Kurzurlaub zu unserem 38. Hochzeitstag im Mai 2026

vom 20. – 24. Mai 2026 in Bad Kleinkirchheim, Kärnten

Da uns sonst ohnehin schon langsam die Decke auf den Kopf gefallen wäre, haben wir uns heuer kurzfristig dazu entschlossen, an unserem 38. Hochzeitstag am 20. Mai, einen Kurzurlaub zu machen. Da es uns in Bad Kleinkirchheim schon voriges Jahr gut gefallen hat, fiel die Entscheidung nicht so schwer. Wir wollten ja schon früher wegfahren, aber da kam uns die traurige Sache mit Nukka dazwischen, dann das schlechte Wetter, und so wurde es eben eine “Hochzeitsreise”.

Um 5 Uhr früh machten wir uns auf den Weg in Richtung A2 und S6, um noch vor den Staus in Wien über die Südost-Tangente zu kommen. Es klappte wie geplant, und wir waren schnell durch die Stadt durch. Die S6 dagegen war dann ein Graus. Kilometerlange Baustellen und Geschwindigkeitsbegrenzungen waren zermürbend. Da wir viel zu früh dran waren (Hotel-Check-In war erst gegen 15 Uhr), überlegten wir was wir vorher noch unternehmen könnten. Irgendwie schon ziemlich weit im Ländle kamen wir auf die Idee, den Pyramidenkogel am Wörthersee zu besuchen. Da waren wir das letzte Mal 2016, in unserem letzten Urlaub wo Kitaro noch dabei war. Da gings ihm schon nicht mehr so gut und wir mussten den Sommerurlaub damals auch abbrechen und nach Hause fahren.

Gesagt, getan, wir schlugen den Kurs in Richtung Pyramidenkogel in Linden (Keutschach am See) ein. Als wir so die Landstraße dahinfuhren, dann in Klagenfurt eintrudelten, fragte meine Frau wie weit denn Minimundus weg sei. Ich hatte keine Ahnung, und als ich schaute, fuhren wir gerade eben daran vorbei. Also Anker werfen, die nächste Ampel nehmen, Parkplatz suchen, Minimundus besuchen.

Seit unserem letzten Besuch vor wahrscheinlich 35 Jahren, hat sich da sehr viel geändert. Anderer Eingangsbereich, Gelände umgestaltet, und ein Preisniveau typisch für den Tourismus. 22 Euro pro Person, das finde ich schon happig. Drinnen haben wir uns dann umgesehen und kamen an dem Reptilienzoo vorbei der auch damals schon existierte. Aber: Diesmal galt die Eintrittskarte nicht mehr für beide Ausflugsziele. Sie gehören nicht mehr zusammen wurde uns erklärt. Also Zwischenpause bei einem “vergoldeten” Kaffee in Minimundus, und dann rüber in den Reptilienzoo. Man muss nun außen herum zum anderen Eingang marschieren. Da sahen wir auch erst die Preistafel, die ganz unten ein Kombiticket für Minimundus UND den Pyramidenkogel auswies. Mich ärgert an der Tatsache nur, dass man da nicht wirklich zuerst hinsieht wenn man die Miniaturenwelt besucht, man an der Kasse aber auch nicht darauf aufmerksam gemacht wird. So haben wir zusammen um 14 Euro zu viel bezahlt. Fing schon mal gut an.

Minimundus

Der Reptilienzoo Happ sah von außen recht gut aus, Eintrittpreis 17 Euro … das war heftig und dürfte in Kärnten schon sowas wie ein Standardpreis für Touristenattraktionen sein. Im ersten Raum des Zoos stank es gewaltig nach Urin von den Toiletten, die Terrarien waren teils mehr als uneinsichtig weil verschmutzte Scheiben, und die Außenanlage war bis auf den Schildkrötenteich und die Schlangengrube wo nur einheimische Schlangen waren, ein Witz. Plastiksaurier und ein Kunstkrokodil ergänzten neben zwei Riesenschildkröten das Repertoire. Enttäuschend zu diesem Preis. Wir waren auch nicht lange da. Danach gings ab zum Wagen, und weiter in Richtung Pyramidenkogel.

Reptilienzoo Happ

Die Fahrt entlang des Wörthersees war traumhaft und man konnte schon von weitem den Turm sehen. Oben dann angekommen, die erste Neuerung seit dem letzten Mal: Der obere Parkplatz, wo wir damals parkten, war nur mehr für Busse frei. Der Eingangsbereich und der Shop waren so weit unverändert. Eintritt 17 Euro … ach wie schön! Nun hatten wir schon 22+17+17=56 Euro pro Person, für 3 Ausflugsziele berappen müssen. Das sind zusammen 112 Euro oder sage und schreibe 1541 Schilling!! Das hätten sich die früher nie getraut! Die Rutsche nach Unten kostet extra 5 Euro, und die Fotos oben am Turm werden auch extra abkassiert. Die Preise im Shop sind durchwachsen. Manches ist günstig, vieles aber überteuert.

Der Pyramidenkogel

Egal, wir waren nun schon mal da, und fuhren bis zur 10. Etage mit dem Lift hoch. Die letzten zwei Etagen müssen per Treppe überwunden werden. Oben aber gibts dafür eine traumhafte Aussicht wenn das Wetter passt so wie wir es hatten. Nach vielen eigenen Fotos machten wir uns dann wieder mit dem Lift nach unten auf den Weg. Der Shop wurde noch besucht und ein paar Kleinigkeiten gekauft. Die Gastro war überrannt, die Automaten zogen uns nicht wirklich an. Also nur kurze Rastpause und wir fuhren schon wieder weiter. Mittlerweile war es ohnehin schon 12:30 Uhr. Die Zeit verflog ziemlich schnell.

2 Stunden später standen wir dann schon vor dem Hotel unserer Wahl, dem Hotel Raunig. Die Zufahrtsstraße war ein Erlebnis, aber das Hotel selbst überraschte mit einer wohl neuen Rundumerneuerung. Von den beiden wirklich netten (holländischen) Betreibern erfuhren wir dann, dass sie das Hotel erst seit August 2025 führten und vieles erneuert hatten. Pauline und Charo machten das mit vollem Einsatz und Liebe zu Sache. Wir bezogen unser Zimmer, rasteten uns noch von der mittlerweile langen Anreise aus, und Abends gingen wir noch im hoteleigenen Restaurant essen. Charo kochte selbst, und Hut ab, er machte das wirklich gut.

Hotel Raunig

Ein neuer Tag, ein neuer Plan. Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Millstatt, wo wir uns um 10 Uhr mit Brigitte, einer mittlerweile guten Freundin (wir kennen uns vom Eggerhof in Mallnitz), im KAP 4613 treffen. Das ist die Pyramide mit Terrasse direkt am See, und im Sommer ein Hotspot mit Massen von Menschen. Wir tauschten Neuigkeiten und Mitbringsel aus, soffen Kaffee in Mengen, ließen uns den Plutza von der Sonne verbrennen, und *zack* war die Zeit um. Da der Parkplatz kostenpflichtig war, wir eine Tageskarte um 12 Euro gelöst hatten, Brigitte aber nur für 2 Stunden, musste wir uns verabschieden und gingen so jeder unseres Weges. Es hat uns aber gefreut sich wieder einmal zu sehen, und das nächste Mal versuchen wir direkt zu ihr nach Gmünd in Kärnten im Maltatal zu kommen.

KAP 4613 am Millstätter See

Wir selbst schlenderten dann nach Millstatt hinein, besuchten einige kleine Läden, und machten uns dann auf den Weg zur Schiffsanlegestation, da wir eine Panoramarundfahrt am Millstätter See machen wollten. Da wir nun über unser Hotel die “Sonnencard” inkl. Kärntencard hatten, spielten Eintrittspreise keine Rolle mehr. Ich muss aber dazusagen, dass der Fahrpreis von 22,90 pro Person nicht überzogen ist. Es gibt teurere Schiffsfahrten auf Österreichs Seen. Abgesehen von der Tatsache dass sich die Menschen an der Anlegestelle wie Tiere verhielten die meinen zu spät aufs Schiff zu kommen, ergatterten wir einen wunderschönen Platz am Bug des Oberdecks. Wir und nur ein zweites Pärchen saßen da vorne, obwohl noch viel mehr Platz gewesen wäre. Die Herde drängte sich aber lieber im mittleren und unteren Schiffsbereich. War eh besser so. Die Crew war äußerst freundlich. Das Angebot der Bordgastronomie können wir nicht beurteilen, da wir nur an unserem Platz saßen und die Aussicht über den See genossen. Und genau dabei verbrannte ich mir dann ein weiteres Mal Gesicht und Ohren …

Panoramarundfahrt mit der “MS Kärnten” am Millstättersee

Die Fahrt dauerte ca. 1 1/2 Stunden, und führte von Millstatt nach Großegg Schuster, Laggerhof, Döbriach, Dellach, Pesentheim, wieder zurück nach Millstatt. Wirklich schön und erholsam, wenn der Kahn nicht randvoll wie im Sommer ist. Wir waren übrigens mit der “MS Kärnten unterwegs, ein modernisiertes und mit umweltfreundlichem Motor uns Sprit fahrendes Schiff. Wieder retour sind wir dann zurück nach Bad Kleinkirchheim gefahren, haben dort noch ein wenig in der Trachtenboutique Carinthia gestöbert, um dann ins Hotel zurückzufahren. Es gab ja dann bald Abendessen.

Freitag, heute wurde es ein bisserl stressig, da wir viel sehen wollten. Zuerst fuhren wir nach dem Frühstück zur Raggaschlucht nach Flattach. Zuletzt im Jahre 2017 besucht, wollten wir diese wirklich schöne Schlucht wieder besuchen. Und ja, es hat sich hier viel getan. Das Kassenhaus (Eintritt übrigens 9 Euro pro Person wenn man keine Kärntencard hat) mit Kiosk war komplett neu gebaut worden, der Vorplatz super schön gestaltet. Die Neuerung mit dem Ticketautomaten ist fürn Arsch. Hat genau nicht so funktioniert wie es sollte, aber die überaus freundliche Kassendame hat uns dann geholfen. Viele Wege und Stege dürften ebenfalls renoviert oder erneuert worden sein. Der Aufstieg über 200Hm sowie steilen Abschnitten (auch am Rückweg) strengen schon ein wenig an. Dass es eine Einbahnregelung gibt und man nur von unten nach oben durch die Schlucht darf, haben wieder einige Intelligenzbestien ignoriert, genauso wie das Fahrverbot zur Kassa wo ein paar Polskies meinten, bis zur Eingangstür fahren zu müssen. Eine Niederlage war der geschlossene Kiosk, der nun ausgelagert, einen eigenen Betreiber hat, und auch Mittags als wir aus der Schlucht zurückkamen weiterhin geschlossen war. Der Parkplatz unten neben der Hauptstraße war gut beschildert und auch groß genug für den sommerlichen Andrang.

In der Raggaschlucht in Flattach

Wir aber wollten, trotz ein wenig Ziehen in den Beinen, weiter zum Mölltaler Gletscher und mit der Gletscherbahn hinauf fahren. Auch da waren wir zuletzt 2017. Hinauf gings zuerst mit dem Mölltaler Gletscher Express durch den 4718m langen Tunnel und man überwindet dabei die ersten 1012Hm bis auf 2234m am Berg. Dann gehts weiter mit der Gondelbahn Eissee bis auf 2800m ü.A. und zum Restaurant Eissee. Nach einer Fotorunde bei eisigem Wind aber trotzdem angeblichen +7 Grad (was ich keinesfalls glauben konnte), genehmigten wir uns im Restaurant guten Kaffee, Germknödel mit Vanillesauce und einen vorzüglichen Apfelstrudel. Die Preise darf man da oben nicht hinterfragen, das ist klar. Aber wie oft ist man schon auf einem Gletscher auf fast 3000m Höhe? 2015 bin ich übrigens noch ein Stück weiter nach oben, und besuchte das Gipfelkreuz auf der Baumbachspitze auf 3105m ü.A.. Vom Restaurant Eissee aus kann man auch gut zum Sonnblick Observatorium hinübersehen. Die Aussicht da oben ist schon einzigartig. Und wie immer, die Zeit lief und lief, und als wir wieder unten in der Talstation waren, zeigte die Uhr schon wieder 14:35. Also langsam retour nach Bad Kleinkirchheim. Oder doch nicht?

Am Mölltaler Gletscher

Nein, wir machten noch einen Shoppingstopp bei Intersport in Flattach um dann festzustellen, dass wir einen Besuch in Mallnitz machen würden. Man ist ja neugierig was sich seit unserem letzten Besuch da im Jahre 2023 getan hat. Die Anfahrt verlief rasch und gut, im Ort angekommen sahen wir schon von weitem die vergewaltigten Wälder rundherum, und die vielen geschlossenen Geschäfte die wir noch kannten. Die Neuübernahme des “Gutenbrunn” nach Wolfgang und Claudia wussten wir ja, dass das Cafe Donath von Rosi und Uwe auch zu waren, das war uns auch bekannt. Auch die Badwirtin wie wir sie kannten gabs nicht mehr. Dann war auch die Boutique in der Haupstraße zu, der Troadkostn von Lisa war zu, die Trafik auch, sowie einige Lokale die wir von früher kannten. Traurig! Das “Gutenbrunner” hatte sich zu einem Campingplatz verwandelt, die Auffahrt zum Parkplatz der Jamnigalm war gesperrt. Einzig der Billa hatte offen, wo wir ein paar Vorräte besorgten, bevor wir zu Rosi und Uwe auf einen Besuch fuhren. Wir wurden herzlich begrüßt, bekamen gewohnt guten Kaffee und Kuchen, plauderten, und Nelson (ihr Hund) ließ sich die ganze Zeit von mir kraulen. Ja, der Kerl ist ein Privilegienhund. Seit dem Verlust unserer Nukka habe ich irgenwie eine Aversion gegen Hunde entwickelt, aber nicht bei Nelson, weil wir den ja auch schon so lange kennen. Nach unserem Besuch fuhren wir dann noch in Richtung Stappitzer See und den Ankogel nach hinten, machten einen Spaziergang, und fuhren danach wieder in Richtung Hotel zurück.

Stappitzer See

Da uns der Hunger plagte, und wir Lust und Laune auf eine Pizza hatten, machten wir in der Pizzeria La Strada in Radenthein Halt. Von der Landstraße aus relativ unscheinbar, entpuppte sich das Lokal als wahrer Geheimtipp! Von Landsleuten geführt, mit ebensolchem Personal, überaus freundlich, eine tolle und nicht überladene Speisekarte und wirklich absolut delikate Pizzen! Wir waren wirklich positiv überrascht und genossen den Aufenthalt in diesem Lokal. Was es mir angetan hat, war die vom Chef gezauberte ajvarähnliche Sauce. Traumhaft gut und scharf. Auf unsere Bitte hin bekamen wir sogar eine odentliche Portion davon kostenlos (!) in einem Behälter mit! Wo gibts das sonst noch in Österreich? Ja, dafür gabs auch ordentlich Trinkgeld, war ja klar. (Leider haben wir das dann bei unserer Heimreise im Hotel vergessen … Schande über uns! Aber man will es uns nachsenden, haltbar wäre es ja, bin gespannt ob das klappt.)

Der Abend kam schnell, die Müdigkeit schlug zu, und so waren wir relativ schnell im Bett und vor dem Fernseher. Morgen solls ja auch die Nockalmstraße gehen.

Samstag, ausgiebig frühstücken, und schon fuhren wir in Richtung Nockalmstraße. Wir waren uns etwas unklar, wie wir vorgehen sollten, aber entschieden uns dann, nach Lust und Laune die einzelnen geplanten Stationen abzufahren und abzuwandern. Die Maut wurde übrigens auch schon wieder teuerer und kostet nun schon 25 Euro (nicht für uns, weil wir ja die Sonnencard hatten). Die erste Station war “Der Weg der Elemente“, der ein Rundweg über ca. 1,5km ist, und an dem man Steinkreise mit zwölf Übungen findet, die Kraft und Ruhe schenken. Der Kreis steht dabei als Symbol für den Kreislauf den Lebens, Schwung und Energie. Bei den Übungen werden die Elemente und die Sinne des Menschens miteinbezogen. Hier kann man mit leichten Übungen im Einklang mit der Natur dem Alltag entfliehen und neue Kraft tanken.

Weg der Elemente

Anschließend fuhren wir weiter, am “Windebensee” vorbei zur “Glockenhütte” auf 2024m ü.A.. Erster Einkauf: Würstel, Speck und Stangenwurst! *so lecker*

Die Glockenhütte

Weiter gings dann wieder runter zur “Silva Magica“, wo leider die “Wollitzenhütte” noch geschlossen hatte, und wieder hinauf zur “Eisentalhöhe” auf 2042m ü.A.. Unser Einkauf: Würstel und Salami!

Die Eisentalhütte

Letzte Station unserer Nockalmstraßen-Tour: Der “Bauernmarkt Zechneralm“. Gleiches Spiel: Wurst, Speck, alles was halt gut ist und zu Hause nachgefüllt werden muss, da unsere Vorräte komplett leer waren. Nach dem Einkauf besuchten wir das erste Mal überhaupt die Zechnalm selbst. Während die dort angebrachte Webcam unser Auto überwachte, ließen wir uns kulinarisch verwöhnen. Auch hier hatten wir freundliche Bedienung und die Speisen von bester Qualität. Das “Ritschert” ist da zu empfehlen! Der Topfenstrudel mit Vanillesauce ebenso.

Bauernmarkt Zechneralm

Der Windebensee

Nach unserer Stärkung gings dann wieder in Richtung “Windebensee” zurück. Da machten wir auch Halt, und spazierten um den See herum. Das letzte Mal war hier auch noch Nukka mit. Sie fehlt schon gewaltig, überhaupt an den Orten wo wir gemeinsam mit ihr waren. Nach dem Seebesuch hatten wir noch Zeit, und überlegten was wir noch machen könnten. Da kam der Reptilienzoo Nockberge zur Sprache. Keine Ahnung wie oft wir da schon vorbeigefahren aber nie stehen geblieben sind. Diesmal wollten wir ihn uns aber ansehen. Gleich neben der Landstraße gelegen, zwei schöne große Parkplätze sind auch vorhanden, erreicht man in nur schätzungsweise 200m Aufstieg den Zoo. Etwas unübersichtlich der Eingangsbereich, da das Kassenhütterl nicht mehr aktuell war und die Kassa ins Gebäude verlegt wurde, wurden wir aber von einem älteren Herrn empfangen. Der reguläre Eintrittspreis wäre 12 Euro pro Person gewesen. Vernachlässigbar wenn man den Zoo dann einmal gesehen hat. Wir waren voll überrascht! So viele verschiedene Schlangen, Spinnen und auch Krokodile und Pfeilgiftfrösche wie hier, hatten wir noch nirgends gesehen. Offensichtlich gut gepflegte Tiere, saubere Terrarien, und auch Platz zum Durchgehen, begeisterten uns. Ich machte unzählige Fotos (ohne Blitz erlaubt!), und musste mein Lob dann bei eben diesem besagten Herren loswerden. Der freute sich wirklich darüber, und als wir ihm dann noch eine Spende in die Box warfen, bedankte er sich nochmals sowas von herzlich. Mir taugen solchen Menschen und die Arbeit die sie für die Allgemeinheit leisten! Hier wird der Zoo mit Liebe und Leidenschaft geführt und erhalten! Wenn Ihr in der Nähe seid, besucht ihn, lobt ihn, gebt ihm extra was in die Box! Das was wir hier betrachten durften hat Sinn, und gehört gebührend gewürdigt.

Reptilienzoo Nockalm

Doch bei aller Begeisterung … der Hunger meldete sich, und das Abendessen rief uns auch schon. Also gings anschließend wieder zurück nach Bad Kleinkirchheim wo wir uns noch einen Eiskaffee genehmigten, und danach ins Hotel zum kurzen Ausrasten und Essen. Hab ich schon erwähnt, dass Charo vorzüglich kocht?

Sonntag … Heimreisetag. Es wäre zwar noch ein Feiertag am Montag gewesen, aber den Rückreisestaustress wollten wir uns nicht antun. So packten wir gemütlich, ließen uns noch ein letztes Mal ein gutes Frühstück schmecken, und reisten dann so gegen 9 Uhr in Richtung Heimat ab. Wie schon oben erwähnt natürlich ohne meiner erschnorrten Sauce! Das bemerkten wir aber erst nach der Turracherhöhe, und da wars zu spät fürs Umkehren. Mit Kaffepausen und ohne viel Stress sind wir dann gut nach Hause gekommen, haben unsere Mitbringsel und Vorräte verstaut, und den Tag ncoh ausklingen lassen.

A bisserl was haben wir mitgebracht …

Es war erholsam, wir haben viel gesehen und erlebt, eingekauft wie die Wilden, aber ohne Nuk’ fehlte was. Das wird sich auch nicht mehr ändern.

Die kompletten Fotos (immerhin 643 an der Zahl) zu diesem Kurzurlaub, findet ihr in meinen Fotogalerien (Siehe Menü ganz oben!) oder hier direkt zu KURZURLAUBE 2026. Viel Spaß beim Ansehen!

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