreiber wenn wir den Strom nicht 1:1 selbst verbrauchen! Der Akku kann selbst nicht feststellen, ob der Strom nun von uns selbst verbraucht wird, oder über die Netze von anderen Verbrauchern! Wir liefern also unseren Strom an andere, erhöhen damit die Lade- und Entladezyklen und „verbrauchen“ quasi unseren teuren Akku. Ein Abschalten der „Fremdverbraucher“ ist nicht möglich. Daher halte ich den teuren Zwischenspeicher als Geldmacherei. Ausgenommen: Der Akku speist nicht den Wechselrichter sondern stellte in Eigenregie über eigener Steckdosen Strom zur Verfügung. Dieser kann jedoch ebenfalls nicht ins Netz eingespeist werden! Man kann Endgeräte anschließen, Handy laden, vielleicht zur Not den Fernseher oder die Heizung (wenns die Leistung erlaubt) betreiben. Aber das wars dann schon.

Wie melde ich die Anlage an?

In Österreich ist ein Balkonkraftwerk anmeldepflichtig. Für Anlagen bis zu 800W gibt es ein vereinfachtes Anmeldeverfahren. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Formalität, der man als Anlagenbetreiber nachkommen muss. Eine Genehmigung benötigt man für Kleinanlagen bis 800 Watt Leistung nicht. Die Anmeldung erfolgt beim zuständigen Netzbetreiber, mindestens 2 Wochen vor dem Anschluß der Anlage. Wichtig: Man muss einen Stromzähler mit Rücklaufsperre haben! Die neuen Smartzähler sind bereits damit ausgestattet. Ein Grund mehr, warum man uns auf die Smartzähler zwangsumgestellt hat! Der Strom der mit diesen Kleinanlagen ins Netz zurückgeleitet wird, soll ja nicht die Einnahmen der Energieversorger schmälern. Die alten Zähler liefen ja bei Einspeisung zurück und würden uns den eingespeisten Strom direkt per Zähler vergüten. Das ist natürlich nicht gewollt.

Der Anschluß der Anlage an das Stromnetz ist typisch Österreich geregelt!

Eine weitere OVE-Vorschrift betrifft den Anschluss deines Balkonkraftwerkes an das Hausnetz. Laut Vorschrift ist dafür nur eine feste Verbindung mit dem Hausnetz durch einen Elektriker zulässig. Eine herkömmliche Außensteckdose für haushaltsübliche Schukostecker (Schutzkontaktstecker) reicht demzufolge für einen normgerechten Betrieb deiner Balkon-Photovoltaik-Anlage nicht aus. Diese Regelung ist umstritten und wird inzwischen von verschiedenen Institutionen infrage gestellt und ein Anschluss über eine Steckdose als zulässig dargestellt. Oft mit dem Verweis, dass die OVE-Normen nicht rechtsverbindlich sind. Viele Netzbetreiber und auch Versicherungen bestehen ihrerseits jedoch nach wie vor auf der Einhaltung der OVE-Norm. Einen Gesetzesverstoß stellt der Anschluss über eine Schukostecker nicht dar. (Info von OBI)

Apropos Versicherung …

Natürlich ist es ratsam, die Anlage auch der Versicherung zu melden, denn Schäden die durch den Betrieb der Anlage entstehen werden nicht so einfach von der Haushaltsversicherung gedeckt. Auch Schäden an der Anlage durch Unwetter (Hagel) sind nicht gedeckt. Redet einfach mal mit Eurem Versicherungsmakler. Es wird mit Sicherheit das eine oder andere “Geschäftsmodell” für die Versicherung der Anlage geben.

Und nun zu diversen Angeboten, die nicht ganz so einfach anzuschließen sind:

Ich habe eine Anlage in der Werbung von BAUHAUS entdeckt. Die Leistung wird mit 1500W angegeben. Laut Gesetz dürfen in Österreich aber nur Anlagen mit maximal 800W ans Netz (mit Anschluß an 1 Phase des Stromnetzes per Steckdose) angeschlossen werden. Eine Anfrage an Bauhaus vom 3.8.2023 (service@bauhaus.at) wurde bis zum heutigen Tage (13.08.2023) NICHT beantwortet! Bei der Inbetriebnahme so einer Anlage dürfte es rechtliche Probleme geben. Daher ist dieses Angebot in meinen Augen reine Abzocke und auch ein Gesetzesverstoß. (Ausgenommen sind wahrscheinlich eine Anmeldung der Anlage mit der angegebenen Leistung und Einspeisetarif sowie Anschluß durch ein zertifiziertes Elektrounternehmen. Dies fällt dann aber nicht mehr unter ein 800W-Balkonkraftwerk!)

Nachtrag zum Bauhaus-Angebot: Bis zum heutigen Tage (03.09.2023) bekam ich KEINE Antwort auf mein Anfragemail! In der Filiale Stadlau hab ich jedoch gesehen, dass an den Auspreisungen und Werbungen dieser Anlage das Wort “Balkon” geschwärzt wurde, und nun nur mehr Kraftwerk stand … so gehts halt auch, das Kundenservice von Bauhaus!

Nochmals zum Thema Kundenservice von Bauhaus: Bis heute, den 18.04.2024 kam KEINE Antwort auf meine Anfragemail! Damit ist das Thema Bauhaus für mich beendet weil sinnlos. Ich sehe es als Kundenverarsche.

Am 15.04.2024 habe ich nun mal online bei der Wien-Energie ein 800W Balkonkraftwerk angemeldet. Ich besitze keines, wollte aber nun mal das Anmeldeprozedere durchspielen. Es fängt schon an, dass man sich mühsam die entsprechende Seite suchen muss. Dann haperts mit den Eingaben, da Wien Energie beim Eingabefeld zur Leistung der PV-Anlage ein “W” vorgibt und man natürlich die Angabe (in meinem Fall 800) vor das W setzt. Für 800W. Geht nicht. Wird nicht angenommen. Jedesmal stand: Ungültiger Wert! Bis man dann endlich mal draufkommt, dass dieses “W” rausgelöscht werden muss, vergehen dann einige Versuche und Zeit. Nachdem ich dann die Anmeldung abgeschickt hatte kam ein Mail zurück:

Liebe Kundin*Lieber Kunde,

vielen Dank für die Anmeldung des Netzanschlusses Ihrer Kleinsterzeugungsanlage. Sollten wir uns innerhalb der nächsten 2 Wochen nicht bei Ihnen melden und Einspruch gegen Ihre Kleinsterzeugungsanlage erheben, können Sie die Anlage in Betrieb nehmen.

Freundliche Grüße
​​​​​​​Ihre Wiener Netze

Tja, so gehts auch. Keine Antwort ist halt Erlaubnis erteilt. Ich warte die zwei Wochen mal gespannt ab.

Dafür gibts neues auf der Marktfront! A1 will nun auch ins Geschäft mit den Balkonkraftwerken einsteigen! Jetzt, nachdem anstatt der Förderungen die 20% Mehrwertsteuer abgeschafft wurden, sind die Anlagen ja billiger geworden! Oder doch nicht? Komischerweise haben viele Händler ihre Preise schnell erhöht, um danach großzügig die 20% Nachlässe zu offenbaren! Wir sind wieder einmal bei der typischen österreischischen Gewinnmaximierung angelangt. Aber A1 schießt den Bock ab:

Eine “Sparanlage” um NUR 990,- Euro! Bravo! Gleichwertige Anlagen gibts um 299,90 Euro!! Also will A1 voll mitschneiden und noch schnell auf den Zug aufspringen und die PV-Willigen abzocken. Ich würde sagen: Durchschaut!

Dieser Blogartikel ist rein meine persönliche Meinung als Techniker. Sie muss sich nicht mit der allgemeinen Meinung von Herstellern, Anbietern und Händlern decken!

Am 23. März 2025 habe ich mich aufgrund eines guten Angebotes dazu entschieden, mir nun doch auch so ein “Balkonkraftwerk” zu kaufen und zu installieren. Nachdem ich am 15.04.2024 online bei der Wien-Energie ein 800W Balkonkraftwerk angemeldet habe, und auch still genehmigt wurde, schlug ich bei dieser Anlage zu:

Eine 1600 Watt Anlage mit einem programmierbaren Hoymiles Wechselrichter. Das heißt, ich kann die 1600W Einspeismaximalleistung des Wechselrichters auf die erlaubten 800W begrenzen, habe aber durch die doppelte Panelleistung mehr Ertrag auch bei schlechteren Lichtverhältnissen. Und zu dem Preis ist es mir der Versuch wert, zu testen ob solche Anlagen etwas bringen. Wir sind derzeit bei einem Stromverbrauch von ca. 2700 kWh / Jahr. Der Anschluss erfolgt auf jene Phase meines Elektronetzes, dass die Bereiche Wohnzimmer, Bad, Schlafzimmer, Gartenhütte und Vorraum mit der Heizungstherme umfasst.

Was dieses Set nicht beinhaltet ist das Montagematerial sowie der Hoymiles DTU-Wlite-S WLAN Stick, um den Wechselrichter online zu bekommen. Der wird benötigt um die Einstellungen zu ändern, sowie die Anlage zu kontrollieren und die Einspeisleistung zu überwachen. Den hab ich mir via Amazon zu einem günstigen Preis besorgt. Damit sollte die Anbindung ans WLAN und die Hoymiles-Cloud schnell und einfach funktionieren. Man wird sehen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Wandmontagesystem bin ich schnell an das fast Unmögliche gestoßen. Kaum zu glauben, dass sowas (obwohl der senkrechte Betrieb an einer Wand möglich ist) nicht im Handel zu finden ist. Ein einziger Anbieter hatte dann etwas anzubieten, aber 250 Euro für 2 Panele, war dann doch sehr heftig. Da würde der Montagesatz weit mehr kosten als die Anlage selbst. Also stöberte ich wieder einmal (widerwillig) auf Amazon und fand dann das:

Ist zwar nur für 2 Panele ausgelegt, hab dafür 2 genommen. Gesamt knapp 60 Euro und versandkostenfrei, besser als alles andere am Markt. Ob es so anpassbar ist wie ich es mir vorstelle wird sich zeigen. Bis jetzt bin ich noch unter 500 Euro für das Balkonkraftwerk. Jetzt warte ich einmal auf alle bestellten und abholbereiten Artikel, dann gehts weiter.

26. März 2025, es wäre ja zu schön gewesen, wenn alles von Anfang an richtig geklappt hätte, oder? Gestern habe ich feststellen müssen, dass die Anbindung an die Hoymiles-App nicht so einfach ist, wie die Händler alle versprechen! Man braucht dazu einen Verifizierungscode den man angeblich per Mail erhalten hat. Nix da! Den gibts nur, wenn ein Installateur das für einen macht! Ich habe mich daher an SOLAR24 gewendet, und auch an den Support von Hoymiles Österreich direkt. Das kanns ja nicht sein, dass man vorher nicht darüber informiert wird, dass das nicht so einfach geht wie man schreibt!

Zweites Problem: 4 Panele und 3 Anschlusskabel (2x1m und 1x2m) sind bei der Wandmontage genau um 1x1m zu wenig! Weil man den Mikrowechselrichter nicht mittig unter einem Panel montieren kann, sondern auf eine der Befestigungsschienen. Und man sollte ja auch noch irgendwie genug Leitungslänge haben, um das Panel über dem WR ansetzen und festmachen zu können. Also schnell eines bei Amazon nachbestellt. Auf die 8,50 Euro kommts nun auch nicht an. Sollte morgen bei mir eintreffen. Und Achtung! Da gibts auch zwei verschiedene Steckersysteme, was ich gesehen habe!

Two hours later … Ein Antwortmail von SOLAR24 kam bis jetzt nicht an. Nicht gerade ein vertrauenserweckender Support. Aber dafür kam ein Mail direkt vom Hoymiles-Support mit 1A Hilfestellung! 15 Minuten später war der Account und die Anlage komplett angelegt! Sowas nenne ich tollen Kundensupport des Herstellers! Vielen Dank dafür!

Dringend anzuraten ist auf alle Fälle, bereits von Beginn an die “Hoymiles Microinverter Installation Map” auszufüllen und penibel alles zu notieren. Hilft bei der Accountregistrierung und den Angaben über die Anlage ungemein.

Ich warte nun nur noch auf das Montageset, und kann danach gleich mal in den Baumarkt fahren, um geeignete Schrauben (Wärmeschutzfassade …) zu besorgen. Die 22kg schweren Panele sollen ja auch an der Wand halten.

27. März 2025, wenn man glaubt es kann nicht schlimmer werden, dann kommts erst recht! So die heutige Ansage zur erfolgten Installation der Anlage! Was kann dabei eigentlich schiefgehen war vorab meine Frage, anschließend kam dann ein “alles” als Antwort. Vorab: Die Anlage war nach 5 Stunden mit Hilfe meiner Frau beim Panelemontieren, an der Wand. Bis dahin aber…

… stellte sich heraus, dass die vom Händler angegebenen und mitverkauften Kabellängen ein Witz waren! Bei Montage von 4 Panelen, senkrecht und nebeneinander, braucht man 1x 3m, 2x 1,5m und 1x 1m Verbindungskabel für die Panele, wenn der Microwechselrichter mittig unter dem 3. Panel verbaut wird (so wie vorgegeben). Bei der Anlage dabei waren 1x 3m und 2x 1m!! Das nachbestellte Kabel mit 1m reichte also auch nicht aus. So musste ich extra in den Baumarkt fahren wo man natürlich keine fertigen Verlängerungen hatte, sondern nur “Bausätze”, sprich Stecker extra, Kabel extra. Nunja, wäre ja kein Problem gewesen, wenn sie nicht 10m schwarz und 10m Rot zu je über 18 Euro pro Rolle an den Mann bringen wollten! In meinem Zorn darüber schnappte ich mir also 1 Satz Stecker (Männlein und Weiblein) und 1m vom 6mm2 Kabel rot (das 4mm2 gabs natürlich NICHT als Meterware, welch ein Zufall!) und furh mit diesem Denkfehler wieder nach Hause. Da baute ich mir diese 1m Verlängerung für das Panel #2 zusammen (schwarz war ja lang genug, rot musste verlängert werden), um gleich danach festzustellen, dass ich mit Panel #4 das gleiche Problem haben würde, da aber mit Schwarz.

Nein, ich fuhr kein zweites Mal um Stecker und Kabel zu besorgen. Ich hatte noch ein 5x 6mm2 Erdkabel herumliegen, kappte da 1m und zog die schwarze Ader raus. Das Originalkabel abgeschnitten, das Kabel reingeflickt (natürlich wie es sich gehört), und fertig. Fakt ist aber: So eine Anlage montieren ist nichts für Hobbybastler, wenn sie sich nicht zu helfen wissen! Ich bin ja technisch gut versiert, und so konnten wir wie oben schon erwähnt, in 5 Stunden alles an der Wand haben:

Da die Montage nicht an einer optimalen Stelle gemacht wurde, habe ich mich eben für die 1600W-Anlage entschieden um durch Kompensation bessere Erträge zu erzielen. Das war der Vorteil des Preises, denn die herkömlichen 800W-Anlagen kosteten genauso viel. Es muss nach der Montage nur den Wechselrichter auf 800W limitiert werden.

Dann war es so weit. Alles verkabelt, fix montiert, Wechselrichter angesteckt, die Hoymiles-App gestartet und siehe da:

Trotz komplett bedecktem Himmel kamen doch 436W im Haus an! Die noch notwendigen Einstellungen über die Hoymiles-App gingen ganz schnell und einfach. Auch die Limitierung auf 800W war gut und schnell zu finden. Jetzt war ich auch gesetzeskonform. Ab jetzt heißts beobachten, was diese Anlage an Stromersparnis bringen wird. Da ja demnächst wieder die nächste Endabrechnung des Stromanbieters erfolgt, war jetzt ein guter Zeitpunkt für die Montage. Ich bin gespannt, und halte Euch hier weiter am Laufenden!

P.S.: Eine Antwort vom Händler (Solar24) wegen der Anbindungsprobleme, kam bis heute noch nicht! Dank Hoymiles-Support selbst läuft aber mittlerweile alles wie es soll.

28. März 2025, und ich bin überrascht. Obwohl die Anlage nur zu unter 50% liefert (es ist ja noch bewölkt und nicht wirklich voll sonnig), hat sie schon fast die 800W Einspeisleistung erbracht. So in etwa hab ich mir das vorgestellt. Natürlich sind Einspeisleistung und Verbrauch nicht mit dem ersparten Strom gleichzusetzen, denn man kann einspeisen was man will, von der Stromrechnung abgezogen wird ja nur, was man auch selbst vom eingespeisten Strom verbraucht. Der Rest geht ins Netz und der Stromanbieter verdient damit beim nächsten Abnehmer gutes Geld. Nachdem ich mich aber über alle Vor- und Nachteile eines Speichers erkundigt habe, werde ich darauf verzichten, weils fast nichts bringt, außer eine sehr hohe Zusatzionvestition die sich vielleicht nie rechnet, weil der Akku dauernd leergesaut wird wenn man Abends oder Nachts daraus die Reserven zieht.

31. März 2025, Anschluss an welche Phase … ein Update zu diesem Thema:

Ich bin ja kein gelernter Elektriker, aber das Thema “Anschluss auf welche Phase” habe ich ja weiter oben schon im Beitrag geschrieben gehabt. Nun hat sich da wohl Einiges in Bezug darauf geändert, und zwar mit den mittlerweile fast überall umgerüsteten und eingebauten Smartzählern. Diese sind ja im Prinzip Zweirichtungszähler, und messen nicht nur den Strom die man vom Netz bezieht, sondern auch den Strom den man ins Netz einspeist. Die Differenz wird dann als Verbrauch angezeigt. Dies geschieht aber auch über alle 3 Phasen zusammen. Kurz: Es ist damit wohl egal, an welcher Phase man das BKW (Balkonkraftwerk) nun bei sich zu Hause anschließt. Die Abrechnung des Verbrauchs müsste/sollte den eingespeisten Strom berücksichtigen.

(Quelle für diese Info)

30. April 2025, Meine Anlage ist nun knapp über 1 Monat aktiv und liefert Strom. Vom 27.3. – 27.4.2025 kamen 105kWh von der Anlage ins Netz. Ist eigentlich mehr als ich erwartet hatte, da die Montagestelle nicht dem Optimum entspricht und daher auch nicht die volle Leistung erbringen kann. Auch die Wetterlage war nicht so wirklich gut. Trotzdem bin ich damit vorerst zufrieden.

Spitzenleistung war mit 6,34kWh an einem halbwegs sonnigen Tag. Mit 1100W Spitzenleistung brachte die (auf 800W Einspeisung begrenzte) Anlage auch mehr als die gesetzlich erlaubte Leistung. Was für mich nun wichtig ist: Trotz Montage an einem wirklich ungünstigen Ort dafür, erreiche ich wohl mit der Verdoppelung der Panelfläche grundlegend die 800W Leistung die man anschließen darf, obwohl ich nie die Höchstleistung von 1600W erreichen kann und werde. Trotzdem würde sich das in 2 Jahren rechnen, denn der Preis war ja wirklich mehr als günstig. Ich beobachte weiter!

27. Mai 2025, Meine Anlage ist nun exakt 2 Monate aktiv, bei durchwachsenem Wetter, und lieferte bisher 206,18 kWh an Strom. Das wären nun im Schnitt immer 100 kWh an eingespeister Energie. Was davon wirklich tragend in Bezug auf die Stromrechnung wird, sehe ich erst im März 2026. Und der Sonnensommer kommt erst! Also ich denke, die Wahl auf die 1600er-Anlage wegen des eher schlechten Montageortes war in Ordnung und bringt auch was. Ich informiere Euch natürlich an dieser Stelle weiter …

28.03.2026: Die Anlage ist nun exakt 1 Jahr in Betrieb und hier sind die Zahlen dazu:

Gesamt erzeugte Energie: 997,455 kWh (27.03.2025 – 26.03.2026)
Höchster erzeugter Wert: 6,46 kWh (28.02.2026)
Niedrigster erzeugter Wert: 0,036 kWh (17.11.2025)
Dunkelphasen: 12.11.2025 – 25.12.2025 & 05.01.2026 – 12.02.2026
Beste Zeiten: Frühjahr und Herbst (definitiv wegen der Montage südwärts und senkrecht)

Unser Strombedarf lag im Abrechnungszeitraum 2025/2025 bei 2667 kWh, und wenn man die stärkere Heizphase, die Dunkelphasen und auch erhöhter Waschbedarf durch unsere erkrankte Hündin bedenkt, der sicherlich den Bedarf erhöht hat, sind wir samt Anlage nun auf 2162 kWh gesunken! Also eine Ersparnis nur von den Zählerwerten her von 506 kWh! Da der Mehrverbrauch nicht feststellbar ist, gehe ich davon aus, dass wir von den 977 kWh Einspeisung zumindest 800-850 kWh selbst verbraucht haben.

Das ist für mich gesehen ein guter Wert für diese Anlage in dieser Montageform. Die konkrete Ersparnis in Euro weiß ich erst, wenn wir die Endabrechnung der “Wien Energie” bekommen. Das wird im Laufe der nächsten 2-3 Wochen sein. Dann weiß ich es ganz genau. Bin schon gespannt.

Selbstgemachte Sauce Tartare, oder: Wie man von Industrieware weg kommt!

Aktualisiert am 08.04.2025

Was ich im heurigen Sommerurlaub in Gerlos wieder einmal mitgenommen habe ist, dass Selbstgekochtes und -gemachtes einfach die bessere Alternative ist, wenn es um gutes Essen geht. Es schmeckt einfach anders, und wenn man auf die Zutaten ein wenig achtet, kann man auch mit dem Dreck den man uns hier verkauft Gutes in der Küche fabrizieren.

Ich habe mich heute für Sauce Tartare entschieden, weil wir uns gebackene Champignons machen wollten, mich das KUNER-Glasl mit der Fertigsauce dann aber nicht wirklich gut angelacht hat. Zu weiß, zu steril, und dann die Menge an Zusatzstoffen. Da ich mein Vorhaben schon gestern plante, kaufte ich auch alles notwendige ein. Und als Hauch vom Zillertal gabs den Zirbensenf, den ich mitgebracht habe:

Erhältlich übrigens auch per Versand in der Zillertaler Trachtenwelt.

Was habe ich verwendet:

  • 1 Eigelb (Größe L)
  • 1 TL Senf (jener oben erwähnte)
  • 1TL Zucker
  • 1 EL Essig (Apfelessig mit Blütenhonig)
  • Öl nach Bedarf (Rapsöl, wenn möglich klares nicht gelbliches)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 mittlere Essiggurken
  • 1 1/2 TL Kapern (nehmt eine gute Qualität)
  • 3 TL Petersilie (frisch, entstielt, gehackt)
  • 3 TL Schnittlauch (frisch, gehackt)
  • Salz (aus der Mühle)
  • Pfeffer (Ich hab meine 7-Pfeffer-Mischung genommen)
  • 1 Becher Sauerrahm (nicht den Diskonterschmarrn, sondern guten!)

So wirds gemacht:

Zuerst wird einmal die Mayonaise zubereitet. Dazu das Eigelb (Schaut dass wirklich alles Eiweiß entfernt ist), mit dem Senf, dem Zucker und dem Essig so lange mit dem Handmixer schlagen bis es eine dicke Masse wird. Das kann schon eine zeitlang dauern. Nun langsam das Öl hineinlaufen lassen, und darauf achten, dass wenn die Verdickung einsetzt, ihr die Ölzugabe stoppt. Ein wenig Salz dazu und fertig. Es sollte eine schöne, gelbliche und geschmackvolle Mayo entstanden sein.

Jetzt die geschälte Zwiebel, die Essiggurken und die Kapern ganz klein und fein hacken. Auch das dauert sicher seine Zeit, aber verwendet dazu keinen Mixer, sondern ein gutes Schneidbrett und ein scharfes schweres Messer. Der Unterschied danach ist gewaltig. Nun noch die schon vorbereitete Petersilie und den Schnittlauch untermischen. Salz und Pfeffer dazu und unter den vorher glattgerührten Sauerrahm mischen.

Jetzt noch die Mayonaise unterheben und glatt rühren, ab in den Kühlschrank und gut 30 Minuten durchziehen lassen. Fertig!

Wenn Ihr sie nachmacht, dann lasst es Euch schmecken! Der Unterschied zur Fertigware ist gewaltig!

(Ich werden mit einem Teil der Sauce versuchen, sie einzufrieren und später wieder aufzutauen und zu kosten. Theoretisch sollte das möglich sein, und wenn sie dabei nicht leidet, dann ist die Sache der Aufbewahrung größerer Mengen auch geklärt!)

Nachtrag:
Unsere germanischen Nachbarn würden dazu sagen:
Panierte frittierte Knopfpilze mit Tartarsauce …

Aktualisierung per 08.04.2025:
Nach gut 1 1/2 Jahren im Gefrierschrank habe ich nun den eingefrorenen Rest der Sauce aufgetaut und probiert. Einwandfrei! Die Qualität hat nicht gelitten!

Rotöl, selbst gemacht!

Rotöl, aus den Blüten und Knospen des Johanniskraut hergestellt, ist ein natürlicher Helfer bei vielen Hautproblemen. Leicht selbst hergestellt und äußerlich angewendet wirkt es entzündungshemmend und hat auch wundheilende Wirkung. Es kann bei schlecht heilenden Narben, Verbrennungen, Erkrankungen wie Rheuma, Muskelschmerzen, Hexenschuss, Verstauchungen und auch Sonnenbrand Wunder wirken.

Das Rotöl hat seinen Namen aufgrund der Farbe des fertigen Öls, dass durch sein Rot hervorsticht. Doch wie erkennt Ihr das echte Johanniskraut? Nun, das ist ganz einfach:

Am Wegrand stehend, leuchtend gelb, mit 5-blättrigen Blüten und bis zu 90cm hoch, ist das Johanniskraut ohnehin ein Blickfang.

Wenn Ihr Euch die Pflanze dann genauer ansteht, erkennt Ihr an den Blättern diese durchscheinenden hellen Punkte, und die dunklen Farbdrüsen. Detto an den gelben Blüten, die schwarzen Tupfen, die die rote Farbe absondern. Das sind unverkennbare Merkmale des echten Johanniskrauts:

Ihr findet diese Wildpflanze ab Juni bevorzugt an sonnigen und steinigen Standorten wie Böschungen, Wiesen und am Waldrand. Bei uns wuchert das Kraut praktsich fast überall. Gebt aber acht, wo Ihr sammelt. Es sollte nicht unbedingt an Wegen erfolgen wo die Bevölkerung mit ihren Hunden “Gassi” geht. Beim Einsammeln achtet auch darauf, dass Ihr keine Zecken oder anderes Getier mit nach Hause bringt.

Wenn Ihr genügend Blüten und Knospen für Euer selbstgemachtes Rotöl beisammen habt, dann überprüft nochmal ob sich nicht wirklich ungebetene “Gäste” darin finden, und dann legt los:

Quetscht die Blüten und Knospen in einem Mörser gut an und füllt diese dann in ein gut verschließbares Gefäß. Die Mischung sollte 1 Teil Johanniskraut zu 2 Teilen hochwertigem Öl sein. Welches Öl Ihr verwendet ist egal, es sollte nur lange haltbar sein und nicht schnell ranzig werden. Danach verschließt Ihr das Gefäß und stellt es an einen hellen, sonnigen Ort, wo das Öl 4-6 Wochen reifen darf. Regelmäßig schütteln um das Öl immer wieder gut umzuverteilen.

Anschließend filtern und in kleinere Braunglasflaschen umfüllen und dunkel lagern. Fertig ist Euer DIY-Rotöl!

Experiment “Universe-25”

Netzfund in dieser hier vorliegenden Übersetzung

Das Experiment “Universe 25” ist eines der erschreckendsten Experimente in der Geschichte der Wissenschaft, das durch das Verhalten einer Mäusekolonie ein Versuch von Wissenschaftlern ist, menschliche Gesellschaft zu erklären. Die Idee von “Universe 25” kam vom amerikanischen Wissenschaftler John Calhoun, der eine “ideale Welt” erschuf, in der Hunderte von Mäusen leben und sich vermehren würden.

Genauer gesagt baute Calhoun das sogenannte “Paradies der Mäuse”, einen speziell gestalteten Raum, in dem Nagetiere Überfluss an Nahrung und Wasser sowie einen großen Wohnraum hatten. Anfangs platzierte er vier Mäusepaare, die sich in kurzer Zeit begannen zu vermehren, was dazu führte, dass ihre Population schnell wächst. Nach 315 Tagen begann ihre Fortpflanzung jedoch deutlich zurück zu gehen. Als die Zahl der Nagetiere 600 erreichte, bildete sich eine Hierarchie zwischen ihnen und dann tauchten die sogenannten “Schurken”.

Die größeren Nagetiere begannen, die Gruppe anzugreifen, mit der Folge, dass viele Männchen psychisch “zusammenbrechen”. In der Folge schützten sich die Weibchen nicht und wurden wiederum aggressiv gegenüber ihren Jungen. Mit der Zeit zeigten die Weibchen immer aggressiveres Verhalten, Isolationselemente und fehlende Reproduktionsstimmung. Es gab eine niedrige Geburtenrate und gleichzeitig einen Anstieg der Sterblichkeit bei jüngeren Nagetieren. Dann tauchte eine neue Klasse männlicher Nagetiere auf, die sogenannten “schönen Mäuse”.

Sie weigerten sich, sich mit den Weibchen zu paaren oder um ihren Platz zu “kämpfen”. Alles, was ihnen wichtig war, war Essen und Schlaf. An einem Punkt machten “schöne Männer” und “isolierte Frauen” den Großteil der Bevölkerung aus.

Laut Calhoun bestand die Todesphase aus zwei Abschnitten: dem “ersten Tod” und dem “zweiten Tod”. Erstere war geprägt von dem Verlust eines Lebens über die bloße Existenz hinaus – kein Wunsch, sich zu paaren, jung aufzuziehen oder eine Rolle innerhalb der Gesellschaft zu etablieren. Mit der Zeit erreichte die Jugendsterblichkeit 100 % und die Fortpflanzung null. Unter den bedrohten Mäusen wurde Homosexualität beobachtet und gleichzeitig nahm der Kannibalismus zu, obwohl es reichlich Nahrung gab. Zwei Jahre nach Beginn des Experiments wurde das letzte Baby der Kolonie geboren. 1973 hatte er die letzte Maus im Universum 25 getötet. John Calhoun wiederholte dasselbe Experiment noch 25 Mal und jedes Mal war das Ergebnis dasselbe.

Calhouns wissenschaftliche Arbeit wurde als Modell zur Interpretation des sozialen Zusammenbruchs verwendet, und seine Forschung dient als Mittelpunkt für das Studium der städtischen Soziologie.

Wir erleben derzeit direkte Parallelen in der heutigen Gesellschaft.. schwache, feminisierte Männer mit wenig bis gar keinen Fähigkeiten und ohne Schutzinstinkte und übermäßig aufgeregte und aggressive Frauen ohne mütterlichen Instinkte.

Und jetzt schaut Euch mal die aktuelle Gesellschaft an, und denkt nach …

Hier ist die ganze Geschichte im Original:
https://teslatelegraph.com/2023/01/19/universe-25-experiment-the-terrifying-study-that-predicts-the-collapse-of-human-society/

Ein klein wenig Nachhilfe

Ein bisschen Geschichtsunterricht für alle Russen-Hasser und Ukraine-Versteher :

Der ach so gute Ami, und die super NATO … verlogen, vertragsbrüchig, hinterhältig!

1989 – 1991

Der Russe erlaubt die Abschaffung der Demarkationslinie zwischen Ost- und Westdeutschland und löst den “Warschauer Pakt” auf, zieht seine Truppen aus Osteuropa ab und vertraut auf die mündliche Zusage von Hans-Dietrich Genscher (ehemaliger Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und James Baker (ehemaliger Außenminister der USA) im Februar 1990, dass die ehemaligen “Warschauer Pakt”-Mitglieder nicht der NATO beitreten, es also KEINE NATO-Osterweiterung geben wird.

Die amerikanischen Truppen bleiben in Deutschland stationiert.

2001

Putin macht dem Westen im deutschen Bundestag (in fließend deutscher Sprache) ein Angebot für eine enge Partnerschaft, um die Spaltung der Vergangenheit zu überwinden.
Alle Bundestagsabgeordneten klatschen begeistert …

Der Amerikaner verbietet das.

Es gibt mit Weißrussland, der Ukraine und den 3 baltischen Staaten einen Puffer zwischen der Nato und Russland.

Der Russe bleibt ruhig.

2004

Die baltischen Staaten werden Mitglieder der NATO. Eine erste Verletzung der Pufferzone.

Der Russe bleibt ruhig.

Bis 2004 sind dann fast alle “Warschauer Pakt”-Mitglieder der NATO beigetreten.

Der Russe bleibt ruhig.

2014

putscht der Westen die Russland-freundliche Regierung der Ukraine aus dem Amt und installiert eine USA-freundliche Regierung. (Was mittlerweile sogar von den Amerikanern zugegeben wurde.) Im gleichen Moment beginnen die USA, allen voran Hunter Biden (der Sohn des greisen und halbsenilen amerikanischen Präsidenten “Joe Biden”), Monsanto, Black Water und US-Militärberater in die Ukraine zu infiltrieren und eine NATO-Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen.
Gleichzeitig steigt Hunter Biden in das ukrainische Gas-Geschäft ein. Die zweite Verletzung der Pufferzone fand statt.

Der Russe bleibt ruhig.

2014

Durch den Putsch der US-Amerikaner genötigt (die Russen hatten in Sewastopol auf der Krim ihre gesamte Schwarzmeerflotte stationiert), gab es eine friedliche Besetzung der Krim.

Es fiel entgegen aller anderen Darstellungen kein einziger Schuss, niemand wurde getötet. Außer ein paar Krimtataren sind bis heute 90 Prozent der Krim-Einwohner mit diesem Vorgehen einverstanden gewesen.

2014 – 2022

Die Ukraine beschießt mit den freien asowschen Brigaden (Hakenkreuzverehrer) konsequent Lugansk und Donezk. Viele Russen sterben, darunter auch russische Kinder. Die Ukraine zahlt seit 2014 keine Renten mehr in diese Gebiete.
Der Geldhahn wird abgedreht. Die Lebensmittelversorgung dieser Gebiete wird ausschließlich von Russland übernommen.

Nichts davon findet Erwähnung in den deutschen Medien.

2020

Nach dem Vorbild von 2014 in der Ukraine versucht der Westen nun auch in Weißrussland die Regierung zu stürzen, was misslingt, aber es war der dritte Angriff auf die Pufferzone zwischen der NATO und Russland.

Der Russe bleibt ruhig.

2022

Putin fordert ein letztes Mal eine Garantie, dass die Ukraine kein Mitglied der NATO wird und dass Donezk und Lugansk sich weitgehend auf dem Gebiet der Ukraine selbst verwalten dürfen.

Dies wird von den USA abgelehnt.

2022

Der Russe marschiert in der Ukraine ein.

Um den Krieg zu beenden verlangt Putin

  • eine Garantie der Neutralität und
  • eine Entmilitarisierung der Ukraine,
  • eine Anerkennung von Donezk und Lugansk als Volksrepubliken
  • eine Anerkennung der Krim als russisches Hoheitsgebiet und
  • eine Entnazifizierung der Ukraine


Dies wird von den USA abgelehnt.

Dies sollte all jenen, die gedankenlos die Lügen oder Halbwahrheiten der deutschen, der europäischen und der amerikanischen Medien nachplappern, mal zu denken geben …

  • Quelle: Anja Brandenburg, Facebook

Kaninchengulasch … aber so was von fein!!

Heute habe ich mal was Neues in der Küche ausprobiert. Da ich vor Weihnachten im Großmarkt Kaninchenfilets bekommen hatte, aber keine Zeit dazu, diese im Speckmantel zu machen, holte ich sie nach einer kurzen Überlegung heute aus dem Tiefkühler und versuchte mich mal im Zubereiten eines “Kaninchengulaschs”. Leute ich kann Euch nur sagen: Das wurde aber so was von fein!!

Was ich verwendete:

1 Packung Kaninchenfilet (Ich kann nicht sagen wie schwer, aber 4 Stück waren es)
1 1/2 gelbe Zwiebel
1 rote Paprika
1 1/2 EL Paprikapulver edelsüss
1 EL Tomatenmarkkonzentrat
1/2 TL Pfeffermischung (die feine von mir selbstgemachte)
2 TL Vegeta
1 EL Mehl zum Stauben
Sonnenblumenöl für den Topf

Die Zubereitung:

Zuerst habe ich das Kaninchenfilet in 3cm große Stücke geschnitten, den Zwiebel in feine Würfel, und den Paprika in 2cm Quadrate. Dann das Sonnenblumenöl in einem Topf heiß werden lassen um die Zwiebel anzuschwitzen:

Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Kaninchenwürfel dazugeben und kräftig anbraten. Dann das Paprikapulver dazugeben und ordentlich rühren damit der Paprika nicht anbrennt und damit bitter wird. Mit etwas Wasser aufgießen. Danach den roten Paprika hinzugeben und gut 5 Minuten weiter köcheln lassen:

Nun das Tomatenmark, die Pfeffermischung und das Vegeta dazugeben und nochmals mit Wasser gut aufgießen. 10 Minuten köcheln lassen und danach mit 1 EL Mehl stauben damit der Saft eine gute Konsistenz bekommt. Herd zurückdrehen und noch mindestens 30-45 Minuten auf kleiner Flamme schmoren lassen.

Das Ergebnis hat mich echt vom Hocker gehauen! Sowas von gut! Man macht sich das nicht alle Tage, aber ich hab wieder was dazugelernt und es mir nur mit einem Weißweckerl dazu schmecken lassen!

Ein Traum von Gulasch!

Viel Spaß beim Nachkochen und probieren!!

2022 … ein echt beschissenes Jahr!

Eine Jahreszusammenfassung nach dem Motto: “Es ist mir scheiß egal was andere über mich denken, ich hab die 4-A-Philisophie. Anders Als Alle Anderen!”

Rückblick …

Das Jahr 2022 begann für mich wie das vorherige 2021 endete: Voll für den Arsch, weil man uns “Gefährder”, also uns Ungeimpfte, weiterhin wegsperrte. Für mich galt also weiterhin der Lockdown dieser Idiotenpolitik und Volksverarschung. So wurde mir nun schon monatelang das Vergnügen von Einkäufen außerhalb von Lebensmittelhändlern verwehrt. Und auch da durften wir ja nur vermummt mit der scheiß Maske hinein. Von Woche zu Woche merkte ich, wie der Zorn und Hass gegen die Regierung und ihre Befürworter mehr in mir wurde. Dann drohte man auch noch mit der Impfpflicht! Das kam dann für mich überhaupt nicht mehr in Frage! In mir sträubte sich nun alles gegen dieses Unterdrückungssystem in diesem Lande! Diese neuartige nicht erprobte und mittlerweile sogar nachgewiesene absolut gefährliche Genbehandlung (warum man zu dieser Pampe immer noch “Impfung” sagt ist mir schleierhaft!), würde mit Sicherheit nicht an mir durchgeführt werden. Ich rechnete mir schon die Summe der Strafe aus, die ich bezahlen musste, ob meiner Verweigerung das in mich spritzen zu lassen, und kam zu dem Entschluß: Es wäre leist- und machbar. Doch diese Drecksregierung war listig und verfasste gleich ein zweites Gesetz mit dem man dann von der Polizei bei jeder Kontrolle bestraft werden hätte können! Ich kochte vor Wut und überlegte auch schon Dinge, die nicht mehr im legalen Bereich lagen. Irgendwie schaffte ich aber auch diese Zeit, und diese Impfpflicht wurde zuerst ausgesetzt, später dann wieder vollkommen abgeschafft. Aber es war noch nicht vorbei …

Die Gesellschaft hatte sich in den ersten Monaten des Jahres so derart gespalten wie noch nie. Ich wurde wegen meines “Impfstatuses” angefeindet, beschimft, ausgeschlossen. Anfangs dachte ich mir, bleib ruhig, die wissen es nicht anders, das gibt sich wieder. Irrtum. Es wurde immer schlimmer. Ich trennte mich von “Freunden”, Bekannten, vermied Gesellschaften von denen ich deren Einstellung dazu wusste. Und ich muss zugeben, ich wurde ebenfalls zunehmend agressiver gegenüber jenen die mich als “Schwurbler” oder “Gefährder” bezeichneten. Ich habe mich umfangreich über die “Pandemie” und das “Todesvirus” eingelesen, ich hab die Spur des Geldes verfolgt, ich habe durch meine Kontakte Einblicke in eine voll korrupte und geldgeile Ärzteschaft und Apothekerschaft erhalten, und alles in allem wurde ich immer mehr darin bestärkt mich gegen diese Bevormundung und den politischen Zwang zu wehren. Das tat ich auch, und ich bin bis zum heutigen Tag nicht geimpft und habe auch keinen einzigen PCR-Test gemacht, weil mir niemand, aber auch absolut niemand ein Staberl bis ins Hirn hineinschiebt der das nicht einmal machen dürfte und die Verletzungsgefahr enorm ist.

Jedesmal wenn ich in den Medien diese GECKO-Kasperln sah, stieg in mir der Dampf auf. Der Tarnanzugsgscheite, die kaltäugige Maßnahmenumsetzerin, allesamt “Experten und Expertinnen”, und die wertlosen Gesundheitsminister und ihre Einflüsterer hingen mir schon zum Hals raus. Als dann der Lockdown für uns aufgehoben wurde, packten wir die Gelegenheit beim Schopf und fuhren nach Mallnitz, unserer zweiten Heimat sozusagen. Hier gabs keine Spur von Ausgrenzung, idiotischer Maßnahmen oder sonstigem Ungeimpftenterror. Eine andere Welt. Und wieder bin ich in meiner Meinung bestätigt, dass Wien und die Umgebung von Wien, von parasitären und machtgeilen Politikern regiert wird die das Volk nun mit ihren neuen Machtwerkzeugen flach halten um im Hintergrund ihre eigenen Gelüste umzusetzen. Der Rest des Jahres zeigte dann noch, was da alles abgelaufen ist, und wie das Land durch Korruption und Freunderlwirtschaft der Großparteien schon zersetzt ist.

Dann kam die nächste Ernüchterung in diesem Jahr. Wir haben bei Nukka schon Anfang Jänner Veränderungen bemerkt. Zuerst fing es mit einem Humpeln an, das wir nach erster Behandlung durch unsere neue Tierärztin auch schnell in den Griff bekamen. Zeitgleich haben wir einen Knoten in ihrer Milchleiste entdeckt. Wir sollten uns aber keine weiteren Sorgen darüber machen, und beobachten und abwarten, so der Tipp an uns. Da ich ja durch Ankas Krebserkrankung schon vorbelastet war, beobachtete ich auch akribisch. Anfangs war da auch nicht viel an Veränderung, doch dann im März/April begann der Knoten dann zu wachsen. Zuerst langsam, fast unmerklich, bis er im Mai auf einmal immer rascher wuchs.

Im Mai fuhren wir dann noch einmal nach Mallnitz um uns zu erholen. Da merkten wir Nukka schon an, dass sie mit dem bereits sehr ausgeprägten Knoten Probleme hatte. Jetzt war Feuer am Dach, und wir überlegten was wir tun sollten. Eine Tierklinik kam nicht mehr in Frage nachdem was wir mit den anderen beiden Hunden da mitgemacht hatten. Dort ist man nur aufs Geld aus, je mehr umso besser. Wir entschieden uns dann, Nukka bei unserer Tierärztin operieren zu lassen, und bekamen einen Termin für 30. Juni des Jahres. Gerade mal 4 Wochen vor unserem geplanten Sommerurlaub, aber gerade richtig da meine Frau in diesem Zeitraum in Urlaub war und sich um die Kleine kümmern konnte.

Ich bin ja im Juni (nach meiner mehrmonatigen Berufsauszeit aufgrund der Coronamaßnahmen der Regierung) in einem neuen Job wieder ins Berufsleben eingestiegen und musste mich auch da mal einleben. Inzwischen ging ja bekanntlich auch der Konflikt in der Ukraine los, und man begann in Österreich massiv an der Teuerungsschraube zu drehen. Sprit wurde ja schon fast unleistbar. Zum Glück hatten wir unseren Sommerurlaub schon gebucht und bezahlt gehabt, da konnte sich nichts mehr ändern. Nun kams darauf an, was uns die OP von Nukka für ein finanzielles Loch reißen würde. Doch da kam es glücklicherweise nicht so schlimm, es war bezahlbar. Unser Dank geht natürlich an unsere Tierärztin die uns einen echt humanen Preis machte. Die schlechte Nachricht erhielten wir dann ohnehin nach der 4 1/2 Stunden OP. Nukka hatte einen bösartigen Tumor, und es konnte nicht alles entfernt werden. Das ist natürlich scheiße, und wir fanden uns schwer damit ab, da wir unsere beiden vorherigen Hunde auch an Krebs verloren hatten und Nukka gerade mal 5 Jahre als ist. Zu jung dafür, und erblich auch nicht vorbelastet. Das zum Thema wie unsere Umwelt schon verseucht ist. Wir hofften nach der niederschmetternden Diagnose, dass sich unsere Kleine so weit erholt dass sie zumindest noch einen schönen Urlaub mit uns verbringen konnte. Und sie ist echt hart im Nehmen, sie steckte das weg und wir sind dann Ende Juli tatsächlich zum geplanten Urlaub in Gerlos aufgebrochen. Es war eine super schöne Woche und wir schonten die Hündin auch mit nicht so anstrengenden Wanderungen. Auch wir selbst hatten eigentlich keine Lust zu Gewalttouren. Es war heuer ein echter Erholungsurlaub in einem Spitzenhotel. Es ging uns nichts ab.

Während ich danach wieder arbeitete und ein neues Projekt durchzog, heilte Nukkas Wunde recht gut ab und wir dachten schon wieder nicht mehr daran als sich ein neuer Knoten bildete und schnell anwuchs. Nukka begann eigenartig zu werden, ließ sich nicht mehr am Bauch kratzen (was sie immer liebte), knurrte sogar wenn man sie berührte und verkroch sich in einer Ecke. Dann kamen Tage, wo sie sich Abends so seltsam verhielt, wie wenn sie sich “verabschieden” würde. Dies zog sich fast den ganzen November dann dahin. Und genauso schnell wie der Knubbel auftauchte und sie veränderte, verschwand er wieder und die Hündin wurde wieder voll normal! Sie frisst wieder wie ein Scheunendrescher, rennt und jagt Mäuse, führt sich auf wie eine Wilde, und lässt sich auch wieder stundenlang die “Wampe kratzen”. Was soll man dazu noch sagen? Keine Ahnung wie sie das angestellt hat, aber wir sind voll froh darüber.

Dazwischen hats mich auf Dienstreise dann mit der Kinderkrankheit “C” erwischt. 2 1/2 Jahre konnte mir das nichts anhaben, und dann als ich mich inmitten von gespikten bewegen musste, trafs mich dann plötzlich auch. Nun, 14 Tage, anfangs nur hohes Fieber und Kopfschmerzen und nach 2-3 Tagen wieder besser, ging ich sogar arbeiten (alleine in der Halle, ohne Kontakt zu anderen) bis dann Ende der ersten Woche der scheiß Virus ordentlich zuschlug und mich flach legte. Volles Programm mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten, Schwindel, Kraftlosigkeit. Aber nichts was mir Angst einjagen konnte. Nicht offiziell getestet (weil ich mir kein Staberl ins Hirn schieben lasse!), und mit den Heimtests kontrolliert, war ich dann doch 10 Tage positiv bis sich die Virensau wieder von mir verabschiedete. Danach gings langsam aber doch beständig wieder bergauf und ich hab bisher keine Nachwirkungen davon. Eine mittelschwere Influenza halt, was solls. Nachdem ich mein Immunsystem bisher nicht mit der Spikung lahmlegen ließ und nun auch noch Antikörper durch die Infektion selbst habe, werde ich hoffentlich wieder eine Zeit lang Ruhe vor dem Arsch von Virus haben. Auf die Eintragung in einem “Green-Pass” hab ich sowieso gepfiffen. Dieser Kontrollmechanismus einer diktatorischen Regierung können sich die dort hinschieben wo es nie hell wird.

Nun sind wir im Dezember angelangt. Nukka hat ihre Erkrankung bisher sehr gut überlebt und es geht ihr wieder gut. Da jedes Monat ein geschenktes Monat ist, ist uns klar. Wir machen das Beste draus und lassen sie leben wie sie es möchte. Kein Zwang zu was, einfach nur Hund sein lassen. Was nun besonders auffällt: Sie ist genauso faul geworden wie unser “Dicker”. Teilweise schläft sie bis 9 oder 10 Uhr Morgens, um dann schlaftrunken irgendwie um die Kurve zu torkeln und Frühstück einzufordern. Aber sie ist dann Nachmittags und Abends doch aktiv und geht mit mir unsere Runden. Egal, das stört uns nicht weiter.

Erfreulicherweise fanden ja heuer wieder ein paar Adventmärkte statt, und so konnten wir uns zumindest da ein wenig Weihnachtsstimmung holen. Obwohl, je weiter in Richtung Wien hinein … Arsch, und je weiter aus der Stadt raus … Super! Auch das Gedränke und Geschiebe der Ich-Gesellschaft in Wien ging mir ziemlich am Sack. Sogar die Masse der mittlerweile unerzogenen Ego-Gschrappn dieser Gesellschaft scheißen sich nichts mehr und schieben einen einfach von den Standln weg weil sie nach vorne wollen. Früher setzte es dafür Fotzen. Heute betrachten die Helikopter-Eltern das als normal dass ihre “Putzis” ja alles dürfen und keine Rücksicht mehr nehmen brauchen.

Das Jahr ging dann langsam zu Ende, und gerade zu Weihnachten erhielt ich die erschütternde Nachricht über den Tod eines verdammt guten Freundes. er litt zwar schon längere Zeit unter seiner schweren Krankheit, doch er war ein Kämpfer. Das zeigte er immer wieder. Was hatten wir Spaß zusammen, gelacht, gesoffen, mit den Hunden unsere Erlebnisse. Herbert, auch Du hinterlässt ein riesen Loch in unserer Schlittenhundegemeinschaft! Und es wollte heuer nicht abreißen, und so ereichte uns kurz danach die Nachricht, dass unser langjähriger Freund, Mentor und einer der wenigen wirklichen Musher, Kurt Gruber, am 23. Dezember 2022 verstorben war. Kurt war einer der wenigen Schlittenhundler die noch Einigkeit unter den Vereinen fördern wollte und auch ermöglichte. Als Ex-Präsident des ÖSHS und Ehrenmitglied des NSSV haben wir ihn geschätzt und für seine Leistungen bewundert. Er war ein Musher der die Hunde über alles stellte, ein Mann bei dem noch Handschlagqualität eine Bedeutung hatte. Auch Kurt hinterlässt eine Lücke in unserer Mitte die nicht auszufüllen ist und halten diesen großartigen Menschen immer in unserer Erinnerung.

Meine Jahresabschlussmeinung zu unserem Kaff …

Früher war das eine wirklich ruhige, lebenswerte Siedlung. Man kannte sich, man redete miteinander, man half sich gegenseitig bei Problemen. Heute ist das Gesellschaftsbild in diesem Kaff genauso wie das Landschaftsbild: Fürn Arsch! Verdreckt durch asoziale Hundehalter und -halterinnen, die meist auch noch kin abgehobener und arroganter Art ihre Viecher leinenlos laufen lassen um alles noch besser anscheißen zu können. Die Hundescheiße mitten auf den Wegen und noch schlimmer, den Wiesenwegen, ist das Abbild einer Scheiß-mi-nix-Gesellschaft die immer schlimmer wird. Das Fahren mit den Hunden im Siedlunsggebiet (egal ob mir oder ohne Leine, beides ist verboten!) nimmt überhand, die Hunde werden meist am Halsband und fixer Leine hinterhergezogen. Hunde werden freilaufend, wildernd nicht einmal mehr abgerufen wenn man mit dem eigenen Hund daherkommt. Ansagen wie “Wieso soll ich meinen Hund anleinen, nur weil ihrer aggressiv ist?” zeigen vom nicht mehr vorhandenen Unrechtsbewusstsein und Unkenntnis seines Gegenübers. Solchen Idioten gehören die Hunde normalerweise abgenommen. Aber weder Gemeinde, noch BH oder Polizei greifen ein oder unternehmen etwas dagegen. Illegale Müllablagerungen, Vandalismus, alles offensichtlich auf da in “neuer Normalität”. Fahrverbote werden auf den Feldwegen grundsätzlich ignoriert, Pferdescheiße wohin man sieht, Geschwindigkeitswahn und Parkirrsinn prägen die Gassen, großmaulige Besserwisser mischen sich in jedes Thema ein und wollen jene zur Sau machen die nicht deren Gesinnung oder Einstellung haben. Leute, die Gesellschaft ist einfach nur mehr HIRNKRANK! Es ist egal ob man in den Wiesen parkt und damit alles ruiniert, es ist egal ob man mit oder ohne Kennzeichen herumfährt (und es werden auch immer mehr blaue Taferln in unserer Siedlung …). Es ist egal ob man einen Blinker setzt und man geht mittlerweile grundsätzlich links auf der Gasse um die Autofahrer noch mehr zu sekkieren (Wie sagte man früher? RECHTS gehen im Ort, LINKS außerhalb!). Man ignoriert auch Vorrang geben Tafeln, Stopp-Tafeln und sogar Rechtskommende. Alles egal. Wenn man 30 fährt, wird man von hinten bedrängt, angehupt, beschimpft und bedroht! Gehts Euch noch gut in diesem Drecksnest?? Hats Euch die Hirne durchs Spiken zersetzt? Zu Silvester waren auf den Gassen Massenwanderungen unterwegs. Säckeweise Raketen und Böller wurden mitgeschleppt. Aber Deutsch hörte man fast keines … sagt eh schon alles aus wieso sich die Zustände hier immer mehr verschlechtern. Man bringt halt die eigene Kultur mit und zwingt sie den Einheimischen auf. Punkt. Und viele der “Zuagrastn Weana” sind genauso!

Der uns politisch auferlegte Klimaschutz:

Wenn Klimaschutz ein ernsthaft zu nehmendes Thema wäre, an dem die Politik/Konzerne/NGOs wirklich interessiert wären, dann würde man nicht permanent nach Wegen und Lösungen suchen, wie man uns unter dem Deckmantel “Klimaschutz” immer mehr Geld aus der Tasche ziehen kann!! Noch dazu, da der Geldfluss nicht nachvollziehbar ist, und Milliarden irgendwohin versickern und verschwinden! Siehe NOVA, CO2-Steuer und CO2-Zertifikatehandel! Wenn man wirklich etwas für die Umwelt und das Klima wachen wollen würde, dann geht das auch OHNE Mehrbelastung für die Bevölkerung! Aber genau das ist das Problem: Man will einfach aus allem maximale Gewinne schlagen! Es geht daher gar nicht um Umwelt- und Klimaschutz, sondern um Billiarden-Profite!!!

Der CO2-Zertifikatehandel des Kyoto-Protokoll hat dem Klima was gebracht? NICHTS! Wohin sind die eingenommenen Milliarden verschwunden? WEISS MAN NICHT! Ergebnis: Megareiche wurden noch reicher dadurch!

Die NOVA, also die CO2-Steuer die 1991 (!) in Österreich eingeführt wurde, hat dem Klima was gebracht? NICHTS! Wohin sind diese Milliarden verschwunden? Ins Staatssäckel zur Finanzierung des Politikerapparats wenn man sich deren Gehälter die sie sich selbst genehmigen so ansieht!

Die neue CO2-Abgabe, also die dritte Auflage der CO2-Abzocke, wird dem Klima was bringen? Genau! NICHTS! Und wohin verschwinden diese Milliarden wieder? Weiß man noch nicht, vielleicht in die Ukr…ine.

KEROSIN ist weiterhin steuerfrei! SCHWERÖL für die Schiffe ebenso!

Und weils noch zu langsam geht, erhöht man mittlerweile die Panikartikel und Hiobsbotschaften über den Klimawandel immer weiter, damit ja der letzte Einsiedler sein Geld dafür gibt. Dass die Amis aber mit ihrem HAARP seit Jahren in der Ionosphäre und am Wetter herumspielen ist egal, ich gehe davon aus, dass die daraus bereits eine Waffe erschaffen haben, die wir mittlerweile auch zu spüren bekommen. Damit kann man Unmengen an Geld scheffeln. Das die Chinesen mit Geoingeneering das Regenwasser aus der Atmosphäre absaugen ist bereits zugegeben worden. Na dann!

ABER WIR SIND SCHULD UND MÜSSEN BLECHEN!!

Meine Meinung zu den vorausgesagten Blackouts:

Die Erhaltung der Notversorgung im Falle eines Blackouts wären doch so einfach! Überall wird Solarenergie propagiert und als DIE Lösung angeboten. Doch was geschieht wirklich? Die Anlagen werden zweckentfremdet, indem sie den Energieversorgern durch die direkte Anbindung (also Einspeisung ins Netz) mit billigem Strom versorgen, den sie dann an den Börsen teuer verklickern und den Anlageninhabern den Strom mit einem Bettelkurs vergüten! DAS ist der Zweck des von der Politik so geforderten Ausbaus der “Erneuerbaren”. Die Kosten für die Anlage bleibt dem Errichter, er bekommt ein paar Cent für den erzeugten Strom, und die Konzerne freuen sich und maximieren ihre Gewinne! Wenn all diese Anlagen im öffentlichen Bereich (Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen, Handel, etc.) mit Speicherpuffer versehen werden würden, könnte man im Falle des Falles den selbst erzeugten und auch gespeicherten Strom für die Aufrechterhaltung der Versorgung (eingeschränkt und nur das Notwendigste, inkl. der Kassensysteme!) sehr wohl sichern! Aber das ist ja wohl nicht gewollt, oder den Konzernen zu teuer … da reißt man lieber alle paar Jahre die Filialgebäude um und baut neue auf, weil man diese von der Steuer absetzen kann ….

Die EU und die Panikpolitik:

Die Corona-Panik braucht man nicht mehr. Nun wird der Schwenk in Richtung Influenza vollzogen, und Covid langsam aufgelassen. In weiterer Folge treten nun die Klima-Panik und die Energieengpass-Panik, sowie die Extremteuerungs-Panik in die Fußstapfen. Das Establishment hält die Schafsherde weiterhin flach und lässt sie blöken … alle anderen werden zensiert, gesperrt, verfolgt, weggesperrt! Die EU ist das moderne Nordkorea mit einer sektenhörigen (WHO, WEF) und marionettenhafter Kriecherei (USA) zersetzten Führung unter einer nicht zur Wahl aufgestellten und installierten “Führerin” die vorher mit totalem Versagen brilliert hat!

Die Parasiten in Brüssel haben aus Europa ein “gegendertes Groß-Italien des 21. Jahrhunderts” gemacht! Verschuldet bis auf 500 Jahre, eine Weichwährung die nun durch enorme Inflation noch mehr an Wert und Stabilität verliert, ungeniert offene Korruption in allen Bereichen, und als Deckel am Topf eine Meinungs- und Gesundheitsdiktatur, Zensur, und sogar politische Diktatur durch nicht zur Wahl angetretene und auch nicht von der Völkern Europas legitimierte Versagerinnen (EU und IWF), einer deutschen Kasperlampelregierung mit einer vernichtenden Ideologie und einem IQ von gesamt 45 (Steine brauchen 48 um ruhig liegen zu bleiben), einer Wahngesellschaft denen der Rock (Ukraine) näher ist als das Hemd (Europa) und einer Generation (die letzten halt) die sich nur mehr per FB, Twitter, Insta & Co. am Leben halten und auf die Straßen kleben können …

Und als Draufgabe zeigten sie uns wie KORRUPT sie in Wirklichkeit alle sind! Bauernopfer gibts ja schon, aber der stinkende Kopf des Fisches bleibt unangetastet! War ja sowas von klar.

Das Problem bei uns im Land: Die Politparasiten, auch jene der Regierung, haben vor den Amis und Brüssel mehr Angst als vor dem eigenen Volk. Deswegen agieren sie seit Beginn der Krisen rücksichtslos gegen uns und machen nichts dem Volkswillen entsprechend, nur um ihre eigene Haut im trockenen zu halten und weiterhin am korrupten Futtertrog zu sitzen!

Mein Gesellschaftsabschlussresumee für 2022 …

In Österreich leben 50% Schafe, die wie Lemminge den Sektenführern der Politik unhinterfragt nachlaufen und deren “Befehle” brav umsetzen.

Danach folgen 30% Getriebene, die bedingt durch Schulden, geringen Gehältern um die Kosten zu stemmen, Verpflichtungen aus Familie oder Ex-Ehen, etc. erpessbar sind, und den Schafen aus dem Grund der Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder Einkommens, nachlaufen und stillschweigend ebenfalls alles hinnehmen was so um sie herum passiert.

Dann gibts die restlichen 20% von denen man glaubt, sie wären eigentlich diejenigen die nachdenken, hinterfragen, vernünftig agieren und versuchen, die Zukunft wieder auf gute Schiene zu bringen. Doch Irrtum.

Hier sind wiederum 75% davon asoziale, egoistische, selbstverliebte und selbstdarstellende Möchtegerngurus, die sich immer wieder darin üben, Macht gegenüber allen anderen ausüben zu wollen. Sei es mit Hass und Hetze gegen Verbrennerfahrer, Nichtveganer, Raucher, Ungeimpfte, Korruptionssystemablehner, Nicht-Linke, Nicht-Woke, Nicht-LGBTQs, Nicht-Genderer, eigentlich egal um was es geht, Hauptsache man kann sich mit üblen Ansagen und Aussagen im “social media” Bereich Zustimmung verschaffen weil man mit dieser Art von HETZE (und ja es IST Hetze!) ja immer auf der guten Seite steht. Und diese Minderheit von Idioten schaffen es immer wieder, die Masse von Schafen und Getriebenen zu beeinflussen und für ihre Ideologieansichten zu gewinnen.

Nun, kurz und bündig zusammengefasst: Das ist nicht die Gesellschaft die ich gerne um mich habe und deswegen auch darauf scheiße viel Kontakt zur sogenannten “Krone der Schöpfung” zu haben! Ich umgebe mich mit wenigen Menschen, die aber fallen in die Kategorie der 25% der 20% … und ja, auf diese halte ich und diesen helfe ich wenn sie Hilfe benötigen. Gerne sogar und ohne Gegenleistung. Aber der Rest kann in meinen Augen dahin verschwinden wo es nie hell wird.

Das zu 2022, und 2023 wird sicher nicht besser werden. In diesem Sinne, überlegts in welche Gruppe Ihr Euch selbst einreiht. Geht in Euch, denkt darüber nach und ziehts Eure Lehren daraus wenn Ihr dazu noch fähig seid und nicht schon der Gehirnwäsche der selbsternannten “Eliten” zum Opfer gefallen seid.

Also, auf ins nächste Kackjahr, und zeigt endlich mal Courage und wehrt Euch gegen diese “Neue Normalität” die man uns auferlegt hat!

Nachtrag:

Da ich diese Seite in meinem FB-Profil teilen werde, und damit mit Sicherheit die Zensurwixxer von Facebook auf den Plan rufe, sei an diese gerichtet: IHR KÖNNT MICH MAL! Eure Meinungsdiktatur geht mir am Arsch vorbei! Ihr seid NICHTS im wahren Leben, aber auf “social media” lebt Ihr Euren Machtwahn ungeniert aus! Das zeugt von den kleinen Hirnen die Ihr besitzt! Dass Ihr von den Politparasiten oder selbsternannten “Philanthropen” dafür bezahlt werdet uns flach zu halten oder zu “erziehen” zeugt davon, welche käufliche Huren Ihr seid! Ihr seid charakterlos und Fahnen im Wind. Je nachdem welche Hand Euch füttert, dessen Ideologie vertretet Ihr! Eure Sperren und Einschränkungen werden und können mich nicht von meiner Meinung abbringen. Ihr schürt nur Hass damit, und den habe ich mittlerweile auf Euch! Bei sowas kommt mit nur das Kotzen Ihr linkslinkes Pack!! Übrigens: Faktenchecker sind politische Kampfmittel die mit der Wahrheitsfindung aber auch gar nichts gemeinsam haben!

So sehe ich die Zukunft des Landes und der Bevölkerung innerhalb der EU:

Diverses …