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Letztes Update: 12.10.2026
(Im Album: “Mit der Kamera unterwegs 2026”)

 

Eine schöne Spazierrunde die ich gerne mit unserer Nukka gegangen bin.

Auch eine schöne Runde die ich gerne mit meinen Hunden gegangen bin.

Wir besuchten am 7. Mai die Schlossberg-Ruine in Hainburg. Netter Ausflug, tolle Aussicht, einmal ordentlich verlaufen beim Abstieg, aber alles gut gewesen. Traumwetter inklusive.

Kurzer Besuch der Wallfahrtskirche am Heiligen Berg. Netter Hügel, schöne Rastplatzerln.

Auch das war einer meiner "Gassirunden" mit den Hunden. Im Sommer eher weniger geeignet da eine lange Strecke in praller Sonne liegt, aber solo kein Problem.

Das war auch eine Gassirunde von uns. Der Tetzenberg in Obersdorf. Der heimisch so genannte Kiaberi (Kuhberg) ist ein 242m hoher Aussichtspunkt im Weinviertel in Niederösterreich zwischen Wolkersdorf und Pillichdorf. Das dortige "Gipfelkreuz" markiert die Sommerweide für Jungrinder des Bio-Milchhofs und bietet einen weiten Panoramablick über Wolkersdorf und Wien.

Eine Spazierrunde, auch früher mit Nukka da unterwegs gewesen, zu einem eher versteckten Teich der mittlerweile ein Betretungsverbot bekommen hat. Tja, überall führen sich die Leute wohl auf und dann wundern sie sich über die ganzen Verbote. Schade darum, war ein nettes Platzerl.

Es wird immer schwerer bei uns, schöne Wege zu finden. Alles wird vermüllt, gesperrt, dem Erholungssuchenden unzugänglich gemacht. Traurig. Und wenn die Planungen stimmen, stehen hier in diesem Wald bald 300m hohe Windenergieanlagen ...

Ausflug nach Markgrafneusiedl in Niederösterreich, zur Kirchenruine die einmal eine Windmühle war, und zum "Höchsten Punkt des Marchfeldes".

Die Nexinger Schweiz, der Muschelberg und die Nexinger Teiche. Letztere waren mir bekannt und heute schaute ich mir den Muschelberg an. Es ist eine schön angelegte Anlage, Eintritt gegen eine freiwillige Spende, Hunde nicht erlaubt da freilaufende Ziegen anwesend sind, und wer sich nicht für Mineralien und Gesteine interessiert ... eher langweilig. Da es praktisch um die Ecke von mir liegt, hab ich dem Ganzen einen Besuch abgestattet. (Verzeiht die nicht ganz so scharfen Fotos. Ich dachte schon mein Objektiv ist kaputt, und erst zu Hause sah ich dann, dass die ISO-Einstellung auf 100 eingerastet war und nicht auf AUTO wie sonst auch immer)

Kleiner Ausflug in den Wildtierpark Ernstbrunn. Eintritt 11 Euro pro Erwachsenem. Zusatzverkäufe wie Futter geht da wie die warmen Semmeln. Mich wunderts, dass die Tiere nicht schon platzen was da verfüttert wird. Karten online vorher kaufen ist wertlos, denn man muss sich trotzdem an der Kasse anstellen, was meiner Meinung nach so vollkommen wertlos ist. Überrannt natürlich, viele Wege gesperrt, hysterisches Kindergeschrei und "kurze Leine" für Hunde muss man wohl den meisten mit Flexi als Schaubild unter die Nase reiben damit sie es kapieren. Tierbestand ist weniger als noch vor 2-3 Jahren. Wölfe haben wir gesehen. Die Jausenbude hat sich wohl auch verändert, ist nun mit Gatter abgesperrt (haben sich wohl einige wegen der zutraulichen Schnorrer des Wilds aufgeregt), warme Küche gibts nur aus dem Tiefkühler weil sie keine Konzession fürs Kochen haben, und es gibt nur Barzahlung (stört mich aber weniger). Kurz: Ich denke wir waren nun das letzte Mal da. Hat keinen Wert mehr wenn man den "alten" Tierpark noch kennt.

7. September 2026 - Wanderrunde am Waschberg ab Oberrohrbach. Da die Wettervorhersage heute endlich mal etwas kühlere Temperaturen versprachen, machte ich mich auf den Weg zu einer Wanderung auf den Waschberg. Nicht weit von uns entfernt, mit einem überraschend leeren Parkplatz, startete ich um 9:10 Uhr in Richtung Ziel. Gleich auf den ersten 200 Metern hatte ich dann schon die erste nicht so schöne Begegnung am Waldweg. Ein weißer kleiner Hund stand da. Kein Besitzer oder Besitzerin weit und breit. Nun, ich ohne Hund, da wars nicht so schlimm. Aber er starrte mich die ganze Zeit nur an, bis ich endlich vorbei war. Dann plötzlich aus dem Nichts, kamen mir zwei weitere Hunde, leinenlos, entgegen. Nicht mehr so ruhig sondern bellend und direkt auf mich zulaufend. Ganz weit hinten … die Halterin dazu und noch ein Leinenloser. KEIN Abruf, KEINE Reaktion, NICHTS! Ich rechnete echt mit einem Biss, aber zum Glück trauten sich die das dann doch nicht. Die Besitzerin sagte kein Wort, keine Entschuldigung, schaute nur voll deppat als sie an mir vorbeiging. DAS sind genau jene Hundeleute die uns immer ALLE in Verruf bringen! Ich verstehs nicht, aber wie gesagt, ohne Hund gings halbwegs gut vorbei. Mit Nukka wärs eine Fetzerei gewesen. Die nächsten paar hundert Meter kam mir dann das Grausen. So viel Hunde- und Pferdescheisse am Weg hab ich echt noch nirgends gesehen! Das war Tempelhüpfen pur um nicht wo reinzusteigen. Dann nach so einem halben Kilometer zweigte der Weg ab und es wurde schöner. Trotzdem nach wie vor Pferdescheiße obwohl ich mittlerweile ausgeschilderte Reitverbote gesehen habe. Der Weg führte mich praktisch immer im oder am Wald entlang. War soweit wirklich schön zu gehen (vom Untergrund her). Bei KM 1,4 traf ich dann auf ein Bogenparcourgelände. War vorher nirgends angeschrieben. Schaute recht gut und lieb angelegt aus. Mein Weg führte aber am Waldrand entlang weiter, und immer stetig bergauf. Dann irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich mal ein Bankerl zum Ausrasten und um etwas zu trinken. Sogar mit Teppichauflage! Gibt schon feine Überraschungen wenn man so unterwegs ist. Nach in etwa 3km kam dann die Abzweigung die durch den Wald führte, ein schmaler Pfad, teilweise recht steil, aber im Schatten gelegen und daher angenehm zu erklimmen. Durch eine Buschlücke konnte ich dann schon einen Blick auf das von mir ersehnte Gipfelkreuz des Waschberges sehen. Jetzt dauerte es nur mehr ein paar Minuten und ich stand davor. Geschafft. Auf den Rasenplateau rund ums Kreuz gabs dann noch einiges zu erkunden und zu sehen. Ein toller Aussichtspunkt in die Umgebung wars auch. Und dann stand da noch eine wunderbare Rastliege … die gehörte dann auch mir. Aber leider nicht lange. Bis hierher hatte ich genau eine Begegnung. Ein Bauer mit seinem Traktor, der langsam an mir vorbei fuhr und ich ihn mit einem Gruß dafür dankte. Hier oben hatte ich 15 Minuten Entspannung, dann kamen hysterisch schreiende Kinder aus dem Wald heraus. Gleich dahinter die belämmert grinsende Mutter die mich noch belämmerter anstarrte. Ich sagte nur: "Muss die Schreierei hier oben sein??". War ein Fehler. Die Antwort, wie ohnehin erwartet dass nichts Gscheites kam, war nur: "Sie können ja gehen!". Super! Deswegen habe ich immer mehr ein Problem mit dieser Gesellschaft! Rücksichtnahme NULL, Egoismus und Arroganz 100%! Also ging ich. Der Abstieg führte mich dann auf einem Teilstück des Weinviertler Jakobswegs nach unten, ein kleiner Umweg, weil ich mir die Felsformation die in der Karte eingezeichnet war anschauen wollte. Diese dürfte jedoch ein Scherzkeks in das Kartenmaterial eingetragen haben, denn da war nichts, null, nada. Und ja, ich war am richtigen Weg! Nach nun 5km Wegstrecke kam ich wieder auf den selben Weg, den ich hinauf gegangen bin, und schlenderte dann die restlichen 4km wieder zurück zum Auto. Gesamtgehzeit war 2 Stunden und 55 Minuten mit den Pausen, dem Fotografieren, sowie schauen und beobachten. War ein schöner Ausflug, und der Großteil der Strecke wirklich still und erholsam. Am Parkplatz angekommen, stand mein Wagen immer noch alleine da … Mag wohl niemand durch das "Minenfeld" am Anfang des Weges gehen.

Wartberg & Zauberwald: Ein neu erwachter Kraftplatz. Der Wartberg ist weit mehr als ein Aussichtspunkt mit Blick bishin zur Landesgrenze. Seine Geschichte als strategisch bedeutende Anhöhe inspirierte dazu, diesen besonderen Ort neu zu beleben. Hier oben entstand ein Kraftplatz, der Natur, Kunst und Geschichte verbindet. Ergänzt durch Skulpturen und Installationen im angrenzenden Wald wurde daraus ein Ort voller Atmosphäre und Fantasie. Ich kannte das Platzerl und den Zauberwald vorher noch nicht und stolperte durch Zufall im Internet darüber. Ist für einen kleinen Ausflug sicherlich ein schönes Ziel!

Ich wollte mir das Platzerl immer schon mal ansehen, und wenn ich gewusst hätte dass es hier ruhig und angenehm zu gehen ist, wäre ich sicherlich auch mit unserer Nuk' da mal entlang geschlendert. Es herbstlt bereits und man siehts an den Bäumen und Sträuchern recht gut. Trotzdem ist das eine oder andere Blüterl auch noch da und erfreut uns mit seiner Anwesenheit. Die Aussichtsplattform selbst war irgendwie enttäuschend. Man kann die Autobahn bewundern ... Nunja, der Kilometer hin und wieder einer retour schadeten ja nicht. Und auf der Liege herumlümmeln war auch nicht soooo schlecht.

Heute war ich in Matzen und wollte mir den Karpatenblick ansehen. So nebenbei auch ein paar Relikte aus alten Ölförderzeiten. Der Parkplatz war nach dem Sportplatz direkt vor der Hubertuskapelle, die übrigens ein schönes Gebäude ist. Auch gepflegt. Der Weg selbst den ich abwanderte, war durchgehend leider Asphalt und dadurch schon etwas mühsam. Die Aussicht? Trüb und jede Menge Windsprudler! Die Karpaten zeigten sich daher nicht. Der Karpatenausblick selbst war vor lauter Vandalismus nur mehr ein Schatten von dem was er einmal gewesen ist. Der weitere Weg neben dem Wald in Richtung Bohrturm war eine Qual! Hirschlausfliegen! Pausenlos wurde ich von diesen Viechern attackiert. Ab Bohrturm selbst gings dann wieder, aber auch hier beim Marterl und dem Rastplatz daneben: Vandalismus und Dreck. Voll enttäuschend war dann die Alte ÖMV Ölpumpe. Komplett mutwillig zerstört. Sowas von schade! Aber dank unserer Kulturbereicherer denen den ganzen Tag über langweilig ist, gibts fast nichts mehr was im Weinviertel halbwegs verschont bleibt. Der Retourweg führte mich dann wieder über den Karpatenblick zurück zum Parkplatz. Ich wollte mir noch das Schloss Matzen ansehen, aber leider geschlossen und ebenso vollkommen verwahrlost. Traurig. Unser Land verkommt immer mehr ...

Barfußweg - Schrattenberg/Valtice (12.10.2026): Heute trieb mich der Wahnsinn wieder einmal hinaus in die Natur. Ohne Hund fehlen mir die täglichen Ausgänge, also muss ich mir eben immer neue Ziele suchen, die ich mir ansehen möchte. Diesmal erwischte es den Barfußweg in Schrattenberg, den ich auf Google-Maps fand. Natürlich wars heute schon zu kalt für Barfuß, und ich denke auch nicht, dass man die ganzen 4km ohne Schuhe da laufen kann. Die Gefahr von Glasscherben oder sonstigen Hinterlassenschaften von so manchem (menschlichem) Ferkel können doch schon arge Verletzungen verursachen. Von mir zu Hause aus, war die Anfahrt mit 61km in 40 Minuten erledigt. Den kleinen Parkplatz finden war auch nicht schwer, da gut beschildert. Wochentags ist aber die dort befindliche Berti-Hütte geschlossen, also nahm ich mir die eigene Jause und Getränke mit. Im Rucksack ist ja genug Platz. So gegen 10:45 Uhr war ich dann vor Ort, und machte auch gleich die ersten Fotos. Dann schnappte ich mir mein Backpack, bewunderte noch den Startbereich und den Berti-Park, und machte ich mich auf den Weg. Achtung! Hunde dürfen nicht in den Berti-Park und es ist unbedingt der Reisepass mitzunehmen, da man in tschechisches Gebiet wandert und Grenzkontrollen möglich sind! Der Führerschein reicht nicht als Reisedokument! Den ersten Kilometer gings praktisch nur bergauf! 80HM waren da zu überwinden. Hört sich nicht viel an, war aber trotzdem recht zäh. Man kann sich aber an den einzelnen Stationen dieses Weges ausrasten. Zur Info nebenbei: Sauerstoffzelte gibt's hier keine am Weg! *lach* - Dann kam eine Abzweigung wo man zwischen kurzer und langer Wegstrecke wählen konnte. Ich nahm den langen Abschnitt, weil ich mir ein besonderes Bauwerk ansehen wollte. Hier war ich dann ohnehin schon auf der tschechischen Seite unterwegs. Der Weg durch den Wald war super schön, und dann kam ich auf eine Wiese oder Park, und vor mir lag die sogenannte "Reistenkollonade". Ein schön renoviertes Gebäude das lange Zeit nicht zugänglich war da es auf militärischem Gebiet steht. Entgegen den Angaben auf der offiziellen Webseite waren nur ein paar Tage im April geöffnet und so konnte ich nicht auf die Terrasse rauf und den Rundumblick bewundern. Wäre aber auch nicht gegangen wenn offen gewesen wäre, denn der Eintritt ist ausschließlich in Tschechischen Kronen zahlbar. Euro werden nicht angenommen. Nach einer kleinen Umrundung musste ich mich entscheiden, ob ich weiter zur Grenzstation gehe und mir das "Museum Eiserner Vorhang" ansehe, oder dem Barfußweg weiter folge. Da der Weg zum Museum eher schlecht beschrieben war, folgte ich dem Barfußweg weiter. Kurz hatte ich sogar Sicht zum Nesyt, dem größten Fischteich Mährens und direkt auf Valtice mit seinen Prunkbauten. Der Ort gehörte sogar einmal zu Niederösterreich. Dann kam ich an eine Stelle, wo das Panorama gewaltig war. Links von mir die weite tschechische Landschaft ohne Störungen, und rechts mit Blick auf Österreich, ein Urwald aus Vogelschreddern! Unser Niederösterreich ist schlichtweg verschandelt von diesen Rotoren. Ich verstehe nicht, warum es die Bevölkerung nicht stört wenn sie statt Bäumen nur mehr diese Stahlmonster vor den Türen haben. Am Ende des Waldes stand dann eine voll liebe Herzskulptur, und gleich anschließend lag ein Rastplatz, den ich in so einer Form noch nirgends gesehen habe. Super angelegt, mit Aussichtsturm (Die Barfußwegwarte), Grillplatz, einem kleinen Barfußweg in Schlangenform, sowie zwei Lauben mit Rastbänken und Tischen. Das nutzte ich aus und machte hier Pause und genehmigte mir meine Jause. Bisher hatte ich erst eine Nordic Walkerin und ein Pärchen mit Kind an der Reistenkollonade gesehen. Also absolute Ruhe und erholsame Stille weit und breit. Nach meiner Rast gings dann weiter, und es folgte die nächste Überraschung: Noch ein toller Rastplatz! Das Druidentor! Das Tor war in der Mitte eines Platzes platziert, um den herum ein Weg verlief, 4 Tore mit Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter markiert, und den kompletten Kreis mit 40 Infotafeln über Bäume und deren Sternzeichenzuordnung. Ein echtes Highlight auf diesem Weg! Auch da machte ich kurz Rast und konnte dabei einem Raubvogel bei der Jagd zusehen. Der ließ sich von mir auch nicht beirren. Knapp 1 1/2 Kilometer sind's vom Druidentor noch an den Startpunkt zurück. Ich machte mich auf den Weg, weil dunkle Wolken aufzogen und ich nicht gerade in den Regen kommen wollte. An 3 Stationen kam ich dann noch am recht steilen Bergabweg vorbei (leider war die Rutsche gesperrt, denn ohne Zuschauer wär ich da sicher mal runtergefetzt!), dann war schon die "Teetasse", eine schön gemachte WC-Anlage (nur offen wenn die Hütte offen hat!) in Sicht, und ein paar Minuten später stand ich vor dem Wagen. Resümee: Es ist ein schön angelegter Weg, grenzüberschreitend, mit echt tollen Stationen und Rastplätzen. Muss man einmal gesehen haben. Die Rundwanderung dauerte mit den Pausen etwas über 2 Stunden, das packt jeder. Schade dass die Hütte zuhatte, ich wär sicher eingekehrt und hätte mir da was gegönnt. Die Spendenbox für den Erhalt des Barfußweges wurde natürlich auch von mir gefüttert. Nachdem ich meine Sachen im Auto verstaut hatte, gings zurück in Richtung Heimat, mit einem Zwischenstopp beim "Denkmal Brünner Todesmarsch", einem Mahnmal an dunkle Zeiten. Die Gedenkstätte befindet sich an der Ausfahrt der A5 (Poysdorf-Nord) auf einer Park & Drive Anlage. Das wars, ich hoffe meine Fotos haben Euch wieder gefallen. Bis zur nächsten Wanderung!

6 Pings

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