Das Buch “Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute Mädchen wird erwachsen)

Das Buch “Nukka” (Oder: Ein Alaskan Malamute Mädchen wird erwachsen)

Updated: 30. September 2018

12:00 Uhr


Nukka wurde 1 Jahr alt. Happy Birthday Mädchen! Hier geht ihre Geschichte weiter …

Hier findet Ihr die vorherigen Abschnitte vom “Buch Nukka”:

Hier kommt ihr zum ersten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe zieht ein!)
Hier kommt ihr zum zweiten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute Welpe wird zum Junghund!)
Hier kommt ihr zum dritten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute ist in der Pubertät!)
Hier kommt ihr zum vierten Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute zwischen Pubertät und Flegelphase – Teil 1!)
Hier kommt ihr zum fünften Teil von “Das Buch Nukka”, (Oder: Ein Alaskan Malamute zwischen Pubertät und Flegelphase – Teil 2!)

 

[Nukka wird nun wirklich erwachsen, wir sind aus dem Gröbsten raus]

 

JUNI 2018

17.06.2018
Eigentlich wollte ich ja das “Buch Nukka” mit dem Teil 5 abschließen, da unsere “Kleine” nun ein Jahr alt ist, und sich somit nicht mehr wirklich viel an ihr ändern wird. Klar ist die Entwicklung noch nicht ganz abgeschlossen, aber das hätte ich dann in eigenen Beiträgen im Laufe der Zeit ja auch hier im Blog veröffentlicht. Aber ihre treuen Leser wollten dass ich hier weiter über Nukka schreibe. Nun gut. Euer Wunsch soll damit in Erfüllung gehen. Ich eröffne hiermit Teil 6 für Euch.

Wie Ihr am zweiten Foto dieser Seite erkennen könnt, hat Nukka zu ihrem ersten Geburtstag ihr eigenes Geschirr bekommen. Mädchen-Pink! *lach*. Ist zwar ein wenig verspätet bei uns angekommen, aber zum Glück kennen Hunde keinen Kalender, so wie wir. Vorher trug Nukka von Anbeginn bei uns Ankas Geschirr (das Rote), und das mit Stolz. Da sich hier aber nun erstmals Alterungserscheinungen zeigten, und der Verschluss in letzter Zeit öfter mal aufsprang, wechselten wir schnell auf Kitaros Geschirr (das Blaue), das aber ebenfalls schon schwach bei den Verschlüssen war. Nukka ist ja auch voll ein Kraftpaket geworden. Deswegen der Kauf des neuen Geschirrs für sie, und mit passender Farbe wie ich denke.


Ja, sie hatte echt eine Freude wie sie es bekommen hat! Unglaublich wie intelligent diese Hunde sind, und sofort wissen, was Sache ist. Jetzt ist sie ein echtes Fräulein geworden. In doppelter Hinsicht. Ihre zweite Läufigkeit hat sie nun auch schon hinter sich gebracht (27. Mai bis 15. Juni), und diese dürfte sie nun endgültig in ihrem Wesen gestärkt haben. Sie ist nun viel verschmuster als vorher, balgt vorsichtiger mit mir herum, hat aber trotzdem nichts von ihrer Wildheit und ihrem Stolz eingebüßt. Sie steigt nun langsam in die Fußstapfen meiner Anka und zeigt es jeden Tag aufs Neue.

Sie ist unser Schatz!

 

17. 06.2018
Nukka wird nun eine richtig verschmuste und anhängliche Hündin. Auch wenn sie manchmal noch den “Macho” raushängen lässt, mich mit ihren Bissen als Aufforderung zu diversen Dingen drangsaliert (sie zwickt mich beim Spielen, sie zwickt mich wenn sie Hunger hat, sie zwickt mich wenn ihr langweilig ist, ja ich bin halt immer Treffer bei ihr …), und teilweise taube Ohren hat wenn es um das Befolgen der ihr bekannten Anweisungen geht, ist sie eine wunderbare und brave Hündin geworden auf die ich auch stolz bin.

Mittlerweile hat sich herauskristallisiert, dass Nukka ein riesen Problem mit kleinen Kläffern und Bordercollies hat. Beides bedingt durch unbelehrbare Hundehalterinnen bei uns zu Hause. Da sie laufend von solchen WahWahs angekeifft wurde mag sie diese einfach nicht, und von Bordern wurde sie bisher jedesmal angegangen oder auch gezwickt. Das prägt natürlich einen Hund, speziell Malamuten vergessen sowas nicht. Dann zählt leider wer der erste ist, hat gewonnen. Das kriegt man nicht mehr aus ihnen raus.


Meine Große …


Nukka und ihre geliebte “Schlatzkugel”. Der einzige Ball der es seit Monaten überlebt hat, weil er aus Vollgummi ist. Also unkaputtbar für meinen fellbesetzten Reißteufel …





Nukka und ihre Ball- und Wasserspiele.


Abendstimmung.


Nukka gebraucht ihre Pfoten wie Hände. Bei jeder Gelegenheit “greift” sie nach mir.

 

25.06.2018
Die Feuerprobe für den Sommerurlaub haben wir nun mit einem Wochenendtripp am Gosausee und in der Ramsau am Dachstein hinter uns gebracht. Das erste Mal in einem Hotelzimmer, die lange Anfahrt, das im Zimmer bleiben wenn wir Frühstücken sind, und auch das brav sein beim Abendessen bei uns am Tisch: Es hat wirklich super geklappt mit ihr! Auch die Begegnungen mit anderen Hunden beim Wandern waren bis auf wenige Ausnahmen kein Problem.




 
 



Wochenendtripp am Gosausee und in der Ramsau …


Der Wald ist ihr Lieblingselement. Natürlich angeleint, wie es sich für einen verantwortungsbewussten Hundehalter gehört!

 

Nukka ist eine echte Schönheit geworden:




 


Bin ich nicht ein braver Hund?

 

JULI 2018

07.07.2018
Update gefällig? Hier ist es! Was hat sich in letzter Zeit wieder getan? Nun, Nukka verändert sich nach wie vor. Sie wird nun verschmuster, ist aber trotzdem in ihrer wilden Art ungezähmt. Sie fordert vehement wenn sie was möchte, und setzt es auch durch, wenn ich es zulasse. Sie akzeptiert aber auch ein klares “Nein”, und lässt danach locker. Anweisungen wie “Sitz”, “Bleib”, “Komm her”, … wertlos. Sie weiß was es heißt, hatte es ja auch gelernt, setzt es aber malamutelike nur um, wenn sie darin einen Nutzen sieht. Ja, so sind sie, die “ausgefressenen Huskies” alias Alaskan Malamute.

Hier ein paar Fotos der letzten Wochen:


Leider hat man nicht immer eine DSLR dabei wenn man sie braucht. Aber dieses Foto ist auch mit dem Smartphone was geworden. Man sagt ja, am Ende des Regenbogens findet man einen Topf Gold. Nun, ich hab noch nie einen gefunden, aber Nukka ist mein Goldschatz.



Wie mein “Dicker”. Nukka beim “Becher schlecken”. Die selben Gesichter, das gleiche Verhalten. Nur den Becher klauen und dann halten und auslecken, das hat sie noch nicht heraußen. Aber sie ist ja erst 1 Jahr alt. Was nicht ist, wird sicher noch werden.




Sie ist ein Kasperl und Kraftpaket. Wenn sie im Garten laufen darf, dann nutzt sie es aus. Aber nicht ohne mich dabei zu sekkieren.


Danach liegt sie faul herum, beobachtet die Umgebung, fühlt sich einfach wohl.


“Pfote halten” mit Herrchen. Sie ist voll anhänglich geworden. Wieder mal ein “Herrli-Hund”.




Nukkas zweiter Ball … noch nicht erledigt, weil zu groß zum Zerbeißen. Noch!





Nukkas Grimassen, oftmals zum Schreien! Sie hat es nach wie vor faustdick hinter den Löffeln! Seit ihre Hütte nun auf Rädern steht und damit der Einstieg höher vom Boden ist, hängt sie immer locker lässig am Eingang herum. Pfoten baumelnd, den Kasperl spielend …


Sie ist schon eine Hübsche, oder?


Schüttregen vom Feinsten. Was macht Nukka? Sie liegt in ihrer Hütte, schläft seelig dabei, und lässt sich den Plutza waschen! Wasserscheu ist sie auf keinen Fall.

Nukkas Verhaltensweisen sind das Ergebnis von “lernen” und nicht von “erziehen”. Sie wurde im Familienverband bei uns groß, und schaute sich vieles ab. Gutes Verhalten wurde belohnt, schlechtes Verhalten getadelt. Aber nicht bewusst auf etwas hingetrimmt. Dieser Lernprozess prägt sie, und das Erlernte bleibt auch erhalten. Das Ergebnis ist eine super tolle Hündin, bei der es Spaß macht sie an der Seite zu haben. Und sie lernt nach wie vor wissbegierig dazu. Der Vorteil eines Nordischen. Wichtig war mir immer nur: Keine Vermenschlichung! Das mag zwar für viele Hundehalter und -halterinnen ein Muss sein, aber  ohne dieses teilweise schon krankhafte Verhalten des Menschen den Hunden gegenüber klappts besser. Es gibt klarere Grenzen, und diese werden auch von den Hunden eingehalten.

Aber wir hatten die letzten Wochen auch wieder Probleme mit anderen Hundehalterinnen in unserer Wohngegend. Meinen Unmut darüber habe ich dann auch auf FB ausgelassen:

Die Ignoranz der Hundemenschen wird immer schlimmer. Freilauf, Freilauf, Freilauf, … wie eine Religion muss das befolgt werden, nur dann wird man in der FB-Gemeinschaft anerkannt. “Ja, mein Hund darf ohne Leine laufen … bin ich nicht gut? Schauts mal, wie frei mein Hund sein darf … ja ich bin super!”. Ich werde heuer nicht nur eine Dose Pfefferspray im Urlaub mit dabei haben. Das ist sicher. Ich pfeife nämlich auf die Freiläufer! Ich verbiete jeden ungefragten Hundekontakt mit meiner Hündin! Da ich sie weder den Gefahren von Flöhen, Milben, Hautkrankheiten, Hautpilzen oder sonstigen ansteckenden Krankheiten aussetzen werde, noch einer unter Umständen schnell eskalierenden Situation mit Beißerei! Läuft einer ohne Leine auf sie zu, dann wird er “gewürzt”. So einfach ist das. Und all jene die mir nun kommen mit: Der Hund kann nix dafür, das andere Ende der Leine ist das Problem! Dem sei gesagt: MEINE Hündin kann auch nichts dafür dass sie vielleicht mit Krankheiten angesteckt wird, oder in eine Rauferei verwickelt würde! Und weil ich mich zum Schutz meiner Hündin auf Lebenszeit verpflichtet fühle, werde ich diese Gefahren von ihr auch abwenden! Rechtzeitig und nicht erst wenns zu spät ist! Wer das nicht kapiert, oder nicht einsehen will, dem stehts frei sich von meiner FL zu verabschieden. Ich fackel da nicht mehr lange herum. Meine Hündin hat ein Recht dazu, von mir beschützt zu werden, und das tu ich auch! Und zwar ohne Rücksicht auf das Ignorantenvolk mit ihren Freiläufern!

oder:

Wenn ein 38kg Hund abwartend und brav stillsteht und mit dem Schwanz wedelt, plötzlich von Fußhupen ohne Vorwarnung angekeift und angegangen wird, ists echt schwierig die dann in Sekunden erwachende Raptorenfurie zu bremsen … war heute knapp! Nukka ist erwachsen! Und dieses Verhalten ist das Ergebnis aufgrund von jenen Hundehalterinnen die ihre WahWahs unangeleint oder mit 8m Flexis an den Zaun laufen und reinkeiffen lassen wenn sie einen anderen Hund sehen! Nur spielt ein Malamute nicht lange mit solchen Viechern herum, sondern zieht sie rein und schluckt sie. Punkt. Aber das werden jene nie kapieren, die mit unerzogenen Lärmtröten immer wieder denken, jeder Hund muss mit jedem spielen …

und:

Was macht man gegen Hundehalterinnen, die es genau wissen wollen? Der aggressive Spitz in der Feldgasse und die Wahnsinnige die mich immer wieder damit provoziert indem sie extra die Straßenseite wechselt um mir genau entgegen zu kommen und den Aggro an meine Hündin zu lassen, oder wenn sie schon auf der anderen Seite ist, die Flexi so lange ausfahren lässt, dass die bissige Schmeißfliege wieder an meine Nukka heran kann!! Die ist so derart provokant und unbelehrbar, dass man glaubt sie will einen riesen Wickel haben um danach Geld zu klagen wenns mal kracht! Die Gemeinde macht weiterhin nichts gegen diese seit Jahren amtsbekannte Person und diesen Hund!!

 

Es ist wirklich so, dass ich mir manchmal denke: Es muss offensichtlich wirklich was passieren, bevor endlich etwas seitens der Behörden getan wird! Aber muss das wirklich sein? Warum sind diese Vollpfosten nicht imstande zu denken, oder sich rücksichtsvoller zu verhalten? Warum provozieren einige bewusst und absichtlich? Ich weiß keine Erklärung dafür, aber ich lasse es mir auch nicht mehr länger gefallen. Der Schutz meiner Hündin geht vor alles andere!

AUGUST 2018

07.08.2018
Ein Update ist wieder mal fällig. Das letzte ist ja schon wieder 4 Wochen her. Was hat sich getan? Nun, mittlerweile sind wir mit Nukka im Sommerurlaub gewesen, und haben auch tolle Fotos für Euch mitgebracht. Die Links dazu poste ich anschließend. Nukka selbst ist erwachsen geworden. Auch der Urlaub selbst hat sie verändert. Aus unserer “Kleinen” hat sich eine brave und souveräne Hündin entwickelt. Sie ist ruhig und abwartend gegenüber anderen Hunden, sie versteht sich mit Alpakas, Kühen, Pferden, Ponnys, Rehen, kurz … jedem Tier dem wir bisher begegnet sind. Einzig bei Katzen ist sie zwar Vorsichtig, aber wenn diese zu laufen beginnen, dann erwacht der Jagdtrieb in ihr, so wie bei Hasen. Aber das ist ja normal für eine geborene Jägerin.

Ich bin so stolz auf unsere Nuk’, weil sie zu einer wunderbaren Wanderbegleiterin geworden ist, die mittlerweile keine Probleme mehr mit Weiderosten, Bachsteigen, Brücken, Hindernissen, Treppen und steilen Wandersteigen und sonstigen “Widerlichkeiten” hat. Am besten ist jedoch ihre Eigenschaft, bergab auf das Kommando “langsam” zu hören, und wirklich brav vorne ohne Zug zu gehen. Das macht vieles leichter. Sie kann auch in den Unterkünften und Zimmern alleine bleiben, während wir essen gehen, oder auf Frühstück sind. Sie liebt es, Zimmernachbarn zu begrüssen ohne aggressiv zu wirken, sie heult jeden an um ihn zu begrüssen (Nukka ist wirklich sehr kontaktfreudig, und zeigt es auch), und sie lässt sich natürlich von allem und jedem streicheln. Selbst von Kindern die nicht genau wissen was sie tun.

Sie ist eine würdige Nachfolgerin meiner Anka geworden:

 

Und eine Wasserratte durch und durch:

Doch seht Euch die Fotos und meine Urlaubsberichte an, da erfahrt Ihr viel mehr über sie und unsere Aktivitäten:

Unser Sommerurlaub 2018 (Teil 1)

Unser Sommerurlaub 2018 (Teil 2)

 

13.08.2018
Das Rauchwarter Zeltweekend 2018 unseres Clubs ist vorüber. Das war auch die letzte ausstehende Bewährungsprobe für Nukka. Bei uns im Zelt schlafen, und nicht in der Box im Auto? Bestanden! Brav lag sie zwischen uns am Boden und am Rücken, ließ sich die “Wampe” kratzen, und küsste uns morgens mit ihrem “Ich hab euch lieb” – Blick wach. Sie ist definitiv ein Traumhund geworden. Mehr als ich erwartet hatte.

Nukka ist definitiv zu einer wirklich braven Familienhündin herangewachsen, die an mir hängt, auch aufs Frauli schaut, ruhig und ausgeglichen ist, sowie offen für jeden Menschen und (fast) jeden Hund ist. Sie macht was ich von ihr erwarte, fordert aber auch ihre Wünsche ein. Ein Nehmen und Geben also. So wie es sich für einen richtigen Nordischen gehört.

Es haben sich aber auch wieder einmal einige Fragen aufgetan, die ich hier nun ein für alle Mal klarstelle:

Nukka wird NICHT zu einer eventuellen Zucht verwendet! Sie ist auch kein Spielzeug für so manchen Rüden, nur um mal süsse Babies zu bekommen. Auch so diverse Angebote von Rüden ganz anderer Rassen könnt Ihr Euch sparen! Die Aussagen “Na das wären dann ja ganz liebe Welpen” … ja, vielleicht in Euren Augen, aber nicht in meinen! Abgesehen davon gibts genügend Hunde im Tierheim (auch Nordische), und jede Menge Züchter die seit Jahren eine Überproduktion am Laufen haben …

Nukka wird auch NICHT auf diversen Ausstellungen präsent sein, wozu auch? Glaubt Ihr dass ein Hund auf Pokale und Trophäen steht? Dass ein Hund irgendwas damit anfangen kann? Glaubt ihr nicht dass es zu Eurer eigenen Befriedigung ist, die Hunde diesem Stress auszusetzen und in den oft heißen Hallen vorgeführt zu werden? Ich für meinen Teil brauche keine Bestätigungen dieser Form, und Nukka auch nicht …

Nukka wird auch NICHT an Rennen teilnehmen, das ist Fakt. Nicht dass sie es nicht könnte. Sie ist eine starke und schnelle Hündin. Doch ich hab erstens mit dieser Szene abgeschlossen, zweitens keinen Bock darauf meine Kleine am Trail zu hetzen nur um auch hier den einen oder anderen ohnehin schon zweifelhaften Titel zu erhaschen oder durch Taktierung sogar ohne entsprechender Leistung zu erhaschen um sich damit dann selbst auszuschmücken. Abgesehen davon sind mittlerweile die Titel in diesen Sportarten mit nordischen Hunden ohnehin nicht mal das Papier wert auf dem sie stehen. Wenn ich einen schönen Pokal haben möchte um mein Wohnzimmer damit zu schmücken, dann kaufe ich ihn mir und schreib drauf: “Der besten Hündin der Welt”, und meine Nuk’ kam dabei nicht zu Schaden …

 

20.08.2018
Nuk’ ist und bleibt eine Wasserratte. Ich denke ihr wachsen mittlerweile auch schon Schwimmhäute. An manchen Tagen ist sie nicht mehr aus ihrem Pool rauszukriegen. Zum Glück haben wir ja nun einen größeren für sie bekommen, und darin fühlt sie sich voll wohl.

Nukka vor ihrem neuen Pool.

Neben ihrem Geplätscher im Pool liebt sie es nach wie vor, mit mir ihre Spaziergänge im Wald oder in “Schliachtn” zu machen. Leider wirds bei uns immer schlechter, Wälder werden abgeholzt oder durch Zäune gesperrt. Die Jäger wollen ja unter sich bleiben. Schade, denn das Weinviertel hat nicht wirklich viele Gewässer wo man mit dem Hund ungestört hinein kann, und so sind die wenigen Wälder der einzige Ort wo es ein wenig kühler ist. Aber man will uns nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass sich die meisten Hundehalter und -halterinnen überall aufführen und ihre Hunde leinenlos wildern lassen. Wir, die anderen, kommen dann auch zum Handkuss.

 

03.09.2018
Kleines Update gefällig? Was hat sich seit dem letzten Mal getan.

Nuk’s unkaputtbarer Ball lebt immer noch:

Alex und Nukka

Sie ist eine Laus:

Nach dem verpatzten Krallenschneiden sind wir nun wieder Freunde:

Ich frag mich immer wieder, wo die sonst immer anzutreffenden “Leinenlosen” sind, wenn das Wetter mal nicht so ist wie es sich alle wünschen. Müssen die armen Hunde dann im Keller sch…., oder was? Anders gesehen, so hat man wenigstens seine Ruhe beim Spazierengehen.

Wars nass draußen?
Viel mehr geht nun nicht mehr rein in den Abzugsgraben. Ja die letzten Tage waren regenreich. Man siehts nun ganz genau.

Nach der langen hitzebedingten Sommerpause machten wir auch wieder die erste Tour mit unseren Freunden aus dem Verein. Diesmal ging es in den Rohrwald und auf 9,5km Länge. Nukka hats gefallen, und hier ist unser Bericht mit allen Fotos der Tour:

Nuk’ on Tour im Rohrwald

 

24.09.2018

Das vorletzte Update für Euch! Nukka ist in 3 Tagen nun ein Jahr bei uns. Mittlerweile 15 Monate alt hat sie sich sehr gut entwickelt. Wir wissen nun auch woher ihr “Kopfschütteln” kommt. Definitiv ein Impfschaden im Welpenalter. Dafür kann weder unsere Züchterin was, noch Nukka selbst. Es ist wie es ist. Wobei ich nun die weiteren Impfungen (ausgenommen Tollwut) sehr wohl hinterfragen werde.

Hier ein paar Fotos unserer Nuk’ der letzten Wochen:

Wir sind wieder mal im Fellwechsel …
Gefunden und natürlich mit diesem Bild als Ausdruck an das Brautpärchen zurückgeschickt.
Feines Leckerlie …
Freche Laus!
Ohne Fell ist sie ein richtiger Hungerknochen! (Trotz 37kg!)
Der “ich machs dir z’fleiss” Watschelgang.
Samma arrogant?
Sie ist eine Hübsche!

 

Wir waren auch wieder “on Tour”:
Wanderung in Mistelbach, rund um den Neuberg (Link zum Bericht)

Wie schon erwähnt, in 6 Tagen haben wir unsere Nuk nun 1 Jahr. In dieser Zeit hat sie 140kg Trockenfutter, 96kg Dosenfutter (120 Stück je 800g) und gut 15kg an diversen Leckerlies verputzt. Zusätzlich noch einiges an Cottage-Cheese und Kefir. Braves Mädchen:

In einem Jahr kommt schon was zusammen!

 

Und DAS sind jene Hundehalter der Gattung “Scheiß-mi-nix”, die keiner braucht und wegen denen es immer wieder zu Problemen kommt!!

Ungeachtet davon dass hier zwar keine Leinenpflicht besteht, gebietet es aber der Anstand, dass man seinen Hund abruft und zur Seite nimmt, oder anleint! Das was dieser Typ hier abgezogen hat, nämlich weder beim Zulaufen auf uns seinen Hund abzurufen, noch ihn an uns vorbeizuführen, und sich danach nicht einmal umdrehen und nachsehen was sein Köter macht (Meine Hündin ist läufig und dementsprechend war es alles andere als einfach diese Situation halbwegs unter Kontrolle zu halten, nachdem sich dieser Typ nichts geschissen hat!), ist eine reine Frechheit! Dem gehört der Hund abgenommen wenn er nicht weiß wie man sich als Hundehalter korrekt gegenüber anderen verhält! Nicht jeder ist auf Zwangskontakte scharf und nicht jeder Hund beißt nicht hin, wenn er so in die Zwickmühle kommt!!!

Das nächste Mal gibt es eine Ladung Pfefferspray, und zwar ohne Vorwarnung:

Unbelehrbare Ignoranten! Hats auch noch lustig empfunden dass Nukka sich an der Leine aufführte weil sie wegen der Läufigkeit komplett durchgeknallt ist.

 

Mittlerweile ist Nukka das dritte Mal läufig. Diesmal etwas kurz im Abstand (nur 4 Monate seit der letzten Läufigkeit), und sie ist komplett daneben. Befolgt wird derzeit nichts, aber überhaupt nichts. Sie schleckt nur mehr an uns herum und rennt aufgescheucht in der Gegend herum. Sie heult nach Rüden, und will zu allem hin was sich nur bewegt. Sie versucht nun auch aufzureiten, was wir ihr natürlich abstellen. Das ist jedoch keine Unterwerfungsgeste ihrerseits uns gegenüber, sondern sie ist einfach nur gewaltig rammlert. Arm, aber auch das geht vorbei. Und für alle die uns mit dem ach so gscheiten Vorschlag kommen, sie doch kastrieren zu lassen? Wozu? Es gibt keine klinische Notwendigkeit! Und nur aus Bequemlichkeitsgründen werden wir das nicht machen lassen! Noch dazu werden die Hunde danach meist dick. und die Futterrationen verkleinern, bei einem Malamute? Wenn sie im Dauerhunger sind, sind sie unausstehlich!

 

30.09.2018

So, das wars.  “Nukka from Ridaldundaga”. 15 1/2 Monate. Heute seit genau 1 Jahr bei uns. Sie ist ein wundervolles Malamutemädchen geworden. Wild aber auch verschmust. Vollgas und auch nur herumlümmeln. Folgsam und im nächsten Moment stur wie ein Stein. Aber extrem freundlich zu Mensch und Tier (ausgenommen Hasen, Mäuse, Rehe und bestimmte Arten von Hunden).

Ihre schwierige dritte Läufigkeit ist nun auch vorbei, es hat sich alles wieder normalisiert. Gestern waren wir auf unserer ersten Herbsttour unterwegs, immerhin fast 14km bei Kaiserwetter. Der Kleinen hats gefallen, mir auch, und am Abend war sie dann voll verschmust und kuschelbedürftig. Das ist besser als ihre Raptorenanfälle, die sie manchmal zwar noch immer hat, aber schon viel seltener vorkommen. *lach*

 

Nukkas Grinsen. Sie ist eigentlich immer freundlich.

Nukka, unsere “kleine” Mütze ist nun mittlerweile erwachsen geworden. Ich bereue die Entscheidung nicht, sie genommen zu haben. Anfangs noch irgendwie eine Mischung der Charaktäre von Anka und Kitaro hat sie sich nun völlig als eigene Persönlichkeit entwickelt. Es ist ihr nicht leicht Herr zu werden, sie ist nicht so “streichelweich” wie meine beiden vorherigen Nordischen, aber das ist gut so. Mit ihrer teilweisen wilden Art ist sie wenigstens kein 08/15er Hund mit gebrochenem Willen, sondern extrem Eigenwillig und stark. SO muss ein Hund sein, und nicht vermenschlicht und umgekrempelt wie es der Allgemeinheit passt.

Wir haben sie in die Familie integriert lassen ihr aber ziemlich viel Freiraum. Da sie keine Ambitionen hat, etwas zu ruinieren, auch brav alleine zu Hause bleibt wenns sein muss, darf sie auch weiterhin ihren Freiraum und die Ungezwungenheit genießen. Sie ist einfach eine Goldschnauze!

 

Ja, sie ist neugierig!
 
Ja, sie ist eine Jägerin!
 
Ja, sie ist arrogant!
 
Und ja, sie ist unsere Goldschnauze!
 

 

Auf noch viele, viele Jahre liebe Nukka!

Damit beende ich das “Buch Nukka”. Weitere Berichte über unsere Mütze könnt Ihr natürlich weiterhin auf meinem Blog lesen. Unter der Kategorie “Nukka, unser Malamutemädchen” kommt man immer sofort zu den aktuellen Blogs wo Nukka dabei ist. Ist ganz leicht zu finden.

Ich sage hier noch DANKE an alle, die das Erwachsenwerden von Nukka hier mitverfolgt haben. Vielleicht hat der eine oder andere auch etwas für seinen Hund mitgenommen, oder auch einfach nur Einblick in die Rasse des Malamutes gehabt. Möglicherweise war “Das Buch Nukka” auch die eine oder andere Entscheidungshilfe, ob man sich so einen Hund wirklich nehmen will, oder es besser wäre doch eine andere Rasse auszuwählen. Ich denke, ich konnte hier auch mit einigen hartnäckigen Fehlinformationen über diese wunderbaren Hunde aufräumen, oder zumindest aufzeigen wie das Zusammenleben mit ihnen sein kann.

Knuddelt Eure Hunde von mir, und und ich wünsch Euch auch noch viele, viele Jahre auch mit Euren Fellnasen!

Christian & Nukka

2 Kommentare

  1. Was für eine schöne, aufregende, vergleichbare, und realistische Wahrheit (Geschichte).
    Warum kannte ich alles schon, bevor ich auf diese Seite (Blog) gestoßen bin?
    Weil ich auch so ein “Urvieh” von Malamut begleite, zwar männlich, aber eine “Blaupause” von “Nukka”.
    Jetzt 15 Monate alt und ständig am Lernen, täglich, stündlich, ohne Unterbrechung.
    Außer er schläft. Er schläft so ruhig, dass einem oftmals der Gedanke, er sei gestorben in den Sinn kommt.
    Nix da!
    Dieses Wunder von Lebewesen lebt und bekommt jeden Fingerdreh und alles um ihn herum mit.
    Ist schneller hellwach als man denken kann und hat über jede Situationden Überblick.
    Lernen, lernen ist die Überzeugung.
    Nur: Ich habe von diesem, wie auch von anderen Nordhunden davor, mehr gelernt als die Hunde von mir selbst.
    Eines weiß ich schon lange: Nicht Abrichten, nicht Drillen, nicht Druck und Einschüchterung ausüben, sondern dem Hund das vorleben und zeigen was man von ihm erwarten will.
    Es dauert nicht lange, bis er das Gezeigte übernimmt und mit Freude für immer lebt.
    Körpersprache verstehen alle Tiere bestens, Hunde einfach etwas besser.
    Begleitet durch einfache Wortkommandos, welche mit der Zeit einfach nicht mehr notwendig sind.
    Und, immer ausgeglichen, ruhig, leise, entspannt und bestimmt/konsequent.
    Das mag ein Malamut, wenn auch nicht immer, aber irgendwann doch.
    Phantastische Tiere, wie alle anderen Tiere auch.
    Wenn man sie so behandelt wie sie uns behandeln!
    Unterwerfung kommt von selbst und ein geordnetes Rudelverhalten auch.

    Nur der, der die Tier-/Hundesprache versteht, den versteht auch das Tier/ der Hund!

    Deshalb grinse ich alle “Hundeführer”, die einem mit einem “Monster” begegnen nur mitleidig an.
    Hundeführern, die ihre “armen Geschöpfe”, weil nicht gelernt, nicht angeleint in den “Krieg” schicken lese ich die “Leviten”!
    Es nützt zwar nichts, aber zu “Denken” gibt es diesen Menschen.
    Zum Schimpfen und Ausrichten in ihrem Umkreis natürlich auch.
    Das ist schon genug Strafe für solche ungebildeten ” Ignoranten”, die besser Stofftiere sammeln sollten als einen Hund zu halten.

    Christian, ihnen herzlichen Dank für ihr Wissen und Verständnis für Hunde und vor allem für ihre Haltung bei der Unterstützung im Heranwachsen eines Hundes.
    Einfach nur vorbildlich.

    Freundlichste Grüße

    Franz

    1. Vielen lieben Dank für den netten Kommentar werter Franz!

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