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Das Buch “Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe wird zum Junghund!)

Das Buch “Nukka” (Oder: Unser Welpe wird zum Junghund)

Updated: 3. Dezember 2017

 09:00 Uhr


Nukka ist nun schon 1 Monat bei uns. Sie entwickelt sich prächtig. Hier geht’s mit ihrer Geschichte weiter …

Für alle, die diese Seite von Nukkas Buch schon kennen, hier geht’s gleich weiter zu den anderen Seiten:

Hier kommt ihr zum ersten Teil von “Das Buch Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe zieht ein!)
Hier kommt ihr zum dritten Teil von “Das Buch Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute ist in der Pubertät!)
Hier kommt ihr zum vierten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute zwischen Pubertät und Flegelphase – Teil 1!)
Hier kommt ihr zum fünften Teil von  “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute zwischen Pubertät und Flegelphase – Teil 2!)

 

[01.11. – 04.11.2017 … Die 5. Woche bei uns, Nukka ist nun 20 Wochen alt]

 

01.11.2017
Nach ihren gestrigen neuen Eindrücken unter vielen Menschen und neuen Hunden, war Nukka nachts über brav und hat tief und fest geschlafen. Erst irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr früh wollte sie dann raus. Heute wird ein herrlicher, kalter Tag. Mal schauen, was er uns bringen wird. Wir halten Euch hier auf der zweiten Seite des “Buch Nukka” auf dem Laufenden.



Pure Energie! Nukka ist nun 20 Wochen alt, hat 58cm Schulterhöhe und wiegt 26,1kg. Sie ist unser Riesenbaby.

Den Rest des Feiertages verbrachte ich damit, einige Dinge aufzuarbeiten, die ich schon lange machen wollte, aber nie dazu kam. Nukka war heute mit Frauchen beschäftigt. Sonst hätte ich wieder mal nichts tun können. Sie hängt nach wie vor extrem stark an mir, und sucht mich dauernd. Trotzdem kommt sie noch immer nicht die Treppe hoch in mein Büro. Da verweigert sie.

Mittlerweile hat sich unser Gassiplan bewährt: Morgens zwischen 5 und 6 geht’s raus auf die Terrasse (sie hat endlich begriffen, dass sie auf ihrer Hundewiese auch darf …). So zwischen 7 und halb 8 geht’s dann auf die Wiese raus. Um 12, 16 und 19 Uhr ebenso. Das letzte Mal muss sie dann noch um 21:30 Uhr raus, ob sie nun will oder nicht. Mittlerweile haben wir damit Nachts unsere Ruhe, und morgens keine Überraschungen im Haus.

 

 

02.11.2017
Unser Energiebündel ist fast nicht zu bremsen. Je größer sie wird, desto aktiver wird sie. Sie will immer nur laufen, laufen, laufen.

 
 


 

Die Ähnlichkeit ist verblüffend:

Links ist Nukkas Papa im Alter von 4 Monaten, rechts ist Nukka mit jetzt 4 1/2 Monaten.

 

 

 

03.11.2017
Nukka war wieder brav. Die ganze Nacht durchgeschlafen, und heute Morgen draußen auf ihrer kleinen Wiese ihr Geschäft erledigt. Sie hats nun raus, dass sie da darf. Eine Begegnung mit einem Reh hatten wir heute auch schon. Das sie Kraft hat, hat sie da auch bewiesen, ich dachte schon die Leine reißt ab. Naja, unser Energiebündel halt.

 

Die morgendlichen Spaziergänge sind ihr das Liebste. Kein Mensch weit und breit, da kann sie toben und laufen (angeleint natürlich, es ist Jagdzeit), Mäuse aufstöbern, Blödsinn machen.

 

Ihr Blick! Ohne weitere Worte …

 

Sie hat endlich das letzte Milchzähnchen verloren. Ein oberer Reißer. Nun ist’s Schluss mit Löcher ins Herrchen beißen!

 

Ich fühle mich irgendwie beobachtet …
(Vor dem Fernseher, die Kleine auf der Bank, Herrchen am Boden! *ppffff*)

 

 

04.11.2017
Unsere Gassirunden sind zum Ritual geworden. Hauptsache die Kleine kann bei mir sein, so wie ich das bei ihr beobachte. Sie hat mittlerweile eine enorme Bindung zu mir aufgebaut. Das ist auch gut so. So werde ich es leichter haben, die zu “führen”. Ein “Abrichten” kommt für mich nicht in Frage, deswegen wird auch das Leben mit Nukka ein großes Arrangement werden.


Die langen Ausgehrunden haben wir nun auch schon ausgedehnt, und sind auf knappe 7km gekommen. Sie schafft das problemlos. Nun wird’s an der Zeit, Nukka die ersten Kommandos beizubringen. Richtungen wie links und rechts, stopp, vor (für gerade weiter), oder langsam … den ziehen tut sie auch schon gewaltig.

Das abendliche Herumgetolle und ihre Raufereien mit mir muss ich langsam auch bremsen. Sie hat zwar keine Milchzähnchen mehr, mit denen sie mich perforieren kann, aber die Kraft in ihrem Kiefer wird auch immer größer. Das tut auch weh. Und auf Dauer ist das nicht gut, denn sie muss auch die Grenzen kennen, und mich nicht nur als ihr “Spielkamerad” sehen, sondern auch als ihren “Leitwolf”.

 

 

[05.11. – 11.11.2017 … Die 6. Woche bei uns, Nukka ist nun 21 Wochen alt]

 

05.11.2017
Langsam wird’s was mit den ruhigen Nächten. Nukka wird also braver. Und sie wird größer. Man kann ihr praktisch beim Wachsen zusehen. Ein Wahnsinn, wie die in die Höhe schießt. Ein Energiebündel ist sie ja sowieso auch, aber noch ist sie zu jung, um sie wirklich auszulasten und die Gassirunden werden ihr bald zu wenig sein, obwohl wir sie nun schon auf einige Kilometer ausdehnen. Einige Monate muss sie noch abwarten, dann darf sie schon mal ab und an am Rad mitlaufen. Aber bis dahin vergeht noch einiges an Zeit.


Anpirschen, losstarten, Vollgas!

Danach ist neben ihr (vielleicht 1/2m Abstand) ein Fasan aufgestiegen. Anstatt sich zu erschrecken, hat sie gleich mal zugebissen. Jetzt fehlen ihm ein paar Schwanzfedern!! *lach* Eine Jägerin wie aus dem Buche!

 

Was geht in den Gehirnen von Hundebesitzern beider Geschlechter vor, wenn sie ihre Rollleinen entsichern nur das ihr Hundi zu einem anderen angeleinten aber eh schon kurz gehaltenen Hund hinrennen kann??? Oder überhaupt unkontrolliert und ohne Ansatz eines Abrufs! Was gibt diesen Hundebesitzern das Recht, ihren Hund ungefragt zu meinem hinlaufen zu lassen?? Ein Malamute ist kein Spielhund! Er wertet solche unkontrollierten Annäherungen – meist auch noch mit Gebell – als Angriff und beißt blitzschnell zu! Wollt IHR das? Ein Nordischer hat eine andere Körpersprache und versteht Eure Haushunde nicht! Und ICH hab keinen Bock dazu, mich angefangen von Leinenverwicklungen (angeleinte Hunde lässt man einfach nicht aneinander!) über Ansteckung mit Milben, Hautpilzen, Flöhen, Bindehautentzündung oder sonstigen Krankheiten (Husten, der auch Zwingerhusten sein kann!) damit dann herumzuschlagen. Es gibt eben Hundehalter die einen Kontakt mit fremden Hunden nicht wollen, und das solltet ihr alle nun endlich mal kapieren und akzeptieren!

 

Es ist ja leider immer das gleiche Spiel. Die Freilauf-Dertutnix-Willnurspielen-Idioten haben keine Ahnung von irgendwas. Hauptsache ihr Wuffi kann machen was er will. Und es sind genau jene, die uns anderen das Leben schwer machen, und dafür sorgen, dass es immer mehr Verbote für uns Hundehalter gibt. Weil sich eben keiner an irgendwas halten will. Vielleicht muss ich wirklich wieder meinen “Abwehrspray” einstecken, und zur Anwendung bringen, bis auch die letzte Hundehalterin es hier bei uns kapiert.

Scheint so, als wäre der “Vollmond” noch bei einigen wirksam! Stehen doch glatt ein paar Menschleins mit ihrem WahWah vor meiner Gartentür und unterhalten sich über meine Nukka. Dann fällt plötzlich die Aussage: “Einen Husky so einzusperren, das sollte man dem Tierschutz melden. Das ist nicht gut für ihn!” – Ich dachte ich spinne, hab das gehört weil ich auch draußen war. Aber das Schild von mir … “Hunde NICHT an den Zaun lassen”, das ist denen egal gewesen. Deswegen habe ich auch Plexiglas und Kleintiergitter am Zaun! Das kanns echt nicht mehr sein. Was denken sich manche?

 

Das Plexi und der Zaun schützt MEINEN Hund vor EUREN Viechern und EUREM Kekstantensyndrom!

 

Herrli, machst Du das eh genau??

Am Abend haben wir dann wieder das übliche Prozedere gehabt. Spielen, herumtollen, raufen und beißen. Aber es klappte, sie ein wenig runterzuholen, damit sie sanfter wird. Sie hat schnell begriffen, dass es weh tut, wenn sie zubeißt, und das dann kein Spiel mehr ist. Der Leuchtknochen, und mein T-Shirt sind derzeit das Lieblingsspielzeug von Nukka. Immer noch besser als an den Möbeln zu kauen. Wobei ich hier eine neue kleine Stelle gefunden habe. Diesmal im Wohnzimmer, am neuen Schrank. Aber man siehts nur, wenn man weiß wo es ist …

Am Abend legte sie sich dann wieder neben mir ans Bett, und schließ bis frühmorgens um 6 Uhr durch. Dann wollte sie raus.

 

 

06.11.2017
Da schläft ja noch wer! Guten Morgen Nukka! Auf geht’s, wir gehen raus auf die Wiese!!

Stöbern und laufen, Nukkas Lieblingsbeschäftigungen auf der Wiese. Das bisherige Problem, dass sie nur hier auf dieser Wiese ihr Geschäft erledigte, haben wir auch nicht mehr. Die Kleine hat es verstanden, dass sie außerhalb des Hauses eigentlich überall darf, außer in den Grünstreifen im Siedlungsgebiet. Nur in aller letzter Not macht sie da Pipi, aber sonst nichts. Ich finde es daher auch nicht korrekt, dass die ganzen Hundebesitzer und -besitzerinnen hier bei uns, die Hunde auf die Grünstreifen kacken lassen, und es auch nicht wegräumen. Und das fällt auf uns alle zurück. Ein Hund lernt schnell, wo er darf, und wo nicht. Meine beiden vorherigen Nordischen haben niemals auf einen Grünstreifen gekackt oder an einen Zaun gepinkelt. Weil sie so erzogen waren.

Das Zusammenleben mit einem Welpen ist nicht immer einfach. Heute hatten wir gleich zweimal das Vergnügen, dass sie im Haus pipi machte. Wenn man ihr die Stelle dann zeigt, weiß sie ganz genau dass sie das nicht hätte machen dürfen. Doch irgendwie hat sie den Bogen mit dem vorher melden nicht raus. Daran müssen wir noch intensiv arbeiten.

 

Nukkas Lieblingsspielzeug (neben meinem T-Shirt) ist dieser Leuchtgummiknochen. Zuerst wird er gestoßen, dass er leuchtet, und dann mit ihm herumgelaufen wie die Wilden. Entgegen aller Warnungen die im Nachhinein an mich gerichtet wurden, muss ich sagen, das Teil ist bisher bissfest und hat noch keine Risse oder sonstige Verschleißerscheinungen. Ich denke auch nicht, dass sie die Batterien herausbeißen kann. Abgesehen davon kontrolliere ich das Ding tagtäglich auf Beschädigungen. Sollte was kaputt sein, dann landet es im Sondermüll (Batterien!).

 

Sie wird immer schöner, unsere Nukka.

Heute hatte ich ja wieder mal ein paar Stunden “frei” und konnte einkaufen fahren, während Frauchen auf unseren Wirbelwind aufpasste. Als ich dann nach Hause kam, dachte ich, es hätte punktuell bei uns geschneit. Doch es stellte sich heraus, dass sie den Liegepolster ihres Hundehauses zerlegt hatte … naja, ich hab ja sonst nichts zu tun.

So vergeht Tag für Tag mit einem “Hündchen”, dass wie ein fertiger Hund aussieht, aber im Prinzip noch ein Welpe/Junghund ist. Und sie ist soooooo an mich fixiert. Keine Ahnung warum, aber das Gleiche hatte ich schon bei Anka und Kitaro. Auch die beiden hingen voll an mir. Dabei mache ich nichts anderes als Frauchen auch.

 

 

07.11.2017
Heute Morgen wollte sie um 4:30 Uhr raus. Erst später als wir dann aufstanden, haben wir entdeckt, dass sie nochmals reingepiselt hatte. Das sind die Nachteile eines Welpen. Sie meldet nicht, sie macht einfach. Keine Ahnung wie wir ihr das beibringen können. Vorerst wird halt weiterhin geputzt. Ich schreib das hier, damit alle wissen dass ein Welpe nicht nur angenehme “Kuschelseiten” hat, sondern auch eine riesen Aufgabe ist. Da kann schon mal was kaputt gehen, und wird auch kaputt gehen, und putzen steht auch oft an der Tagesordnung. Wer glaubt, ein junger Hund ist nur zum Spielen da, und macht keinen Dreck und nichts kaputt, der sollte sich lieber keinen nehmen!

Auf der Wiese gab sie dann wieder Vollgas. Sie ist und bleibt eine kleine Wildsau!!

 

Was ist Herrli? Gehen wir dann endlich weiter?

 

Übrigens: Nukkas Fotogalerie füllt sich von Monat zu Monat:
http://fotos.veigl.net/index.php/Nukka-from-Ridaldundaga/Nukka-2017

 

Wir haben heute wieder einen Ausflug gemacht. Autofahren ist ja nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Nukka, aber sie muss sich daran gewöhnen. Wir waren beim Reuhof uns sind eine neue Runde gegangen. Es macht ihr sichtlich Spaß, auch wenn sie eine feige Nuss ist. In Unbekannten Gebieten oder auf Wegen die sie nicht kennt, rückt sie nicht von meiner Seite. Ja, da sieht man dass Herrli nicht nur ein “Kauknochen” ist, sondern auch der große Beschützer fürs “kleine Mädi”.







 

 

08.11.2017
Nukka schlief heute bis 6:30 Uhr! So lange hat sie es schon lange nicht mehr ausgehalten. Und kein Hoppalla im Haus. So gehört sich das. Übrigens ist unsere Kleine kein Welpe mehr (nach dem Zahnen zählt ein Hund nicht mehr als Welpe!) sondern ein Junghund. Ob sie das auch weiß?

Ihr Lieblingsbeschäftigung ist nach wie vor, das Herrli beißen, stoßen und kratzen … *lach*

Das Wetter war heute echt mies. Niesel und Regen. Was tut Nukka wenn sie draußen ist? Anstatt sich in die Hundehütte oder an einen der anderen wettergeschützten Plätze zu legen, liegt sie im Nassen und mitten im Regen! Ins Haus will sie aber auch nicht! An das muss ich mich erst gewöhnen. Auch auf der klitschnassen Wiese liegt sie gerne. Wie soll ich ihr verklickern, dass das nicht gut ist? Dazu habe ich noch keine Idee.

Letzter Gassigang um 21:30 Uhr. Danach ist sie wieder gut 1 Stunde im Dunkeln herumgeschlichen und hat Unsinn gemacht bis sie sich endlich neben mir ans Bett legte und schlief.

 

 

09.11.2017
Wenn eine nasse Hundeschnauze dich küssend um 6:15 Uhr weckt … was gibt’s schöneres? Eine trockene Hundeschnauze! Aber sie kam das erste Mal um zu melden, dass sie raus will. Braves Mädchen!

Unsere kleine “Wildsau”, ist einfach nicht zu bremsen. Auslassen geht hier leider nicht, und an der Leine wird’s langsam aber sicher schwierig, sie zu bändigen. Mittlerweile schiebt ja schon einiges an Gewicht an, wenn sie in den Endauszug der Leine rennt. Sie ist auch drauf gekommen, dass in diesem Bereich lauter “Hasennester” sind und stöbert diese bewusst auf.

Unsere Spaziergänge werden auch immer länger. Sie braucht die Bewegung. Begegnungen mit anderen Hunden haben wir derzeit zum Glück keine. So lange die Hundehalter und -halterinnen nicht wissen, dass man vorher fragt ob man überhaupt einen Kontakt zum Hund haben will, ist es auch besser so. Nicht jeder Hund wird von meiner akzeptiert. Genauso wie sie nicht jeden Menschen akzeptiert und diesen mit Freude oder Abneigung entgegentritt. Dabei beobachtet sie mich auch genau. Wenn ich freundlich zu jemandem bin, dann ist sie es in der Regel auch. Aggressiv war sie bisher noch nie zu einem Menschen, zeigt auch keine Ambitionen dazu.

Anspringen, ja das tut sie nun auch schon. Abgewöhnen? Nein, warum auch? Sie soll ihre Freude zeigen dürfen, und wer das nicht möchte, soll auf Abstand bleiben. Ich warne jeden vor. Absichtlich lasse ich sie aber ohnehin an niemanden hochspringen und halte die Kleine auch kurz.

Am Abend hatten wir ausgelassene Spiele. Leuchtknochen werfen. T-Shirt zerren. Kaustangen verstecken. Irgendwann war die Aufregung dann zu viel, und sie lief mit Volldampf zur Tür. Doch Herrchen war zu langsam. Nunja, wird nicht das letzte Lackerl gewesen sein. Doch sie weiß mittlerweile, dass sie raus laufen muss. Doch wenn die Tür zu ist … kann sie eigentlich nichts dafür wenns dann zu schnell geht.

 

 

10.11.2017
4:30 Uhr. Nukka hats begriffen. Wieder kam sie zu mir, und küsste mich mit ihrer nassen Zunge. Ach wie schön waren die Küssen meines “Dicken”. Staubtrocken und zart. Nukka? Voll nass und mit “Ho Ruck” mitten ins Gesicht! Egal, wichtig ist, sie meldet sich wenn sie raus will.

Die Kleine wird immer kräftiger. Sie zu halten ist nicht mehr so einfach, wenn sie einen Hasen oder ein Reh sieht. Man merkt ihr die bald 5 Monate die sie nun alt ist, schon an. Ein Kraftpaket, das einfach nur laufen will. Sie beginnt nun langsam auch schon mit Imponiergehabe und das “Scheren”, wenn sie ihr Geschäft erledigt hat. In 2-3 Monaten wird sie dann in die Pubertät kommen, und da wird’s dann so richtig anstrengend.



Heute sind wir 1 1/2 Stunden unterwegs gewesen. Wieder auf neuen Wegen. Wieder wurden wir “verfolgt” und mit den Worten “Jetzt bleibens doch mal stehen, meine will mit ihrem Hund spielen!” aufgefordert, stehen zu bleiben damit ein uns fremder Hund mit Nukka spielen soll. Nein Danke! Was denken sich die Leute eigentlich dabei? Jetzt hört doch endlich mal mit dem Schwachsinn auf, dass jeder Hund mit jedem dauernd spielen muss!! ICH suche mir die Hunde aus mit der MEIN Hund spielen darf und kann.

 

11.11.2017
Unser Nachwuchs war wieder brav. Die ganze Nacht durchgeschlafen. Erst Morgens wollte sie wieder raus. Aber das sind wir nun schon gewöhnt. Nach meinem ersten Kaffee geht’s dann wie immer raus auf die Wiese. Sie liebt es. Da kann sie Hasen und Katzen aufstöbern …


Mittlerweile hat sie sich an einen Rhythmus gewöhnt, der auch für uns passt. Noch kann ich mich ja um die Kleine den ganzen Tag kümmern. Aber irgendwann wird sie auch alleine bleiben müssen. Ob sie das schafft? Wissen wir noch nicht. Ein paar Problemchen müssen wir noch in den Griff kriegen. Unter anderem, dass sie nicht ins Auto einsteigen will. Sie verweigert einfach. Jedes Mal reinheben ist auch nicht die Lösung. Dann haben wir noch die Eigenart von ihr, dass sie nur auf einer bestimmten Wiese ihre Geschäfte erledigt, und wo anders nicht! Wir bringt man einem Hund bei, dass er auch wo anders seine Geschäfte erledigen kann und darf? Da fehlt mir noch der Plan dazu.

Wir wollten sie heute in der Gerasdorfer Hundezone frei laufen lassen, doch nach einem Rundgang, und ein paar Runden am Gelände sind wir wieder gefahren. Überall Hundekacke und Dreck. Da graust einem vor dem Platz. Das mute ich meiner Nukka nicht zu.

Am Abend stand dann wie üblich wieder spielen am Programm. Sprich: Herrchen sekkieren und beißen wo es geht. Wenn es ihr Spaß macht … zum Glück hat sie keine Milchzähnchen mehr.

 

 

[12.11. – 18.11.2017 … Die 7. Woche bei uns, Nukka ist nun 5 Monate alt]

 

12.11.2017
6:10 Uhr. Nukka am Bett und küsst mich wach. Ich schlaftrunken … setz mich auf. Nukka wäscht mich mit ihren Küssen. Na gut, ich rappel mich hoch, und will sie wie üblich rauslassen. Sie schaut kurz hinaus, schaut mich an, dreht um und will mich auch rauszerren. Na super! Ich konnte sie nicht dazu bewegen auf die Terrasse zu gehen. Also anziehen, Geschirr und Leine packen, und mit einer freudig herumspringenden Hündin raus ins Dunkle …

 


So haben wir wenigstens wieder einen Sonnenaufgang erlebt.

 



Am Nachmittag sind wir dann mit dem Auto ein Stück rausgefahren um dort eine große Runde spazieren zu gehen. Ich hab nun die Sitze ganz nach hinten gereiht, um Nukka in der Mitte Platz zu machen. Sie verträgt das nun besser, und ist dann beim nach Hause fahren mit ein wenig Nachdruck auch brav in den Wagen gesprungen. Aber Pipi oder Groß hat sie wieder nicht gemacht. Zu Hause legte sie sich dann ins Stiegenhaus und schlief erst mal tief und fest.

Am Abend ging es dann wie üblich nochmal um 21:30 Uhr raus, und sie machte sage und schreibe 3x Pipi und auch ihr großes Geschäft. Ich betone das nun deswegen, weil sie kurz danach zu Hause zur Furie wurde, wie von Wespen gestochen durchs Haus schoss, bis spät nach 23 Uhr keine Ruhe gab, und dann hinein piselte. Und wir dachten schon, wir hätten es geschafft und sie hats verstanden dass sie im Haus nicht darf.

 

13.11.2017
Heute Morgen kam sie um 6 Uhr zu mir ans Bett und schleckte mich mal gründlich ab. Also aufstehen und rauslassen. Doch Irrtum. Damit war auch heute nichts. Sie schaute bei der Tür raus, und stellte beinhart fest, Herrchen du gehst auch, oder keiner. Super. Damit war meine Nacht beendet. Anziehen, raus mit dem Hund. Da wusste ich noch gar nicht, dass dies heute einer jener Tage werden wird, den man aus dem Kalender streicht weil “Hündchen” alles, aber auch wirklich alles in Frage stellt, und sich aufführt wie wenn es von jetzt auf die andere Sekunde alles vergessen hätte was es bisher gelernt hat.

Nun, kaum zu Hause gönnte ich mir dann einen Kaffee, während Frau Madame Hund draußen blieb. Bumm! Das wars mit draußen bleiben. Unsere “Kleine” hat gelernt wie man mit dem eigenen Körpergewicht und aufstellen um an die Türschnalle zu kommen, die Haustür aufbringt. Also das war nun heute neu. Kurz darauf habe ich wieder ein riesen Loch in ihrem Hundebett entdeckt, dass sie nachts da wieder reingefressen oder gerissen hat. Der Vormittag verlief dann stressig mit laufend nachsehen, was sie nun schon wieder anstellt, bis Frauchen dann in die Arbeit fuhr und mich mit der Nervensäge alleine ließ.

 



Sie fühlte sich irgendwie unbeobachtet als Frauchen weg war, und machte auf der Terrasse auf Urlaubsgehabe!

 

Unsere Spazierrunden waren heute mehr als anstrengend. Ich denke, meine Arme sind zumindest um 10cm länger geworden. Heute hatten wir laufend das “wie lange ist die Leine bis ich in den Anschlag renne” Abenteuer. Dazu noch unkontrollierte Ausritte in hohe Wiesen um Hasen aufzustöbern. Zu Hause räumte ich den ganzen Tag hinter ihr zusammen. Das Bad war heute wieder ein Ort der Unsicherheit für alle Handtücher. Einer meiner Crocks und ein Gummistiefel von Frauchen traten heute die Reise über die Regenbogenbrücke ins Land des Unreparierbaren an. Ein laufendes ich will hinaus und ich will hinein rundete den Tag ab. Dazwischen gabs ab und an mal ein Heulkonzert. Was sie in der einen Stunde machte, die ich kurz weg war … keine Ahnung. Da war sie draußen. Aber Polizei kam keine, also muss sie da halbwegs brav gewesen sein.

Als Tagesabschluss erwischte sie noch den Leckerliebeutel, fraß sich damit den Wanst voll, und als Danke gabs dann am Laminat eine große Lacke. Manchmal braucht man eben Nerven wie Stahlseile wenn man sich eine Mützenhündin zulegt.

Aber: Der Tag ist noch nicht vorbei …

Nukkas Lieblingsbeschäftigung: Fressen! Was die Kleine den ganzen Tag so verdrückt ist nicht mehr normal. Aber sie wächst auch entsprechend. Diese Woche werde ich sie wieder mal abwägen und messen. Bin gespannt, was sie wieder zugelegt hat.

 

“Da kriegt man ja Kopfweh, was das Herrchen alles von mir will und verlangt!”

Nach unserer letzten Gassirunde ist sie heute unerwarteter Weise voll brav gewesen, und um 22 Uhr lag sie schon auf ihrem Platz und schlief! Ja, das sind dann die entspannenden Momente, wenn man einen Junghund hat, der vor Energien nur so strotzt.

 

14.11.2017
Nukka kam um 3 Uhr Morgens zu mir, und wollte raus. Also einen normalen Rhythmus hat sie noch nicht. Also wieder im Dunkeln aufstehen, Tür auf, Nukka raus, Tür zu, und hoffen dass sie bis in der Früh da draußen Ruhe gibt und sich nicht gegen die Tür schmeißt oder heult.

Um 6:30 Uhr war sie noch immer ruhig und rührte sich nicht. Erst als sie mich dann um 7 Uhr hörte, begann sie draußen auf der Terrasse zu rumoren und zu quietschen. Nach einem ausgiebigen “Guten Morgen Kuschler” spazierten wir dann auf ihre Stammwiese raus. Brav war sie.

 


Aktuelle Messung: 61cm Schulterhöhe mit 28kg Gewicht.

Schaut so aus als hätte Nukka den nächsten Entwicklungsschub. Seit heute neu: Pipi machen und danach scheren … Auch neu: Im hohen Gras oder Dickicht alles aufstöbern und sofort nachjagen. An der Leine eh nicht möglich, aber sie ist ein paar Mal voll in den Endauszug gerannt. Das tut in den Armen weh! Sie ist also definitiv eine Jägerin. Damit ist Freilauf definitiv gestrichen.

Heute Abend beim Gassigehen hat sie sich plötzlich eigenartig benommen, blieb dauernd hinter mir, und dann setzte sie sich einfach hin und ging keinen Schritt weiter. Zuerst dachte ich, es käme uns jemand im Finsteren entgegen, und sie hätte das gesehen. Doch dann bellte sie auch noch in die Richtung in die wir eigentlich gehen wollten. Ich stand vor einem Rätsel. Doch des Rätsels Lösung war schnell gefunden: Sie hatte Angst vor den roten Lichtern der Windräder bei uns, die dauernd aufleuchteten und wieder ausgingen … Tja, meine Nukka. Schon so groß, aber trotzdem ein unerfahrenes Mädchen, dass noch viel zu lernen hat.

 

15.11.2017
Ach wie schön, wenn man einen aktiven Junghund hat! 1:30 Uhr … Schleckorgie im Nacken. Hinter mir Nukka, die wieder mitten in der Nacht hinaus will. Es hat – 2 Grad und mich plagt das Gewissen. Soll ich sie wirklich da rauslassen und auch draußen lassen? Sie ist ein Alaskan Malamute, sag ich mir dann, und kaum ist die Tür offen, legt sie sich draußen schlafen. Ich geh wieder ins Bett, und im Kopfkino sehe ich schon einen halb erfrorenen Hund vor mir …

6:30 Uhr, der erste Weg ist nachschauen wie es der Kleinen geht. Sie schläft!! Sie liegt tatsächlich zusammengerollt vor der Tür und schläft seelig! Ich lass sie noch ein wenig, und schlürf meinen ersten Kaffee. Danach machte ich mal vorsichtig die Tür auf, und da stand sie schon, freudig mich anspringend, küssen, beißen, Unsinn machend. Ja sie hats überlebt, meine Sorgen sind vorläufig mal weggeblasen.

Auf der Wiese, das übliche Spiel. Mit Vollgas in die Leine, und alles aufstöbern was geht.


 

Heute zeigte sie konkret mit ihrem Verhalten, dass sie nun in der Pubertät angekommen ist. Sie ist einfach überall dran, hinterfragt alles, und strotzt vor Energien um Unsinn zu machen! Heute ist ihr der geliebte Leuchtknochen unter dem Gartentürl auf die Straße gerollt, und sofort wollte sie ihm nach und versuchte sich unter dem Zaun durchzugraben. Ich hab sie erwischt bevor das Loch ein Badeteich wurde …



 

So … Treppe abgesichert, damit Hundi nicht daneben fallen kann falls sie sich doch mal traut da raufzugehen. Einen Liegeplatz draußen vor der Tür aus Terrassenholzdielen gebaut, damit Hundi nicht am kalten Boden liegen muss wenn sie nachts draußen bleiben will. Ihr gegrabenes Loch zugemacht, damit Hundi nicht reinfällt, oder aus dem Loch wirklich einen Badeteich macht. Mit Hundi eine Unterhaltung geführt, die eigentlich völlig wertlos war! Mit Malamuten kann man reden was man will, sie machen ja doch was sie wollen!

Nun sitz ich vor meinem ersten Kaffee seit Stunden und stelle fest: Ich liebe diesen Hund!

 


Jaja, die Kleine hats faustdick hinter den großen Ohren!

Nach unserer letzten Runde bei -2 Grad um 21:30 Uhr, gings heute ab ins Bett. Ein wenig noch herumbalgen und diesmal auch schmusen, dann legte sich auch Nukka hin und gab Ruhe. *freu*

 

16.11.2017
5 Uhr Morgens! Nukka springt auf und rennt zu Frauchen. Frauchen steht auf, weil sie Nukka rauslassen will. Nukka pfeift Frauchen was und kommt zu mir. Abschleckorgie! Ich steh auch auf, Nukka läuft zur Tür. Ich mach die Tür auf, Nukka sieht den Nebel, spürt die Kälte, dreht um und geht wieder schlafen!! Ja so geht’s auch …

Um 6:30 Uhr dann das Weckerläuten von Frauchen. Frauchen steht auf, ich steh auf. Nukka läuft zur Tür, hat den selben Eindruck wie um 5 Uhr und will wieder rein. Nix!! Diesmal hab ich sie sanft am Popo nach draußen geschoben. Dann schnell einen Kaffee zum Wachwerden, und anschließend mit Nukka auf die Wiese. Es fröstelt schon ganz arg bei uns.

 

Keine 2 Stunden alleine draußen, und schon wars wieder passiert … eine Baugrube war geschaffen worden. Ich hätte ja nichts dagegen, aber die gesetzlichen Bestimmungen zur Absicherung so einer Grube sind mir doch zu aufwändig. *lach*:




 

Das hat Herrli gut gemacht, also wird schon wieder wie wild herumgerannt. Wobei ich glaube, dass die Waschbetonplatte kein Hindernis sein wird, hier weiter zu graben:

 

Heutige Erfolgsliste:

  • Wir waren (Nukka & ich) mit dem Auto einkaufen. Ihr wird nicht mehr schlecht beim Fahren. Ich hab zwar ein vollgesabbertes Interieur, aber ich musste nicht putzen, das trocknet einfach! *Yesss*
  • Nukka ging mit ins Futterhaus und hat sich brav benommen. Kein Unsinn, nichts gestohlen, kein Lackerl gemacht. *Yesss*
  • Wir haben es geschafft auf einer ganz anderen Wiese weit weg von ihrer Stammwiese, zu pieseln und zu kacken. *Yesss*
  • UND: Nukka ist das erste Mal freiwillig in den Kofferraum gesprungen!! *YESSSS*

Na wenn das heute nicht ein Tag zum Feiern war??

 




Am Abend war sie dann ein wenig müde von ihren heutigen archäologischen Untersuchungen im Vorgarten. Auch nach der letzten Runde ging sie dann nach ein wenig Gebalge mit mir im Bett, ganz brav schlafen.

 

17.11.2017
Durchgeschlafen bis 6:15 Uhr! Braves Mädchen! Um 7:15 Uhr dann raus wie gewohnt, und beim Zurückgehen bekam ich dann einen A….biss! Keine Ahnung was ich ihr getan habe, aber sie stand dann hinter mir und grinste mich voll breit an! Kleine Ratte!!

Bei so einem Tagesbeginn muss ich mich auf einiges vorbereiten. Sie hat offensichtlich wieder so einen “Pfeffer im Arsch” Tag.

Wie vermutet, konnte sie es heute wieder. Loch #3 in ihrer kleinen Hundewiese musste zugeschüttet werden. Die kleine Bestie hatte sogar noch eine Freude damit, mir das zu zeigen, und ihre schwarzen Pfoten zu präsentieren:


 

Um der kleinen Nukka (ich denke, ich werde das Wort klein in Zukunft ohnehin nicht mehr verwenden …) ein bisschen die Energien abarbeiten zu lassen, habe ich mich heute dazu entschlossen, mit ihr nach Großengersdorf zu fahren, um dort eine schöne große Runde mit ihr zu wandern, und gleichzeitig einige Dinge auszuprobieren.

Erstens, ob sie auch heute wieder problemlos von alleine in den Wagen springt … ja ist sie! *freu*

Zweitens, ob sie beim Fahren nun schon ruhiger ist und es auch aushält … jawohl, es klappt! *jubel*

Drittens, das Gehen an der Zugleine am Bauchgurt, sowie einige wichtige Kommandos die wir bisher nur beim Gassi gehen geübt hatten, und das Bergabgehen. Dazu habe ich mir die “Bockschliachtn” ausgesucht. Wenns da mal klappt ohne auf die Nase zu fliegen, dann – so meine Meinung – habe ich gewonnen.

Das Gehen am Bauchgurt klappte überraschend super. Wie wenn sie schon ewig Erfahrung darin hätte, die Maus. Klar, dass sie ab und an Mal einen kleinen Ausreißer machte, aber bitte, sie ist 5 Monate jung und dementsprechend muss sie ja noch sehr viel lernen. Die Kommandos “vor” und “langsam” klappen wirklich gut. Bei den Kommandos “links” und “rechts” hat sie Probleme und ist unsicher. Sie schaut mich aber immer an und geht dann nach Handzeichen, passt ja auch für den Anfang. Der Rest wird schon noch. 7km weit sind wir heute marschiert, und als Abschluss kam dann die berüchtigte “Bockschliachtn” die wir dann hinunter sind. Nukka vorne an der Leine, ich hinten mit gemischten Gefühlen dran. Doch voll souverän meisterte sie den Abstieg und horchte voll auf mein “langsam Nukka!” und nahm den Zug total aus der Leine raus. Ich war überrascht und total stolz auf meine Maus! Damit hatte ich nicht gerechnet.

Gassi ging sie die komplette Runde nicht. Klar, Fremdgebiet. Das Problem hatten wir die ganze Zeit. Ich ließ sie zuerst mal in den Wagen springen um zu trinken. Kaum stand die Wasserschüssel vor ihr, schwamm schon der Kofferraum … das müssen wir noch üben. Danach holte ich sie nochmals an der Rollleine raus und ließ ihr auf der Wiese da ein bisschen Zeit, und siehe da, es klappte. Sie erledigte ihre Geschäfte und wir konnten nach Hause fahren. Super ist sie, die Nukka!













 

Meine Hübsche …

Und jetzt ist sie müde und liegt endlich mal brav in der Gegend herum, ohne etwas anzustellen …

 

18.11.2017
Um 1 Uhr Nachts kam Nukka wieder ans Bett und wollte raus. Frauchen machte die Tür auf, und sie legte sich sofort draußen hin. Gut, dann schlief sie halt wieder mal draußen, obwohl das Wetter mehr als mies war. Aber wenn sie das so will? Langsam gewöhne auch ich mich daran, dass Nukka eher im Freien sein will, als im Haus.

Morgens um halb Sieben stand ich dann auf, machte mir meinen “Ich sollte munter werden Kaffee”, und schon hörte ich ein Pumpern an der Tür. Sie hats bemerkt, dass wir schon auf sind. Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, hat Frauchen unsere Kleine reingelassen, und sie kam mir schon freudig aufgeregt entgegen. Irgendwas musste sie gemacht haben, über dass sie sich freute und mir auch mitteilen wollte … ich war gespannt.

Als ich dann fertig angezogen mit ihr raus ging, sah ich schon den Grund für ihre Freude. Ein Häufchen im letzten Winkel der Terrasse. Deswegen wollte sie also raus! Brav gewesen, Mädl! Da stört es niemanden, und kann leicht entfernt werden. Es wird, und sie lernt immer schneller und besser.

Heute hatten wir einige Erfolgserlebnisse. Zuerst sind wir wieder mal hinaus gefahren. Heckklappe auf, Nukka sprang ohne Probleme sofort rein. Dann nach dem Einparken wartete sie geduldig bis ich sie umgehängt (von der Sicherungskette an die Leine) hatte, und sprang wieder brav aus dem Wagen raus. Das klappt nun also perfekt. Sofort erledigte sie ihre Geschäfte. Yeah! Da hatten wir ein Problem, weil sie nur auf ihrer “Stammwiese” ihre Geschäfte erledigte. Funktioniert also nun auch. Das Graben bleibt weiterhin ein Problem, naja, ein Malamute halt.

Ein weiterer großer Erfolg für heute: Sie hat begriffen, wie man Treppen steigt! Zuerst zögerlich ein paar, dann drehte sie um, dann nahm sie neuen Anlauf und wieder vorsichtig ein paar Stufen weiter, und wieder hinunter. Nach dem 7. Anlauf hatte sie es dann geschafft, und war im Obergeschoß bei uns angekommen. Voller Freude, aber trotzdem mit vollem Respekt vor dem Treppenabgang. Damit ists nun mit der morgendlichen Ruhe beim ersten Kaffee im Büro vorbei! *lach*

Voller Stolz kam sie dann ein paar Mal zu mir, und brachte mir sogar ihren Ball zum Spielen. Sie ist ja so süß, die Kleine.

Zur Belohnung durfte sie dann auch das erste Mal einen Puddingbecher ausschlecken. Das liebte mein Dicker und auch meine Anka. Nukka macht es ihnen gleich.

 

 

[19.11. – 25.11.2017 … Die 8. Woche bei uns]

 

19.11.2017
6:00 Uhr. Nukka rührt sich neben mir, beginnt ihre Kussorgie, will offensichtlich raus. Also aufstehen, zur Tür gehen, aufmachen, nur wer geht dann nicht raus? Genau! Nukka. Also legte ich mich wieder schlafen, während Nukka fraß. Dann nervte sie Frauchen, und sie ließ die Kleine dann raus. Fehler …

Als ich dann aufstand (ein wenig später …) und mir den Frühstückskaffee genehmigte, wollte die Kleine wieder rein, und heulte. Frauchen ließ sie auch rein, und sie kam sofort in den Stock zu mir. Und was sah Herrchen? Erdpfoten!! Loch #4 dürfte gegraben sein!

Als ich mich anzog und mit ihr rausging, sah ich es dann auch. Der Polster aus der Hundehütte lag in Fetzen verstreut auf der Terrasse, und auf der “Hundewiese” war wieder ein neues Loch gegraben. Ja, das ist meine kleine Nukka. Obwohl ich mir schon lange vornehme, das Wort “klein” zu streichen. Sie ist jetzt mit ihren 5 Monaten so groß wie meine Anka war. Wahnsinn.

Kaum retour und ich bei Kaffee #2, bewies sie wieder, dass sie das Treppensteigen kann. Herrchen muss gequält werden! Zuerst kam sie nur um Streicheleinheiten, dann jagte sie hinter mir ihrem Schwanz nach um sich unter meinem Schreibtisch zwischen meinen Füssen zu verstecken. Nach wenigen Augenblicken schob sich eine schwarze und kalte Nase von unten an der Schreibtischkante zu mir vorbei. Ich dachte, jetzt gäbe es einen Hundekuss und kam ihr auch noch entgegen. Irrtum! Ein Nasenbiss ist es geworden!! Das Luder! Danach musste ich sie mir noch ein Weilchen vom Hals halten, weil sie sich kurzfristig für einen Haifisch hielt und mir ans Leder wollte, aber nachdem ich ein paar Mal laut “Aua” geschrien habe, beruhigte sie sich wieder und marschierte ab … Frauchen sekkieren. *lach*

 



Es war definitiv das letzte Loch, dass sie graben konnte. Wie auch schon bei unserer Anka, müssen wir leider alles mit Platten abdecken. Graben ist definitiv nicht eine der Hundefreiheiten die wir erlauben können, da unsere Hunde immer im Haus mit gewohnt hatten und daher Dreckpfoten in diesem Ausmaß nicht geduldet werden können. Außerhalb bei Spaziergängen ist es egal. Das trocknet so schnell und fällt vom selbstreinigenden Fell ab, dass der Schmutz nicht mal bis ins Auto kommt. Aber wer nicht hören will, dem wird halt genommen was man zerstört. Somit ist das Wiesenplatzerl wieder mit Waschbeton abgedeckt, und der Polster aus der Hundehütte, den sie getötet und zerlegt hat, entsorgt.

Jetzt schmollt sie …

Abends ging dann wieder ihr Temperament mit ihr durch, und ich war wieder der Kauknochen für sie. Glücklicherweise hat sie ja keine scharfen Zähnchen mehr, aber die Kraft im Kiefer wird auch immer mehr. Ein paar Mal musste ich sie streng bremsen, sonst wärs wirklich eine Bisswunde geworden. Sie hat offensichtlich keine Ahnung davon, wie kraftvoll sie schon zubeißen kann.

 

20.11.2017
Tagwache 5:45 Uhr, Nukka raus, schnell noch 45 Minuten schlafen, Kaffee reinschütten, anziehen, Hund ins Geschirr und an die Leine, raus auf die Wiese. *ppffffff* – Irgendwie strengt das an! Aber ich reg mich nicht darüber auf, sonst hör ich wieder von meiner Frau: “Du hast dir ja den Hund eingebildet …”. Ja! Hab ich! Und ich bereue es sicher nicht.

 

 

Über leinenlose Freiläufer und nicht abrufwillige Hundehalter/-innen. Es ist immer wieder das gleiche Trauerspiel bei uns. Hunde die ohne Leine herumlaufen (innerhalb und außerhalb des Ortsgebietes), und das auch für unbedingt artgerecht und notwendig erachtet wird. Doch erstens ist der Freilauf im Ortsgebiet verboten, außer der Hund trägt einen Beißkorb (lt. Hundehalteverordnung), und zweitens muss er außerhalb des Ortes im Einflussbereich des Halters oder der Halterin sein, und auf Abruf reagieren, so sagt es das Jagdgesetz. Aber genau zweiteres ist jedem hier offensichtlich egal. Wir, die die Hunde an der Leine haben, sind sogar die Tierquäler! Dazu kann ich nur sagen, dass jene, die Hunde ohne Leine laufen lassen, die Tierquäler sind und verantwortungslos handeln! Warum? Die Hunde können im Unterholz oder Gestrüpp aber auch alles aufnehmen und fressen was sie finden, auch Giftköder! Die Hunde wildern, und den Hundehaltern/-innen machts auch noch Spaß wenn sie ihnen beim Nachstellen von Hasen und Rehen zusehen, feuern sie meist auch noch an! Freilaufende Hunde verursachen in frisch bestellten Feldern Schäden (und so nebenbei ist es Besitzstörung!) die oft nicht klein sind. Speziell wenn sie beim Spiel umackern oder Löcher graben. Freilaufende Hunde kacken mal grundsätzlich überall hin, auch mitten auf Wiesen und Wege, die von anderen zu Fuß benutzt werden, und dies natürlich nicht von den jeweiligen Haltern und Halterinnen weggeräumt wird! Die Freiläufer laufen auch auf jeden anderen Hund oder Menschen zu, obwohl es den Spaziergängern, Radfahrern, Joggern oder anderen Hundehaltern/-innen nicht recht ist! Aber das ist alles egal. Zwangsbeglückung nennt man das! Denkt Ihr, das ist normales Verhalten? Das ist inakzeptabel!

Ich selbst hatte meine Hunde generell an der Leine, weil sie erstens Jäger sind und ich ein entsprechendes Verantwortungsgefühl gegenüber dem Wild und anderen Tieren habe. Zweitens weil ich keinen Bock darauf habe, dass mein Hund einen Giftköder frisst, überfahren wird weil er halt eine Landstraße überquert (Hunde schauen nicht links du rechts ob was kommt!), oder von einem übereifrigen Jäger erlegt wird (Jaja, ich weiß, 3x ermahnen, dann Abschuss – die Ermahnungen hats aber noch nie gegeben, und ein toter Hund kann niemand ersetzen, auch wenn der Jäger dann eine (geringe) Strafe bekommt!).

Ich mag auch keine Zwangsbeglückungen durch freilaufende Hunde! Denn erstens ist der Kontakt zwischen angeleinten und unangeleinten Hunden mehr als gefährlich, denn es artet in vielen Fällen in einer Beißerei aus. Und weiters hab ich keine Lust, den an der Leine zerrenden Hund dauernd unter Kontrolle zu halten und aufzupassen, dass er sich nicht verwickelt! Dann kommt noch die Ansteckungsgefahr durch Flöhe, Milben, Hautpilze und viele andere Krankheiten hinzu. Aber daran denkt ja keiner. Ich schon, weil ich das “Vergnügen” schon hatte, und dann tausende Euro Tierarztkosten schlucken musste. Darauf kann ich in Zukunft verzichten.

Meine zwei vorherigen Hunde wurden etliche male von Freiläufern gebissen, und das nur, weil ich sie zurückhielt, die Angreifer zu packen und zu töten. Ein Malamute zerlegt einen Spitz oder ähnliche Hunde dieser Größe in Sekunden. Aber auch das bedenkt keiner der Freilaufverfechter! Kein Hund mag jeden Hund! Und wenn sich ein Hund an der Leine schon mal gebährdet, aufsteigt, knurrt, bellt und die Haare im Nacken aufstellt, dann ist es eine reine Idiotie den Freiläufer weiter ohne Abruf herlaufen zu lassen! Aber auch das kapieren viele nicht.

Um dem ganzen aus dem Weg zu gehen, verschwinde ich meist eh schon irgendwo in einem Wald wo wir unsere Ruhe haben wollen. Doch weit gefehlt! Auch hier lassen die Vollpfosten ihre Hunde frei laufen, die dann aus dem Gebüsch springen und man im letzten Moment versucht einen Biss zu verhindern, man aber weit und breit keinen Halter/Halterin sieht! Abruf? Fehlanzeige! Meist tauchen diese Idioten dann schnell wo unter, damit sie unerkannt von dannen ziehen können. Das ist auch der Grund, warum Jäger und Förster Hundemenschen überhaupt nicht mehr gerne im Wald sehen. Die Ignoranten versauen uns anderen alle Möglichkeiten, die Natur mit unseren Hunden zu genießen. Und ganz ehrlich: Es gibt genug Menschen die auf Schwammerlsuche oder beim Kräutersammeln auch abseits der Wege unterwegs sind, und es ist nicht angenehm dann dauernd irgendwo in Hundescheiße zu steigen. Aber da kommt ja wieder die egoistische Allgemeinansicht zum Tragen: Ich geh eh nicht Schwammerlsuchen, der Hund kann da ruhig reinscheißen …

 

Nein Herrli, ich hab sicher nichts angestellt!

 

Heute Abend ist die Kleine komplett unrund gewesen. Wollte sich nicht hinlegen und schlafen. Also ließ ich sie nochmals raus, und was macht sie? Sie legt sich um 22:30 Uhr draußen hin, und kommt nicht mehr rein! Also was tun? Ich hab sie halt lassen. Kann es eh nicht ändern, wenn sie es so will.

 

 

21.11.2017
4 Uhr früh … ein Kratzen und Pumpern. Nukka will also wieder rein. Ich steh auf, mach die Tür auf, und was ist? Sie springt mich an, voller Freude, wie wenn wir uns schon ewig nicht mehr gesehen haben, und freut sich, dass sie rein darf. Ich hab sie ja nicht gegen ihren Willen rausgesperrt! Sie wollte es ja so! Total nass, weils draußen schüttet, hab ich sie zuerst mal trocken gerubbelt, und dann sind wir nochmals schlafen gegangen. Nun gab sie Ruhe und pennte neben meinem Bett friedlich dahin.

6:30 Uhr – Tagwache! Frauchens Wecker ist immer das Startsignal. Nukka raus, Herrchen in die Küche. Der Tagesablauf ist schon ziemlich geregelt. Kaffee schlürfen, anziehen, Nukka ins Geschirr stecken, Gassi gehen. Der Regen ist ein wenig schwächer geworden, aber trotzdem hats nur 3 Grad. Diese kalte Feuchte, die mag ich gar nicht. Nukka ist es egal.

 

Jetzt wo die Treppe kein Problem mehr ist, bewegt sich Nukka im ganzen Haus. Neugierig ist sie natürlich auch. Aufpassen muss ich nur im “Hundezimmer”, denn da lagern die ganzen Produktproben unserer Vereinssponsoren. Wenn sie die entdeckt, dann gute Nacht! *hahahaaaaaa*

 

Habt Ihr das gewusst? Ein Malamute hat kein Rückgrat, deswegen liegen sie auch so verdreht wie eine Schraube! Dafür haben sie auch nie Bandscheibenprobleme, auch wenn sie hart arbeiten müssen!! (Das ist natürlich ein Scherz! Aber die Beweglichkeit der Wirbelsäule ist schon ein Wahnsinn bei diesen Hunden, und sie liegen stundenlang so herum!)

 

Becherschlecken … einen hat sie noch ergattert. Und wieder hat sie die Schnauze so fest reingedremmelt, dass sie von alleine nicht mehr rauskam. Ich hab ihr geholfen, und vor Zorn zerlegte sie den Becher dann in 1000 Fetzen.

 

22.11.2017
Nukka hat wie gewohnt bis 6:30 Uhr geschlafen. Dann wurde sie unruhig und ich ließ sie raus. Das übliche morgendliche Spiel halt. Heute Vormittag musste sie wieder alleine zu Hause bleiben. Frauchen und ich hatten beide was zu tun. Also ließen wir sie wieder auf der Terrasse. Brav war sie. Ganz kurz hat sie gejammert, dann kein Laut mehr bis wir wieder zu Hause waren.

 

Wenn der Hund des Nächtens spielt, und durchschlatzte Fetzen an die Wand schleudert … die kleben dann noch Morgens genau da wo sie gelandet sind! *loooooooool*

 

Der morgendliche Wahnsinn …
(Foto oben) Wo ist das Hasi? Und dann mit voller Power losstarten und in das Leinenende rasen!
(Foto unten) Die Handycam löst so verzögert aus, dass ich sie nie im Flug erwisch. Die hebt da oben auf der Böschung ab wie ein Segelflieger … vielleicht klappts ja mal mit der DSLR.

Nachmittag sind wir heute nach Großengersdorf gefahren, und rund um die Remise spaziert. Autofahren ist mittlerweile kein Problem mehr. Sie springt brav rein und raus, und raunzt auch nicht mehr beim Fahren. Es war wieder eine neue Strecke für Nukka, und sie hat es genossen:

 







 

23.11.2017
Eigentlich dachte ich, dass Nukka nach dem gestrigen langen Spaziergang ein wenig ruhiger sein würde, und in der Nacht keinen Unfug anstellt. Doch das war ein Irrtum, wie sich schnell heraus stellte. Tagwache 6:30 Uhr. Und da schon hab ich mit meinem Hund die erste Freude gehabt:

Meine geliebten Crocs! Zwei Hunde haben diese überlebt, aber nicht meine Nukka! Dabei waren sie gerade erst mal richtig eingelaufen …

Heute musste sie auch wieder ein paar Stunden alleine bleiben. Beim Wegfahren bellte und heulte sie, aber als wir zurückkamen und nachfragten hats keine Probleme gegeben. Sie war schnell ruhig und beschäftigte sich auf der Terrasse mit einem Schwamm der dann in tausend Fetzen herumlag, und Teilen des Rollrasens den sie offensichtlich herausgerissen und versteckt hatte. Der tauchte nun zerfleddert auf den Fliesen auf.

 

Heute hatten wir nicht so schönes Wetter in der Früh. Nebelsuppe und kalt. Mittags gings dann schon und es klarte auf und wurde richtig herbstlich warm, obwohl wir eigentlich schon Winter haben müssten. Nukka ändert sich nun fast täglich. Ihre Charakterzüge beginnen sich heraus zu kristallisieren. Neugierig ist sie, und eifersüchtig. Ich darf mit niemandem sprechen den sie nicht sofort beschnuppert und anspringen will. Ja, das Anspringen. Eine Art der Nordischen mit denen viele nicht können. Mir ists egal, trotzdem versuche ich ihr beizubringen, dass sie das bei Fremden nicht darf. Ist schwer eine 30kg Hündin in diesem Alter zu bändigen. Kraft ohne Ende.

Diesen Samstag wollen wir mit Nukka der erste Mal unter Leute gehen und uns den Weihnachtsmarkt in Aderklaa ansehen. Das wird die erste Feuerprobe. Aber sie muss lernen ruhig zwischen Menschen zu gehen, ohne jeden anzuspringen. Einfach wird’s nicht werden, das weiß ich jetzt schon. Sie hat zu viel “Pfeffer im Arsch”.

 

24.11.2017
3 Uhr … ein bisserl früh, aber was tut man nicht alles fürs “Hündchen”? Aber so lange sie draußen brav ist und keinen Terror veranstaltet der die Nachbarn aufweckt, soll sie halt raus wenn sie will.

Streicheleinheiten holen, ja das kann sie auch schon. Der Weg in den ersten Stock zu mir ins Büro ist ja mittlerweile kein Problem mehr für Nukka. Das nutzt sie natürlich voll aus. Derzeit ist überhaupt nichts mehr im Haus sicher. Meine Hose, meine Handschuhe, meine Haube, meine Mütze, die Flexileine, einen Schuh, und wieder mal alle Handtücher aus dem Bad, waren heute ihre Beute. Zumindest kaputt gemacht hat sie nichts davon.

Nachmittag waren wir heute wieder eine Runde Autofahren und beim Reuhof spazieren. Das klappt nun wirklich problemlos. Und am Abend sind wie eine große Runde durch die Siedlung gegangen. Daran müssen wir noch arbeiten. Sie geht nicht wirklich am Rand und schreckt sich vor allem Neuen. Aber ich denke, das ist reine Gewöhnungssache, und wird sich mit Sicherheit geben. Bei Anka und Kitaro hatten wir diese Probleme (es sind eigentlich keine Probleme, sondern ganz normales Verhalten für einen jungen Hund) ja nicht, also ist es auch für mich Neuland.

Nach 2 Stunden Rundgang war sie noch immer nicht müde, und bekam ihre “10 Minuten” … da ist diesmal einiges geflogen. Nasse Pfoten, 30kg, und Power pur. Das brachte sie nicht immer gut um Kurven und Ecken. *lach*

 

25.11.2017
Heute war lange schlafen angesagt. Es war schon 6 Uhr morgens, als Nukka angetanzt kam. Das ist richtig entspannend wenn man mal so lange schlafen kann. Aber spätestens 6:30 Uhr wärs eh auch Ende mit dem Schlaf gewesen. Frauchens Wecker unterbricht ja auch brutal den Schlaf.

Mittlerweile haben wir schon lange kein “Hoppalla” mehr des Nächtens gehabt. Scheint so, als wäre sie nun endlich stubenrein geworden. Zu heftiges Spiel und Aufregung, das klappt dann noch nicht, aber mittlerweile kenne ich auch die Anzeichen wenn sie muss (sie meldet ja noch immer nicht), und ich lasse sie rechtzeitig raus. Das gehört halt auch dazu, wenn man sich einen Welpen nimmt. Diese Phase ist nervenaufreibend aber nicht zu ändern. Nukka wurde aber auch nie von uns bestraft dafür. Ich hab ihr immer nur ihre Lackerln gezeigt, und sie hatte sofort ein schlechtes Gewissen. Das zum Thema, Hunde wissen nicht, was sie getan haben … sie wissen es ganz genau!

Sie hat seit einigen Tagen einen neuen “Schmäh”. Zuerst läuft sie zur Tür und zeigt an, dass sie raus will. Ich mach die Tür auf, sie rennt auf die Terrasse und ich mach die Tür zu, oder will es zumindest. Die kleine Wildsau dreht aber draußen sofort um, und haut mit den Vorderpfoten an die Tür, so dass sie mir fast wieder entgegen fliegt. Also Tür auf, und nachsehen. Nukka steht draußen und grinst übers ganze Gesicht! Herrchen verarscht! Dann läuft sie wieder rein.

 

Nukka klaute einen Futtersack und lief wie vom Teufel verfolgt an mir vorbei … dann kam sie drauf dass er leer ist! *lach*

 


Krallen wie eine Katze.

 

Das kann sie sehr gut! 15 Minuten sitzen wie eine Statue, bewegungslos, nicht mal ein Ohr zuckt! Vogelhaus bewachen!!

Heute kam endlich meine neue Überwachungskamera an. Mir reichts von den Vollpfosten die dauernd was über den Zaun schmeißen. Jetzt wird’s eng für die Kekstanten! Ich wird Euch jetzt mit Garantie erwischen!

Am Nachmittag sind wir dann mit Nukka auf den Weihnachtsmarkt nach Aderklaa gefahren. Im Großen und Ganzen war sie wirklich brav. Einziges Manko: Sie will dauernd irgendjemandem raufspringen und mit jedem Hund spielen. Das zerrt am Arm, und zwar gewaltig. Halsband geht noch nicht, weil sie rausschlüpfen kann, und am Geschirr hat sie enorme Kraft. Trotzdem hat sie es gut gemeistert, und musste viele neue Eindrücke verarbeiten. Ponnys und Alpakas kennt sie nun auch schon, sowie riesige Ochsen. Sie begegnet aber allem mit Respekt und versucht nicht zu schnappen oder zu beißen. Ganz brav war sie! Beim anschließenden Gang in ein Kaffeehaus war sie zwar voll aufgedreht und nervös, klar weil sie die Enge beim und unterm Tisch nicht kannte, aber auch das klappte halbwegs. Sie lernt nach wie vor schnell und begreift was man von ihr erwartet.

Kleinhundebesitzer! Bitte seid doch nicht immer so schwachsinnig und holt Eure an der ausgezogenen Rollleine keifenden Fußhupen nicht zurück! Erstens kann das für sie böse enden, wenn sie an den falschen Hund geraten, und zweitens ist das nicht angenehm, wenn man dauernd solchen Kampfkeifern begegnet, die sich an den Leinen gebärden und große Hunde samt Halter/-innen nervös machen! Abgesehen davon erkennt ein Nordischer Hunde in dieser Größe nicht als Artgenossen, sondern geht von Beute aus! Wenn diese dann auch noch auf ihn zuläuft und Lärm macht, kann es sein dass das kleine Teil zwischen den Zähnen endet! Ist das wirklich so schwer für Euch, diese kleinen Biester unter Kontrolle zu haben? Oder wollt ihr einfach nicht?

 

 

[26.11. – 02.12.2017 … Die 9. Woche bei uns]

 

26.11.2017
Um 5 Uhr früh hatte ich wieder einmal eine nasse, extrem lange und definitiv unkontrollierte Zunge im Gesicht. Küssen war angesagt. Als verantwortungsbewusster Hundehalter wusste ich sofort: Nuk’ muss raus. Also aufstehen und zur Tür. Doch wer kam nicht? Nukka! Sie legte sich einfach wieder hin und schlief weiter … Irgendwann, rund eine Stunde später ließ sie dann Frauchen raus.

Mit dem Gassigang waren wir heute mal später dran. Fast 8 Uhr. Aber es hat sie nicht gestört. Nachdem sie sich vorher schon Einlass verschafft hatte, um mich fast zu Fall zu bringen und mich wie verrückt ab zu schmusen, sind wir ganz gemütlich rausgegangen. Unsere “Große” ist heute noch ein wenig erledigt vom gestrigen Ausflug auf den Weihnachtsmarkt. Sie ist ganz ruhig beim Gehen.

Die gestern noch installierte Überwachungskamera tut ihren Dienst wie geplant. Nukka ist nun unter Kontrolle, und alles um sie herum auch. Die Kekstanten werden nun ein Problem bekommen, und ich hab ein besseres Gefühl wenn ich per Smartphone auch nachsehen kann, ob alles in Ordnung ist mit ihr.

 

Die Kröte kann den Unsinn nicht lassen. Unbeobachtet – so denkt sie – wäre es ein Leichtes, den Türschmuck zu klauen … doch der ist fest montiert, und sie hatte keine Chance:

 

Heutiger Ausflug: Rund ums Kiaberi-Kreuz in Wolkersdorf:




 

Das war Nuk’s erstes Gipfelkreuz. Das Kiaberi-Kreuz in Wolkersdorf:

Das Kiaberi-Kreuz steht am Detzenberg bei Wolkersdorf in 242m Seehöhe. Eigentlich ist es gar nicht so zugänglich weil es auf einer Kuhweide steht, die aber normalerweise eingezäunt ist. Da kein Weidebetrieb herrscht, war das Gatter offen, und wir konnten näher an das Kreuz heran. Das ist also Nuk’s erstes Gipfelkreuz mit ihren 5 Monaten geworden. Muss ja nicht gleich ein 3000er sein, oder? Klein fängt man an! *lach* – Aber sie hat sich gleich mal in die richtige Fotopose geworfen, die stolze Malamütze!

Das Mädl wird immer größer und schwerer. Unser Bröckerl halt. Und sie ist nun laufend auf der Suche was sie anstellen kann. Heute Nacht war wieder mal das Hundebett dran. Sollte ich nun dringend mal nähen.

 

27.11.2017
Eine neue Woche, und neue Angewohnheiten? Nein, noch ist es halbwegs ruhig und Nukka ist brav. Mittlerweile hat sie sich den Gassi-Rhythmus den wir eingeführt haben, verinnerlicht. Nur mit den Weckzeiten haperts noch ein bisschen. 5 Uhr früh am Montag ist schon heftig. Überhaupt wenn Frauchen und Herrli noch schlafen könnten.

Beim ersten Gassigang hatte sie den totalen Durchknaller. Sie rannte und rannte und rannte, wie von einem Schwarm Hummeln verfolgt. So weit die Leine reichte, und dann mit vollem Gewicht rein in den Endauszug. Ja, da kommt Freude auf. Ich hoffe, die Leine hält das auf Dauer durch.

 

Dieser dumme Schatten … heute wird er mal bejagt!


 

Nukka wird nun ein wenig ruhiger. Sie ist zwar draußen immer noch aufgedreht und tobt herum, aber wenn wir im Haus herumtollen und spielen, dann ist sie nicht mehr sooo grob. Ihr Bisse werden leichter, obwohl sie nach wie vor ordentlich zwicken, aber sie lernt, dass sie sehr viel Kraft im Kiefer hat, und diese dosieren muss um mich nicht zu verletzen. Derzeit haben wir eine Mischung aus herumraufen und grenzenloses Schmusen.

Den Zeitraum zwischen den einzelnen Gassigängen habe ich heute mit 7:30 Uhr, 13:30 Uhr und 8:45 Uhr ausgewählt um zu testen ob sie das schafft. Problemlos. Also 6-7 Stunden tagsüber sind für Nukka kein Problem. Können sie auch normalerweise nicht sein, denn Nachts hält sie mittlerweile auch 8-9 Stunden durch.

Jetzt am Abend hat sie mich so derart blöd angeschaut wie ich die Tür aufmachte (sie lag draußen vor der Tür) und wollte auch gar nicht aufstehen und raus gehen, da ich sie mit Sicherheit geweckt hatte. Ja so sind sie, die Malamuten. Aufwecken und dann auch noch raus müssen, das geht gar nicht …

 

28.11.2017
Das sind die Momente, die es mir wert sind, früh aufzustehen, und mit der “Kleinen” rauszugehen:

– 2°C und ein herrlicher Sonnenaufgang, absolute Stille, niemand ist unterwegs. Genau das ist so ein Moment den man einfach nur genießen muss!

Das Herrchen sekkieren und beißen, das ist was Feines. Dabei ist sie unermüdlich die kleine Bestie. Sie ist zwar vorsichtig (für einen Malamute) doch weiß sie offensichtlich nicht, welche Kraft sie im Kiefer hat. Das kann manchmal schon recht weh tun. Dann muss ich sie stoppen, was manchmal nicht so einfach ist. Anschließend markiert sie dann die “Müde” und liegt in der Gegend herum während ich den Erste Hilfe Kasten suche … *lach*

Rechts am Foto ist Nukkas Mama im Alter von 4 Monaten. Die Ähnlichkeit ist gewaltig. Auch sie hat eine breite und starke Brust, so wie unsere Nuk’. Man sieht ihnen die Kraft an die in ihnen steckt.

 

29.11.2017
Das morgendliche “ich will raus” Ritual hat sich nun bei 5 Uhr früh eingependelt. Heute haben wir verschlafen, und ich bin erst um 7:30 Uhr wach geworden. So brav ist sie draußen. Man hört absolut nichts von ihr. Als ich mir dann den ersten Kaffee machte, begann sie an der Tür zu werken. Da ist sie dann nicht mehr zu überhören. Also schnell ins Gewand und raus in den Schneeregen den wir heute hatten. Ich hasse so ein nasses und kaltes Wetter. Da friert man schnell und erkältet sich. Doch Nukka ist das vollkommen egal. Als ich die Tür aufmachte kam mir ein vollkommen nasses und gut gelauntes Mädl entgegen um mich zu begrüßen und abzuschmusen.

 

Ich glaube, ich werde beobachtet …

 

Grinse-Mütze …

 

Schöne Zähne hat sie bekommen, unsere Nuk’ … und enorm viel Kraft im Kiefer! Echte Bisse will ich keine von ihr genießen, ich denke das wäre nicht so gut für meinen Arm. Die spielerischen sind schon heftig genug.

 

30.11.2017
Das war heute nicht einfach. Nuk’ kam um 4 Uhr früh und sabberte mich voll. Also raus mit ihr … aufstehen, zur Tür, Tür auf … Nukka schaut raus, sieht den Schnee und dreht um! Keine Chance dass sie raus geht. Es kam, was zu erwarten war, 2 Stunden später putzte ich einen kleinen See weg. Zweiter Versuch. Tür auf, Nukka schaut raus, dreht um, läuft die Treppe hoch ins Büro. Nun denn. Ich mach mir schnell einen “Ich muss wach werden” Kaffee, schmeiß mich in die Wäsche, ziehe Nukka an, und raus geht’s …

Nach 500m schnallte sie dann, was das Weiße ist, und jetzt will sie nicht mehr rein!!

 

Mit heutigem Tag haben wir Nukka nun 2 Monate bei uns. Die Zeit ist so schnell vergangen! Vom zarten Welpen (naja, so zart war sie eigentlich gar nicht, der kleine Brocken) bis heute, hat sie sich sehr gut entwickelt, ist schnell gewachsen und hat auch kräftig an Gewicht zugelegt. Ich werde heute mal versuchen, die Kleine wieder mal auf die Waage zu kriegen. Bin gespannt.

Mittlerweile haben wir wieder einen Futterwechsel machen müssen. Je größer der Anteil von Wildkind im Futter war, desto weniger gern fraß sie es und begann sich auch überall zu kratzen. Ein erstes Anzeichen, dass da was nicht stimmt. Ich sage nun nicht, dass das Futter schlecht ist, im Gegenteil, nur jeder Hund reagiert anders auf diverse Zusätze wie Kräuter und sonstige Beimischungen. Jetzt mischen wir das Wildkind mit Josera Youngstar im Verhältnis 1:1 und es wurde deutlich besser. Vielleicht steigen wir nach dem Aufbrauchen des Wildkind-Sacks komplett auf das Josera um. Mal schauen. Ist halt lästig, wenn man es nur bestellen kann. Ich bin eher der “ich geh in den Laden und nehm mit was ich brauche” Einkaufstyp.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich die Nordischen sein können, von der “Ausstattung” her. Während ich meine Anka und auch Kitaro langwierig trocken rubbeln musste, dürfte Nuk’ eine “baltische Sonderausstattung” mitbekommen haben. Einmal mit dem Handtuch drüberwischen, und 10 Minuten später ist sie vollkommen trocken! Auch jeder Dreck fällt dann sofort vom Fell ab. Finde ich voll super! Und das ohne Aufpreis! *lach*

 

Nukka zum ersten Mal im Schnee. Spaziergang im weißen Matsch, 8km, und neue Erfahrungen hat sie nun auch gesammelt:





 
 


 

Essen? Mit oder besser gesagt, neben Nukka, unmöglich!

 

Es hilft nix … Hundebox fürs Auto bestellt. Ich kann diesen baltischen Teufel nicht alleine im Auto lassen. Das Inventar kostet mehr als so eine Box … (Bevor ich mir das zerlegen lasse! Ich reagiere also Präventiv weil ich diesen kleinen Raptor durchschaut habe!). Gott sei Dank gibt’s ja bei uns das Futterhaus, wo man auch gute Preise hat.

Da unsere Kleine heute schon ziemlich durchnässt war, hab ich mich dazu entschlossen, sie mal im Haus zu belassen, als wir einkaufen fuhren. Ich befürchtete schon unterwegs Schlimmes … doch als wir nach Hause kamen, erfuhren wir, dass sie nur knapp 10 Minuten ein wenig geheult hat. Sie hat aber nichts kaputt gemacht so wie ich befürchtete! Braves Mädchen!

 

01.12.2017
Monatswechsel. Nukka hat bis knapp 6 Uhr gepennt. Dann ließ ich sie raus. -5° hatten wir heute. Richtiges Nukka-Wetter halt. Kalt macht mir ja auch nichts aus, aber das nasse und feuchte Wetter wie gestern, und dann noch um die null Grad, das ist nicht gut. Ich glaube auch, dass sich Nukka erkältet hat. Sie hielt es gestern zweimal nicht mal 1 Stunde aus und piselte rein, und heute hatte sie leichten Durchfall. Am Fressen hat sich nichts geändert, und draußen aufgenommen hat sie auch nichts. Also muss es davon gekommen sein, dass sie wieder mal im Nassen gelegen ist und sich anschneien hat lassen, anstatt dass sie in ihre Hundehütte gegangen ist, oder gleich ins Haus.

 


Wenn der Schnee beim Gehen knirscht, dann ist es kalt, und die Zeit wo man draußen niemandem begegnet. Komisch, dass nun die meisten Hundehalter/-innen die sonst auch immer herumschleichen, nicht mehr zu sehen sind. Dürften alle super Hunde haben, die nur bei Schönwetter Gassi müssen … oder wie so manche in der Umgebung: Raus in den Garten lassen um zu kacken und zu lullen, weil man zu faul zum Gehen ist und es ein bisserl kalt ist, oder es regnet, oder es schneit, oder es ist zu dunkel, oder die Sonne scheint zu grell, oder es ist auch mal zu heiß, oder … oder … oder …

Auftankmodus bei Nuk’. 5 Minuten pennen, und schon geht’s wieder mit 250% los!

Nukka bekam heute aus ihrem Adventkalender das erste Türchen geöffnet. Brav saß sie daneben und schaute zu. Als ich dann das entnommene Päckchen (Plastik über alles …) auszupacken versuchte, dürfte ihre Geduld an die Grenzen gestoßen sein, und sie lief mit dem restlichen Adventkalender blitzschnell davon … das ist ein diebischer Raptor!!

Übrigens: Was sich teilweise lustig liest, ist im realen Leben beinharte Arbeit mit diesem Bröckerl von Hund! So einfach wie es scheint sind viele Sachen nicht, aber ich hab sie zum Fressen gern.

 

Unsere mittlerweile schon Große liebt dieses kalte Wetter, und es ist auch in Ordnung wenn es so trocken ist und bleibt. Da macht auch mir das Rausgehen mit ihr Spaß.



 

Adventmarkt im Schloss Marchegg, die zweite Feuerprobe für Nukka. Der Markt selbst war heuer irgendwie eine Niederlage. Nukka war aber brav, sie wollte natürlich jeden begrüßen und gleich raufspringen und küssen. Als Mittelpunkt gefiel ihr das ganz besonders, speziell die Streicheleinheiten die sie heute von allen ihren Bewunderern/-innen bekommen hat. Eines ist fix: Menschenfreundlich ist sie, die kleine Raptorin. Auch eine französische Bulldogge – natürlich freilaufend, what else – hat sie leben lassen. Am Nachhauseweg kotzte sie mir heute aber wieder ins Auto. War doch noch zu lange die Fahrt. Daran wird sie sich schon noch gewöhnen …

Sie war auf alle Fälle erledigt. Wieder soooo viele Eindrücke. Den Rest des Abends war sie dann echt ruhig und lag nur herum und schlief. Auch Nachts war sie heute vollkommen entspannt und geisterte nicht herum



 

02.12.2017
6:30 Uhr … Nukka raus (Herrli) … 7:30 Uhr … Nukka rein (Frauli) … 7:31 Uhr … eiskalte Nase am Hals (Herrli, Frauli lacht), weil Nukka kuscheln will! Guten Morgen Frosty!!!

Die Trutzerin (Raptorin im Schmollzustand):

 

Durchstarten …

 

Rehe am Morgen … bringen meist lange Hände:



 

*lach* – Adventkalender die Zweite: Geschafft! Tür Nummer zwei auf. Kalender auf den Kasten rauf, dann in Ruhe das Plastik aufmachen und ihr die Leckerlies geben … Geht doch! Herrchen ist lernfähig!

 

Heute am Weihnachtsmarkt in Bullendorf:

“Jöööö, das ist ein schöner Husky! Bub oder Mädchen? Wie alt?”
“Mädchen … 5 Monate …”
“Die ist aber groß!! Das ist aber dann kein Husky, oder?”
“Nein …”
“Was dann?”
“Ein Kamtschatkanischer Eissteppenraptor!”

Der Gesichtsausdruck der älteren Dame? UNBEZAHLBAR!

 

Der Weihnachtsmarkt in Bullendorf war wieder super. Wir sind gleich nach dem Aufsperren da gewesen, so dass wir weniger Leute wegen Nukka hatten. Das überforderte sie nach wie vor. Sie wollte wieder jeden anspringen und abküssen. Das ging natürlich nicht. Das Problem sind aber andere Hunde und deren ignorante Besitzer, wenn sie ihre Kleinhunde an der Flexi haben und keifen und herlaufen lassen. Und ein noch größeres Problem: Die Jäger (Standbetreiber) mit ihren freilaufenden (!) Hunden! Scheint so, als würde das Hundehaltegesetz in Bezug auf Leinenpflicht bei Veranstaltungen für sie nicht gelten!! Wie immer halt …

Nukka ist definitiv ponny- und alpakafreundlich. Das wissen wir nun auch. Kinder die sie streicheln wollen sie aber dann in die Schnauze zwicken, das mag sie gar nicht! Musste ein Bub mit einem Prankenhieb samt Krallen feststellen, dass man das nicht machen sollte. Wer erzieht die Kinder zu sowas? Lernen die überhaupt keinen Respekt mehr vor dem Tier?

Französische Bulldoggen mag sie definitiv nicht. Sie knurrt und bellt wenn sie sowas sieht … (Kommentar vom Besitzer: Nein Puppi, die will nicht spielen, nein, komm geh weiter, nein …! Kommentar eines danebenstehenden Besuchers: Die will doch eh spielen, aber auf ihre Art …!) *laaaaach*

Bei der eingelegten (Kinder-) Punschpause, verhielt sie sich auch ganz super. Entweder saß sie neben mir, oder sie legte sich einfach hin und beobachtete alles. Apropos hinsetzen: Auf “Sitz” reagiert sie null, aber eine ganz leichte Berührung mit dem Finger am Hintern … und sie sitzt! Mir egal, auf was sie reagiert, wenns auch ohne reden geht, dann solls mir recht sein.

Nun ist unser Mädchen seit 2 Monaten Familienmitglied bei uns. Die Zeit vergeht wie im Flug. Mittlerweile ist sie 5 1/2 Monate alt und hat schon eine Menge an Eindrücken verarbeitet und auch viel gelernt. Malamutemäßig hat sie ein rassebedingtes Problem mit “Sitz”, “Platz”, “Komm her” oder “Bleib”. Naja, das kenne ich ja schon von meinen 2 vorherigen Nordischen. Ich gehe aber davon aus, dass sie die Kommandos “Links”, “Rechts”, “Stopp”, “Go” und “Langsam” einmal perfekt beherrschen wird. Und das ist wichtiger. Wie ich schon immer sagte: Ich werde diesen Hund nicht abrichten und formen wie “Mensch” es gerne haben will, sondern wieder ein Arrangement eingehen, und sie leiten nicht befehligen. Das hat zweimal super funktioniert und wird auch ein drittes Mal funktionieren. Nur ein ungebrochener Hundecharakter bringt mit seinem natürlichen Wesen einen echten Freizeitpartner hervor. Zumindest ist es bei den Nordischen so.

Damit schließe ich nun die Seite 2 vom “Buch Nukka”. Ab jetzt geht es dann neu auf Seite 3 weiter …

4 Pings

  1. […] ihr zum ersten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe zieht ein!) Hier kommt ihr zum zweiten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe … Hier kommt ihr zum dritten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute ist […]

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  4. […] Für alle, die diese Seite von Nukkas Buch schon kennen, hier geht’s gleich weiter zum Teil 2: Das Buch “Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe wird zum Junghund!) […]

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