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Das Buch “Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute ist in der Pubertät!)

Das Buch “Nukka” (Oder: Unser Junghund pubertiert)

Updated: 31. Dezember 2017

 23:59 Uhr


Nukka ist nun schon 2 Monate bei uns. Sie wird immer größer und aufgeweckter. Hier geht’s mit Teil 3 ihrer Geschichte weiter …

Für alle, die diese Seite von Nukkas Buch schon kennen, hier geht’s gleich weiter zu den anderen Seiten:

Hier kommt ihr zum ersten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe zieht ein!)
Hier kommt ihr zum zweiten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe wird zum Junghund!)
Hier kommt ihr zum vierten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute zwischen Pubertät und Flegelphase!)
Hier kommt ihr zum fünften Teil von  “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute zwischen Pubertät und Flegelphase – Teil 2!)

 

[03.12. – 31.12.2017 … Ab der 10. Woche bei uns und bis zum Alter von 6 1/2 Monaten]

 

03.12.2017
Nukka – alias Nuk’ – der kamtschatkanische Eissteppenraptor hat es gestern wieder mal geschafft. Wild wie sie eben ist, hat sie mir ihre Reißzähne in die Lippe getrieben. Man glaubt gar nicht wie das bluten kann. Info an die Wissenschaft: Saurier hatten weder Schuppen noch Federn, die hatten 100%ig ein Fell! Ich hatte den Beweis an meiner Lippe hängen!!!

Ich schlage also das “Buch Nukka” auf der dritten Seite auf … ich hoffe, ihr seid weiterhin dabei! Nuk’ ist es seit 6 Uhr früh, und hat heute schon einiges angestellt. Schönen ersten Advent Freunde!

 

Auf ihrem Lieblingsaussichtsplatz. Nukka ist eine richtige Schönheit geworden.

 

Arrogant? Angezwidert? Keine Ahnung was sie mit dem Gesichtsausdruck vermitteln will. Aber oft sind sie eben nicht durchschaubar, die Nordischen und ihre Gedanken.

Nuk’ musste heute alleine zu Hause bleiben. Der Weihnachtsmarkt in Hirschstetten in Wien ist einfach zu überrannt um einen Hund mit zu nehmen. 4 Stunden war sie brav, hat nichts zerstört und nichts zerbissen. Brave Maus!

 

04.12.2017
Nukka hat bis 5 Uhr geschlafen, dann wollte sie wieder raus. Das dürfte nun die Standardzeit für sie werden. Egal. Ändert sich, wenn sie älter wird. Unsere erste Runde um 1/2 8 Uhr hat sie wieder genossen, es schneite dicke weiße Flocken. Jetzt ist das richtige Wetter für sie.

Die Schnorrerin in Action …

Und hier wieder mal so Spitzenfotos die man normal nicht zeigen sollte …

Nukka, 30.1kg, 64cm Schulterhöhe. Sie wird jetzt größer aber nicht schwerer. Passt. Wir haben auch eine neue Bezeichnung für sie: “Kamtschatkanischer Eissteppenraptor”! Irgendwo werde ich immer gebissen. Das macht ihr offensichtlich voll Spaß. Klar, auf meine Kosten kann man sich ruhig amüsieren!

 

05.12.2017
Wie die Zeit vergeht. Zwischen diesen beiden Fotos liegen gerade mal 2 Monate!


Die Fellfarbe hat sich komplett verändert, das Babyfell ist nun einem neuen “Erwachsenenfell” gewichen, dass dicht und fest aber trotzdem sehr weich ist. Kuschelig ist sie nach wie vor, die Kleine. Energien hat sie unendlich in ihr. Sie will nur laufen, laufen, laufen. Und wenns an der 8m-Leine im Kreis ist, wie ein Pferd das an der Longierleine rennt.

 

06.12.2017
Nuk’ ist eine wirklich brave Hündin geworden. Wenn wir wegfahren, dann heult sie zwar anfangs ein wenig, aber dann beschäftigt sie sich mit irgendwelchem Diebesgut und gibt Ruhe. Im Haus selbst hat sie eigentlich schon lange nichts mehr kaputt gemacht. Leidig die ganzen Handtücher und das Gewand das sie erwischt, ist danach ohne Innenlabel. Die beißt sie einfach raus. Warum? Wir wissen es nicht, und konnten den Grund bisher auch nicht eruieren.

Draußen schauts anders aus. Was sie erwischt wird zerlegt. Mistschaufel, Besen, Schwämme, Grünschnittsäcke, Schirmabdeckung, … ALLES was sie findet und nicht niet- und nagelfest ist, wird zerlegt und zerbissen. Typisch Malamute mit zu viel Energie.

Stubenrein sind wir nun auch schon seit einiger Zeit. Das war unsere größte Sorge. Mittlerweile wissen wir aber, wann es Zeit ist um rauszugehen. Es klappt auch immer rechtzeitig. Vertrauen hat Nuk’ nun auch schon zu 100% in mich. Ich kann sie an der Schnauze nehmen, untersuchen, die Augen auswischen wenn’s nötig ist, und auch das Fell nach Zecken absuchen, sie hält sich ganz brav. Sogar ins Maul greifen geht, wenn sie wieder mal draußen was “aufgesaugt” hat. Futter wegnehmen, oder sie vom Futter verdrängen und so tun als ob ich ihr das wegnehmen würde, kein Problem! Sie hat keinen Futterneid und wird auch nicht aggressiv. Gestern habe ich im Spiel auch mal die harte Seite rauslassen und sie oftmals eingeengt und gröber angegriffen. Sie knurrte wie ein Berserker und stürzte immer wieder auf mich um auch mich zu packen. Aber sie biss nicht ernst zu. Auch das haben wir also brav im Griff. So war auch meine Anka. Zähne fletschen, knurren, bellen, aber sie hat niemals zugebissen.

Unsere Nukka ist ein Kaltwetterhund. Das merkt man, wenn man sieht, dass ihre “Klimaanlage” im Haus funktioniert. Sie sitzt bei 21 Grad im Zimmer und man denkt, eine Wasserleitung wäre undicht, so rinnt es von ihrer Zunge … Nuk’ ist die volle Schlatzn wenn ihr warm oder heiß ist!!

 

07. – 08.12.2017
Was hat sich die letzten beiden Tage so getan? Nun, Nukka wird immer aktiver und beginnt nun grundsätzlich alles zu hinterfragen was man von ihr verlangt. Momentan sind wir in der “Ich kenne meinen Namen nicht mehr, und brauche auch nicht darauf zu reagieren” Phase. Das ist natürlich problematisch aber durchaus normal. Jetzt geht die erste “harte” Bewährungsprobe los, die man als Mützen-Eltern hat. Wer sich in dieser schwierigen Zeit entmutigen lässt oder die Nerven verliert, dessen Hund landet mit Garantie in der Vermittlung oder im Tierheim. Jetzt zeigt sich, dass nicht alles so super ist, wie man in diversen Foren und Facebook erzählt und vorgeschwärmt bekommt, oder wie es in diversen Filmchen gezeigt wird. Ich kenne das ja schon, deswegen werde ich kein Problem damit haben. Aber bei meiner ersten Hündin (Anka), ist mir einiges nicht so einfach gefallen, wie es nun den Anschein hat. Bei Nukka mache ich mir nun weniger Kopfzerbrechen, weil ich die verschiedenen Flegelphasen ja schon kenne, und weiß, wie es danach weitergeht. Wie schon mehrmals erwähnt, ich lasse meinen Hund in seiner Originalität und dem Charakter der sich entwickelt. Klar hat sie eine gewisse Führung durch mich, aber vieles ist ein reines Engagement zwischen ihr und mir.

Draußen unterwegs sein, dass ist schon schön. Was hier auf den Bildern so idyllisch aussieht, ist abseits der Fotos ein hartes Stück Arbeit! Wenn die Kleine losstartet, mit angelegten Ohren, nicht mehr hörend und dann mit ihrem vollen Gewicht und Power in die Leine knallt und man denkt der Arm fliegt auch gleich hinterher, das ist die weniger angenehme Sache. Noch dazu, wenn das immer und immer wieder geschieht, bis sie endlich aufgibt und wieder normal wird. Da hilft kein Rufen, kein Tadeln, da muss man eben durch. Sie werden alle ruhiger … irgendwann.

 

Was ist so lustig daran, wenn man eh schon sieht, dass manche mit Hunden ein richtiges Kraftproblem haben? Muss man dann auch noch provokant in der Gasse stehen bleiben und den eigenen Hund füttern, damit der andere noch aufgedrehter wird? Und dabei auch noch blöde grinsen? Muss es sein, dass einem andauernd unangeleinte Hunde entgegenkommen und die meist Halterinnen nicht einmal Leinen mithaben obwohl sie im Ortsgebiet mit Leinenpflicht unterwegs sind? Muss es sein, dass angeleinte Hunde (speziell an der Flexi) immer zu anderen angeleinten Hunden gelassen werden, damit man sich dann mit der Manglerei abkämpfen muss? NEIN! Jetzt denkt doch alle mal scharf nach, und macht uns allen das Leben nicht so schwer!! Nicht jeder Hund will oder muss mit anderen Hunden spielen! Nicht jeder Hundehalter ist scharf drauf, jedes Mal diesen Leinenzugterror zu unterbinden, nur weil andere nicht weitergehen und auch noch provozieren! Schon mal 300kg Zugkraft gebändigt? Nein? Sollte vielleicht mal jeder ausprobieren!

 



 

Da es sich herausgestellt hat, dass Nukka nicht so eine brave Kofferraumhündin sein würde, wie meine Anka es war (sie hat nie was zerlegt oder beschädigt), habe ich mich dazu entschieden, diesmal eine Hundebox zu kaufen. Da das aktuelle Tierschutzgesetz in Punkto Boxengröße bei den Schlittenhunden einen schweren Eingriff machte (Danke an die selbsternannten “Expertinnen” die da drinnen sitzen, und keine Ahnung von irgendwas haben, aber Hauptsache Gesetze machen wie sie IHNEN passen, und nicht der Realität entsprechen!) kaufte ich eine in der Größe, wie sie eben vorgeschrieben ist. Sprich: Eine Box für einen Hund, die den ganzen Kofferraum eines Espace füllt! Eigentlich eine Frechheit, aber was solls …

Die Entscheidung fiel auf die Hundetransportbox in der Größe XL von Trixi, wo mir das Team vom Futterhaus im G3-Gerasdorf preislich wirklich toll entgegen gekommen ist. Ich habe das Teil heute bekommen, und obwohl man mir den Zusammenbau (kostenlos) anbot, wollte ich das selbst tun, weil ich Änderungen für die Halterung im Auto machen wollte.

Das erste was mir dabei auffiel, war das viele Plastik, mit dem die Einzelteile oft doppelt verpackt waren. Gut für den unbeschädigten Transpost der Teile, aber vollkommen wertlos für die Umwelt. Das Auspacken der Teile nahm fast mehr Zeit in Anspruch als das Zusammenbauen. Das zweite Manko war die Aufbauanleitung. Als Techniker bin ich sicher versiert, sowas zu lesen und zu verstehen, aber diese Anleitung muss man sich schon sehr genau mit einigem Grundverständnis doppelt durchlesen, damit man sie verwenden kann. Nun, ich habe sie einfach auf die Seite gelegt, mir die Teile angesehen, und (da ich ja eine fertige Box gesehen habe) mir die neue Box räumlich vorgestellt. Der Zusammenbau ging in weniger als 20 Minuten von statten.

Als sie fertig war, kam es aber ganz dick!

Ich ließ mich dann auch ein wenig auf Facebook aus: “JETZT bin ich aber sauer! Ich darf die Wörter die mir in der letzten halben Stunde eingefallen sind hier nicht schreiben, sonst bin ich gesperrt!! WIESO kann man in einer Bauanleitung nicht gleich am Anfang groß davor warnen, dass die fertige Box (die man ja IM HAUS zusammenbaut, und nicht bei 0 Grad im Garten!!) NICHT mehr aus der Wohnung kriegt, weil sie 94x87x93cm ist, und eine Standardtür innen nur eine Breite von 85cm hat!!! Egal wie wir nun versucht haben, die raus zu kriegen … KEINE CHANCE!! Also wieder zerlegen, und draußen neu zusammenbauen! Ich krieg die Krise!!!!!!!!!”

Tja, so kanns einem gehen! Das Teil ging wirklich nicht mehr aus dem Haus raus! Weder in ein anderes Zimmer wo wir sie aus dem Fenster heben hätten können, noch durch eine Tür! Niederlage! *hahahaaaaa*

Nach dem neuerlichen Zusammenbau auf der Terrasse, hab ich die Box dann mit einigen Umbauten im Wagen, dann doch auf ihren vorgesehenen Platz verstaut. Hier zeigte sich dann noch ein Manko. Die vorgesehenen Klettbefestigungen am Boden der Box hielten nicht was sie versprachen. Da musste eine Lösung her. Und ob Nukka dann auch noch in die Box springen würde, nachdem sie den offenen Kofferraum schon angenommen hatte, das stand auch in den Sternen.

Doch es klappte. Nukka sprang brav rein, setzte sich hin, wir machten eine Probefahrt hinaus zum Spazierengehen, und die Kleine wartete auch brav bis ich die Tür der Box öffnete und sie anleinte und herausholte. Dann gabs wieder Vollgaslaufen, so wie eh schon gewohnt:

 



 

Da ich beim Fahren die Box beobachtet habe, und ich mir auch Gedanken machte, was im Crash-Fall passieren würde, habe ich mich zur Sicherheit noch dazu entschieden, die Box mit einem Spanngurt an den Bolzen der Sitzhalterungen hinten zu fixiern. Das beruhigt mich mehr als die Klettbefestigung. Und damit bei offener Heckklappe auch jeder weiß, wer die Box “bewohnt”, bekam sie auch einen Aufkleber …

 

 

Das dazu, was die letzten Tage passierte. Gestern Abend konnte ich dann noch ein paar Fotos machen, die Nukka mit diversen “Mimiken” zeigen. Teilweise zum Schreien, die Gesichter von ihr.

 

 
 

 

09.12.2017
Nukka kam heute um 3 Uhr früh und wollte raus. Das ist schon heftig. Aber sie war dann bis 7:30 Uhr brav, und rührte sich erst dann indem sie wieder mal an der Eingangstür berserkerte. Die wird das auch nicht lange durchstehen. Zwei Hunde hat die Tür überlebt, aber ich glaube, Nukka schafft sie nicht mehr …

Heute wollen wir mit ihr auf den Weihnachtsmarkt in Auersthal fahren. Gleich zu Beginn, wenn noch wenige Leute sind. Da ist der Hauptweg sehr breit, und es dürfte keine “Begrüßungsproblematiken” geben. Sie liebt es leider, jeden der ihr sympathisch ist, anzuspringen. Ein Problem, aber wahrscheinlich nicht zu ändern. So sind Mützen eben. Menschenfreundlich. Und das ist ihre Art das zu zeigen. Klar könnte man ihr das mit mehr oder weniger Nachdruck aberziehen, aber dann ist sie nicht mehr ursprünglich im Verhalten, sondern ein Befehlsempfänger wie jeder andere Hund. Das ist es aber, was ich nicht möchte. lassen wir uns überraschen, wie es heute klappen wird.

 



Um sie vor dem Adventmarkt ein wenig auszupowern bin ich noch schnell nach Großengersdorf in die Remise gefahren, und habe mit Nukka einen ausgiebigen Spaziergang gemacht. Zu Hause dann habe ich schnell bemerkt, dass diese Aktion genau nichts gebracht hatte. Nuk’ ist nicht müde zu bekommen.

Adventmarkt Auersthal haben wir geschafft. Nukka war wirklich brav. Wenn ich stehen bleibe schaut sie mich an, setzt sich oder legt sich hin, und wartet brav bis es weiter geht. Wenn Frauli in einem Keller verschwindet schaut sie nach, und wenn sie wieder kommt heult sie typisch malamutelike mit einem “Wahooooouuuuu” und freut sich dass sie wieder da ist. Alpakas sind nach wie vor ihre Freunde. Keine Ahnung warum, aber die Alpakas fahren auch auf Nuk’ ab! Voll witzig bei diesen Begegnungen zu zusehen. Das Autofahren klappt nun mit der Box auch super. Scheint so, als würde ihr nicht mehr schlecht werden der Kleinen.

Am Abend gab es dann heute wieder eine negative Überraschung. Nukka spielte so intensiv mit ihrem Ball, dass sie nicht mitkriegte das sie sich dabei anpiselte. Naja, ein Baby halt. Auch das kann vorkommen. In der letzten Zeit war sie ja wirklich brav und es hatte alles gepasst. Ab nun wird das Spielzeug am Abend weggeräumt.

 

10.12.2017
2. Advent. 5:30 Uhr Morgens, eine nasse Zunge im Gesicht, Nuk’ will raus. Super. Herrchen kriecht halbtot aus dem Bett um Hundchen raus zu lassen. Dann schnell wieder unter die Decke und weiter schlafen. Bis 7 Uhr, dann polterte es verdächtig draußen. Also wieder auf und nachsehen. Das passiert wenn Hundchen langweilig wird:

 

Nein, sie konnte die Decke nicht durch die Tür rausziehen, sie musste das Teil durch die Pfote zerren, und zwar so stark, dass ich sie fast nicht mehr raus bekam!

Heute plante ich einen Ausflug mit ihr. Nach Großmugl zu Thomas und seinen Hunden sollte es gehen. Ich machte mir vorab schon was aus, denn ich wollte Nukka auf der 10km Strecke die wir schon mal gemacht hatten, müde machen. Gesagt getan. Wir trafen uns, und marschierten los. Klar dass es nicht so klappte wie mit meinen vorherigen Hunden. Nukka wollte zuerst mal nur spielen. Die ersten 3km war sie nicht zu beruhigen. Ich musste sie kurz nehmen, und meine Hand wurde auch immer länger. Ihre ungestüme Art brachte ihr auch ein paar Tadelungen von Thor (dem Schäferhund von Thomas) ein. Akira und Asko ließen das alles kalt. Asko geht Nukka ohnehin aus dem Weg. Für den 11jähringen Siberian Husky ist Nukka einfach zu wild. Aber es wurde dann mit der Zeit besser, obwohl Nukka noch sehr viel zu lernen hat.

 






 

Dieser Blick … unbezahlbar! Unser GREMLIN beim Durchstarten …

 

Akira (Links, 4 Jahre), Asko (Mitte, 11 Jahre) und Nukka (Rechts, 6 Monate …) – Wo liegt der Fehler?

Wahnsinn, wie die “Kleine” gewachsen ist. Im Vergleich zu den anderen Hunden sieht man erst, wie sie in den letzten 2 Monaten in die Höhe geschossen ist.

Nun sind wir wieder zu Hause, und Nukka schläft. Sie ist endlich mal wieder müde und gibt Ruhe. Das nutze ich aus, um hier die Seite zu ergänzen. Danach schmeiße ich mich ins Büro und mache mir eine neue und kürzere Leine zum Wandern. Ich habe heute festgestellt, dass die Leine die ich mit Kitaro verwendete, mit Nukka unbrauchbar ist. Egal, ich hab das Material dazu im Haus, und stelle mir das Teil selbst her.

 

GOTT SEI DANK habe ich einen Zaun am Zaun gemacht um Nukka vor etwaigen Kekstanten zu schützen! Gerade eben hat dieser Zaun meine Kleine vor einem aggressiven Hundsvieh gerettet, dessen Halterin offensichtlich nicht imstande war ihr Vieh zurückzuhalten, dass völlig unverhofft bellend und schnappend mit vollem Beißwillen an meinen Zaun zu Nukka stürzte!! Nukka ist vollkommen verschreckt, denn so eine Aggressivität das kannte sie bisher nicht von anderen Hunden! Wenigstens ist sie brav sitzen geblieben und nicht zum Zaun gegangen. An die Halterin sei gerichtet: Ich weiß wer ihr seid (Wiesengasse), und wenn das nochmal passiert, dann habt ihr ein riesiges Problem! Das ist ein Versprechen!

 

Nachdem sich Nukka von dem Schreck erholt hatte, wurde sie wieder ruhiger und legte sich nach der letzten Gassirunde brav schlafen. Ja, die Wanderung hat ihr gut getan, daran gibt’s keinen Zweifel. Scheint so, als würde sie das jetzt schon brauchen um ihre Energien ein wenig abzubauen. Na dann … da kommt ja einiges auf mich zu!

 

11.12.2017
Meine “Große” hat heute brav bis 6:20 Uhr geschlafen. Einmal mitten in der Nacht bekam sie den Putzrappel, und sie musste sich laut schmatzend neben mir pflegen, aber nachdem ich sie dann streichelte, hörte sie auf und gab wieder Ruhe. Nuk’ ist nun schon 6 Monate alt. Ein Wahnsinn, wie die Zeit vergangen ist. Und gewachsen ist sie auch gewaltig. Das habe ich gestern im vergleich mit den Hunden von Thomas gesehen. Ich bin ja gespannt, was aus ihr noch werden wird, und welche “wilden” Charakterzüge sie sich behält, und wobei sie ruhiger werden wird. Dass sie aus einer vollkommen anderen Linie stammt, als jene Hunde die es in Österreich gibt, ist mittlerweile Fakt. Nicht vom Aussehen her, sondern vom urtümlichen Charakter. Wild, stur, berechnend, auch schon mal knurrend wenn ihr was nicht passt oder sie etwas nicht will. Im nächsten Moment vollkommen zart und streichelweich, schmusend und liebesbedürftig. Zwei Gegensätze die nicht größer sein könnten. Aber genau das wollte ich ja auch …

Mittlerweile weiß ich, warum sie sich in der Nacht so aufgeführt hatte und sich laufend schmatzend putzte. Unsere Nukka ist das erste Mal läufig. Mit 6 Monaten schon! Die Kleine gibt Vollgas in ihrer Entwicklung. Langsam wird sie mir unheimlich.

 

12.12.2017
Es ist Fakt. Nuk’ ist tatsächlich läufig. Na dann, ab jetzt heißt es aufpassen damit sie kein Rüde entdeckt. Ich hoffe, dass wir keinen “Zaunsteiger” haben werden, wenn Nukka draußen ist.

Es war heute ein wenig stressig. Um 6 Uhr auf, Nukka rauslassen, selbst schnell frühstücken (sprich, einen Kaffee reinschütten), und dann ab in die Werkstatt wegen der Schadensbegutachtung meines Wagens. Nuk’ musste zu hause bleiben, war aber was ich per IPCam sah, sehr brav. Die Wiedersehensfreude als ich nach Hause kam war natürlich wieder sehr groß, aber das kenne ich mittlerweile auch schon. Ist wie wenn ich monatelang fort gewesen wäre.

Als Belohnung sind wir dann heute in den Hochleithenwald gefahren und haben eine schöne Spazierrunde gemacht. Nukka hat dabei auch einige Wildschweinfährten entdeckt. Da ist sie in ihrem Element.

 




 

Und wieder war unsere junge Dame voller Dreck. Sie liebt es einfach im Gatsch zu waten und sich dabei auch die kleine Wampe voll zu spritzen. Von den Pfoten mal abgesehen. Dementsprechend schaute auch ich aus, hatte 10kg Dreck an den Schuhen, und auch mein Auto wird immer schwerer, weil was wir haben, nehmen wir auch nach Hause mit! *lach*

 

13.12.2017
Unsere mittlerweile “Große” hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, Herrchen zu quälen. Und zwar so lange, bis es sich zusammenpackt, anzieht, und Nukka in die Autobox verfrachtet. Dann weiß sie, es geht ab in den Wald! So auch heute, auf gut 10km wieder im Hochleithenwald, in dem sie auch gleich neue Freundschaften mit Forstarbeitern knüpfte … irgendwie ist sie immer im Mittelpunkt.

 







Es gibt doch nichts schöneres, als mit dem Fellfreund im Wald zu sein. Unsere Maus ist brav und marschiert an der Zugleine schon großteils wie sie soll. Sie wird eine super Begleiterin werden, das zeigt sich jetzt schon.

 

14.12.2017
Die letzten beiden Tage und die langen Wanderungen haben Nuk’ gut getan. Sie ist viel ruhiger in der Nacht. Heute hat sie bis 6:30 Uhr durchgeschlafen. Sie … ich nicht. Irgendwann so um 0:30 Uhr Nachts hat sie nämlich tief geschlafen und geträumt. Dabei ist sie mit ihren Pfoten an der Bettseite gerannt, was überhaupt keinen Lärm machte!! Erst als ich sie anfasste und streichelte, war dann wieder Ruhe. Um knapp 3 Uhr Morgens das gleiche Spiel. Sie war heute offensichtlich im Traum auf der Jagd!

Die kleine unermüdliche Bestie! Immer wieder raus, egal bei welchem Wetter. Der Sturm heute hat ihr auch nichts ausgemacht. Mir auch nicht. War wieder eine schöne Runde, die wir diesmal wieder in Großengersdorf gegangen sind:


Morgenspaziergang und Gassirunde. Da ist noch alles ruhig in der Gegend. Und um 7 Uhr Früh sind auch nicht so viele Vollpfosten unterwegs, die ihre Hunde nicht im Griff haben, oder die Freilaufverfechter die partout ihre Hunde nicht abrufen.





 

15.12.2017
Mittlerweile ist unsere Große ja überall dran und erreicht jeden Winkel des Hauses. Es gibt praktisch nichts mehr, wo sie nicht hinaufreichen würde. Die Kekse sind auch entdeckt worden. Zuerst mal ein Kontrollblick ob jemand kommt, dann feinste Bewachung vor den Dosen …


 

Ihr Kraft wird immer mehr, und der Hang zum Jagen der ist auch da. Egal was sie wittert und sieht, sie ist sofort Sprung- und Laufbereit. Typisch für einen Malamute eben. Freilauf? Daran ist nicht zu denken. Die Jägerschaft würde sich die Hände reiben, wieder einen “Wolf” erlegt zu haben.

 

16.12.2017
Unsere Maus ist schon so groß geworden, und wunderhübsch. Auch bei den Spaziergängen ist sie mittlerweile sehr brav geworden, hört auf diverse Kommandos und  fährt mitterweile wirklich brav in ihrer Hundebox im Auto überall mit. Es ist eine Freude, wenn man mit ihr unterwegs ist.


 

Nukkas große Prüfung stand heute auch am Programm. Sie durfte mit auf die Vereins-Weihnachtsfeier. Im Lokal mit all den Menschen über längere Zeit brav zu sein, noch dazu in Anwesenheit von anderen Hunden, das war heute für sie neu.



Nuk’ war zwar hochgradig aufgedreht bei diesen ganzen Eindrücken, meisterte aber die Situationen souverän gut. Freundlich zu jedem Menschen und auch jedem Hund gegenüber. Sie hat einen wunderbaren Charakter. Auch mit dem kleinen Welpen “Fynn” spielte sie vorsichtig und wusste genau was sie durfte und was nicht obwohl sie ja selber noch so jung ist. Beim anschließenden Besuch bei Freunden war sie ebenfalls brav und trotz aller Aufregung bei der Feier und danach im Kreise der Freude, ist ihr kein Malheur passiert. Wir sind stolz auf Nukka! So brav ist sie gewesen!

 

17.12.2017
3. Advent. 5:30 Uhr. Bis dahin durfte ich heute schlafen, dann drückte sich eine kalte Nase in meinen Nacken. Nuk’ wollte raus. Ich schlief danach wieder ein, und wachte erst um 8:30 Uhr auf, als Frauchen mit dem braven Mädchen raus ging. Lange hat sie es heute ausgehalten. Es wird immer besser mit ihr.

Mittags ist sie dann mitgefahren um einen Weihnachtsbaum zu besorgen. Wir wollten sie vorher in der Hundezone in Deutsch Wagram ein wenig laufen lassen, aber da saß eine Hundehalterin im Unterstand, vertieft in ihr Handy, während das Riesenvieh von Hund den sie mit hatte unkontrolliert herumlief und keinen ruhigen Eindruck machte. Es ist überall das gleiche Spiel. Ich frag mich nur, wie diese Person dann den Kack ihres Hundes wegräumen will, wenn sie nicht mal mitkriegt wo er hinscheißt … wir haben es gelassen, und sind dann gleich um den Baum gefahren. Nuk’ nahms gelassen, dass sie nicht raus konnte.

Vor voller Schüssel eingeschlafen, die Süße!

 

18.12.2017
3:30 Uhr … das war eine kurze Nacht. Kein Wunder wenn sie vor der Schüssel schläft. Also raus mit ihr, und wieder ab ins Bett. Ist aber mittlerweile kein Problem mehr mit ihr. Sie legt sich auf der Terrasse hin, und schläft brav weiter. Heute bei -3° am Morgen. Bei dem Fell auch kein Problem.



Die kalten Sonnenaufgänge liebt sie. Da ist sie voll aktiv. Jede Fährte wird aufgenommen und die Jagd beginnt. Sehr zum Leidtragen von mir, denn es ist nicht mehr angenehm wenn sie Vollgas gibt und dann in das Leinenende rennt. Über 30kg ergeben schon einen gewaltigen Ruck an der Hand.

Unterwegs … diesmal mit der DSLR:







 

Nukka hatte heute großes Glück! Gott sei Dank konnte sie kotzen und das Plastik wieder hervorwürgen!!

Wie hirnlos kann man sein, dass man eine Rolle gelbe Säcke zu einem Hund über den Zaun wirft??? Unsere Kleine hat den Scheißdreck natürlich angebissen und die Fetzen gefressen!! Der Vollpfosten von Gemeindehackler hat unseren Hund gesehen, und ihm die Rolle genau vor die Nase geschossen!!! (Ich habs auf der Cam, darfs hier aber nicht posten … aber Ausreden zwecklos!)

 

19.12.2017
Mittlerweile ist das Wegfahren mit Nukka problemlos geworden. Auch das kurzfristige Warten in der Box, wenn ich etwas erledigen muss klappt sehr gut. Nuk’ ist mittlerweile den 9. Tag läufig. Jetzt wird’s so richtig arg. Sie tropft wie ein Wasserhahn. Aber das sind wir ja schon vom “Goscherl” gewohnt, wo der Schlatz auch nur so rinnt … sie ist halt eine Pipeline im Hundefell, egal bei was.



 

20.12.2017
Nukka, oder kurz Nuk’ ist eine wundervolle Hündin geworden. Ab und an spinnt sie halt, vergisst was sie gelernt hat, und wo sie was darf, aber das ist normal. Was ich nicht mehr als normal empfinde sind die “Hundebegegnungen” hier bei uns. Ich geh eh schon jedem aus dem Weg, aber manche sind eben hartnäckig. So wie heute wieder, als mich eine Dame mit ihrem kleinen schwarzen WaahWaah an der Flexileine verfolgte. Ich hab, als ich sie zufällig hinter mir bemerkte, Nukka kurz genommen und bin mit ihr an den Wegrand gegangen, um das Teil an uns vorbei zu lassen. Dann kam es schon …

 

“Ist das ein Bub oder ein Mädchen?” (Oh Gott, wie ich diese Fragen hasse!!)
“Das ist egal …” und nehme Nukka dabei noch kürzer, weil sie sprang wie wild.
“Aha” und zerrt den kleinen Schwarzen an Nukka vorbei.
“Wieso darf er nicht hin?” (Blöde Frage, ich will eigentlich gar nicht antworten!)
“Das kommt nicht so gut” ringe ich mir dann raus.
“Bei uns im 10.ten gibt’s auch solche, das ist kein Problem, wieso mit ihr?” (Die wills genau wissen …)
“Sind wahrscheinlich mit normalen Hunden aufgewachsen, das ist ein Unterschied” (Soll ich nun ins Detail gehen? Nein, vergiss es!)
“Und was könnte passieren?” und bleibt abermals stehen. (Mensch, lass es doch einfach!!)
“Das meine den Kleinen als Beute sieht, weil er ihn nicht als Hund erkennt!!” (Der Augenblick wo einen meist große Augen ansehen)
“Gut zu wissen!!” und zerrt den Kleinen endlich weiter.

 

Muss sowas sein? Ist es nicht egal ob Bub oder Mädchen, oder sonst was? Reicht es nicht, wenn man eh schon den Hund beiseite nimmt, und damit zeigt dass man keinen Kontakt haben will? Die hätte mit Sicherheit nicht verstanden dass ich das nicht möchte, wenn ich gesagt hätte: Nein, sie ist läufig! Und nein, ich möchte keine Rollleinenverwicklungen! Nein, ich habs satt das Kalb dauernd zurückzuhalten, und wenn über 30kg auf einen 10kg Hund springen, dann könnte es gebrochene Rippen geben! Oder: Nein, ich hab keinen Bock auf Milben, Flöhe, Hautpilz oder sonstige übertragbare Krankheiten! Ist das so schwer zu begreifen??

 

21.12.2017

Es ist wie es ist! Mir persönlich ist ein glücklicher Hund weit lieber als ein perfekt “funktionierender”. Das Schöne an den Nordischen ist ja ihre Wildheit, das Ungestüme, ihr Charakter, aber auch ihre Zuneigung und Treue. Wenn ein Nordischer dich ins Herz geschlossen hat, dann für immer! Leider verkennen viele Menschen genau diese Eigenschaften als unerziehbar, und schieben den “Moi liab, so einen muss ich auch unbedingt haben” Hund entweder schon während der Pubertät (6-8 Monate) oder in der Flegelphase (12-18 Monate) ab weil sie ihnen nicht Herr werden. Zu beachten ist: Man kann ihnen sowieso nicht “Herr werden”, sondern sich mit ihnen ohnehin nur arrangieren! Wer einen braven Nordischen haben will der muss ihm bei einer brachialen Umerziehung seinen Willen brechen … was übrig bleibt, ist dann ein ganz normaler Haushund und seine Ausstrahlung und alles was ihn ausgemacht hat (abgesehen vom Optischen) sind weg …

 

22.12.2017
Nukka hat den bereits aufgestellten (aber ungeschmückten) Weihnachtsbaum entdeckt und bereits ein bisschen “probegeknabbert”. Na das wird was werden. Bin schon gespannt, was passiert wenn der Schmuck drauf ist. Ihr werdet es hier mit Sicherheit erfahren. Ob sie ihn umlegen wird? Naja, meine beiden “Wilden” Anka und Kitaro hatten es vor ein paar Jahren geschafft. Anka legte ihn um, und Kitaro kam zu mir “petzen” obwohl er sicher maßgeblich daran beteiligt gewesen war … schlechtes Gewissen dabei? Sicherlich nicht! Ich erwischte Anka mitten im liegenden Baum sitzend, mit einem breiten Grinsen im Gesicht! Was soll man da noch dazu sagen?

Nachtrag vom Abend: Der Baum steht ist fertig geschmückt und hat den ersten Kontakt mit Nukka überlebt! Sie interessiert sich überhaupt nicht dafür. Gut, wir haben aber auch keine Naschereien oder sonstige Dinge oben, die schmackhafte Gerüche verbreiten könnten. Nur Schmuck.

Unsere junge Dame, mal unfrisiert. Wie schleißig! *lach*

 

23.12.2017
Es sind immer wieder die gleichen Hundeleute, die einen sauer aufstoßen lassen. Jene, die glauben sie sind alleine unterwegs, und ihren Hund unkontrolliert frei laufen lassen! Ob der nun zu anderen hinläuft oder nicht, ist egal. Langsam beginnts mir echt zu reichen, und ich werde mir wieder die eine oder andere Dose “Abwehrspray” einstecken, und dem Treiben ein Ende bereiten. Das kanns nicht mehr sein. Wer nicht hören will, der muss halt dann sehen wie gefühlt wird. Und es soll mir keiner kommen mit “der Hund kann ja nichts dafür” … es geht bei solchen ignoranten Hundeleuten nur über den Hund! Alles andere prallt von denen ab, weils ihnen aus reinem Egoismus vollkommen egal ist was ihr Hund macht und ob sich andere dadurch belästigt fühlen oder nicht. Vor ein paar Tagen ein Husky und ein zweiter Hund in meiner Gasse im Ortsgebiet. Die Hundehalterin mitten im Weg stehend und nur mit dem Finger auf den Hund deutend. Na und weiter? Dann häng sie an! Gestern ein freilaufender Dalmatiner im Wald zwischen Seyring und Obersdorf, kein Halter in Sicht! Heute ein Retriever und ein Setter die weitab von den beiden Hundebesitzern/-innen herum liefen, sogar hinter dem Windschutzgürtel wie sie von ihnen nicht gesehen werden konnten. Sind eh immer die selben, aber bald wird’s mal krachen. Das ist fix.

Bei der heutigen Morgenrunde hat unsere Nuk’ gezählte 12x gepiselt. Jetzt ist es Fakt: Sie markiert. Ja, sie wird erwachsen. Tagtäglich zeigt sie Verhaltensformen an, die uns zeigen, wie schnell das Babyalter nun vorbeigegangen ist, und wie sie zu einer großen und bald erwachsenen Malamute Hündin wurde. Irgendwann wird sie dann fertig sein, und sich dann die Freiläufer einzeln vorknöpfen, denn Malamutes sind keine Spielhunde und wenn ein fremder Hund bellend und unkontrolliert angerannt kommt, dann wird das als Angriff gewertet und der vermeintliche Angreifer dann im schlechtesten Fall im Plastiksack nach Hause getragen. Aber das wollen einige hier nicht kapieren.

Sie liebt unsere langen Spaziergänge. Mittlerweile geht sie echt brav an der kürzeren Zugleine und am Bauchgurt. Auch die Richtungskommandos funktionieren langsam so wie es sein soll. Gut Ding braucht Weile, und man muss eben Geduld haben, dann klappt es tadellos mit der “sanften” Erziehung eines Malamutes.

 

 



Ein paar Stellen kennen wir ja wo wir hinfahren und in Ruhe spazieren gehen können, ohne von Freiläufern belästigt zu werden. Ich hoffe, dass diese Stellen nie von diesen Wahnsinnigen entdeckt werden, die sich nichts um andere pfeifen und partout ihre Hunde auslassen müssen. Egal ob Wald oder Wiesen und Äcker.

 

24.12.2017
Ein weihnachtlicher Spaziergang endete fast in einem Desaster. Zwei “Herrschaften” mit ihren beiden Rattlern kamen uns entgegen. Nukka begann sich zu gebärden und zerrte an der Leine. Die beiden freilaufenden Rattler machten keine Anstalten zu ihren Haltern zurückzulaufen und kamen immer näher. Aber die größte Frechheit: Die Halter riefen ihre Hunde nicht einmal ab! Es machte ihnen sichtlich Spaß, wie ich mit meinem “aufsteigenden” 32kg Mammut an der Leine kämpfte. Es scherte die beiden einen Dreck, sozusagen. Zum Glück konnte ich dann in einen Weg abbiegen, und die Idioten gingen ohne irgendeiner Reaktion mit den freilaufenden Viechern weiter. So nicht Leute! Ich hab mir heute geschworen, dass ich meine Hündin nicht mehr zurückhalten werde! Wer nicht hören will, muss fühlen, und wir sind enorm gut versichert … irgendwann reichts jedem, und bei mir ist der Zeitpunkt nun gekommen.

 

Hilfe, mein Schwanz brennt!

 

Was hat Frauchen da?

 


Der Weihnachtsspaziergang in der Großengersdorfer Remise.

 


War das Christkind brav? Nukka sagt JA!

Brav war sie, sie hat uns den Baum nicht umgelegt, und beachtet ihn auch nicht. Wir haben aber auch keine Süßigkeiten sondern nur Schmuck drauf, so gibt es auch keinen Reiz für sie da herum zu stöbern und auf die Suche nach was Fressbarem zu gehen.

 

25.12.2017
Das Jahr geht langsam zu Ende, und wir nutzen die Zeit noch aus, die wir gemeinsam haben bis ich wieder arbeite. Also gibt’s viele Spaziergänge. So auch heute. Leider war der Tag nicht gerade entspannend. Feiertag, und überall die verdammten Freiläufer unterwegs. Trotz Tafeln das Leinenpflicht herrscht. Es wird immer schlimmer. Man kann den ganzen Vollpfosten schon fast nicht mehr ausweichen. Dann wundern sie sich aber, wenn immer mehr für Hundehalter verboten wird …


Das “Big Picture” von heute:


Welches gefällt Euch besser?

 

26.12.2017
Nukka dürfte in die unruhige “heiße Phase” ihrer Läufigkeit kommen. Gestern Abend wollte sie nicht rein, erst um 23:45 Uhr holte sie dann Frauchen ins Haus. Um 2:45 Uhr wurde sie wieder lästig und ging mir am Geist, weil sie wieder hinaus wollte. Draußen 0 Grad und Nebelsuppe. Aber es war offenbar kein Problem für sie. Erst um 9 Uhr wurde sie dann draußen unruhig, und wir machten unsere Gassirunde. Den Rest des Tages lassen wir heute eher ruhiger an uns vorbeiziehen. Ich gehe schon gerne mit ihr raus, aber jeden Tag die aufgedrehte Kröte über Kilometer zu bändigen, das ist auch mir mal zu viel. Also sagen wir heute ist ein kleiner Pausentag. Morgen geht’s dann in aller Frische wieder los …

Den ganzen Tag lang versuchte unsere “Große” potentielle Rüden zu “rufen” und heulte immer wieder drauf los, wenn sie draußen war. Das werden ein paar Tage werden. Wir kennen das ja schon von unserer Anka, die das auch so machte. Da hieß es aber immer aufpassen in der Zeit, weil der Zaun noch nicht so abgedichtet war wie jetzt.

 

27.12.2017
Nuk’ ist furchtbar langweilig. Also packten wir uns heute wieder auf eine schöne Runde im Hochleithenwald zusammen:

 

 

 

 
 

 



Sie liebt es mit mir im Wald spazieren zu gehen, und im Unterholz herumzustöbern. Und wir haben auf den Strecken die ich mittlerweile erkundet habe und gut kenne, auch unsere Ruhe. Bisher ist uns noch kein Mensch mit Freiläufer dabei begegnet. Lästig sind die Radfahrer die trotz Fahrverbots da durchknallen. Die Waldarbeiter denen wir immer begegnen sind durch die Bank freundlich. Bei den Jägern schauts oft anders aus. Heute hat uns auch so ein Pfosten durchs Zielfernrohr vom Hochstand aus die ganze Zeit beobachtet. Ist ein gutes Gefühl, wenn ein Gewehr auf einen selbst oder den Hund gerichtet ist …

Am Abend flippte unser Mädchen voll aus. Sie wollte unbedingt raus und nicht schlafen. Weil wir sie nicht anhörten und ihr keine Aufmerksamkeit schenkten, stellte sie laufend was an, so dass ich immer aufstehen musste um zu sehen, was sie gerade zwischen den Zähnen hat. Sie kam auch andauernd ans Bett, prankte auf mich her und kratzte, schleckte, keuchte … doch bei mir fuhr sie diesmal am Dampfer. Nach gut einer Stunde hat sie dann begriffen dass ihr das alles nichts bringt und legte sich hin zum Schlafen. Ist nicht einfach, wenn die Hormone verrückt spielen bei einem Malamute.

 

27.12.2017
5 Uhr früh, Nukka will raus. Aufstehen, Tür öffnen, Nuk’ schaut raus … es regnet in Strömen. Sie dreht um, und geht wieder schlafen! Erst um 6:30 Uhr wollte sie dann wieder raus, da regnete es nicht mehr. G’frast! Dann das übliche Morgenprozedere. Kaffee reinschütten, anziehen, Nukka anziehen, raus auf die Wiese. Zurück, die Fressschüssel anfüllen, frisches Wasser geben, Leckerlie abtreten. Kaum damit fertig kontrolliert sie alles, frisst das Leckerlie und läuft in die Küche. Fordernd mit Bellen und Heulen steht sie vor dem Kühlschrank und will ihren täglichen Cottage-Cheese. Da flippt sie jedesmal aus, wenn ich den Becher aufmache und ihr eine Portion in ein Teller fülle. Danach geht sie wieder raus, und heult an und an wieder mal. Ja, die Läufigkeit. Das dauert noch ein bisschen.

Heute Vormittag war sie dann mit mir mit. Werkstatt wegen der Autoreparatur, und meinem Schlachter wegen Ersatzteilen. Sie musste zwar in der Box im Wagen bleiben, aber sie war echt ganz brav. Danach gingen wir wieder eine Runde bei Obersdorf im Wald spazieren.

 

28.12.2017
Auch heute war sie wieder voll aufgedreht. Die Hormonschübe dürften Nukka nun endgültig verrückt machen. Jetzt merkt man so richtig was ureigene Instinkte in den Hunden stecken, und auch rauskommen, wenn die Zeit dafür da ist. Vom illustren und ständigen Markieren beim Spazierengehen angefangen, über das Scheren mit den Pfoten nach dem “Geschäft”, bis zur Dominanz ist nun schon das volle Programm da. Gestern Abend versuchte sie mich am Genick zu packen und aufzureiten. Das muss natürlich schnell abgestellt werden, sonst ist man bei einem Malamute der Loser.

 

29.12.2017
Diese herrlichen Sonnenaufgänge sind es, die einen gerne rausgehen lassen. Die letzten Tage hatten wir nur Gatsch und Dreck durch den Regen. Das ist lästig und nicht mehr schön. Aber heute passte es wieder mal.


Fräulein ist zwar noch ein wenig unausgeschlafen so wie es aussieht, aber rausgehen will sie immer.

Den ganzen Tag über musste ich unsere “Große” heute überwachen. Kaum geht jemand mit einem Hund vorbei beginnt sie zu heulen. Das ist mehr als lästig, aber entspricht eben in ihrer Natur. Sie ruft nun “Buben” herbei. Scheint so, als wäre sie nun in der “gefährlichen Zeit”. Immerhin ist sie seit 11. Dezember läufig. Das könnte schon hinkommen. Jetzt heißts doppelt aufpassen.

Im Wald mit Herrchen spazieren gehen, das gefällt ihr am Besten:

 

30.12.2017
Jetzt wird’s echt arg mit Nukka. Sie rennt nur mehr gehetzt in der Gegend herum und heult und heult und heult. Sie steht vor mir und heult. Sie liegt auf der Terrasse und heult. Sie frisst fast nichts und heult … ja wenn die Hormone verrückt spielen, dann ist auch einem Hund nicht zu helfen. Bin gespannt wie lange das nun andauern wird, und ob sie – so wie Anka – auch scheinträchtig werden wird.

Mit heutigem Tag haben wir unsere Nuk’ nun 3 Monate, und ich möchte keinen Tag davon missen. Auch wenn es schwer ist, einen Malamute-Welpen haustauglich zu machen, und dann auch noch als Einzelhund, wir werden das wieder schaffen. Aller Anfang ist eben mal schwer, aber danach werden sich alle Probleme in einer wunderbaren Partnerschaft auflösen. So hoffe ich zumindest.

 

31.12.2017
4 Uhr früh … Nuk’ will raus, es schüttet wie Sau. Doch sie legt sich wirklich vor der Eingangstür hin. Auch gut. Da bleibt sie eh trocken. Ist ein geschütztes Plätzchen. Bis 8 Uhr hat sie dann Ruhe gegeben, dann wollte sie wieder rein und Frühstück haben … sie ist schon sehr fordernd geworden. Auch gestern hatten wir noch so unsere Problemchen, wer nun bei uns “die Hosen an hat”. Sie probiert nun schon sehr massiv die Führung zu übernehmen und will mich immer wieder unterwerfen. Die Kraft die sie dabei entwickelt ist unglaublich. Wenn ich in dieser heiklen Phase nicht aufpasse und wohlüberlegt da ran gehe, hab ich die nächsten 12-14 Jahre verloren.

Nukka stellt seit gestern auf jegliche Kommandos in Frage. Ein Folgen gibt’s derzeit überhaupt nicht. Ihre Hormone spielen eben total verrückt. Ein paar Tage noch, dann haben wir es überstanden. So hoffe ich.

 

Bei unserem heutigen Morgenspaziergang mussten wir uns auch wieder was sagen lassen. Ich wusste bis heute Morgen nicht, dass ich einen “vollgefressenen Kettenhund, der den ganzen Tag keine Bewegung machen darf, and darum auch nicht spielen soll” habe, und ich ein Tierquäler bin, nur weil Nukka nicht mit einem anderen (uns vollkommen unbekannten) Hund spielen darf!! Die Provokationen mancher Hundehalterinnen hier gehen mir langsam zu weit, nur weil deren Viecher nicht jedem anderen Hund die Nase in den Hintern stecken dürfen!! Langsam aber sicher geht in mir der Zorn hoch … manche kapieren es einfach nicht. Es ist traurig.

Mit heutigem Tag und dem Abschluss des Jahres 2017, schließe ich dann diese Seite wieder ab, und beginne dann ein neues Kapitel vom “Buch Nukka”. Dieses wird dann aber nicht mehr täglich aktualisiert, sondern nur mehr mit Highlights bestückt. Die wichtigste Entwicklungsphase haben wir ja nun schon hinter uns. Ich sage schon mal Danke an alle, die hier mitgelesen haben. Für mich ist es eine Erinnerung an die “Welpen- und Junghundephase” von Nukka. Bei Anka hatte ich so etwas verabsäumt, und ich bereue es bis heute.

Am Nachmittag machten Nukka und ich noch einen Spaziergang bei wunderbarem Wetter und Sonnenschein. Ein toller Jahresausklang. Leider wieder mit einem kleinen Wermutstropfen … wieder mal ein Freiläufer …

 


 

Als am Abend dann die Knallerei losging, lag Nukka auf der Terrasse am Rücken, Pfoten in der Luft und beobachtete die Feuerwerke rundherum!! Erst als es vor unserem Grundstück zu knallen begann, zog sie sich in ihre Hundehütte zurück, und schaute von da aus zu:

 

Mit Nukka spazieren (Gassi) gehen, während rundherum geschossen wurde … kein Problem! Sie hat so gut wie keine Angst davor. gerade mal, wenn es direkt in der Nähe kracht, dann schaut sie und geht ein bisschen in Deckung, aber keine Anstalten von großer Furcht oder Fluchtverhalten. Super ist sie, unsere Große!

 

Während draußen der jährliche Weltkrieg tobt, liegt unsere Nukka entspannt bei mir und pennt:

 

PROSIT 2018 Freunde!!

Damit schließe ich die dritte Seite vom “Buch Nukka”. Wir sehen uns 2018 auf einer neuen Seite wieder. Danke an alle, die die letzten 3 Monate die Entwicklung von Nuk’ hier mitverfolgt haben. Sie hat eine doch recht große Fangemeinde.

Und hier geht’s zur nächsten Seite von “Nukkas Buch”:

https://www.veigl.net/blog/?p=2967

4 Pings

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