Politisch verordnetes Rauchverbot

 

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Ich war bis 17. Februar 2006 das, was man schweren Raucher nennt. 2-3 Packerln Marlboro zog ich mir täglich in die Lungenflügel, als wärs mein letzter Tag auf dieser blauen Schmutzkugel. Wie oft habe ich in den Jahren davor versucht aufzuhören. Mit genau null Erfolg. Ich suchte Nachts sogar in meiner Abhängigkeit den eigenen Garten nach Tschickstummeln ab, um mir eine neue Zigarette daraus zu bauen, und wenigsten 2 oder 3 Züge raus zu bekommen, bevor ich am nächsten Tag in die Trafik fuhr, um mich wieder zu versorgen …

Gott sei Dank, bin ich darüber hinweg, und habe von einem Tag auf den anderen aufgehört. Für alle die das auch wollen: Es geht einfacher als Ihr denkt, solange Ihr Euch nicht in die Fänge der Pharamindustrie, Psychologen oder auch Wunderfuzzis begebt, die Euch nur eine Menge Geld abnehmen, und mit Ersatzdrogen zudröhnen!

Ich übe einen Job aus, bei dem ich den ganzen Tag über in der Gastronomie tätig bin, also mit Rauch konfrontiert werde. Und ich sag Euch was: Es ist mir egal! Mir ist es auch egal, ob jemand neben mir raucht, sollen sie doch, wenn es ihnen Spaß macht! Einzig anblasen, das darf man mich nicht. Da ist’s Schluss mit lustig. Wenn ich privat unterwegs bin, dann steht es mir auch frei, in welches Lokal ich gehe! Ich muss keinen sozialen Druck auf Gastwirte und Raucher ausüben, nur weil ich mir einbilde, ich möchte nun das Lokal X rauchfrei haben, weil’s mir halt gerade eben so passt. Das ist krank! Jeder soll doch tun uns lassen, was er will! Ich muss mich ja nicht unbedingt auf solche Orte festbeißen, und habe genügend andere Lokale zur Auswahl. Das wäre das Gleiche, wie wenn ich nun darauf bestehen würde, dass in meiner Lieblingspizzeria nur mehr chinesisch gekocht werden darf, nur weil ich mir das einbilde …

Aber um zum Kern der Sache zu kommen:

Das was der Staat mit den Gastronomen seit Jahren aufführt ist die reinste Frechheit! Zuerst wurde den Lokalen eine teure Lüftungsanlage per Betriebsstättengenehmigung “verordnet”. Dann gabs ein paar Jahre Ruhe mit neuen Vorschriften, weil ja zuerst mal alle Wirten finanziell angezapft werden mussten, damit sie das auch brav zum Wohl der Wirtschaft (und gleichzeitiger Steuereinnahmen) umsetzen konnten.

Kurz darauf entbrannte die Diskussion von Neuem, und man “verordnete” per neuem Gesetz die Trennung von Raucher und Nichtraucherabteilungen in den Lokalen über einer bestimmten Größe. Wieder mussten die Gastwirte viel Geld in die Hand nehmen. Einige warfen das “Hangerl” und hörten da schon auf, weil sie es sich nicht leisten konnten. Inkl. Verlust der Arbeitsplätze für sein Personal. Aber das ist ja den Politgranden egal. Es gibt ja das AMS.

Jetzt diskutiert man über ein komplettes Rauchverbot in der Gastronomie! Ja sagt’s mal Leute, seid ihr noch normal?? Da gibt’s Politikerinnen die sich auf Teufel komm raus profilieren wollen, vergessen aber dabei die Tatsache, dass ein generelles Rauchverbot wieder zu einer Schließungswelle mit Arbeitsplatzverlusten in der Größenordnung von Hunderten wenn nicht Tausenden Gastroangestellten führen wird, sondern damit auch wichtige Steuereinnahmen wegfallen! Aber ist ja egal, schrauben wir die Steuern der Autofahrer halt wieder höher!! Oder?

Gibt es in diesem Staat noch einen einzigen Politiker, der nachdenkt was er tut? Ich glaube nicht! Weils denen mit ihren Fürstengehältern und der freunderlbetriebenen Sesselkleberei am Futtertrog doch vollkommen egal ist, was das Volk darüber denkt, und wie viele auf der Straße stehen. Wir haben ja das AMS …

Und willensschwache Nichtraucher sind die meiner Meinung nach die ärgsten Terroristen und Zwangsausüber, wenns ums Rauchverbot geht! Das alles aus reiner Angst, selbst damit wieder anzufangen weil sie dem Reiz nicht standhalten können. Doch eines sei Euch hinter die Ohren geschrieben: Wenn ich nicht mehr rauchen will, dann tu ich es auch nicht, und nichts auf der Welt kann daran etwas ändern, außer ich selbst!

Der will ja nur spielen!

Alle die mich kennen wissen auch, dass ich nichts mehr hasse als freilaufende Hunde deren Besitzer und Besitzerinnen nicht in der Lage sind ihre Hunde abzurufen, und von meinen Hunden oder nunmehr meinem Hund fernzuhalten.

Das war nicht immer so, aber ich erkläre Euch jetzt mal, warum sich meine Einstellung dazu grundlegend geändert hat:

Erstens dient eine Leine nicht dazu, den Hund in seiner Bewegung einzuschränken, wie die Leinengegner gerne behaupten, denn wenn man das richtige Material verwendet, hat der Hund auch genügend Bewegungsfreiraum für sich.  Die Verfechter der “artgerechten” Haltung, die der Meinung sind, dass ein Hund nur dann korrekt gehalten wird, wenn er immer und überall herumlaufen darf, denen sei hinter die Ohren geschrieben: Macht Sport mit dem Hund ihr faulen Gutmenschen! Euer Gesülze kommt doch nur daher, weil ihr selbst Bewegungslegastheniker seid, und Euch keinen Zentimeter bewegen wollt! Denn ein Hund, mit dem man regelmäßig Sport betreibt ist auch mit Leine verdammt gut ausgelastet!

Zweitens dient die Leine dem Schutz des eigenen Hundes! Warum? Nun, ich hab da mal eine kleine Grafik entworfen, mit all den Gründen, die FÜR eine Leinenführung der Hunde spricht:

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(klickt das Foto an, zum Vergrößern!)

Soweit klar? Ihr schützt also nur Euren Liebling vor solchen Ereignissen, die ihm das Leben kosten können!

Ein Grund, warum meine Hunde immer an der Leine waren, außer in eingezäunten Hundeauslaufzonen, ist die Tatsache, dass die nordischen Rassen aus zwei Gründen gezüchtet wurden: Dem einen, die ihnen aufgetragene Arbeit eines Schlittenhundes zu erledigen, und zum Zweiteren auch bei der Jagd zu helfen. Sie sind also ausgesprochen gute Jäger! Das zeigt sich auch an der Tatsache, dass sie kleinere Hunde nicht als Artgenossen sondern als Beute ansehen! Für viele ein Novum, genauso wie die verblödete Ansicht, dass es den sogenannten Welpenbonus bei den Hunden gibt! Ja, den gibt es! Aber nur im eigenen Rudel! Alle anderen Welpen sind quasi genauso Beute.

(Übrigens gibt es noch was, was mich jedes Mal ärgert, wenn ich diese Frage höre: “Ist das ein Mäderl oder ein Rüde?” Je nachdem welche Antwort man nun gibt, hängt schon eine Fußhupe am Hinterteil des eigenen Hundes, und will beweisen dass sie der Chef ist … )

Das einmal generell zur Leinenführung von Hunden.

Das größte Problem bei Begegnungen mit sogenannten Freiläufern ist jedoch ein ganz anderes! Abgesehen davon dass es unverhofft und ohne Vorwarnung zu einer Beißerei kommen kann, sind es die versteckten und nicht sichtbaren Probleme die auf einen Hundehalter zukommen können:

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Bild oben: Mein “Grauwölfchen” wie er sein soll und nun mittlerweile auch wieder fast ist!

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Und so hat er im Juni 2012 ausgesehen, nachdem er von einem “Freiläufer” mit Sarcoptes angesteckt wurde! Von den Tierärzten zuerst als Futtermittelallergie diagnostiziert, zerfraßen ihm diese Milben von innen her die Haut! 12 Kilo Gewichtsverlust in 6 Wochen, und wir dachten schon, wir würden ihn verlieren! Kaum im Griff, wurde er mit Ohrmilben angesteckt! Wieder von einem Freiläufer! Von Juni 2012 bis Dezember 2014 haben uns die Behandlungen, Medikamente, und Tierarztbesuche knapp 3500 Euro gekostet! Danke an jene, die sich einen Dreck darum scheren, ob ihre Hunde Überträger sind, und ohnehin meist Ihre Tiere weder impfen, noch chippen und schon gar nicht registrieren lassen! Von der korrekten Hundesteuerabgabe rede ich da gar noch nicht! Aber es zeugt vom Verantwortungsbewusstsein der Hundehalter, nämlich dass keines vorhanden ist … am Besten sieht man das, wenn sie ihre Hunde im Wald frei laufen lassen, wo es definitiv auch verboten ist!

Seit dieser Erfahrung, lasse ich keinen mit fremden Hund mehr an meinen Hund heran, Da kann sein was will. Und wenn das gegenüber es nicht verstehen will, und seinen Hund nicht abruft, dann setzt es eben eine Ladung Pfefferspray! Daher auch mein Apell an Euch alle: Leint Eure Hunde an, wenn Ihr seht, es kommt Euch jemand entgegen, der seinen Hund auch an der Leine hat! Die Hunde MÜSSEN NICHT spielen! Die Hunde brauchen das NICHT um Sozialkontakte zu haben! Und auch wenn Euer Hund unter der Bezeichnung “DER TUT NIX” läuft, lasst ihn NICHT zu angeleinten Hunden hinlaufen! Das bringt Euch möglicherweise nur Probleme ein! Und ich denke, keine Seite möchte das wirklich!

(Im Übrigen hat mein Hund sehr wohl seinen sozialen Kontakt, und zwar mit Hunden die ich kenne, und die nachweislich gesund sind! Er hat auch genügend Auslauf, weil ich selbst mit ihm viel unterwegs bin! Und: Er ist mein absolutes Goldstück, dass ich nun vor Gefahren und Krankheiten zu beschützen weiß!) 

 

Traisentaler Eierspeis’ – Ein Rezept für echte Gourmets

Traisentaler Eierspeis’

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Die Zutaten

Zwei Esslöffel Butter,
1 fein gehackte Zwiebel,
35 dag Pilze (Eierschwammerln, Steinpilze),
10 ganze Eier,
2-3 Esslöffel Weizengries,
Salz,
Ein Hauch geriebener Muskatnuss,
Gehackte Petersilie zum Würzen.

Tipp:
Pilze für Experimentierfreudige: Kupferroter Gelbfuß, Kuhmaul, Brätlinge, Deutsche Trüffel, Krause Glucke.

 

Die Zubereitung

Die Zwiebel in der Butter glasig anrösten, dann die Pilze dazu geben und kurz mitrösten. Den Saft mit dem Grieß aufsaugen lassen und das Gemisch bei weiterem Rühren weiterrösten bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen ist. Jetzt die Eier verrühren und salzen. Die Eiermasse über die Pilze leeren und stocken lassen. Mit Petersilie bestreuen.

Traditionelle Zubereitung in den Voralpen. Manchmal auch in der scharfen Variante mit frischen Waldpilzen und Chiliflocken oder frischem Chili.

Angaben reichen für 2-4 Personen, je nach Hunger! Deftiges Schwarzbrot dazureichen nicht vergessen!

 

Bon Appetit, und viel Spaß beim Nachkochen!

Der Hund, der aus dem Tierheim kam …

Erlebnis “Tierschutzheim Dechanthof”
(Dieser Bericht betrifft die “alte” Crew des Dechanthof’s im Jahre 2006
inzwischen hat sich vieles geändert inkl. neuer Führung)

Am Donnerstag den 11. Mai 2006 erhielten wir die Mail mit der Nachricht, dass im Tierschutzheim Dechanthof (Wilfersdorf, NÖ) ein wunderschöner, reinrassiger Huskyrüde zu haben sei! Wir (das Anka-Rudel) haben sofort auf der HP des Tierschutzheimes nachgesehen, und fanden diese Fotos:

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Sofort ein Griff zum Telefon – anrufen – wir wollen diesen Rüden haben! Man stellt sich vor, fragt wer für diesen Hund zuständig ist, und muss erfahren, dass es ihn nicht mehr gibt … naja, man erklärt schnell noch, das er im Club zwischen den vielen anderen seiner Rasse einen guten Platz gefunden hätte, und wir selbst eine Hündin haben, und will das Gespräch schon beenden. Plötzlich schnell der Nachsatz – wir sollten doch Samstag oder Sonntag nochmals anrufen!

Ein Anruf bei unserer Karin (durch sie hatten wir den Tip und das Mail – sie macht auch die Tierecke der NÖN) – ein kurzes Gespräch, und Karin ruft selbst im Tierschutzheim an. Wir erfahren, das “Kitaro” sehr wohl noch im Heim ist, es jedoch Vertragsprobleme mit der Züchterin und der Vorbesitzerin des Rüden gibt. Diese müssten erst geklärt werden. Wir sollen Samstag um 10 Uhr nochmals anrufen, dann sei das geklärt. Der Hund wird für uns reserviert hieß es.

(Die “Vertragsprobleme” haben wir von anderer Seite erfahren! Die Vorbesitzer waren laut Vertrag dazu verpflichtet worden, sollten sie den Rüden nicht halten können, an die Züchterin zurück zu geben! Dies wollte jedoch die Besitzerin und/oder Vermittlerin auf keinen Fall einhalten. Darum sollte Kitaro meiner Meinung nach auch so weit weg kommen, um die Sache unkontrollierbar zu machen! Er kam auch OHNE unterschriebenen Schutzvertrag und OHNE Schutzgebühr und ohne aktuelle Impfungen weg!)

Freitagmorgen noch schnell ein Mail an den Dechanthof, um das Interesse und das Telefongespräch nochmals zu bestätigen, und wir den Hund haben wollen.

Samstag – ab ins Auto nach Wilfersdorf in den Dechanthof, um uns alles vor Ort anzusehen. Gleich am Eingang hören wir zufällig ein Telefongespräch mit, das über “Kitaro” geführt wird. Er soll vermittelt werden! Aber nicht mehr an uns. Schnell den Zettel mit “Kitaros” Fotos rausgeholt, Frau BANHALMI (so hat sie sich vorgestellt) gezeigt, um zu verstehen zu geben, das wir ihn abholen wollen. Keine Reaktion. OK, man lässt fertig telefonieren und hört so nebenbei die Lebensgeschichte von dem Rüden mit.

Er hat “Trennungsängste”, zerstöre alles, heule viel, brauche einen guten Platz, darf nicht wieder zur Züchterin zurück (Ihr Name ist uns durch Recherchen mittlerweile bekannt), usw. – also ein echter “Problemhund” allen Anschein nach. Endlich ist das Telefongespräch fertig, und ich stelle mich vor, sage, dass ich den Hund vor zwei Tagen reservieren ließ, und ihn nun abholen möchte! VOLLE ABSAGE! Man könne keine Hunde reservieren, und für das Mail war keine Zeit, und niemand hätte über den Hund entscheiden können, außer sie selbst.

Ich bestehe darauf, den Hund wenigstens sehen zu können. Dies wird mir gewährt. Frau Banhalmi will “Kitaro” aus dem Zwinger holen, doch er wirkt auf mich im ersten Moment total verschreckt. Sieht so ein Hund mit Trennungsangst aus? Nein. “Kitaro” wird am Halsband herausgeholt, und weicht mir aus. 5 Minuten vergehen – “Kitaro” läuft nervös herum – ich sehe ihn mir genau an. Ich dachte, er ist auf keinen Fall ein reinrassiger Husky! Ein Malamute oder Malamute-Mix ja, aber kein Husky. Ein wunderschöner Rüde mit geschätzt 35 kg. Riesenpfoten, breiter Fang, braune schöne Augen … ein Traum von einem Hund. Endlich kommt er zu mir, lässt sich streicheln, ein Griff zu den Rippen und dem Rückgrat … es fehlen ein paar Kilo, aber sonst schien er in Ordnung zu sein. 9/2004 soll er geboren sein – ein Blick auf seine Zähne – wie ein 10jähriger Hund, nicht gepflegt, braune Flecken, offensichtlich falsch ernährt. Nun, das kriegt man hin, war mein Gedanke. Ich wollte ihn.

Durch die inzwischen geführten Gespräche mit Frau Banhalmi habe ich dann erfahren, dass der Hund in ihrer Familie war. Als Welpe aufgenommen in einer Wohnung mit Katzen und Kindern gehalten. Ich denke laut nach, und meine dass die “Umbauaktionen” aus Bewegungsmangel des Hundes geschehen sind. Mir wurde aber schnell versichert, dass er nur ein Problemhund sein, wegen eines Zuchtfehlers (angeblich waren und sind alle 4 Welpen dieses Wurfes so …) aber genügend Bewegung hatte. Dann sollte “Kitaro” wieder zurück in den Zwinger. Er wehrte sich, wollte bei mir bleiben, hatte aber keine Chance …

Es war mir nicht vergönnt, diesen Hund zu bekommen. Er ging angeblich nach Kärnten. Weit weg von Züchterin und Ex-Besitzerin, weit weg von Kontrolle und Wahrheitsfindung. Das Wesen dieses Hundes hatte keine Anzeichen eines Problemhundes. Die Geschichten die ich hörte glaube ich schlichtweg nicht, und die Vergabe war eine reine Farce wo etwas verschleiert wurde! Ich rate zu Wachsamkeit wenn ihr dort einen Hund haben wollt. Glaubt nicht alles was man Euch sagt.

Trotz der Bitte mich anzurufen wenn “Kitaro” trotz allem noch zu haben ist, oder auch wenn er nach Kärnten geht – es gab keinen Anruf und keine Info mehr …

Also wurde ein Hund mit “Trennungsängsten”, “Zerstörwut”, “permanenten Durchfall”, “HD-Verdacht” und was weiß ich noch, was da alles über den armen Kerl gesagt wurde, nach Kärnten vergeben.

 

Siberian Husky “Alaskan Kitaro” – die Zweite (Mai 2006)

Wie ihr oben lesen konntet, wurde Kitaro irgendwie eigenartig nach Kärnten vergeben. Doch diese Geschichte ist noch nicht zu Ende. Enttäuscht über den Ausgang der Geschichte, habe ich (Christian vom Anka-Rudel) alle Hebel in Bewegung gesetzt um die Züchterin von Kitaro ausfindig zu machen. Ich habe sie auch gefunden, und bin dann später per Mail mit Angelika Wicke in Kontakt getreten.

Wie der Zufall es so will, kam uns wieder der Club zugute, und unsere Kontakte. Wir erfuhren, dass ein Mitglied von uns mit Angelika schon mal Kontakt hatte. Nachdem ich selbst einige Informationen über den Dechanthof erhalten habe (keine guten, aber das steht nicht mehr zur Debatte, da rein alle Infos nicht der Wahrheit entsprachen), fand ich die Webseite von Angelika. Schnell war ein reger Email-Kontakt im Laufen, und wir erfuhren viel mehr über Kitaros Vorgeschichte, als man uns im Tierheim erzählte. Angelika stufte ich aus dem Inhalt ihrer Mails als absolut vertrauenswürdig ein.

So erfuhr ich auch, dass der neue Besitzer Kitaros von ihr ins Tierheim geschickt wurde, um Kitaro da rauszuholen. Und das Tierheim biss auf diese “Finte” an. Der Hund sollte, wie schon erwähnt, weit weg von hier kommen, um vieles zu verschleiern. Es gab einen Vertrag zwischen Sabine und dem Erstbesitzer von Kitaro, der besagte, dass der Hund an die Züchterin zurückgegeben werden muss, falls es mit ihm Schwierigkeiten gab, oder man ihn nicht mehr mochte! Dieser wurde schlichtweg ignoriert. Ich freute mich darüber, das Kitaro doch einen guten Platz gefunden hatte, und man blieb per Email in Kontakt. Mittlerweile kannte ich auch seinen vollen Namen: ALASKAN KITARO.

Sonntag, 21. Mai – ich bekomme ein Email, das Kitaro von den neuen Besitzern zurückkommt, weil er die Katzen von Herrchen und Frauchen “zum Fressen gern” hat. Laut Tierheim-Annonce sollte er ja katzenfreundlich sein, doch das Gegenteil stellte sich heraus. Frage im Email: “ob wir noch an Kitaro interessiert wären” – NATÜRLICH waren wir das! Eine Chance tat sich auf, ein Lichtblick, diesen wunderschönen Rüden doch noch zu bekommen! Es wurde telefoniert, 2 lange Stunden vergingen, dann stand Kitaro vor unserer Tür! Der Lauser erkannte mich sofort wieder, und kam auf mich zu.

Wir gingen mit beiden Hunden auf eine Wiese, um zu sehen, wie sie sich vertragen. Wir sahen kein Problem, also blieb Kitaro bei uns! Schweren Herzens trennten sich die “Übergangsbesitzer” von ihm! Es ist ihnen echt schwer gefallen. Kitaro war nun also endlich doch bei uns. Wir freuten uns sehr darüber. Die beiden Hunde tollten umher, spielten, und steckten aber auch ab, wie weit jeder von beiden gehen konnte. In den nächsten beiden Tagen stellten wir fest, das Kitaro sehr anschmiegsam und verschmust ist. Er holt anscheinend nach, was er nicht bekommen hatte. Auch Autofahren war absolut kein Problem. Man spürt ihn nicht, wenn er hinten liegt, und schläft. Nun brauchten wir natürlich den Rest von Kitaro (Papiere, Impfpass, usw.) Wieder wurde telefoniert. Wir sollten die Papiere aus Kärnten zugesendet bekommen. Warten …

Mittwoch, 24. Mai – ein EMS-Kuvert kommt an. Inhalt: Impfpass, Chipeintragungsantrag, die Animaldata-Karte, und das war’s. Kein Vertrag vom Tierheim. Ein Blick in den (gelben) Impfpass, und ich war gleich schockiert. Kitaro wurde nur einmal in seinem Leben geimpft, und das im Jänner 2005. Also keine gültige Tollwutimpfung, rein gar nichts. Also noch am Abend mit beiden Hunden zum Tierarzt, Anka auffrischen, Kitaro komplettes Programm … Eine Grunduntersuchung ergab, dass er gesund, jedoch etwas untergewichtig ist. Er brachte “nur” 30kg auf die Waage. 5kg mehr könnten es schon sein. Wir erhielten auch gleich einen neuen Impfpass (EU-Pass), mit allen notwendigen Eintragungen. Nur die Chip-Umregistrierung macht noch Probleme. Wir bekamen kein Passwort. Aber an dem Problem wird’s nicht scheitern. Kitaro ist in unsere Familie aufgenommen worden, und wir geben ihn nicht wieder her. Wir werden weiter berichten, wie es uns mit Kitaro ergeht, und was sich sonst getan hat. Fortsetzung folgt also …

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Sieht so ein unglücklicher Hund aus?

Kitaro hat sich innerhalb von 3 Tagen eingewöhnt. Er ist zwar bei manchen Dingen noch sehr verschreckt, zum Beispiel beim Geschirr anlegen, oder beim Fressen wenn Anka in der Nähe ist, aber er wird immer offener und zugänglicher. Er “plaudert” sogar schon mit uns. Er scheint zu spüren, dass er nun in seinem endgültigen Zuhause angekommen ist, und sich jeder um ihn liebevoll kümmert. Es wird noch viel Zeit und Arbeit vergehen, bis er ein richtig lockerer  “Lauser” sein wird, aber das haben wir in Kauf genommen, und uns zur Aufgabe gemacht. Euer “Anka-Kitaro-Rudel”.

In den Tagen danach fanden wir viele unter dem Fell versteckter Bisswunden, und Narben. Es dauerte lange, bis diese endlich verheilt waren. Auch die am Auge und im Gesicht verschwanden mit der Zeit.

 

Siberian Husky “Alaskan Kitaro” – die Dritte (September 2006)

Jetzt schreiben wir den September 2006. Kitaro ist nun schon 4 Monate bei uns, und hat kräftig zugelegt. Der wunderbare Rüde hat sich sehr gut entwickelt. Seine Ängste Männern gegenüber hat er komplett abgelegt. Er ist sogar ein großer Schmuser geworden. Die Zeit, die ich mit ihm in den letzten 4 Monaten verbracht habe, war notwendig und gut.

Mittlerweile läuft Kitaro nun mit Anka im Team. Er zieht ganz normal und kräftig. Es sind auch keine Spuren einer HD-Erkrankung zu sehen, wie man mit im Tierheim Dechanthof glauben machen wollte. Anhand der Fotos die wir in unseren Galerien haben, kann sich jeder selbst ein Bild machen, wie gut es den Hunden geht.

Kitaro ist ein äußerst verträglicher und gut sozialisierter Hund. Es gibt keine Auseinandersetzungen mit anderen Hunden oder Tieren. Nur Katzen hat er zum fressen gern (im Gegensatz zur Aussage des Tierheimes)! Der Jagdtrieb ist in ihm sehr stark ausgeprägt.

Und was am wichtigsten ist: Kitaro ist in den letzten Monaten zu einem stolzen und wesensfesten Hund gereift! Er ist sich seiner Schönheit und mittlerweile Kraft bewusst. Es macht ihm Spaß, im Team zu laufen, er zeigt was er kann, und ist ein vollwertiges Familienmitglied (so wie unsere Hündin Anka) geworden.

Wir haben auch Fotos und ein Mail vom ersten Treffen mit Kitaros Vater Magic erhalten.

Angelika schreibt uns: “Beim rumstöbern am Rechner, hab ich diese Fotos wieder gefunden: Das war das erste Treffen zwischen Kitaro und Magic, nachdem wir Kitaro endlich aus dem Tierheim raus geholt hatten. Vom Tierheim wurde Kitaro direkt auf den Mac Donalds Parkplatz in Mistelbach und damit zu mir gebracht. Vater & Sohn hatten sich mehr als ein Jahr nicht gesehen….”

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So kam Kitaro aus dem Tierheim raus … und eine Woche später zu uns!

 

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Ein schöner und stolzer Rüde: ALASKAN KITARO Er hat sein Zuhause und seine Familie gefunden.

 

Diesen Text habe ich von meiner alten, archivierten Webseite hier in meinen Blog kopiert. Ich hoffe, dass sich damit jeder ein Bild machen kann, dass ein Hund es wert ist, aus dem Tierheim geholt zu werden! Sie danken es mit jedem Tag, den sie bei uns verbringen dürfen, und zeigen das mit ihrer Liebe! Ich werde es nie bereuen, mein “Grauwölfchen” zu mir geholt zu haben.

Viele Mushergrößen und echte Respektspersonen …

Viele Mushergrößen und echte Respektspersonen (in Bezug auf den Umgang mit den wunderbaren Schlittenhunden) haben in den ganzen Jahren seit ich selbst dabei bin, die Schlittenhundeszene auf Nimmerwiedersehen verlassen.

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Die Gründe waren immer dieselben, und ich kann sie mittlerweile nachvollziehen. Das was da bei den Schlittenhunden abgeht, ist eine Beleidigung für den Sport, eine Ausnutzung der Hunde, reine Geschäftemacherei und Selbstverherrlichung mancher Clans. Ich werden es diesen in meiner Hochachtung stehenden Mushern gleichmachen, und der Schlittenhunde(renn)szene den Rücken kehren. Ich habe keinen Bock mehr auf das was sich da abspielt, und ich hab auch keinen Bock mehr, dauernd der Buhmann für jene zu sein die einen Schuldigen für ihr Versagen in allen Bereichen suchen, um damit von sich selbst abzulenken und vor den eigenen Mitgliedern wieder als Gutmensch dazustehen.

Ausgrenzung … das passiert jedem, der was zu Gunsten des Sports und der Hunde verändern will. Gegen die eingesessenen Familien der Szene kommt man nicht an. Sie lassen sich ihre Pfründe nicht nehmen. Verteidigen sie mit allen Mitteln. Ich habe auch mittlerweile (das zweite Mal) eingesehen, dass die Halter von Nordischen und jenen von “Plutos” einfach nicht zusammenpassen. Das sind zwei Welten, die nicht kompatibel sind. Ich habe es versucht, auch in kleinem Rahmen bei unseren Trekkingtouren, aber die Mentalität dieser Gruppen ist zu verschieden. “Back to the roots” und “Rausch der Geschwindigkeit” passen einfach nicht zusammen.

Wenn jemand bei uns im Verein dabei sein will, ist das kein Problem, wenn er unsere Einstellung teilt und sich wieder darauf besinnt, wo der Ursprung unseres wunderbaren Sports liegt. Und dabei ist es egal, ob es am Schlitten, am Wagen, am Bike/Scooter oder auf “Wanderböcken” geschieht.

Ich stellte daher jegliche Aktivität in Punkto Rennen in unserem Verein ein, und rief alle unsere Mitglieder und Freunde dazu auf, sich wieder vermehrt den Hunden zu widmen, anstatt ein Altmetall nach dem anderen einhamstern zu wollen. Ein gemeinsames Trainingsevent mit Spaß und Erfahrungsaustausch ist tausend mal mehr wert (Rohr 2014 bewies, dass ich Recht habe), als ein Rennen dass ohnehin keinen Wert hat, weil es in keiner anderen Sportart – so wie im Schlittenhundebereich – sie viele Meisterschaften, EM’s und WM’s und diverse Landesmeisterschaften gibt, nur damit jeder der vorherrschenden Clans in den Vereinen, zum Zug kommt, oder die Titelritter durch taktische Anmeldungen eine ellenlange Titelliste halten können, mit der man sich aber praktisch nur den Arsch auswischen kann! Selbiges gilt für die ganzen Mehrfachmitgliedschaften in den diversen Vereinen. 95% der Schlittenhundler sind Vereinsnomaden und Rosinenpicker. Auch das gibt’s in keiner anderen Sportart! Überall darf man nur in einem Verein Mitglied sein, und diesen mit allen Rechten und Pflichten repräsentieren! Alles andere ist eine Farce. Noch schlimmer ist es, wenn dann ein Präsident des Vereins X dann für den Verein Y bei einem Rennen startet …

Auch das Wort “Verein” dürfte manchen nicht ganz klar sein, was es bedeutet. Nämlich ein Zusammenschluss von Personen mit den gleichen Interessen! Ebenfalls mit allen Rechten und Pflichten, die eben ein Verein mit sich bringt. Ein Verein ist jedoch keine Eventagentur, in der sich zwei oder drei Leute abrackern und alles erledigen und machen müssen, während alle anderen erst auftauchen, wenn alles fix und fertig ist. Ich habe das nun 10 Jahre lang durchgezogen, es reicht mir einfach. Mir ist meine private Zeit nun genauso wichtig wie offensichtlich allen anderen. Und wenn die Aufgaben nicht erledigt werden die innerhalb des Vorstandes oder auch nach außen hin aufgeteilt werden, dann ist es halt Pech, und jeder der dann kommt, und nichts ist wie es sein sollte, kann sich bei jenen bedanken, die ihre Aufgaben nicht erledigt haben …

Und für alle die sich nicht so ganz auskennen, wie es eigentlich laufen sollte:

Da der Schlittenhundesport keine von der BSO anerkannte Sportart ist, dürfen auch keine Staatsmeisterschaften durchgeführt werden. Die Ausrufung einer Österreichmeisterschaft ist erlaubt, die Bezeichnung Staatsmeisterschaft jedoch nicht. Somit sind Staatsmeistertitel nicht einmal das Papier wert, auf dem sie stehen.

Manche Vereine spielen sich in Österreich als Verbände und Dachverbände auf. Ich muss jedes Mal darüber lachen. Denn auch das ist in Österreich ganz klar durch das Vereinsgesetz geregelt, wer wie bezeichnet werden kann und darf. Da gibt es in erster Linie einmal den

VEREIN, einen Zusammenschluss von 2 oder mehreren Personen, mit denselben Interessen. Die nächst höhere Institution wäre dann der

VERBAND, der ein Zusammenschluss von mehreren VEREINEN ist, und ebenfalls das Ziel hat, die gemeinsamen Interessen der angeschossenen Vereine zu gewährleisten. Und darüber gäbe es dann noch die Möglichkeit des

DACHVERBANDES, der ein Zusammenschluss von VERBÄNDEN auf nationaler oder internationaler Ebene ist. Diese Hierarchie besteht eigentlich immer schon, und daran ist nicht zu rütteln. Egal wie sich ein stinknormaler Verein bezeichnet.

Kleines Einmaleins für Halsband und Geschirr

Damit Ihr einmal die Unterschiede kennenlernt, von denen ich bei den Geschirren immer spreche, habe ich diesen recht guten Artikel für Euch zu mir in den Blog kopiert (Die Quelle ist am Ende angegeben):

Kleines Einmaleins für Halsband und Geschirr

Was soll denn Hund nun tragen? Was ist besser? Halsband oder Geschirr? Dick, dünn, gepolstert und wenn ja, wie? Das passende Outfit für den Hund zu finden, ist gar nicht so einfach. Damit es etwas leichter fällt, geben wir euch heute ein paar einfache Leitlinien an die Hand.

 

HALSBAND

  • Unter einem gut sitzenden Halsband sollten etwa zwei Finger Platz haben.
  • Das Halsband sollte nicht zu fest sein, aber auch nicht so locker, dass es über den Kopf rutschen kann.
  • Besonders breite Halsbänder fangen zwar den Zug besser ab, schränken aber die Bewegung ein. Ein Halsband sollte nie mehr als ein bis zwei Halswirbel bedecken. Bei kleinen Hunden wie Maya ist eine Halsbandbreite von etwa 1,5 bis 2cm ein guter Richtwert, je größer der Hund, umso breiter darf auch das Halsband sein. Richtig breite Halsbänder von 4-5cm Breite, oft gesehen bei Bullys & Co., sind ein absolutes No-Go, da sie wie eine Halskrause wirken und die Beweglichkeit im Halsbereich extrem einschränken.
  • Würgehalsbänder, Stachler & Co. gehören auf den Müll und nicht an den Hund!
  • Zugstopphalsbänder sind in Ordnung, sofern sie genau auf den Halsumfang des Hundes angepasst sind und nicht würgen.
  • Bei Kettenhalsbändern sollte darauf geachtet werden, dass die Kettenglieder kein Fell oder gar Haut einklemmen.

 

GESCHIRR

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gibt klassische Führgeschirre, Norweger- oder auch Sattelgeschirre, von diversen Erziehungsgeschirren mal ganz zu schweigen. Welches ist denn nun das Beste? Wir haben uns die gängigsten Geschirre mal genauer angeschaut.

  • Sattelgeschirr Das Sattelgeschirr ist wohl besonders aufgrund der herrlichen Klettsprüche besonders beliebt und ich gestehe, dass auch wir eins im Schrank haben (da liegt es aber auch seit drei Jahren). Ein Sattelgeschirr, das auch passt, ist allerdings äußerst selten.

Zunächst ist zu beachten, dass der sogenannte Sattel richtig sitzt. Nicht zu weit vorn, nicht zu weit hinten. Idealerweise sollte er hinter den Schulterblättern aufliegen. Um zu überprüfen, ob die Bewegung im Vorderbein eingeschränkt ist, einmal mit der flachen Hand unter den Sattel greifen und die Vordergliedmaße in alle Richtungen bewegen. Dabei kann man gut fühlen ob genug Platz für alle Bewegungen vorhanden ist.

Problematisch ist bei vielen dieser Geschirre, dass die Schnalle direkt hinterm Ellenbogen liegt und bei jedem Schritt drückt. Der Hund versucht irgendwann der Schnalle auszuweichen und entwickelt dabei eine Fehlstellung.

Ebenfalls kritisch wird es beim vorderen Brustgurt. Liegt dieser zu weit oben, kann er auf den Kehlkopf drücken, liegt er jedoch zu weit unten, schränkt er wiederum die Bewegung der Schulterblätter ein. Allgemein ist die Druckverteilung bei diesem Geschirr für den Bewegungsapparat des Hundes ungünstig.

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Sattelgeschirr

 

  • Norwegergeschirr Das Norwegergeschirr ist ähnlich aufgebaut wie das Sattelgeschirr, verfügt aber über einen simplen Gurt, anstelle des Sattels. Ähnlich wie beim Sattelgeschirr muss darauf geachtet werden, dass der Brustgurt ideal sitzt und die Schulterblätter nicht einschränkt.

Der Rückengurt sollte hinter den Schulterblättern aufliegen und ebenfalls nicht zu dicht am Ellenbogen liegen, sodass das Vorderbein uneingeschränkt bewegt werden kann. Dasselbe gilt für die Schnalle. Das Norwegergeschirr verfügt über einen kleinen Griff am Rückengurt, an dem der Ring zum Einhaken der Leine angebracht ist. Bei diesem Ring sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht an einer Stelle fixiert ist, sondern frei beweglich am Griff hängt. Nur so ist eine gleichmäßige Zugverteilung möglich.

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Norwegergeschirr

 

  • Y-Geschirr Das Y-Geschirr gleicht dem klassischen Führgeschirr, mit dem Unterschied, dass es über keinen Rückensteg verfügt. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Geschirr in den meisten Fällen mehr oder weniger direkt auf den Schulterblättern aufliegt und damit die Bewegung der Vordergliedmaße einschränkt. Weiterhin sorgt das Fehlen des Rückenstegs dafür, dass der Gurt oft unmittelbar hinter dem Ellenbogen anliegt und auch hier die Bewegung einschränkt.

Sitzt das Geschirr hinter den Schulterblättern, verläuft es durch seinen Schnitt häufig zur Brust hin direkt über die Schulterblätter. Ein wirklich gut sitzendes Geschirr dieser Art zu finden, ist also schwierig.

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Y-Geschirr

 

  • Führgeschirr Das klassische Führgeschirr ist unser Favorit, aber auch hier muss vieles beachtet werden. Zunächst einmal sollte die Stelle, wo Halsgurte und Brustgurt vorn zusammenlaufen, nicht über das Brustbein hinweg gehen, da hier die Gefahr besteht, dass das Geschirr auf den Kehlkopf drückt. Beim Brustgurt sollte darauf geachtet werden, dass dieser nicht allzu breit ist. Zwar sorgt ein breiter Gurt für gute Zugverteilung, ist er jedoch zu breit, kann er wiederum die daneben liegenden Schulterblätter einschränken.

Die Halsgurte sollten am vorderen Rand der Schulterblätter entlang gehen und oben vorm Widerrist zusammentreffen. Die Bauchgurte müssen, wie bei den anderen Geschirren auch, genug Platz für eine uneingeschränkte Bewegung der Vordergliedmaße lassen.

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Führgeschirr

 

Für welches Geschirr man sich nun entscheidet, sei jedem selbst überlassen. Damit es trotzdem möglichst gut passt, gibt es nun nochmal eine kurze Zusammenfassung, die für jedes Geschirr gilt:

  • Das Schulterblatt sollte niemals durch das Geschirr eingeschränkt werden.
  • Hinter dem Ellenbogen sollte stets genug Platz sein um die Vordergliedmaße in vollem Ausmaß zu bewegen. Hierzu einfach das Bein einmal komplett nach vorn und nach hinten führen. Kommt das Geschirr dabei in die Quere, ist es unpassend.
  • Die Gurte dürfen nicht auf den Kehlkopf drücken.
  • Der Befestigungsring für die Leine sollte sich immer mittig auf dem Hunderücken befinden. Lässt sich das Geschirr nach links oder rechts ziehen, ist das Geschirr zu weit und eine ungleichmäßige Druckverteilung ist die Folge.
  • Hat der Hund kahle Stellen im Fell, weist dies auf eine Unverträglichkeit des Materials oder Scheuern des Geschirrs hin.
  • Sind die Gurte hinter dem Vorderbein ausgebeult, liegen sie zu dicht hinter diesem.

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Besonders die hier markierten Knochenpunkte im Bereich des Schulterblatts, des Brustbeins und des Ellenbogens sollten bei der Passform eines Geschirrs berücksichtigt werden.

Brauchen Halsband und Geschirr eine Polsterung? Wichtig ist, dass das, was der Hund trägt, für ihn bequem ist. Der eine kommt mit klassischem Gurtband ganz wunderbar zurecht, der andere ist etwas empfindlicher und verliert möglicherweise Fell. Da meine Beiden zur empfindlichen Sorte gehören, kommt bei uns nur noch Leder an den Hund.

Unser Fazit:

Wer einen Hund hat, der nicht an der Leine zieht, ist mit einem gut sitzenden Halsband besser bedient. Geht der Hund jedoch nicht brav an der Leine, ist situationsweise unberechenbar oder geht draußen an der Schleppleine, ist es unbedingt notwendig ein Geschirr zu benutzen um Verletzungen vorzubeugen. Damit es hierbei nicht zu Verspannungen und Fehlstellungen kommt, sollte man sich unbedingt eine gute Passform zu Herzen nehmen, denn nur ein Geschirr das gut sitzt, schützt den Hund vor Verletzungen.

In vielen Hundeschulen wird gepredigt, dass man dem Hund bloß kein Geschirr anziehen soll, da er damit erst recht ziehen würde. So sieht man dann viele Herrchen und Frauchen, die sich von ihrem Hund am Halsband durch die Welt ziehen lassen. Es ist durchaus sinnvoll bei der Fußarbeit mit Halsband zu arbeiten, ist man aber abgelenkt oder möchte den Hund nicht jedes Mal korrigieren, raten wir unbedingt zu einem Geschirr! Meine Hunde tragen beides – Halsband und Geschirr. Ist die Leine am Geschirr haben sie “Freizeit”, ist die Leine am Halsband, müssen sie aufmerksam folgen. Sollte es irgendwann so weit sein, dass meine Hunde offline durchs Feld dürfen, werden wir uns irgendwann auch vom Geschirr verabschieden.

Quelle: http://www.mayaslife.de/2012/09/27/kleines-einmaleins-fur-halsband-und-geschirr/

Wiener!

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Wiener, warum macht Ihr Euch bei uns immer so unbeliebt??

Der sogenannte “HomoVienna”, sprich der gemeine Stadtmensch , sesshaft inmitten von Niederösterreich, ist schon eine eigene Spezies. Schon alleine der Anblick der verschiedensten Tafeln in Richtung Abgrenzung des Territoriums (Stadtgrenze) mit Aufschriften wie “Wien ist anders”, oder “Wien hat 1.7 Millionen Gehirne” oder ähnliches, lädt durchaus zum Staunen ein. Denn all dies sollte sich manchmal bestätigen. Zum Beispiel dass Wien und seine Wiener anders sind …

Kaum ist man mit dem eigenen Fahrzeug in der Stadt, schlägt einem schon der pure Hass entgegen. Pendler! Was machen Pendler oder Auswärtige bei uns? Die Bauernschädel stehlen uns die Parkplätze! Weg, weg mit denen! Ein ganz normaler Tenor, den wir selbst schon gar nicht mehr wahrnehmen. Dass mit solchen Aussagen nur ein Teil der ablehnenden Haltung gegenüber dem Niederösterreicher gezeigt wird, braucht man nicht extra zu erwähnen, denn noch weit schärfer und brutaler ist die dann einsetzende “Verfolgung” der Unerwünschten Spezies “Neandertaler” durch Weißkappler und Grüne Enthusiasten, die meinen, jeder der ein Auto fährt ist ein Weltverbrecher.

Man muss mittlerweile schon wirklich sagen, man fährt eh nur mehr in die Stadt wenn man muss! Zum Arbeiten, zu einem Arzt wenn es einen gleichwertigen im Umland nicht gibt, oder wenn es um einen speziellen Einkauf geht. Sonst lässt man das gut bewachte und verteidigte Territorium des “Homo Vienna” ohnehin links liegen, und schaut dass man ohne es auskommt.

Mit dem Hund in der Stadt wird’s überhaupt kritisch! Asphalt wohin das Auge reicht, Kottrümmerln ebenso (auf Gehsteigen, Fahrbahnen, zwischen den Autos) denn Wiener räumt nichts weg, er zahlt ja Hundesteuer! Kackt aber ein Neandertaler-Dackel in einen Grünstreifen steht schon ein Wastewatcher hinter Dir und möchte den 36-Euro Strafzettel ausfüllen. Wahrlich eine super Gleichbehandlung. Wien ist eben anders …

Im Gegenzug, schwärmen Tag für Tag, und Wochenende für Wochenende, die sogenannten “Mundln” aufs Land und besetzen Zweitwohnsitze, Parkplätze, Park & Ride – Anlagen (weil sie bei uns kostenlos sind!), Wiesen, Äcker und Wälder! Sie stellen Ihre hochpolierten Vans und auch Rostkraxn in unsere Landschaften, wie wenn alles was grün ist, ein Parkplatz wäre. Flurschäden inklusive. Kümmerts den “Homo Vienna”? Nicht im geringsten! Viele sind Folge- und Wiederholungstäter, stellen ihre Heizölbomber oder Spritkutschen immer wieder an denselben Stellen auf Wiesen, Äcker und Wäldern ab. Was sie da machen? Kofferraum oder Wagentür auf, Köter leinenlos raus, und Freigabe zu Hetze und Jagd! Hund muss ja artgerecht bewegt werden! Rücksicht auf andere Spaziergänger mit (angeleinten) Hunden? Nein! Die Hunde “müssen” ja spielen, und “tun ohnehin nix”. Wusstet Ihr, dass jeder zweite Felldackel aus Mundl-City “Der tut nix” heißt?

Unverständlich, genauso wie die Tatsache, dass die Viecher vor Freude über den nicht vorhandenen Asphalt einfach loskacken wie Maschinenpistolen, und man dann als Einheimischer schon bald ein Minensuchgerät mit Kackeichung mit braucht, um sich in solchen Massenbesuchsgebieten zurechtzufinden, ohne mit einer 2cm Kotschicht am Schuh wieder nach Hause zu kommen … Die Stadthunde sind nicht einmal dazu angehalten, neben einen Weg ihr Geschäft zu erledigen, sondern gleich mitten drauf, wo sie halt gerade stehen. Bleibt natürlich auch liegen und ist dann Abends und Nachts für uns ganz super. Hundetrümmerln sollten mit Tschernobylstaub gekennzeichnet werden, dann leuchten sie wenigstens und man steigt nicht mehr rein.

Freilauf im Wald? Für den “Homo Vienna” eine Pflichtkür! Freilauf auf den Äckern während der Vegetationsphase? Natürlich! Warum nicht? Und dann kommt’s irgendwann wie es kommen muss. Mundl-Hund sieht Hasi, legt die Ohren an, schaltet auf Durchzug, und weg ist er. Jetzt kommt das große Geschrei, aber Hund ist weg. Wie oft hatte man ihnen gesagt, sie sollen ihre Hunde anleinen? 100x, 1000x? Wirkungslos ist’s gewesen, eine Gosch’n musste man sich noch anhängen lassen. Aber jetzt, jetzt wo das geliebte Städterschmusetier in den weiten der NÖ Ebenen verschwunden ist, wären wir der beste Freund für Suchaktionen. In der Not versucht “Homo Vienna” sich dann doch solidarisch mit uns zu verbrüdern, nur um an sein Ziel zu kommen. Mittlerweile haben wir das auch durchschaut, und pfeifen auf die dann aufkeimende Freundlichkeit. Wenn Hundehalter oder Hundehalterin Glück hat, kommt ihr 4-Beiniger Umweltterrorist wieder, wenn ein Jäger in der Nähe war, nicht …

Die Frage ist: Ist das wirklich immer wieder notwendig, dass Ihr Wiener Euch so bei uns am Land aufführt? Wie war das mit den 1.7 Millionen Gehirnen, die ihr nutzen solltet? Scheint nicht zu wirken, diese Werbung, denn wir merken nix von einer Verwendung der grauen Masse in Euren Schädeln! Dabei wäre ein Miteinander so einfach, wenn Ihr Euch ein wenig wie gut erzogene Menschen mit Verstand benehmen würdet!

Maluns … eine Bündner Spezialität

Maluns, Kartoffelriebel aus dem Bündnerland
(Originalrezept aus der Schweiz. Danke an Susanna und Erich!)

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Zutaten:

800g Kartoffeln, am Vortag gekocht.
200g Mehl,
1 Teelöffel Salz,
100g Margarine oder Butter.

Die Kartoffeln schälen, und mit der Raffel fein reiben. dann 200g Mehl und 1 Teelöffel Salz beimengen, gut mischen. Nun die Masse zwischen den Händen durchreiben, bis kleine Kügelchen entstehen. Ggf. noch ein wenig Mehl beimengen.

Die Margarine oder Butter in der Pfanne warm werden lassen, die Kartoffelmasse beigeben, etwas Farbe annehmen lassen. Mit der Bratschaufel auf kleinem Feuer unter ständigem Wenden und Rühren hellbraun braten, bis sich kleine Klümpchen bilden. Rechnet mit einer Dauer von gut 20-30 Minuten dafür, wenn es gut sein soll!

Anrichten: Maluns unbedingt frisch zubereitet mit Kompott (Birnenkompott eignet sich am Besten dafür), und ein Stück würziger Käse dazu! Oder das Kompott weglassen und – wenn man es urchig mag – beim Essen mit Maluns gefüllten Löffel in Milchkaffe tauchen.

Tips:
Maluns in einer keramikbeschichteten Pfanne zubereiten!
Mehlige Kartoffel benötigen mehr Butter oder Margarine!

Das Rezept ist für 4 Personen berechnet. Viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit!!

 

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Lebendige Liebe

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Lebendige Liebe

Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst …

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht um einen Züchter zu finden. Oder vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden – weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat. Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen, und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen – und wenn Du das erste Mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift – dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

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Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen – und Alter sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen – und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine
wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen läßt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

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Und an diesem Tag – wenn Dein Freund und Gott sich gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen mußt – zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird – Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen.

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Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen vor Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele – nur ein wenig kleiner als Deine eigene – anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in diesen Momenten, in denen Du darauf wartest, dass Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren – nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf dem Platz runterschaust, an dem Dein lieber – vielleicht bester Freund – gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die bedeutsamen drei Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben – entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres – und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt – und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an – wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen – und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen – ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

Quelle: Facebook

 

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Freunde …

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Was sind Freunde?

Diese Fragen beschäftigen jeden einmal: Was sind Freunde? Habe ich Freunde? Brauche ich Freunde? Was bringen mir Freunde? Habe ich ehrliche Freunde oder falsche Freunde?

Nun, ich habe viele Freunde. Und Feinde.

Ich habe reale Freunde, virtuelle Freunde, Freunde die ich nur per Facebook treffe, Freunde die ich treffe und mit denen ich etwas unternehme. Ich habe Freunde, die so weit entfernt sind, dass ich sie vielleicht einmal im Jahr sehe und nicht einmal virtuell viel Kontakt habe, aber wenn man sich trifft ist es umso schöner. Ich habe Freunde, die mir vorgaukeln Freunde zu sein. Ebenso habe ich Freunde die sich kaufen lassen, Gummischlauch-statt-Rückgrad-Freunde nenne ich die. Und ich habe “versteckte” Freunde, also Menschen, mit denen ich Kontakt habe, ich jedoch nie von einer tiefen und großen Freundschaft ausgegangen bin. Es ist ein Unterschied ob ich mit jemandem wirklich befreundet bin, oder ob es sich um eine Bekanntschaft handelt. Auch habe ich Freunde, die sich in für mich schlimmen Situationen dann rar gemacht haben, anstatt wirklich Freund zu sein,  und einem durch die schlimme Zeit geholfen hätten. Es dürfte sich dabei um die falschen Freunde handeln, oder eher um Freunde die sich halt nur mal die Rosinen aus einer Freundschaft rauspicken, und der Rest durch den Schredder geht. Teilzeitfreunde?

Meine Feinde sind mir da oft lieber als manche Freunde, denn die haben sich klar deklariert. Ich weiß wer sie sind, ich weiß dass sie mich anpissen und bekämpfen. Doch das stört mich nicht im Geringsten, weil es offen ist. Da gibt’s nichts Verstecktes, nichts Geheimnisvolles daran.  Ein Feind bleibt ein Feind, oder man einigt sich irgendwann einmal und begräbt das Kriegsbeil. Doch meist sind die Fronten über Jahre hinweg verhärtet, und dann will keiner mehr nachgeben. Gesichtsverlust weil man sich dann die Hände reicht? Niemals …

Zurück zu meinen “Freunden”. Wer mich kennt, weiß genau, dass ich in jeder Situation für meine wahren Freunde da bin. Von mir kann man echt alles haben, und ich stehe zu meinen Freunden.  Wenn ich Leute auf Facebook sehe und beobachte, wie sie in ihren Freundeslisten tausende von Freunden um sich herum scharren, frage ich mich: Wozu? Das sind keine Freunde! Das ist die eigene Gier nach Selbstdarstellung. Wer mehr Facebookfreunde hat, der hat gewonnen? Auch habe ich die Beobachtung gemacht, dass kaum hatte ich einen neuen Kontakt bei mir hinzugefügt, traten die Freundesammler auf den Plan und befreundeten sich sofort auch mit meinem Neuzugang … Hat das Sinn? Nein!

Ich hatte mal 2435 Freunde in meiner Facebookliste … und jeden Tag Kopfschmerzen. Mir waren die ganzen Diskussionen schon so derart zuwider, dass ich nur mehr jeden 3.-5. Tag einloggte um zu sehen, welch Schwachsinn wieder mal gepostet wurde. Dann griff ich durch und löschte bis auf 110 Freunde alle. Mittlerweile sind es wieder ein paar mehr, aber ich habe meine Ruhe, und nur mehr Kontakte die ich wirklich mag.

Was macht für mich einen Freund aus? Ein Freund ist für mich jemand, der sich freut wenn ich ihn überrasche. Ein Freund akzeptiert mich so wie ich bin! Ein Freund, ist für mich in schweren Zeiten genauso da, wie ich für ihn da sein würde. Ein Freund kann mit meinen Launen und Schwächen umgehen und versucht sie nicht zu korrigieren, denn die sind ein Teil von mir! Ein Freund bleibt in Kontakt, auch wenn uns Entfernungen trennen, die einfach wie eine Mauer zwischen uns stehen. Ein Freund teilt Spaß und Leid.

Habe ich Freunde? JA, ich habe Freunde! Und ziemlich gute sogar! Dafür Danke ich Euch allen, die das lesen, und sich mir gegenüber als echte Freunde bezeichnen! Ich bin stolz darauf, solche Freunde wie Euch zu haben!

Habe ich falsche Freunde? Diese Frage müsst Ihr Euch selbst beantworten …