Update: 01.09.2026
Heuer im Sommerurlaub in Tirol haben wir 2 Zirbenzapfen am Boden gefunden, und einen geschenkt bekommen. Natürlich nahmen wir sie mit nach Hause, denn mit 3 Tschurtschln (so nennen die Kärntner die Zapfen) kann man schon was anfangen.

Achtung! Das Pflücken von Zirbenzapfen ist nur mit Genehmigung erlaubt, und streng reguliert! Also reißt bitte keine vom Baum wenn ihr welche seht!
Zu Hause entpuppte sich zwar einer der Zapfen als unbrauchbar weil innen verfault, aber ich versuche nun mit den zwei restlichen einen Likör anzusetzen. Wie das geht, lest ihr nun hier im Anschluss:
Zuerst werden die Zapfen zerkleinert, und mit hochwertigem Alkohol (Ansatzkorn, Wodka, etc.) in einem großen Gefäss vermischt. Ich habe für die beiden Tschurtschln 0,7 Liter Wodka mit 37,5% genommen. Das soll nun einmal ein paar Tage ziehen, bevor weißer Kandiszucker (ca. 250g) hinzukommen. Der erste Ansatz schaute dann so aus:


Nach nur 2 Tagen kommt schon die typische Rötung des zukünftigen Likörs zustande:

Update per 01.09.2026:
Der Zirbene ist mittlerweile wunderbar tiefrot geworden. 4 Wochen ziehen die Zapfenstücke nun schon im “Saft” und werden es noch 2 Wochen tun. Dann wird gefiltert und abgefüllt.
Wie es weitergeht lest ihr mit laufenden Updates auf dieser Seite …


