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Nukka ist erwachsen geworden, oder doch nicht?

Bisher dachte ich immer, unsere Hunde kommen irgendwann zwischen 5 und 8 Monaten in die Pubertät, dann folgt mit 12-15 Monaten die sogenannte Flegelphase, und dann nochmal mit 18-20 Monaten eine zweite Rüpelphase, wo sie noch mal die Sau rauslassen und dann ists gut.

Bei Nukka hatte ich diesmal aufgrund der Tatsache dass ich mich weniger mit Sport aber mehr mit der Beziehung Mensch-Hund und dem Hund selbst beschäftigte ein richtiges Aha-Erlebnis. Da ich mir im Gegensatz zu unseren vorherigen Hunden, bei Nukka viel mehr Zeit zum Beobachten der Veränderungen genommen habe, ist mir noch eine Phase aufgefallen, die markant ist jedoch wahrscheinlich von den meisten Hundehaltern und -halterinnen komplett übersehen wird. Das Alter von 24-28 Monate!

Es klingt nun vielleicht komisch, aber ich denke, dass in diesem Zeitraum der endgültige Charakter des Hundes gebildet und gefestigt wird. Nukka war zwar immer schon eine gutmütige Hündin, aber eher trotzdem wild und nicht wirklich verschmust so wie unsere beiden anderen Hunde waren. Sie kam wenn sie wollte, und dann auch nur kurz. Sie war aber immer eigenständig und machte nur das, indem sie Sinn sah und für sie selbst etwas brachte. Doch ab ihrem 2. Geburtstag fanden unübersehbare Veränderungen in ihrem Verhalten statt.

Sie wurde anschmiegsamer, verschmuster, bestimmte Verhaltensweisen (sie mochte z.B. nie enge Umarmungen, da ging sie sofort stiften) änderten sich gravierend, und sie wurde insgesamt noch einen Schub braver als sie eh schon war. Auch ihre Wildheit mäßigte sich um einiges. Mittlerweile ist sie 27 Monate alt, und so derart brav und sanft (außer sie hat gerade ihre 10 Minuten, wie andere Hunde auch), dass man es nicht glauben kann, eine Mütze bei sich zu haben.

Alleine bleiben, egal ob im Haus oder auf der Terrasse? Kein Problem! Bellen und Heulen? Echt nur kurz, wenn wir in die Arbeit fahren, sonst ist sie vollkommen ruhig und entspannt. Sachen kaputtmachen? Eindeutig nur ihr eigenes Spielzeug! Sie hat uns bisher (außer mit den Milchzähnchen als Welpe, und auch da nur eine Stelle am Vorraumkasten …) nichts zerstört! Autofahren? Auch kein Problem! Wenn sie des Nächtens wirklich mal raus muss, dann kommt sie zu uns und meldet sanft ihr Begehr. Sie hält ihren Bereich sauber, piselt und kackt nichts an, ist also eine super feine Hündin geworden. Und jetzt auch noch voll anlehnungsbedürftig und verschmust. Sie könnte stundenlang neben mir liegen und sich kraulen lassen, was sie vorher absolut nicht länger als ein paar Minuten mochte.

Ich denke mal, jetzt ist dann ihre Entwicklung abgeschlossen, und wir haben eine super tolle Malamute-Hündin in unserer Mitte. Ein Familienmitglied wie unsere vorherigen Hunde, und auch sie möchten wir nicht mehr missen.

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