Unser Sommerurlaub 2020 in Matrei in Tirol

Die tolle Aussicht die wir in Matrei genießen konnten.

Da uns voriges Jahr Obertilliach in Osttirol so gut gefallen hat, beschlossen wir auch heuer, wieder nach Osttirol zu fahren, um unseren knappen Urlaub da zu verbringen. Diesmal ging es nach Matrei in Osttirol. Die Marktgemeinde Matrei in Osttirol an der Felbertauernstraße bildet das Herz des Nationalparks Hohe Tauern. Wunderschön im Tal eingebettet, umfasst das Gemeindegebiet von Matrei in Osttirol das gesamte Tauerntal sowie Teile des Iseltals. Die Nationalparkgemeinde ist mit einer Fläche von 277,8 km² die zweitgrößte Gemeinde Tirols. Vor den Toren von Matrei in Osttirol wacht das Schloss Weißenstein auf seinem steil abfallenden Dolomitmarmorfelsen über die 5000-Einwohner-Gemeinde.

Wir buchten im Hotel Goldried, von dem aus man auch rüber zur Proseggklamm mit ihrem schönen Wasserfall sehen konnte. Leider ist die Klamm gesperrt, und wir konnten sie nicht besuchen. Der Weg durch die Klamm war früher ein Streckenabschnitt hinauf zum Felber Tauern und kann als Vorläufer der Felbertauern Straße betrachtet werden.

Fotogalerie 1: Unsere Eindrücke von und rund um Matrei

25.07.2020: Die Anfahrtszeit war mit 5 1/2 Stunden mit Pausen für Nukka nicht tragisch. Wir entschieden uns für die Strecke Wien – Semmering – Leoben – Liezen – Bischofshofen – Mittersil – Felbertauernstraße – Matrei, die mit 451km keine Herausforderung darstellte, aber die Staus auf der A10 aus Salzburg kommend umging. Direkt an der Felbertauernstraße legten wir eine längere Rastpause am Hintersee ein, und spazierten nach dem ersten Badegang für Nukka zur Jausenstation Gamsblickhütte. Hier hatten wir gleich zwei angenehme Überraschungen. Voriges Jahr war der See leider komplett von Gruppen arabisch-muslimischer Besucher belegt die hier lagerten und den Zugang fast unmöglich machten. Heuer war ein Picknickverbot ausgeschildert, sowie freilaufende Schweinchen unterwegs! Welch grandiose Idee, dem nicht mehr tragbaren Zustand Herr zu werden, der hier vorherrschte und uns Einheimischen die Freude an solchen Plätzen verdarb. Die zweite angenehme Überraschung war, dass der immer noch selbe Hüttenwirt extrem freundlich geworden war. Wahrscheinlich auch auf den Umstand zurückzuführen, dass er wieder die Sprache seiner Gäste verstand. Kurz: Wir fühlten uns hier wieder wohl und gern gesehen. Beim Retourweg zum Auto kamen uns dann die beiden Schweinchen entgegen, und freundeten sich mit unserer Nukka an, die sofort mit den “komischen Hunden” spielen wollte. Sie ist ja sowas von freundlich zu anderen Tieren. Echt ein Traum wenn wir mit ihr unterwegs sind. Null Probleme!

Fotogalerie 2: Der Hintersee und die Jausenstation Gamsblick

Nukka im Hintersee an der Felbertauernstraße

Nach dieser Zwischenstation machten wir uns dann auf, die letzten Kilometer nach Matrei zu fahren. 11 Euro Maut für die Felbertauernstraße waren noch zu berappen, dann standen wir nach kaum 30 Minuten vor unserem gebuchten Hotel. Wir wurden herzlichst empfangen, bekamen unser Zimmer zugewiesen, und buchten extra noch einen Parkplatz in der Garage dazu, weil der steile Anstieg von unten, dem Gratisparkplatz, dann doch nichts für uns war. So hatten wir unseren Wagen auf der Ebene der Rezeption, und Nachts war der Bereich auch sicher abgeschlossen. Das muss einem die 5 Euro täglich schon wert sein, sagten wir uns. Während wir die Koffer ins Zimmer schleppten, was bei gefühlten 100km Gängen auch ein wenig dauerte weil die Anlage des Hotels für alpine Verhältnisse doch schon sehr groß war, machte Nukka schon die ersten Bekanntschaften die sie bewunderten. War ja klar, dass die Kleine wieder mal alle Blicke auf sich zog und es auch genoss. So gegen 16 Uhr waren wir dann endgültig angekommen, und rasteten uns von der Anreise aus. Die Aussicht rund ums Hotel und hinunter nach Matrei war toll! Wir genossen es. Planmäßig gabs dann um 18 Uhr das Abendessen, danach die letzte Gassirunde für Nuk, und schlußendlich nur mehr “ab vor den Fernseher” und Tagesausklang. Wir hatten ja für den kommenden Tag einiges vor.

26.07.2020: Für heute planten wir unsere erste “leichte” Wanderung. Laut Tourenführer sollte es mit “leichtem Aufstieg” zur Stabanthütte in Bichl (Virgental), auf 1770m hinauf gehen. Das Auffinden des Parkplatz Bichl war schon eine Herausforderung für uns, da die Beschriftungen nicht wirklich vorhanden oder durchschaubar waren. Schlußendlich haben wir ihn aber gefunden, und standen vor der Qual der Wahl: 2 Stunden über einen Umweg auf dem Forstweg, oder 1:15 Stunden über einen steilen Anstieg der überhaupt nichts mit “leicht” zu tun hatte. Als Flachlandler und nach einem Jahr ohne viel Wandern eine echte Gewissensfrage. Wir wollten schnell zur Hütte kommen, also entschieden wir uns für die rot markierte Strecke über den steilen Aufstieg. Und der hatte es in sich! Aber nicht wirklich lang, dann mündete der Steig in den Forstweg ein, und wir hatten 45 Minuten Aufstieg eingespart. Von da weg, gings zwar stetig bergauf, aber es war zu schaffen. Irgendwann nach einer guten Stunde kam dann wieder eine Abzweigung auf einen steilen Pfad, der aber laut GPS-Karte einen markanten Abkürzer bedeutete, und auch diesen nahmen wir dann um schneller bei der Hütte zu sein. Entgegen jeder Erwartung war auch dieser Steig relativ kurz, wenn auch echt steil, und so standen wir dann nach einer letzten nicht einsehbaren Kurve plötzlich unter dem “Schlössl” und hatten es geschafft. Welch ein Anblick uns da bot, kann man mit Text oder Fotos gar nicht so wirklich beschreiben, es war einfach super! Die Hütte selbst erreichte den 1. Platz bei „Mei liabste Hütt’n“ 2012, 2015 und 2016 und 2019 in der Kategorie „Erwanderbare Hütten“ – Österreichweit und ist auch ausgezeichnet mit dem “österreichischem Wandersiegel”! Hüttenwirtin Gabi kocht hier frisch mit viel Liebe Tiroler Hausmannskost und Schmankerln, was mir auch sofort auf der Karte auffiel. Hüttenwirt Erich, eine besonders freundliche Natur, begrüsste uns aufs freundlichste, nahm die Getränkebestellung auf, und empfahl uns gleich mal ein paar der “Schmankerln” die man heute anbot. Ich konnte mich nicht entscheiden, also nahm ich gleich zwei davon. Die Gerstensuppe und die Schlipfkrapfen. Ein gstandener Zirben dazu durfte natürlich auch nicht fehlen. Und ich muss sagen: Es war kein Fehler beides zu probieren. Tolle Portionen, wahnsinnig gut im Geschmack, der Zirbene ein Traum, und danach noch den Preiselbeerlikör als Abschluss probiert, es gab nichts auszusetzen! Aber auch überhaupt nichts! Und dann noch die Aussicht rundherum …

Hier oben lernten wir einen Wandersmann, auch ein Erich, kennen, der mit seinen zwei kleinen Pudeln (Waren es Pudel? Ich denke ja!) raufgekommen war. Ich muss sagen, so brave kleine Hunde sind mir schon ewig lange nicht mehr untergekommen! Keine Bellerei, lagen brav bei ihm und machten keinen Mucks, einfach super erzogen. Neben uns ein Pärchen mit einem Boxer der dauernd Stress machte und knurrte. Auf der anderen Seite eine Wiener Familie (am Dialekt ja immer leicht zu erkennen) die sich darüber mokkierte, dass die Hütte ein Hundesammelplatz wäre. 4 Hunde, davon 3 nicht zu bemerken. Was solls. Wir unterhielten uns mit Erich sehr lange über unsere Hunde, unsere bereits gemachten Wandertouren, und ich lauschte aufmerksam seinen Erzählungen über “Geheimtipps” und seinen Erlebnissen die er schon mit seinen beiden Fellfreunden auf diversen 3000ern erlebt hatte. Ja, er hatte wirklich einiges erlebt, und das finde ich echt beneidenswert, wenn man die Zeit dafür hat. Doch wie immer hat alles Schöne auch einmal ein Ende, und so verabschiedeten wir uns wieder von diesem schönen Plätzchen und den zum Großteil freundlichen Menschen, und machten uns am selben Weg den wir gekommen sind wieder auf und hinunter zum Parkplatz. Es war eine zwar anstrengende aber auch erlebnisreiche erste Wanderung für uns. Auch Nukka hats gefallen. Endlich wieder den ganzen Tag mit Herrchen zusammen sein. War eh schon Zeit. Jetzt gings dann wieder zurück ins Hotel, die üblichen Erledigungen machen, Hund füttern, den Tag ausklingen lassen, dann Abendessen, Gassigang, ab in die Heia.

Fotogalerie 3: Wanderung zur Stabanthütte

Aufstieg zur Stabanthütte, dem “Schloss am Berg”

Am Weg nach unten. Nukka hat Spaß daran.

27.07.2020: Ein neuer Tag, eine neue Herausforderung? Nein, wir wollten einen Ausflug zu den Krimmler Wasserfällen in Salzburg machen, und das taten wir auch. Die besonders eindrucksvolle Lage am Talausgang, die großen Wassermassen und die außergewöhnlichen Fallhöhe von 380 m über drei Stufen machen die Krimmler Wasserfälle zu einem beeindruckenden Naturschauspiel. Sie sind zudem die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt. Über die Felbertauernstraße (Tagespass € 16,50) war es ja nicht weit da hin. In kaum 45 Minuten waren wir vor Ort, und mussten wieder einmal grobe Veränderungen feststellen. Riesige neue Parkplätze waren errichtet worden, und schon um 10 Uhr Vormittags wälzten sich Menschenmassen ohne Ende in Richtung Wasserfälle. Schnell noch 5 Euro Parkgebühr (Welche Einnahmen! Da frisst einen der Neid bei der Anzahl der Autos die da standen und weiter ankamen! Tausende!) berappt und schnell in Richtung unterer Wasserfall / Kneippanlage, um den Menschenmengen zu entgehen. Der Wasserfallweg war definitiv ein NoGo für uns. Immer schon. Bei unseren vorherigen Besuchen, nahmen wir andere Wege hinauf ins Achental. Damals war die Hölzlahneralm unser gewähltes Ziel. Einmal wanderten wir mit unseren damaligen Hunden vom Aussichtspunkt Krimmler Wasserfall (die große Kehre mit Parkplatz in Richtung Durlaßboden/Gerlos) hinauf, und einmal nahm ich alleine den “alten Tauernweg”, die brutale Steintreppe ins Reich des Wasserfalls. Zweiteres war ein Erlebnis für sich, aber sehenswert!

Die Kneipanlage fanden wir vor Jahren durch Zufall hier, und Nukka hatte volle Freude als wir hier ankamen. Das Wasser, knapp 7 Grad kalt, tat es ihr an. Frauchen tauchte nur Sekunden ein, und musste passen. Nukka stand wie angefroren mitten drin, und genoss es einfach. Die musste kalte Pfoten wie ein Pinguin gehabt haben. Nach dieser Erholung für uns und unsere Hündin, spazierten wir von hinten herum rauf zu den Kiosken am Eingang der Bezahlstrecke der Wasserfälle, wo wir uns einen Kaffee kaufen wollten. Große Enttäuschung … es gab nichts zu sitzen! Coronamaßnahme! Aber Massen von Menschen die sich bei Mittagshitze und voller Sonne da raufquälen wollten. Ohne viel Abstand und Schutz. Welch politisch heuchlerische Maßnahmen doch in diesem Land gelten. Nun denn, also kauften wir uns nur schnell was zu trinken, und Nukka eine Kugel Eis, so wie es auch schon Anka und Kitaro auf unseren Wanderungen liebten. Mit dem Unterschied: Die beiden anderen genossen ihr Eis, Nukka schleckt ein paar Mal darauf herum, dann kaut sie die ganze Kugel und schluckt sie einfach runter. Gier ist hier der ganz andere Genuss! *lach*

Nach diesem Abstecher nach Krimml, fuhren wir zurück nach Wald in Vorderkrimml, um das berühmte Pinzga Speckdorf zu besuchen. Was haben wir in all den Jahren da schon eingekauft. Heuer wars leider nicht so ein Erlebnis wie sonst. Auch hier hat Corona samt Maßnahmen dazu geführt, dass es kein Erlebnis mehr war. Nix mehr zum Kosten und Probieren, und eine offensichtlich kleinere Auswahl gabs auch. Trotzdem füllten wir die Einkaufstasche um gut 170 Euro (Ja, Gutes muss einem schon was wert sein!), bevor wir uns dann ganz gemütlich wieder in Richtung Matrei aufmachten. Heute war nur mehr chillen angesagt, denn morgen stand eine längere Tour an, und da wollten wir alle zusammen fit und ausgerastet sein. Ich freute mich schon darauf, Frauli weniger, und Nukka wusste noch von nichts …

Fotogalerie 4: Die Krimmler Wasserfälle

Kneipen für 4 Pfoten im 7-Grad-Wasser. Gerade richtig für eine Nordische!

28.07.2020: Das Gschlössltal war heute unser Plan. Ein 8kg schwerer Rucksack im Schlepptau (Das Meiste für den Hund! Echt!), und ein nicht ganz durchschauter Wanderplan war der Einstieg ins heutige Abenteuer nach einem wie immer im Goldried genossenen Frühstück. Der Ausgangspunkt, das Matreier Tauernhaus das unterhalb des Südportals des Felbertauerntunnels lag, war ja schnell gefunden. Der Bezahlparkplatz (Abrechnung nach Stunden …) dazu auch. Kaum angekommen, waren wir dann auch schon am Weg in Richtung Großvenediger. Das Gschlössltal soll ja eine Wucht an Aussicht und Natur sein, so sagte man uns. Der Aufstieg konnte auf drei Arten erfolgen. Entweder über den Forstweg, über den anspruchsvolleren Wanderweg, oder für Bewegungslegasteniker per Wandertaxi oder Gschlösser Panoramazug. Wir gingen natürlich auf Schusters Rappen ins Tal hinein/hinauf je nachdem wie man es sah. Dabei beobachtete ich schon mal die einzelnen Wandergruppen in der Gegend, und entschied, den Forstweg zu nehmen. Es war eine kluge Entscheidung wie sich im Laufe des Tages noch herausstellen sollte. Der Aufstieg war stetig ansteigend, aber ohne Probleme zu bewältigen. Einzig die Stellen wo dann pralle Sonne herabbrannte machten Nukka dann doch ein wenig zu schaffen, noch dazu weil man nicht wirklich an den Fluss herankam. Aber knapp eine Stunde später erreichten wir bereits das Berghaus Außergschlöss, wo wir uns zu einer Rast niederließen. Nukka bekam frisches Wasser, und auch wir tankten unsere Reserven wieder auf. Auch hier wurden wir freundlichst bedient. Die Freundlichkeit der Menschen hier in Osttirol ist uns von Anfang an aufgefallen. Nicht zu vergleichen mit dem Speckgürtelverhalten bei uns zu Hause, wo jeder nur mehr aus sich selbst schaut, und alles andere verachtet wird. Aber was solls, wir sind auf Urlaub und genossen es einfach. Sich darüber Gedanken zu machen wie es zu Hause ist, bringt nichts. Man kanns eh nicht ändern.

Beim Aufstieg im Gschlösstal.

Nach den Pause machten wir uns auf, den Rest des Weges zu packen. Vom Berghaus Außergschlöss wanderten wir noch gut eine halbe Stunde, an der Felsenkapelle vorbei, in Richtung Venedigerhaus ins Innergschlöss. Das Innergschlöss ist ja eine Almsiedlung im Gschlösstal und gehört natürlich auch zu Matrei. Es wird auch als schönster Talschluss der Ostalpen beworben. Und ich denke, auch zurecht. Der Ausblick zum Großvenediger war schon gewaltig und ist echt beeindruckend. Im Innergschlöss befindet sich neben dem Venedigerhaus auch eine Holzschnitzerei, ein Laden mit duftenden Lavendelprodukten sowie viele weitere Almhütten, die im Sommer von Einheimischen aus Matrei bewohnt werden. Teilweise werden die Almen auch touristisch vermietet. Von hier aus kann man noch viel weiter ins Tal hinein wandern, doch das war dann nichts mehr für uns. Wir rasteten kurz aus, denn hier trennten sich für heute unsere Wege. Frauli wollte mit der Panoramabahn nach unten fahren, Nukka und ich (Oder eher ich?) entschieden uns für den Abstieg über den Wanderweg. Während wir uns schon auf den Weg machten, konnte meine bessere Hälfte noch eine Stunde das tolle Bergpanorama bewundern. Ich schätzte mit einem lockeren Abstieg von ca. 1 1/2 Stunden…

Rast bei der Felsenkapelle.

Meist kommt es dann eh immer anders als man denkt, so auch bei diesem Vorhaben. Nachdem die ersten 300m Nukka Zicken machte, weil sie nicht in der Hitze auf dem Schotterweg laufen wollte, änderte sie ihre Einstellung zum Abstieg schnell, als wir die Brücke der Abzweigung zum Wanderweg hinter uns hatten. Der Wanderpfad und das saftige Grün unter ihren Pfoten, spornten sie wieder neu an. So legten wir schnell eine schöne Strecke zurück. Dann kam das erste Hinterniss dass wir zu meistern hatten. Der Pfad führte direkt durch eine Kuhherde, und wir musste zwei Stellen des Elektrozaunes überwinden, die nicht blöder für Hunde sein konnten als diese! Quer zum Wanderpfad war der Draht bei einer Breite von knapp 60cm in 10cm Höhe gespannt. Ob Nukka da rüber kam ohne anzukommen? Tja, sie schien den Draht nicht gesehen zu haben, und streifte mit jeder einzelnen Pfote am Elektroschocker … ohne einer Reaktion! Entweder spürte sie das nicht, oder das Fell ist so derart dicht, dass der Strom nicht durchkam. Im Prinzip egal, wichtig war dass es geklappt hat. Dann die Kuhherde. Eine der riesen Dinger beobachtete uns schon seit wir in ihr Blickfeld kamen, und stand auch auf. Eine unangenehme Situation, obwohl ich wusste, wie brav sich unsere Hündin verhalten würde. Sie wechselte automatisch auf die der Kuh abgewandten Seite von mir, ging knapp daneben ohne auch nur einen einzigen Blick zu Kuh zu verlieren, und verhielt sich absolut leise. So soll es sein! Die aufmerksame Kuh blieb ebenfalls vollkommen ruhig, und auch die restlichen direkt neben dem Weg liegenden Rindviecher rührten kein Ohrwaschl als wir zügig an ihnen vorbei marschierten. Das zweite Elektrohinderniss noch, und wir hatten es geschafft. Obs da keine andere Möglichkeit eines Weges gegeben hätte? Sollte aber nicht das erste Mal heute sein, dass wir mit dem Strom Kontakt kriegen.

Dann führte uns der Steig teilweise steil hinauf. Ich merkte, dass wir immer höher kamen, und so blickten wir bald aufs Außerschlöss und den Berghof hinab als wir ihn in großem Abstand passierten. Ich dachte mir noch, dass kanns doch nicht sein, dass wir aufstiegen, wenn wir runter müssen, und ein wenig später dann die Ernüchterung und Lösung: Gefühlte 1000 halbverfallene Holztreppen führten steil nach unten! Und was macht Nukka? Sie entdeckt die Zugsau in ihr, und beginnt abwärts zu laufen uns zu ziehen! Sie hatte ihre ganze Erziehung in Punkto langsames abwärtsgehen offensichtlich vergessen, und zog mich den Berg runter, dass mir hören und sehen verging! Diesen Abstieg der dann gut 35 Minuten andauerte und meine Sehnen und Muskeln an die Grenzen des Möglichen brachte, werde ich sicherlich nie vergessen. Und was macht das 4pfötige Berggsindel? Grinst mich von unten nach jeder Kehre hinterhältig an, und gibt weiter Gas! Ich wollte sie erwürgen …

Irgendwann schafften wir nach einigen witzigen Begegnungen die von unten kamen (und schnauften wie die Dampfrösser von früher), wieder flacheres Gelände und die nächste Folterstrecke für Wandersleute. Ich schätze mal 300m lang war der ohnehin schon sehr schmale Wanderpfad rechts von Brennnesseln gesäumt, und links direkt am Pfadrand von einem Elektrozaun gesäumt. Aber auch direkt am Pfadrand! Ich, in der kurzen Wanderhose, hatte nun die Wahl zwischen Cholera und Pest! Entweder brennende Erfahrungen rechts, oder Herzschrittmacher links! Ich bekam beides ab! Was solls, man muss in seinem Leben alles ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Während mich die Brennnesseln rechts also geiselten, brannten sich die Stromblitze links durch den doch sehr dünnen Stoff der Wanderhose durch. Ich brach verständlicherweise nicht in Jubel aus, kann mich aber erinnern, dass Nukka wieder dieses hämische Ginsen im Gesicht hatte, und sich öfter als sonst umdrehte um mich zu beobachten. Gfrast! Danach war Endspurt, und wir schafften es glatt, 3 Minuten vor Frauli im Matreier Tauernhaus anzukommen!! Danach wollten wir nur mehr Trinken und was zu essen. Ich versorgte gleich mal meine kleine Bergsau und genoss dann anschließend einen wunderbar gerührten Eiskaffee vom Feinsten. Auch hier im Tauernhaus war Freundlichkeit und Qualität sehr groß geschrieben.

Nach diesem wunderbaren Tag fuhren wir dann wieder zufrieden zurück ins Goldried. Restablauf des Tages wie gehabt. An dieser Stelle möchte ich aber auch ein großes Danke an das Personal des Hotel Goldrieds anbringen! Egal ob Putzfrau, Rezeption, Hausmeister, Küchenpersonal, Gastropersonal, sogar die lächelnde Chefin ist uns persönlich begegnet, sie ALLE waren wirklich zuvorkommend, freundlich, und kümmerten sich wirklich tadellos um alle Gäste. Es wirkte schon fast übertrieben, so freundlich wie sie alle gewesen sind, aber ich denke, so fühlt man sich als Gast so richtig wohl, und das haben wir uns auf unserem gesamten Aufenthalt mit Sicherheit getan!

Fotogalerie 5: Wanderung im Gschlösstal

Beim Abstieg Im Gschlösstal.

29.07.2020: Ein neuer Tag, ein neuer Plan! Das Virgental war wieder Ziel unserer Wandergelüste. Diesmal sollte es die Islitzeralm bei den Umbalwasserfällen in Ströden werden. Wir kannten die Wasserfälle aus 2019, und so sollte es heute nur die Alm selbst werden. Die Sonne wurde nun täglich stärker, und von gestern waren Nukka und ich noch ein wenig Pfoten- und Fußmarode, also wollten wir keine Geländeleitern nach oben klettern. Davon hatten wir momentan genug. Auch hier hat man die Möglichkeit vom (auch kostenpflichtigen) Parkplatz weg per Pferdegespann zur Alm gebracht zu werden, oder eben zu Fuß die halbe Stunde hin zu wandern. Wir wanderten, was sonst. Nukka hatte auch Gelegenheit zum Baden, also war sie glücklich, ich war es, weil ich mich nicht anstrengen musste, und Frauli war es weil sie wieder die besten Marillenknödel des Landes bekommen würde. Darauf freute sie sich schon die ganze Zeit über. Ursprünglich wollte ich ja über die Umbalfälle hinauf bis nach hinten zur Clarahütte wandern. Von diesem Plan wurde uns aber von Erich (unserer Bekanntschaft auf der Stabanthütte) abgeraten, weil der Weg wegen Steinschlags derzeit zu gefährlich sein soll. Es wäre aber auch für Nukka in der prallen Sonne zu heiß geworden, denke ich. Also verbrachten wir eine angenehme Zeit auf der Islitzeralm, schloßen auch da eine freundliche Bekanntschaft, und genossen was wir kredenzt bekamen. Eines muss man dem Hüttenbetreiber der Islitzeralm lassen: Organisation TOP, wir warteten trotz enormen Andrangs geschätzt maximal 15 Minuten vom Eintreffen auf der Alm, über die Bestellung bis zum Servieren! Freundlichkeit und Service TOP! Qualität der Speisen TOP! Wir wurden auch heuer nicht enttäuscht! Die Islitzeralm wird auch in Zukunft ein fixer Bestandteil unserer Wanderungen sein, wenn wir in der Gegend sind. Für uns war es heute dann schon genug. Die Nachwehen waren nicht zu unterschätzen.

Was uns auch heuer wieder aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Wege überall sauber waren. Kein Hundekot, kein Abfall, alles so wie es sich gehört. Auch freilaufende Hunde waren diesmal kein Problem. Wenn wir gesehen wurden, leinten die Besitzer ihre Hund brav an und gingen an uns vorbei. Es gab kein einziges Mal einen Aufstoß wegen unerwünschter “Kontakte”. Es dürfte sich nun doch ein wenig Disziplin bei den Hundehaltern eingeschlichen haben. Und das ist gut so.

Das leidige Problem mit der Verwechslung unserer Hündin hatten wir natürlich auch wieder, aber diese Aussage will ich Euch nicht vorenthalten und hat für einen Lachkrampf bei mir gesorgt:

“Der arme Husky, ist dem nicht extrem heiß?”, und fährt dabei Nukka ungefragt durchs Fell. “Mensch, der ist ja klatschnass durchgeschwitzt!” …

Nuk’ war 3 Minuten vorher im eiskalten Fluss.

Den Rest des Tages verbrachten wir gemütlich mit dem Abstieg zum Auto, und einem ruhigen Restnachmittag im Hotel. Wir freuten uns auch jeden Tag schon auf das vorzügliche Abendessen, aber das waren wir ja von Osttirol schon so gewöhnt. Qualität und voll ausreichend.

Fotogalerie 6: Die Islitzeralm

Immer wieder im Wasser unsere Russin!

30.07.2020: Was hatten wir noch nicht gesehen? Der Tag sollte heiß werden. Ich suchte alle Karten durch die wir kriegen konnten, und so kam ich auf den Obersee am Staller Sattel im Defereggental. Eine gute Möglichkeit für eine Seeumrundung und Badespaß für unser Fellmonster. Wir machten uns also auf den Weg und kamen immer höher und höher. Die Baumgrenze war schon fast erreicht, als wir nach einer letzten Kurve direkt auf den idyllischen See blickten! Ein Traum von Aussicht bot sich uns! Vom Parkplatz (diesmal kostenfrei!) aus, war der See in 3 Minuten erreicht. Nukka schmiss sich ins kalte Nass und genoss es sichtlich. Der Wanderweg führte am Ufer entlang, und obwohl der Parkplatz ziemlich voll war, verloren sich die Menschenmassen irgendwie rund um den See. Wir spazierten dem See entlangt, machten die erste Hundebekanntschaft (wir wurden gefragt und nicht überrumpelt), und kamen an einem kleinen Felskopf an, auf dem sich ein Holzkreuz befand. Das wollte ich näher betrachten. Frauli spazierte weiter zu einem Rastbankerl und ich bestieg den wunderschönen Aussichtspunkt. Von da aus konnte man den See richtig schön überblicken und tolle Fotos machen. Wieder unten suchte mich Nukka schon, und war sichtlich erfreut mich wieder zu sehen. Kleine anhängliche Kröte…

Weiter gings dann entlang des bis an den See reichenden Zirbenwaldes am anderen Ufer. Unser Ziel war die Obersee Hütte (auch Alpengasthaus – Refugio Obersee genannt) auf 2020m Höhe. Beim Eintreffen “war die Bude gerammelt voll” wie man so sagt, aber schon nach wenigen Minuten wurde ein Tisch auf der Terrasse frei. Die Hütte selbst war massiv gebaut und urig anzusehen. Das Personal gestresst aber freundlich. Wir bekamen recht schnell unsere Bestellung serviert. Die Qualität der Speisen, nun, ich möchte nichts Negatives schreiben, aber ein einziges Mailänder Würstl (ein etwas größeres Frankfurter) mit Pommes um € 7,90 … das passiert mir nur einmal. Dann lernten wir eine nette Dame kennen, die sich zu uns an den Tisch gesellte und noch einen “Geheimtipp” abgab. Das in der Nähe gelegene Heldenkreuz. Der Aufstieg sollte so 20-25 Minuten dauern. Wir waren uns nicht sicher, ob wir wieder steil bergauf wollten, merkten uns den Tipp aber vor. Dann wurde es zäh. Vom ersten “Bezahlen bitte” und einigen weiteren Versuchen die Kellnerin zu uns zu bekommen, bis zum Rechnung auf den Tisch knallen und trotzdem kein Geld wollen, dauerte es schon mal 30 Minuten. Der Stress hatte die Mädls da fest im Griff. Sie versuchten trotzdem freundlich zu bleiben, was ihnen auch gelang, und irgendwann konnten wir unsere Euros auch loswerden. Wir verabschiedeten uns von der neuen Bekanntschaft und machten uns eigentlich auf den Weg zum Auto, als wir den Wegweiser zum Heldenkreuz entdeckten. Während wir überlegten ob wir uns das antun sollten, stand Nukka bereits ein wenig abseits auf einem steil nach oben führenden Steig (unbeschildert), und meinte dass wir da hoch sollten …

Durch die Bäume durch entdeckten wir dann in relativ nahem Abstand das Kreuz und entschlossen uns, nicht den Wanderweg zu nehmen, sondern unserer “Pfadfinderin” zu folgen. Nukka überraschte uns vollkommen! Obwohl sie meist unter der Latschenhöhe nicht sah, welche Abzweigungen des Pfades wohin führten, nahm sie eine richtige Abzweigung nach der anderen, und führte uns innerhalb von knapp 5 Minuten zur Weide direkt vor dem Heldenkreuz!! Ein wenig außer Puste waren wir schon, aber wir hatten 15-20 Minuten eingespart, und die letzten 150 Meter waren nicht mehr erwähnenswert. Dafür aber die Aussicht! Auf der einen Seite der Obersee und das Defereggental, auf der anderen Seite das Antholzertal mit dem Antholzersee der auch Untersee genannt wird und schon in Südtirol, also auf italienischer Seite liegt. Das Heldenkreuz selbst liegt übrigens auch schon auf italienischer Seite. Nach einem kurzen Aufenthalt gingen wir dann gemütlich den Wanderweg runter und zurück zum Auto. Auch Nukka hatte schon ihr Schnauzerl voll vom gehen, und freute sich aufs Hotelzimmer. Wir aber auch.

Fotogalerie 6: Der Obersee am Staller Sattel

So eine herrliche Aussicht!

31.07.2020: Der letzte Urlaubstag, morgen ist ja wieder die Heimreise angesagt. Heute wollten wir uns nicht mehr anstrengen. Also überlegten wir, was wir noch besuchen wollten. Zuerst wollten wir noch einmal nach Mittersil rüberfahren, um den Bauernmarkt zu besuchen der ja angeblich so toll sein sollte. Wahrlich eine Enttäuschung war er dann vor Ort. Abgesehen von der Hitze in dem zubetonierten Ortskern, bestand der Markt aus 8 Ständen. Das wars. Keine große Auswahl, nichts zu gucken. Eine Niederlage. Alles gesehen in kaum 10 Minuten. Also Abmarsch zum Auto bevor es für Nukka zu ungemütlich wurde. Ich googelte schnell was in der Nähe sein würde, und entdeckte in Hollersbach einen See mit Gasthaus am Ufer. Also Planänderung und auf nach Hollersbach zum kleinen Stausee. Gleich beim Eintreffen die nächste Enttäuschung. Das Gasthaus Seestube war geschlossen. Wir machten dann noch einen Spaziergang am See entlang, Nukka konnte wieder baden, doch es war so derart schwül, dass wir gerade mal zum Seeende gingen, und dann umkehrten. Auch die Bremsenplage war hier ein Problem.

Danach fuhren wir zurück nach Mittersil und über die Felbertauernstraße, wo wir am Rastplatz Elisabethsee noch Halt machten. Ein idyllisches Plätzchen, dass man auch mal gesehen haben musste. Wasserzugang für Nukka. Ein schattiges Plätzchen für uns. Der halbe Nachmittag war ohnehin schon wieder vorüber. Anschließend Heimreise ins Hotel, es musste noch viel gemacht werden. Packen, teilweise schon die Koffer im Auto verstauen, etc.. Vorher machten wir aber noch einen Abstecher nach Matrei in den Ort, wo wir bei unserer Anreise einen Kunstladen entdeckten, den wir uns noch ansehen wollten. Den “Tonlodn“. Sooooo liebe Dinge haben wir da drinnen dann vorgefunden … und auch brav eingekauft. Man gönnt sich ja sonst nichts, war die Devise, und so konnten es heuer auch ein paar teurere Stücke werden die unser Heim dann schmücken sollten.

Fotogalerie 7: Wochenausklang am Hollersbach und am Elisabethsee

Unser Mädl hat die Woche genossen und ist nun voll ausgeglichen.

Schließlich im Hotel angekommen, erledigten wir die Sache mit der Packerei und dem Kofferschleppen, und ließen nach dem Abendessen den Tag noch gemütlich ausklingen. Frauli schmiss sich wie fast jeden Tag noch ins hauseigene Pool, Nukka und ich faulenzten vor dem Fernseher. Irgendwann dann schliefen wir dann alle.

01.08.2020: Abreisetag. Ein schnelles Frühstück noch, die restlichen Koffer verstaut, mit Nuk’ den morgendlichen Gassigang erledigt, Verabschiedung im Hotel, und schon waren wir wieder “on the road” nach Hause. Eine echt erholsame und schöne Woche lag hinter uns. Eigentlich graute uns schon vor dem Heimkommen, denn wir wussten was uns da wieder erwartete. Aber leider, so ist das Leben. Man kann es sich nicht immer aussuchen. Man zehrt halt dann von den wenigen Momenten die man positiv erlebt, das ganze restliche Jahr über. Eine Woche Urlaub habe ich ja noch, und vielleicht fällt uns noch was ein was wir noch unternehmen könnten. Mal schauen.

Das wars dann schon mit meinem Bericht über unseren heurigen Urlaub in Matrei in Osttirol. Wenn er Euch gefallen hat, dann hinterlasst doch einen Eintrag in meinem Gästebuch. Würde uns freuen.

Eine Sache, die mir noch am Herzen liegt und ich auch schon auf FB geschrieben habe:

Eine Frage an unsere Gäste aus Deutschland, Holland und Italien:

Habt Ihr keine Kühe und Kälber in Euren Ländern??

Das würde Euer krankhaft zwangsgesteuertes Verhalten erklären, mitten auf Bergstrassen anzuhalten, auszusteigen und zum Weidevieh zu kräulen um es abzutatschen!! Seid Ihr echt so irre, alle Warnungen zu ignorieren?? Ich beobachte das seit Tagen, Ihr gehört normalerweise abgestraft dass Euch Hören und sehen vergeht!!!

Muss das sein? Die Berge sind kein Streichelzoo!

Es ist einfach unglaublich, was einige unserer oben genannten Gäste hier bei uns aufführen. Auch die StVO dürften sie nicht wirklich kennen, wenn man bedenkt wie hirnlos diese an unübersichtlichen Stellen auf Bergstraßen anhielten, über Sperrlinien überholten, Geschwindigkeitsbeschränkungen ignorierten, und sogar im Hotel großteils die Abstandsregeln mißachteten und auf Tuchfühlung bei Frühstück und Abendessen gingen! Auch im Wellnessbereich wurden die Regeln einfach beiseite gewischt und statt der erlaubten Anzahl an Gästen war es oftmals gerammelt voll. Und was mich persönlich auch störte: Die verblödete deutsche Liegestuhlreservierung durch Handtücher! Vor dem Frühstück schnell das Badetuch hinlegen und die Liege blockieren, und dann stundenlang fressen gehen! Für das alles kann das Hotel nichts dafür, das Personal war immer aufmerksam und bemüht, aber gegen den geballten Irrsinn den da manche Abzogen konnten auch sie nichts entgegensetzen. Auch nicht gegen die Proleten die in den letzten beiden Tagen das Zimmer neben uns bezogen, und meinten sie wären mit ihrer Schreierei und Türknallerei nicht zu hören … waren aber Wiener. Tja, die fallen leider meist auch überall auf.

Noch etwas ist uns aufgefallen: Leute, wenn Ihr einen großen Hund kommen seht, braucht Ihr nicht immer Eure Kinder in Panik hochreißen! Davon bekommen die Kids nur panische Angst vor Hunden gelehrt! Geht doch einfach normal weiter und lasst den Hund an Euch und den Kids vorbei trapsen! Kein normaler Hundehalter riskiert es absichtlich, dass sein Hund ein Kind oder einen Erwachsenen beißt! Wir wissen was wir tun und unseren Hunden zutrauen können. Falls es zu eng wird, nehmen wir unsere Hunde ohnehin kurz und abseit von Euch! Dass das Kind aber auch nicht ungefragt hingreifen darf, oder wie so viele auch gewalttätig werden darf (die Haare zupfen, am Schwanz ziehen, in die Ohren krallen!) sollte Euch als Eltern aber auch klar sein. Dann klappts auch am aneinander vorbei gehen …

Das wars nun wirklich. Danke an alle Besucher, die sich für diesen Bericht interessiert haben. Und vergesst nicht: Eine kleine Nachricht im Gästebuch freut uns immer!

Grüße an alle,
Christian, Manuela & unsere Nukka

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