Der Gemeine Hundebesitzer in Gerasdorf

Dieser Kackhaufen unter dem Postkasterl blieb natürlich liegen …

Wer oder was ist das? Der Gemeine Hundebesitzer in Gerasdorf? Nun, das Wort “Gemein” steht in dieser Trivialbezeichnung als “gewöhnlich” und soll nicht mit “hinterhältig” verwechselt werden, obwohl das vielleicht die bessere Bezeichnung wäre. Doch listen wir einmal die Eigenschaften des Gemeinen Hundebesitzers aus Gerasdorf (dieser Begriff bezieht sich gleichermaßen auf beide Geschlechter!) auf. Was zeichnet diesen jedoch besonders aus? Hier ein kleiner Auszug aus seinen Eigenschaften:

Da wäre einmal die Eigenschaft, grundsätzlich nur dann mit dem Wuffel rauszugehen, wenn das Wetter passt. Ich frage mich immer wieder, wo die armen Hunde ihr Geschäft erledigen müssen, wenns draußen regnet, stürmt oder schneit. Da sieht man nämlich keinen der besagten Hundebesitzer und -besitzerinnen.

Radfahrende Hundebesitzer sieht man auch erst dann, wenn die Temperaturen über die 25-Grad-Marke klettern. Während Herrchen und Frauchen im kurzen T-Shirt sich den für sie als angenehm empfundenen Fahrtwind ins Gesicht wehen lassen, ist es für die Hunde eine Qual und keine Freude neben dem Rad laufen zu müssen. Abgesehen von der Tatsache, dass das Radfahren mit Hund am Rad mit Leine verboten ist, und innerhalb von Ortschaften ohne Leine genau so!

Eine ganz besondere Eigenschaft des Gemeinen Hundebesitzers bei uns im Gemeindegebiet ist die Tarneigenschaft. In keinen anderen Orten habe ich derart viele Hundebesitzer erlebt, die mit vollem Eifer in der Dämmerung und im Dunkeln mit schwarzer und damit unsichtbarer Kleidung sowie ohne Stirn- oder Taschenlampe unterwegs sind. Wobei diese Tarnung vermutlich nur damit dient, um nicht dabei gesehen zu werden wie Wuffel seine Geschäfte erledigt ohne dass man es wie gesetzlich verpflichtend wegräumt. Ein Vorteil dieser Tarnung ist jedoch, dass man Frühmorgens den Gemeinen Hundebesitzer nur nach seinen unangeleinten Hunden in der Gegend herumbrüllen hört weil Wuffel wieder mal nicht abrufbar ist und Rehe oder Hasen gesehen hat und daher wildert, und ihn dabei nicht sieht. Schützt natürlich vor dem Gesehenwerden von Jägern und Bauern denen die entsprechenden Äcker gehören.

Apropos wegräumen. Auch das ist eine besondere Eigenschaft des Gemeinen Hundebesitzers: Wuffel darf an fremde Gartenzäune pissen, denn das ist eben die Natur eines Rüden, auch wenn auf der anderen Straßenseite freies Feld vorhanden ist. Dass diese Unart im Sommer zu enormen Gerüchen führt ist diesen Personen vollkommen egal, außer es handelt sich um den eigenen Gartenzaun. Auch beim Reinkackenlassen in die Grünstreifen vor unseren Liegenschaften sind diese Hundebesitzer nicht zimperlich. Zimperlich sind sie nur, wenn sie sich dann mit dem Gackerlsackerl bücken müssten, um die Hinterlassenschaft ihres Lieblings aufzuheben und zu entsorgen. Da gabs schon einige sonderbare Auswüchse dabei, wie die Ausreden … man hätte kein Sackerl dabei … es gäbe keinen Mistkübel in der näheren Umgebung … es graue einem davor … man kann sich mit 3 oder 4 Hunden an der Leine nicht bücken … man könne es ja selber wegräumen wenn es stört … auch Götzzitate in rauen Mengen gibts da zu hören, wenn man diese Ignoraten und Ignorantinnen darauf anspricht wenn man sie erwischt hat.

Was sie auch gut können, ist regelmäßigen Abständen das Gassigebiet zu ändern. Doch auch das hat so seine Gründe wie ich beobachten konnte. Der Gemeine Hundebesitzer geht so lange auf den selben Wegen, bis die geliebten Hündchen dieser Hundebesitzerspezies die Umgebung und selbst direkt die Wege so derart zugeschissen haben, dass sogar ihnen selbst davor graust. Dann suchen sie sich neue Kackmeilen für ihre Spaziergänge. Wir, die direkten Anrainer müssen dann mit den stinkenden Wegen und Wiesen zurechtkommen, die sie uns hinterlassen.

pAm liebsten habe ich die Eigenschaft des Gemeinen Hundebesitzers hier, wenn deren Hündchen aller Größenordnungen im Freilauf antraben (was im Ortsgebiet verboten ist, und im Freiland nur mit Einschränkungen erlaubt wäre!) um ihre Nasen in den Arsch meiner Hündin zu stecken! Oder kläffend und mit einer vollkommen für meine Nordische Hündin unverständliche Körpersprache angelaufen kommen, weil “sie eh nix tun”, “nur spielen wollen”, oder “sich das eh selber ausmachen” … da frage ich mich schon, wie dämlich manche Menschen sind! Abgesehen von der Tatsache, dass ich selbst darüber bestimme wer oder was direkten Kontakt zu meiner Hündin hat und sie sich von keinem unbekannten Köter die Nase in den Arsch stecken lassen braucht, ich meine Hündin nicht mit übertragbaren Krankheiten aller Art anstecken lasse, verstehen diese Menschen nicht, welche Rasseunterschiede es im Verhalten der Hund gibt!

Jetzt mal anders herum gesehen: Was wäre wenn ICH zu so einer Hundebesitzerin laufe und sie im Gesicht abschlecke oder sie unflätig betapsche? Würde SIE das auch akzeptieren, obwohl ich ja nur spielen will und nix tue? Sicher nicht! Also warum soll sich meine Hündin das gefallen lassen?

Ich habe eine Malmutehündin. Das ist ein vor Kraft strotzendes Arbeitstier und intelligenter, ausgefuchster Jäger. Enorm kräftig auch von der Beißkraft her. Ein Malamute fackelt bei einem Angriff nicht lange, sondern verteidigt sich einfach. Das geht so schnell, dass man nicht rechtzeitig eingreifen kann. Und ein Hund der auf sie zuläuft, keifft oder sonstwie auffällig wirkt, ist für sie ein Angreifer! Ein Hund der ihr die Nase in den Arsch steckt ist ein Angreifer! Obergscheite die ihre angeleinten Hunde partout zu meiner lassen und sie sich dann verwickeln und sie dann nicht weg kann das sind eben Angreifer! Und die noch immer weit verbreitete Deppenfrage “Ist das ein Bub oder Mädchen?” interessiert einen Malamute bei der Auswahl seiner Spielkameraden oder Opfer genau null! Und nochwas: Es gibt keinen Welpenbonus!! Der gilt nur im eigenen Rudel, aber nicht bei fremden Welpen oder Klein- und Junghunden!

Den Bock schießen aber jene ignoranten und unbelehrbaren Gemeinen Hundebesitzer ab, die nach wie vor der Überzeugung sind, der Hund muss im Ortsgebiet frei laufen (trotz Leinen- oder Beißkorbpflicht!) und wenn die netten Viecherln dann an fremde Zäune zähnefletschend ranlaufen und auf die dahinter stehenden Hunde anderer hinbeißen wollen! Davon gibts leider zu viele bei uns! Auch jene die trotz Schildes dass man seine Hunde oder auch Kinder nicht an den Zaun lassen soll, genau das Gegenteil davon tun (Ist das ein überirdischer Zwang, oder was?), sind massenhaft bei uns vertreten. Und wenn man diese Personen beider Geschlechter dann dabei erwischt und ihnen das Notwendige dazu sagt, gibts Antworten wie aus dem Irrenhaus stammend! Man denkt echt, die sind alle enthirnt! Vollkommene Uneinsichtigkeit!

Der Gemeine Hundebesitzer unterscheidet sich auch vom echten Hundeführer dadurch, dass er seinen Hund entweder gleich gar nicht chippen lässt wie im Gesetz vorgeschrieben, oder den Chip nicht in der gesetzlichen Heimtierdatenbank des Ministeriums meldet. Wie kommt man denn dazu, Hundesteuer zahlen zu müssen, nur weil die Ministeriums-Datenbank das an die jeweiligen zuständigen Gemeinden weiterleiten könnte? Oder wenn man seinen Hund nicht mehr haben will und ihn aussetzt. Da wäre doch der registrierte Chip nur hinderlich!

Die Liste könnte noch weiter fortgesetzt werden, aber ich denke, jeder Leser weiß was zusammengefasst gemeint ist. Man fragt sich natürlich schon, was in den offensichtlich durch Blutarmut oder Sauerstoffmangel eingeschränkten Gedankenprozessen dieser Menschen vor sich geht. Es gibt Gesetze, es gibt Regeln, und es gibt sowas wie gegenseitige Rücksichtnahme. Aber von all dem dürfte der Gemeine Hundebesitzer in Gerasdorf nichts mitbekommen haben. Egoismus, Arroganz, Unbelehrbarkeit. Das sind die 3 Schlagworte die diese Spezies auszeichnet!

Zum Glück gibts aber auch ein paar wenige “Hundeführer”, die sich ihrer Verantwortung gegenüber ihren eigenen Hunden und der Umwelt sowie den Mitmenschen bewusst sind, und danach handeln. Denen möchte ich hier an dieser Stelle sogar meinen Dank aussprechen! Wenn alle so wären, dann hätten wir anderen Hundehalter ein viel angenehmeres Leben und weit weniger Ärger. Denn unter dem Strich werden wir alle zusammen in einen Topf geworfen, und es heißt immer wieder: “Ihr Hundehalter seid ja alle gleich!” …

LIEBE HUNDEHALTER UND -HALERINNEN! DAGEGEN MÜSSEN WIR UNS LANGSAM WEHREN UND ZEIGEN DASS ES AUCH DIE “GUTEN” GIBT. ALSO SEID BITTE NICHT DER GEMEINE HUNDEBESITZER, SONDERN DER VERANTWORTUNGSBEWUSSTE HUNDEHALTER! DANKE!

Nukka from Ridaldundaga (Alaskan Malamute)

2018 … die Abrechnung!


Wieder ist ein Jahr fast vorüber, und wie gewohnt werde ich mich nun mal wieder über das vergangene Jahr auslassen.

Was war 2018? Nun, ich für meinen Teil sehe den Rückblick mit gemischten Gefühlen. Positiv war, dass sich unser neues Familienmitglied, Nukka, so super entwickelt hat. Sie ist eine tolle Hündin geworden und hat mir viel Freude, aber auch viele Wunden (sie beißt und kratzt mich nach wie vor wie ein Raptor!) gebracht. Sie ist eine würdige – wenn auch wilde – Nachfolgerin meiner Anka, keine Frage. Und wahnsinnig brav wenn’s ums zu Hause bleiben geht. Wir sind so stolz auf sie, und würden sie um keinen Preis der Welt wieder hergeben.

2018 startete ich den Versuch, etwas in meiner Heimatgemeinde in Sachen Umwelt und Natur zu bewegen. Das Ergebnis dieses “Experiments” ist kurz und klar gesagt ernüchternd und zutiefst enttäuschend. Die Gesellschaft ist mittlerweile nur mehr ein Haufen Egoisten mit einer gelebten Arroganz, dass einem Hören und Sehen vergehen. Naturschutz? Tierschutz? Umweltbewusstsein? Rücksichtnahme? Unrechtsbewusstsein? Ja, aber nur von drinnen bis zur eigenen Haustür! Außerhalb der eigenen Grundstücksgrenze sind diese Worte nur mehr leere Floskeln und wertlos! Jeder der versucht auch nur Weniges zu ändern, wird mit Anfeindungen, Spott, Drohungen, und dem Motto “jetzt erst recht” belohnt! Die Menschheit hat’s einfach verdient im Dreck und Anarchismus zu ersticken! So mein Resumee. Die Mühen einiger Weniger werden mit der Scheißminix-Mentalität der Meisten zunichte gemacht. Man gibt dann irgendwann auf und denkt sich seinen Teil dazu. Und wieder haben die Egoisten damit gewonnen. Aber nicht nur die, auch die Politik, denn diese sitzt mittlerweile einfach alles aus und schweigt Probleme beinhart tot. Man hat keine Chance auch nur irgendwas zu ändern. Positiv anmerken muss ich aber schon die Bemühungen unseres neuen Vize-BGM der doch auch einige „Anregungen“ von mir aufgegriffen und auch umgesetzt hat. Vielen Dank dafür!

Gleiches Spiel in unserer Schlittenhundesportszene. Geheuchelter Tierschutz, Hundis schlafen nun schon auf eigenen Liegebetten damit ihnen am Boden nicht kalt wird, man rühmt sich mit Vermittlungshunden die man wieder mal “gerettet” hat und wie sehr man sich um das Wohl der Tiere sorgt. Doch hinter den Kulissen schaut alles anders aus. Gleiche Heuchler schreien dann die Hunde an, setzen kranke Hunde in den Renneinsatz, säugende Hündinnen müssen Leistungen bringen, man fährt Rennen auf Asphalt obwohl verboten, man bescheißt bei den Papieren und Impfungen nur um das eigene Ego am Stockerlplatz wieder ein Stück mehr aufpolieren zu können. Vor sowas graust mir einfach, das ist krank und einfach nur heuchlerisch und verlogen. Geht aber ohnehin schon seit Jahren so und wird sich auch nicht ändern da absolut kein Wille vorhanden ist. Und wenn man ihnen dann den Spiegel vor die Augen hält oder sagt, dass man das nicht akzeptiert, dann werden Freundschaften einfach gekündigt. Da sieht man dann was diese eigentlich wirklich wert waren. Nichts. So wie vieles in dieser neuen Gesellschaft nichts mehr wert ist. Trotzdem sind aber nicht alle über den Kamm zu scheren, es gibt auch noch echte Tierfreunde unter den Schlittenhundlern. Nur ziehen sich auch diese immer weiter in den Hintergrund zurück, was sehr schade für den Sport ist. Aber ich kanns nachvollziehen und auch verstehen.

Der Tierschutz ist mir ohnehin schon seit meinem verstorbenen „Dicken“ ein Dorn im Auge. Nicht aufgrund der Tatsache, dass es ihn gibt, es ist gut, dass es ihn gibt! Aber wie er gehandhabt wird, und dass er sich zu einer Millionenindustrie enzwickelt hat, wo es nur mehr um die Kohle geht! Den meisten selbsternannten Tierschützern und Tierschützerinnen gehts gar nicht mehr um die Tiere, sondern darum, wie man mit der Ware Tier am Einfachsten viel Kohle machen kann! Nicht umsonst karrt man immer mehr Südlandimporte zu uns mitsamt allen nur möglichen Krankheiten und kassiert kräftig Schutz- und Vermittlungsgebühren ab, obwohl die eigenen Tierheime im Land voll sind, und dadurch noch voller werden! Auch die Schnellschussmentalität einiger Wichtigmacherpolitiker und -politikerinnen haben in letzter Zeit gezeigt, dass es sich nicht um das Wohl der Tiere dreht, sondern rein um die eigene Popularität. Ein Spiel, dass sich immer schneller im Kreis drehen wird, und nicht dem Wohl der Tiere dient! Wenn das so wäre, dann hätte die Politik schon lange ein Gesetz verabschiedet, dass einen Hund nicht mehr als Sache einstuft, sondern als Lebewesen! Doch da sieht man ja, wie weit der Tierschutz bei der Politik vorhanden ist. Es gäbe auch ein Verbot der religiösen Schächtungen! Religion in allen Ehren, aber der Tierschutz muss darüberstehen! Wir leben nicht mehr im Mittelalter wo man den Tieren bei vollem Bewusstsein den Hals durchschneidet nur um einen Gott damit zufrieden zu stellen.

Politik. Ja mein Lieblingsthema wenn’s ums “bashen” geht. Was haben wir derzeit für eine Politik im Lande? Leute, was da abgeht ist nur mehr eine Bevormundungs-, Verbots-, und Sklaventreiberpolitik! Egal welche Partei in Österreich die letzten Jahrzehnte am Ruder war, es ging nur mehr darum, die eigenen Pfründe zu sichern, sich Einkommen zu schaffen die jenseits von Gut und Böse sind. Damit sich das alles noch rechnen kann, werden uns die Energiekosten immer weiter per Steuern und Abgaben erhöht. Je teurer etwas wird, desto mehr sprudeln die Steuergelder im Staatssäckel. Was damit passiert, sehen wir ja tagtäglich! Abgesehen von der maßlosen Steuergeldverschwendung die offensichtlich keine Grenzen mehr kennt, füttern wir den halben arabischen und afrikanischen Raum durch. Die EU hat ja für alle was, solange man UNS noch genug wegnehmen kann. Die EU, geleitet von Menschen mit schweren Ischiasleiden und Politikern die man im eigenen Lande nicht mehr haben will. Die toben sich mit prall gefüllten Taschen auf unsere Kosten aus. Hauptsache man steht – wie im Gutmenschentum eben ein Muss – gut da. Mehr braucht man dazu nicht sagen.

Apropos Gutmenschen (ja, ich habe mich an dieses Wort gewöhnt, egal woher es ursprünglich mal stammte!), was glauben diese eigentlich was sie tagtäglich hier bei uns durchziehen? Eine Minderheit die das Maul riesig aufreißt, alles zum Erliegen bringt mit ihren „Deppendemos“, eine linke Bagage die Anarchie und Zerstörung vorlebt und für die das Wort Demokratie keine Gültigkeit hat, will uns anderen, dem politischen Mittelstand der Bevölkerung vorkauen was Nazi, Rechts und Rassismus ist? Wenn wir nicht gendern sind wir uneinsichtig? Wenn wir nicht alles und jeden ins Land holen sind wir böse? Wenn wir nicht den letzten hart erarbeiteten Euro an Sozialschmarotzer abtreten sind wir gierig? Wenn wir ihre Ideologie nicht sektenartig annehmen und deren Gurus folgen sind wir Aussätzige der Gesellschaft? Ist Euch klar, dass die meisten von Euch auf unsere Kosten leben? Ich akzeptiere fast jeden in diesem Land, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder religiöser Gesinnung. Was ich aber nicht akzeptiere sind Landnehmer die sich durchfüttern lassen, klagwütige Religionsfanatiker die ich unter Tuchianer einreihe, nicht anpassungswillige “Bürger” die ihre eigenen Kommunen und Parallelgesellschaften hier bei uns aufbauen und dann uns vorschreiben wollen was wir zu tun und zu lassen haben, Gesetzesbrecher, Kinderschänder, Tierquäler, Sektengurus, und alles was nur einen Hauch von Terrorismus am Hemdsaum hat. Bin ich deswegen jetzt ein Nazi? Linke Vollpfosten! Ihr und Eure Gesinnung seid eigentlich die neue Gefahr für uns alle!

Achja, vergesst nicht im neuen Jahr was für den Klimaschutz zu tun! Am besten den Rauchern den Feinstaubstengel verbieten, den Diesel überall aus den Städten verbannen, oder gleich alle Autos aus bewohntem Raum! Vergesst aber nicht Kreuzfahrten zu machen, und viel in der Weltgeschichte herum zu fliegen! Kauft Euch viel socialmedia Technik und E-Autos, denn das wird uns alles von ET geliefert ohne die Erde zu belasten. Und zahlt recht viel für alles, denn das kommt dem Klima (oder doch der Wirtschaft?) voll zu Gute! Je mehr ihr dafür ausgebt, umso besser für den Klimaschutz! Oder doch nur für Euer verlogenes Gewissen?

Wo geht die Reise hin? In einer Zeit in der die Sprache nur mehr mit Anglizismen durchwachsen ist, niemand mehr Groß- und Kleinschreibung beherrscht, von der Rechtschreibung mal abgesehen (und da rede ich nicht von kleinen Fehlern die jeder mal macht, sondern von ganzen Sätzen die gespickt voll damit sind!), keine Grammatik mehr behirnt, und in diesem verschissenen Facebook zu faul dazu ist noch einmal Korrektur zu lesen bevor man auf “posten” klickt, gibt es nicht viele Wege. Wenn selbst beim Sprechen in jedem Satz das “ääähm” vorkommt, oder Jungendwörter als witzig und bewusst für alle 35+ als unverständlich kreiert werden, und eine besondere Art des Hochdeutschen gesprochen wird, weil man glaubt sich vom dialektsprechenden Fußvolk abheben zu können, weil man ja wer ist damit, na dann gute Nacht! Aber in den heutigen Zeiten wo die machtgeilen Großmächte wie die USA mit ihrer NATO immer weiter vor Russlands Tür zündeln, und die ganze Welt mit einem Handelskrieg erpressen wollen, ists eh bald egal. Der große Knall steht sowieso vor der Tür. Und da ja alles super fein nur mehr auf Smartphones, Netbooks und diversen Speichersticks und HDDs gespeichert wird, weil man nicht einmal mehr weiß wo bei einem Buch oben und unten, oder Anfang und Ende ist, beginnt danach wieder alles wie wahrscheinlich schon öfter:

Ohne Wissen mit einer Keule in der Hand in Höhlen frierend … denn Alexa wird Euch dann was pfeifen! Und ohne Google und Wikipedia sind die meisten nicht mehr Überlebensfähig. Dafür wird sich die Erde wieder erholen können. Bis zur nächsten Hochzivilisation.

Nachsatz: Das ist alleine meine Meinung zum vergangenen Jahr und diversen Themen, und wem das nicht passt, der kann sich ja von mir entfreunden. Facebook wird ohnehin viel zu überbewertet! (Anmerkung: Dieser Beitrag ist auch auf meiner Facebookchronik)

In diesem Sinne, frohe Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2019!

Nukka from Ridaldundaga, 18 Monate jung.

Unsere Nukka aus Lettland ist nun 18 Monate alt geworden. Man kann sie also als “fertig” betrachten was die körperliche Entwicklung anbelangt. Charakterlich und geistig sind die Malamützen ja erst mit 2 bis 2 1/2 Jahren ausgereift.


Alaskan Malamute Mädchen “Nukka from Ridaldundaga” (Lettland)

Nukka ist nun mein dritter nordischer Begleiter in meinem Leben. Nach Anka (2004-2014) und Kitaro (2004 – 2016) dachte ich, ich würde nie wieder so einen wundervollen Hund wie es die beiden Vorgänger von Nukka waren bekommen. Doch die Entscheidung aus dem Bauch heraus, Nukka nur anhand eines Fotos aus dem fernen Lettland kommen zu lassen, ohne sie vorher live gesehen und erlebt zu haben, war richtig. Sie ist eine so brave Maus, und trotzdem vollkommen eigenständig wie es ein Malamute nur sein kann.

Nukka hat sich prächtig entwickelt in den 18 Monaten ihres Lebens. Die drei “schlimmen” Phasen (Welpenalter, Pubertät und die Flegelphase) haben wir gut hinter uns gebracht. Im Großen und Ganzen haben wir keine wirklich großen Schäden an der Einrichtung davongetragen. Zweimal klebte ich die Tapete nach, ein Treppenteppich musste erneuert werden, und im Vorzimmer am Kasten sowie im Schlafzimmer am Bett haben wir Zahnspuren von der Kleinen. Das wars aber auch schon. Ihr Hundebettchen (das sie von Kitaro geerbt hat) besitzt noch immer die gleiche aufgebissene Ecke, aber sonst hat sich daran nichts mehr verändert. Sie ist mittlerweile auch brav alleine zu Hause, und nichts “explodiert” in unserer Abwesenheit im Haus. Auch auf der Terrasse kann sie bleiben ohne dass sie die Nachbarschaft zusammenheult oder über den Zaun klettert.

Kurz: Sie ist perfekt. Einzig ihr enormer Jagdtrieb (Hasen, Rehe und Radfahrer, tw. aber auch Autos) ist nicht zu bändigen. Gegenüber anderen Hunden ist sie vollkommen souverän, fängt keinen Streit an, beendet diesen aber im Zweifelsfall. Anka kannte kein Pardon weil sie als Welpe gebissen wurde. Nukka konnte ich das als Welpe und Junghund ersparen, obwohl es nach wie vor sehr viele leinenverweigernde Vollpfosten bei uns gibt. Das hat sie natürlich mitgeprägt und freundlicher gemacht. Trotzdem muss ich bei ihr auf der Hut sein, denn ein Malamute zeigt nicht an, wenns kritisch wird. Es kracht einfach.

Der Verlust meiner beiden Hunde Anka und Kitaro war hart, aber Nukka gleicht alles aus. Sie nimmt was sie kriegen kann, gibt aber auch im selben Maße. Sie ist eine Rauferin die beißt, kratzt und mir auch eine knallt wenns ihr passt, kann aber gleich danach verschmust und anschmiegsam sein. Das Zuneigungsspektrum eines Malamuten ist breit gefächert, und nicht alles tut dem Menschen gut, da wir nicht über die so extrem hohe Schmerzschwelle haben, wie diese Hunde. Aber so sind sie einfach. Ich möchte keinen Tag mit meiner Nuk’ mehr missen …


Unbelehrbare Hundehalter und -halterinnen …

So lange es Hundehalter(-innen) gibt, die der Meinung sind, sie brauchen sich nicht an die Leinenpflicht im Ortsgebiet halten, wird sich nichts ändern. Solange außerhalb der Orte die Hunde bei Begegnungen von ihren ganzen unbelehrbaren Herrchen und Frauchen weder abgerufen, noch angeleint werden, wird sich auch nichts ändern. So lange mit dämlichen Fragen wie “Ist das ein Bub oder ein Mädchen” ein ungefragtes “Meiner-steckt-deiner-die-Nase-in-den-Arsch” Zwangsbegegnung von Hunden eingeleitet wird, wird sich nichts ändern. Wenn die Meisten der Meinung sind, sie brauchen sich an nichts zu halten, weil deren “Der tut nix” oder “Der will nur spielen” oder “Die machen sich das schon aus” auf den Plan treten, wird sich nichts ändern.

Manche finden es ja lustig wenn ihre kläffenden Tölen sich vor großen und starken Hunden wichtig machen, lachen dabei noch und stacheln ihre WahWahs auch noch an. Wenn der Große dann aber abgeht und sie ihren vormals Halbstarken zwischen den Zähnen eines 40 oder 50kg Hundes verschwindet, dann ist wieder der Große schuld! Dummheit ist halt grenzenlos und tut nicht weh, sonst würde ein großer Teil der Hundeleute den ganzen Tag vor Schmerz schreien. Inklusive aller selbsternannten Expertinnen die zu diesen Themen in den Foren und auf Facebook ihre geistigen Flatulenzen ablassen.

Übrigens: Auch die verblödete Ansicht vom “Welpenbonus” der kleine Hunde vor angriffen schützen soll, egal was sie machen, davon könnt Ihr Euch verabschieden! Den gibt es nur innerhalb des eigenen Rudels! Fremde Welpen, also auch keine kleinen Rattler, genießen keinen Welpenbonus!! Merkt Euch das endlich mal!

Wenn Radfahrer oder Jogger von hinten kommend die Hunde erschrecken (und meist auch die Halter und Halterinnen auch), wenn sie knapp an ihnen vorbeifahren oder rennen und damit den Jagdtrieb sofort wecken, wird gebissen! Wenn Kinder trotz einem NEIN von ihren antiautoritärerziehenden Egomüttern trotzdem an die Hunde heranlassen um sie am Schwanz und den Ohren zu ziehen, sie in die Schnauze zwicken, oder die Finger in die Augen stecken, wird gebissen! Das ist so. Wenn dann so ganz Gscheite im Sommer (klar, wenns dann schön heiß ist) mit ihren Hunden mit dem Rad fahren (Im Ortsgebiet mit Leine laut StVO verboten, ohne Leine laut NÖ Hundehaltegesetz verboten!) und diese dann unkontrolliert an die Zäune laufen und auf andere Hunde reinbeißen, dann wirds überhaupt besonders kritisch!

Die Schuld liegt nicht am Hund, sondern an den Menschen! Ein Beißkorb deswegen mit Gesetzesgewalt aufzuerlegen ist BULLSHIT und bringt nichts, so lange bestehende Gesetze nicht kontrolliert und ein Nichteinhalten sanktioniert werden. IHR Uneinsichtigen versauts uns unsere Hunde damit, macht jegliche Erziehung zu Nichte, und wir sollen dann für Euren euch selbst eingebrockten Scheiß mithaften indem wir auch von neuen Gesetzen betroffen sind? Alle haften nur weil IHR Euch nicht an Regeln halten oder Euch benehmen könnt? Gehts noch?

Ich als Hundehalter plädiere dafür dass alle Vertreter der Gattung “Hundehalter” und “Hundehalterinnen” zuerst einmal massiv bestraft werden, wenn sie bestehende Gesetze nicht einhalten! Und das Einhalten von ganz normalen Benimmregeln einer Hundebegegnung ist wohl auch nicht zu viel verlangt! Dies fängt schon mit Leine (oder Beißkorb) im Ortsgebiet an, Abruf und anleinen außerhalb der Orte, und fragen ob eine Hundebegegnung überhaupt erwünscht ist!

Ein Nein ist zu akzeptieren!

Ich habe meine Hündin IMMER an der Leine. Erstens weil sie rassebedingt eine Jägerin ist. Zweitens weil ich weiß, dass viele Menschen Angst vor Hunden haben. Ich nehme sie zur Seite wenn ich Kinder sehe, oder ein Jogger oder eine Joggerin gelaufen kommt. Ich weiche auch bei den Rüpeln von Radfahrern und Radfahrerinnen aus (wenn ich sie sehe und bemerke). Ich mag keine ungefragten Hundebegegnungen, weil mir die Gesundheit meiner Hündin wichtiger ist als das eingebildete Spielverlangen der Halter und Halterinnen anderer Hunde! Ich brauche weder Flöhe noch Hautpilze, noch Ohrmilben oder sonstiges ansteckendes Zeug! NIEMAND kann sicher sein, dass ein Freiläufer gesund ist! NIEMAND! Deswegen schütze ich meine Hündin davor! Meine Hündin ist auch deswegen an der Leine, weil ich damit ein Abtauchen ins Gestrüpp und eine unbemerkte Aufnahme von Gitfködern verhindern kann. Ich verhindere damit auch ein Reintapsen in Fallen. An der Leine kann sie weder überfahren werden, noch von einem schießwütigen Jäger erlegt werden! Ich hab sie weiters an der Leine, weil durch genau oben erwähnte Begegnungen sie schon ungute Erfahrungen machte und deswegen auf ein paar bestimmte Hunderassen (ein Hund unterscheidet keine einzelnen Hunde, da gilt die Rassehaftung!) gar nicht mehr gut zu sprechen ist und ich keinen Bock auf Beißereien habe. Ich nehme meinen Hund auf zur Seite wenn sich unbedingt jemand einbildet seinen (angeleinten) Hund zu meiner zu lassen. Leinenverwicklungen sind der Anstoß zur Beißerei! Aber das kapieren die wenigsten! Wieso seid ihr so Schwachmatiker?

Denkt mal darüber nach! Alle schreien nach dem Wohl der Hunde, aber jemand der seinen Hund einfach laufen lässt ohne sich weiter über die möglichen Folgen zu kümmern, dem gehört der Hund abgenommen weil es unverantwortlich ist! Und Zwangsbeglückungen wollen nur jene, die ohnehin Unbelehrbar und Unverantwortlich sind. Diese haben kein Recht auf einen Hund, denn sie gefährden diese treuen Begleiter und uns andere Hundehalter und Halterinnen einfach nur!

Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche unsagbar schlimme Kindheit ich hatte.

Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche unsagbar schlimme Kindheit ich hatte.

Ich hatte kein Handy (GAR KEINS, nicht nur nicht das neueste Modell) und kein Internet.

Zur Schule und zurück musste ich mit dem Bus fahren, zu dem ich auch noch erst zu Fuß hingehen musste. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto bis direkt vor mein Klassenzimmer gefahren und dort auch wieder abgeholt. Meine Eltern haben es wohl nicht eingesehen, dass 2 Tonnen Auto für den Transport eines Kindes zur Schule in Bewegung gesetzt werden müssen, wenn da eh ein Bus fährt. Oder es lag daran, dass wir in unserer ganzen Armut nur ein Auto hatten, mit dem mein Vater zur Arbeit gefahren ist. Außerdem gab es vor der Schule eh nur einen Busparkplatz und keine 300 Stellplätze für in SUVs auf ihre Kinder wartenden Helikoptermütter. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.

Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämmmatte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten auf dem Bolzplatz oder auf dem Dorfplatz kicken, wir spielten im Feld zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und liefen durch den Bach. Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonstwas badete und sofort wegen jedem Fliegenschiss zum Arzt schleppte.

Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten. Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jeremy Pascal oder Finn Torben. Einen Namensaufkleber des Nachwuchses auf der Heckscheibe gab es nicht. Unsere Eltern mussten uns in der ganzen Not noch ohne Hilfsmittel mit Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abendessen und Schlafen zuhause bei ihnen waren. Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten in diesen Notzeiten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!

Dass wir das alles einigermaßen überstanden haben, grenzt schon an ein Wunder. Dass unsere Eltern dafür nicht in den Knast kamen, noch mehr. Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar! Wo kämen wir denn da auch hin???

Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. Ich bin ja schon froh, dass ich bei all diesen unsäglichen Missständen nicht gleich gestorben bin!

Gelesen. Gelacht. Geklaut.

Das Radfahren mit dem Hund im Ortsgebiet – Ein leidiges Problem mit den Uneinsichtigen.

 

Es geht auch richtig und gesetzeskonform. Mit den Hunden am Rad.

 
Früher, so sagen ja die Meisten immer wieder, sind die Hunde auch immer ohne Leine herumgelaufen. Früher sind wir auch mit dem Rad mit dem Hund gefahren. Ja, früher, aber wir haben nicht mehr früher! Wir sind in einer Zeit angelangt, wo der Platz für alle immer weniger wird, und es immer wichtiger ist, zumindest die bestehenden Regeln und Gesetze einzuhalten um ein reibungsloses Miteinander zu gewährleisten. Früher klappte das, weil es weniger Hunde, weniger Menschen, und weniger Fahrzeuge gab. Heute ist das anders.

Ich bin ja selbst Hundehalter, ich gehen mit meiner Hündin natürlich auch spazieren und wandern. Ich fahre sicherlich mit ihr auch mit dem Rad, wenn sie so weit ist. Aber ich halte mich an die Spielregeln. Und die sind nun mal im Ortsgebiet LEINE oder BEISSKORB sowie Hund am Rad mit Leine laut StVO verboten, ohne Leine laut NÖ Hundehaltegesetz verboten, und mit Beißkorb ists tierschutzmäßig grenzwertig. Niemand kauft sich einen speziellen Beißkorb für Rennhunde.

Viele, wenn nicht die meisten, werden nun sagen: Schwachsinn, wo steht das, hab ich noch nie gehört. Einige werden auch sagen: Ist mir doch sowas von egal, ich machs trotzdem. Da wären wir dann auch bei jenen angelangt, wegen denen wir immer mehr Gesetze und Verbote auferlegt bekommen. Denn wenn man schon die bestehenden Gesetze nicht einhalten will, dann gibts eben immer mehr Verbote. Und die treffen nicht nur die schwarzen Schafe unter den Hundemenschen, sondern alle. Auch jene, die sich brav an alles halten.

Deswegen hier mal die Gesetzesteile die in Bezug auf das Radfahren mit Hund relevant sind. Ich hab sie zusammengesucht, und auch das BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) angeschrieben und um Aufklärung gebeten. Hier nun die Zusammenstellung der gesetzlichen Fakten:

 

Aus der Straßenverkehrsordnung 1960, Fassung vom 01.10.2018:

§ 2. Begriffsbestimmungen.

(1) Im Sinne dieses Bundesgesetzes gilt als

  1. Fahrrad:

a) ein Fahrzeug, das mit einer Vorrichtung zur Übertragung der menschlichen Kraft auf die Antriebsräder ausgestattet ist,

b) ein Fahrzeug nach lit. a, das zusätzlich mit einem elektrischen Antrieb gemäß § 1 Abs. 2a KFG 1967 ausgestattet ist (Elektrofahrrad),

c) ein zweirädriges Fahrzeug, das unmittelbar durch menschliche Kraft angetrieben wird (Roller), oder

d) ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug, dessen Antrieb dem eines Elektrofahrrads im Sinne des § 1 Abs. 2a KFG 1967 entspricht;

Damit wäre wohl das Fahrrad und der Roller (NICHT Microscooter) gesetzlich definiert.

Dabei gilt bei Kinderspielzeugen: Microscooter, Trittroller, Skateboards, Longboards, Kinderfahrräder und alle anderen fahrzeugähnlichen Kinderspielzeuge und vorwiegend zur Benützung außerhalb der Fahrbahn bestimmte Kleinfahrzeuge dürfen auf folgenden Verkehrsflächen verwendet werden, wenn weder der Verkehr auf der Fahrbahn noch Fußgängerinnen/Fußgänger gefährdet oder behindert werden: Gehweg oder Gehsteig, Wohn- oder Spielstraßen.

Siehe auch:

§ 2. Begriffsbestimmungen. (StVO)

(1) Im Sinne dieses Bundesgesetzes gilt als

  1. Fahrzeug: ein zur Verwendung auf Straßen bestimmtes oder auf Straßen verwendetes Beförderungsmittel oder eine fahrbare Arbeitsmaschine, ausgenommen Rollstühle, Kinderwagen, Schubkarren und ähnliche, vorwiegend zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn bestimmte Kleinfahrzeuge sowie fahrzeugähnliches Kinderspielzeug (etwa Kinderfahrräder mit einem äußeren Felgendurchmesser von höchstens 300 mm und einer erreichbaren Fahrgeschwindigkeit von höchstens 5 km/h) und Wintersportgeräte.

§ 88. Spielen auf Straßen. (StVO)

(1) Auf der Fahrbahn sind Spiele jeder Art verboten; dies gilt nicht für Wohnstraßen. Wenn es das öffentliche Interesse erfordert und keine erheblichen Interessen am unbehinderten Straßenverkehr entgegenstehen, kann die Behörde durch Verordnung einzelne Fahrbahnen oder Fahrbahnabschnitte entweder dauernd oder für bestimmte Zeiten von diesem Verbot ausnehmen und für den übrigen Verkehr sperren. Eine solche Fahrbahn darf jedoch mit fahrzeugähnlichem Kinderspielzeug und ähnlichen Bewegungsmitteln nur befahren werden, wenn sie keine oder nur eine geringe Neigung aufweist. Weiters kann die Behörde durch Verordnung auf einzelnen Fahrbahnen oder Fahrbahnabschnitten entweder dauernd oder für bestimmte Zeiten das Fahren mit Rollschuhen zulassen.

Somit ist das Fahren mit den Microscootern auf der Straße ohnehin verboten, egal ob mit oder ohne Hund. Betrachten wir nun aber das Fahren mit Hund weiter:

§ 99. Strafbestimmungen. (StVO)

(3) Eine Verwaltungsübertretung begeht und ist mit einer Geldstrafe bis zu 726 Euro, im Fall ihrer Uneinbringlichkeit mit Arrest bis zu zwei Wochen, zu bestrafen,

f) wer Tiere während der Fahrt an einer Leine hält oder an Fahrzeuge anhängt, um sie mitlaufen zu lassen, …

Das heißt: Der Hund darf weder am Rad angebunden, noch am Rad mit der Leine geführt werden! Viele werden jetzt genau so handeln wie die meisten im Ortsgebiet, sie lassen den Hund frei laufen und fahren mit dem Rad nach oder daneben. Auch das ist verboten, und zwar wegen dem NÖ Hundehaltegesetz!

 

Aus dem NÖ Hundehaltegesetz, Fassung vom 01.10.2018:

§ 1 Allgemeine Anforderungen für das Halten von Hunden

(1) Wer einen Hund hält, muss die dafür erforderliche Eignung aufweisen und hat das Tier in einer Weise zu führen und zu verwahren, dass Menschen und Tiere nicht gefährdet oder unzumutbar belästigt werden können.

Diese Eignung ist nicht mehr gegeben, sobald der Hund frei läuft und auf andere Menschen oder Hunde zurennt und diese entgegen dem Willen der Menschen oder der Hundeigentümer belästigt ohne abgerufen oder angeleint zu werden.

§ 8 Führen von Hunden

(2) Wer einen Hund führt, muss die Exkremente des Hundes, welche dieser an öffentlichen Orten im Ortsbereich, das ist ein baulich oder funktional zusammenhängender Teil eines Siedlungsgebietes, sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Parkanlagen, Einkaufszentren, Freizeit- und Vergnügungsparks, Stiegenhäusern und Zugängen zu Mehrfamilienhäusern und in gemeinschaftlich genutzten Teilen von Wohnhausanlagen hinterlassen hat, unverzüglich beseitigen und entsorgen.

(3) An den in Abs. 2 genannten Orten müssen Hunde an der Leine oder mit Maulkorb geführt werden.

Damit ist der Freilauf am Rad vom NÖ Hundehaltegesetz her ebenfalls verboten! Einzige Möglichkeit, den Hund mit dem rad zu beschäftigen wäre ihm einen Beißkorb raufzugeben, was wiederum tierschutzrechtlich bedenklich ist, da Otto-Normalverbraucher sicherlich keine Rennbeißkörbe besitzen oder verwenden! Nur dann wäre es so weit ok, den Hund neben dem Rad laufen zu lassen.

Außer Orts wäre es gesetzlich in Ordnung wenn der Hund ohne Leine und Beißkorb laufen würde, jedoch greifen hier wieder das Forst-, Jagd- und Feldschutzgesetz! Auch das NÖ Hundehaltegesetz §1 Abs. 1. Doch hier geht es rein um Hund am Rad im Ortsgebiet.

Schlimmer als die Übertretung nach oben genannten Gesetzen ist jedoch noch die Tatsache, WIE mit den Hunden am Rad gefahren wird! Rolleinen, am Halsband geführt, oftmals nur an der Hand gehalten, Springer, etc.. Da bekomme ich als Vorsitzender eines Hundezugsportvereins sowieso die Krise. Es denkt niemand nach, wie sehr er seinen Hund schädigt wenn er ungeeignetes Material verwendet. Genauso wie man niemanden am Rad sieht wenn die Temperaturen unter 15 Grad sind, aber ab 25-30 Grad plötzlich (schädlich für den Hund) alle mit den Hunden am Rad unterwegs sind! Schaltets doch einmal Euer Gehirn ein, oder erkundigts Euch wie man es richtig macht! Auch das Fahren mit dem Rad Abends ohne Licht ist nicht wirklich berauschend für jene die Euch dabei nicht kommen sehen! Oder jene Radler mit Hund, die dann nicht absteigen und die Haufen ihres Hundes im Ortsgebiet wegräumen sondern liegen lassen und weiterfahren.

 

Auch wenn es nun sicherlich weiter Unbelehrbare gibt die sich denken, sch… drauf ich machs trotzdem: Es wird Anzeigen geben, und sollte etwas passieren weil ein Freiläufer unkontrolliert in ein Auto läuft, jemanden beißt, oder irgendeinen anderen Schaden zufügt, dann putzt sich jede Versicherung ab. Der Hundebesitzer oder die Besitzerin darf dann persönlich für alles aufkommen. Und in Zeiten der Smartphonekameras gibt es praktische keine Anonymität. Denkt daran.

Macht das Zusammenleben im Ort nicht schwerer als es sein muss und leint Eure Hunde an wenn ihr mit ihnen spazieren geht. Fährt nicht mit ihnen mit dem Rad mit oder ohne Leine im Ortsgebiet! Denkt an andere Hundemenschen die Ihr damit immer wieder in Bedrängnis bringt oder sogar gefährdet. Es gibt auch Menschen die haben vor Hunden Angst und wollen keinen Kontakt zu ihnen. Es gibt Kinder, die sind unberechenbar, und ein Biß aus Abwehr geschieht leider schneller als man denkt.

Und es gibt auch Hundehalter wie mich, der für seine Hündin die Verantwortung und die Verpflichtung zum Schutz Ihres Wohles und ihrer Gesundheit übernommen haben. Und wenn ein Freiläufer oder unkontrollierter Hund auf meine zuläuft dann gehe ich von einem Angriff aus, so wie sie auch, und wehre diesen mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln ab! Egal ob es dem Besitzer oder der Besitzerin des Freiläufers passt oder nicht. Und bei der Auswahl der Mittel bin ich sicherlich nicht zimperlich.

Selbiges gilt für alle unerwünschten Kontakte, egal nun ob mit oder ohne Leine! Man fragt vorher, ob ein Kontakt der Hunde erwünscht ist! Und der einzige der seinen Hund kennt und wie er auf andere reagiert ist immer noch der Besitzer oder die Besitzerin. Und der entscheidet über ein Ja oder Nein. Und nicht die selbsternannten Experten oder Expertinnen die ja soooo geschult in der Hundesprache sein wollen.

Danke.

 

Der im Text erwähnte Hundescooter ist von der StVO als Fahrrad deklariert. Also gilt auch beim Scooter das Gleiche wie für das Fahrrad. Straßen mit öffentlichem Verkehr sind ALLE Verkehrswege (auch jene mit Fahrverboten!) bei denen es möglich ist, den Weg zu befahren. AUSSER: Eingezäunte Privatgrundstücke und mit Zufahrtsschranken abgesperrte Wege!

Das verruckte Dorf mit 13,8km (29.09.2018)

Das verruckte Dorf mit 13,8km (29.09.2018)

Herrnbaumgarten, auch “das verruckte Dorf” genannt, war diesmal unser Ausgangsort für eine Wanderung mit den Fellnasen. Ursprünglich war der Treffpunkt am kleinen Park an der Hauptstraße geplant. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass hier die Parkmöglichkeiten sehr beschränkt sind, und wir stellten uns dann auf den Parkplatz vom Sportplatz der ca. 400m vom Park entfernt war. Das ergab dann das Plus von 800m die wir zusätzlich zu den geplanten 13km machten.

Die Truppe war diesmal, wie kanns anders sein, leider wieder nur zu Zweit. Diesmal marschierte Klaus mit seinen beiden Hovawarts mit mir mit. Die Hunde kannten sich ja schon, und meine Nukka macht da auch keine Probleme mit Nicht-Nordischen. Vom kleinen Park aus ging es dann los in Richtung Kellergasse. wo der erste Anstieg zu bewältigen war. Zum Aufwärmen für uns gerade richtig.

Dann kamen wir auf das freie Feld zwischen den weitläufigen Weinhängen von Herrnbaumgarten. Die Sonne kam traumhaft schön raus, aber es wurde nicht heiß. Im Schnitt hatten wir um die 15 Grad. Gerade richtig für die Hunde. Wir spulten so Kilometer um Kilometer runter. Kein Mensch begegnete uns auf den ersten 8km. Ein Traum.

Dann machten wir die erste Wasserpause für die Hunde. Sie hielten sich sehr gut. Waren ja auch super Bedingungen für diese Wanderung. Nach der Wasserpause (5 Minuten in denen Nukka gut 1,5l Wasser schlemperte …) machten wir uns dann weiter auf den Weg. Es waren ja noch gute 5km bis zum Ziel. Der Weg führte dann um einen Waldstreifen herum, und dann über einen echt tollen Wiesenweg Richtung Herrnbaumgarten zurück.

Unterwegs gabs auch viele kleine Flurdenkmäler die wir entdeckten. Wir machten nicht wirklich viele Fotos, da wir so in unsere Gespräche vertieft waren, dass wir daran auch gar nicht dachten. Auch einige Zukunftspläne für den Club wurden geschmiedet. Unter anderem ein Trainingsweekend für die Hunde mit Schlitten, Langlaufski und Schneeschuhe in der Ramsau. Klaus hat da seine Kontakte die uns dabei unterstützen würden. Wäre doch super wenn das klappen würde.

Nach gut 3 Stunden sind wir dann wieder in Herrnbaumgarten angelangt, und zu den Autos zurückgekehrt. Jetzt wurden die Hunde mal versorgt und gewässert, die Ausrüstung wieder verstaut, und anschließend machten wir uns auf den Weg einen Gasthof zu suchen, um noch ein Abschlussgetränk zu konsumieren.

Gefunden haben wir das “Gasthaus zum Doppeladler” das sich im Internet wie folgt selbst beschreibt:

“In unserem Gasthaus speisen Sie auf historisch bedeutendem Boden. Kaiserin Sissi hat sich hier im Gemeindegasthaus Herrnbaumgarten höchstpersönlich den Doppeladler braten lassen, um ihn genüsslich zu verspeisen. Denn ihr Verhältnis zu diesem Vogel, dem Symbol des ihr verhassten Kaiserhauses, soll miserabel gewesen sein. Die verscharrten Gebeine des letzten Original K.u.K. Doppeladlers wurden bei Umbauarbeiten in der bacchantischen Unterwelt des Labyrinthkellers zufällig freigelegt. Wir können das beweisen!!! Wirklich, fast!”

Nachdem wir zuerst dachten, es wäre eine teure Nobelhütte wo man mit Hunden sowieso besser nicht reingeht, entdeckten wir aber einen großen Gastgarten, den wir auf Nachfrage auch benutzen konnten. Zusammen mit den Hunden natürlich. Die Bedienung war total freundlich und als wir die Speisekarte sahen (Bodenständiges & Pizzen) entschieden wir uns für Pizza. Noch überraschter waren wir, als wir die bekamen: Ordentlich belegt und haben super geschmeckt! Die seit langem besten Pizzen ever! Und zu einem ganz normalen Preis.

Nach dem kulinarischen Highlight machten wir uns dann so gegen 14:30 Uhr auf den Heimweg. Schön wars, lustig wars, wie immer und gerne wieder!

Die kompletten Fotos dieser Runde findet Ihr in meiner Fotogalerie:
Das verruckte Dorf

Der perfekte Hundehalter

Hast du einen Job, dann sind deine Hunde zu oft alleine. Hast du keinen Job, solltest du keinen Hund anschaffen, da du die medizinische Versorgung im Notfall nicht gewährleisten kannst.

Bist du Rentner, dann landet dein Hund sowieso irgendwann im Tierheim, weil du schlichtweg zu alt bist.

Lässt du deinen Hund regelmäßig impfen, dann pumpst du nur Chemie in ihn rein u förderst impfschäden. Lässt du ihn kaum oder garnicht impfen, dann bist du verantwortungslos denn es gibt so viele schlimme Krankheiten.

Hältst du einen einzelnen Hund, bekommt er nicht genügend Kontakt zu Artgenossen. Hältst du ein kleines Rudel, bist du ein Tiermessie.

Fütterst du deinen Hund mit Trockenfutter, gibst du deinem Hund nur Müll. Fütterst du Dose, kümmern dich deine Zähne nicht. Fütterst du barf, dann übertreibst du es.

Lässt du deinen Rüden kastrieren, bist du ein Monster weil du eine unnötige OP machen lässt. Lässt du ihn nicht kastrieren, dann setzt du deinem Hund zu viel Stress aus.

Lässt du deine Hündin einmal Welpen bekommen, dann bist zu ein geldgieriger Vermehrer und hast sowieso keine Ahnung. Lässt du sie niemals Welpen bekommen, dann ruinierst du ihre Psyche.

Lässt du deinen Hund draußen zu anderen Hunden laufen, dann erziehst du deinen Hund nicht. Lässt du ihn nicht zu anderen Hunden laufen, hast du entweder eine Bestie oder dein armer Hund kann niemals sozialisiert werden.

Kaufst du deinen Hund vom Züchter, willst du nur mit seiner Ahnentafel angeben. Kaufst du deinen Hund von Privat ohne Papiere, dann unterstützt du die ganzen Vermehrer. Holst du deinen Hund aus der Tötung im Ausland, dann bist du Schuld an jedem Tierheimhund hierzulande. Holst du deinen Hund aus unseren Tierheimen, dann hast du die Hunde aus der Tötung auf dem Gewissen.

Redest du viel von deinen Hunden, bist du fanatisch. Redest du nicht über sie, dann liebst du sie nicht.

Lässt du deinen Hund viel in den Garten, dann darf der arme vermutlich überhaupt nicht rein. Lässt du ihn selten in den Garten, bist du grausam.

Eigentlich ist egal was du machst … die in Facebook vertretene Spaßgesellschaft mit ihren Unmengen an selbsternannten Experten und Expertinnen haben immer was zu reden.

Lebe daher einfach so wie es dich und auch deinen Hund glücklich macht!

(Im WWW gefunden und geklaut, leider kein Urheber bekannt)

Rund um den Neuberg bei Mistelbach mit 12,8km (08.09.2018)

Rund um den Neuberg bei Mistelbach mit 12,8km (08.09.2018)

Herbst ists, Wanderzeit ists. Nach dem Motto “Kummt’s, gemma aussi!”, trafen wir uns wieder zu einer schönen Tour, diesmal in Mistelbach. Rund um den Neuberg, so die Beschreibung der Strecke, die wir wieder zusammengestellt hatten. Temepraturen um die 20 Grad waren angesagt. Gerade richtig für unser Vorhaben. Trotzdem kehrten wir die Strecke um, so dass wir zuerst den Teil in der Sonne absolvierten, und dann die Waldstrecke. Und es war gut so, wie wir später feststellten, denn es wurde dann doch richtig warm in der Herbstsonne.

Die Martinsklause und unsere verspielten “Mützen” …

Treffpunkt und Abmarsch war beim Gasthof “Martinsklause”, wo es auch einen schönen großen Parkplatz gab. Natürlich fragten wir vorher, ob wir für den Zeitraum unserer Wanderung hier stehen bleiben durften, was kein Problem war. Immerhin war er als “Parkplatz nur für Gäste” gekennzeichnet. Christian mit “Nukka” und Thomas mit “Thor” und “Akira” waren schon 9:45 Uhr da, Karin und Robert mit “Ronja” und “Raven” stießen dann um 10 Uhr noch dazu.

Anekdote am Rande: Kam eine Hundehalterin mit Staffordmischling im Wagen an, parkte direkt neben uns, und meinte grinsend ob unsere Hunde freundlich wären. Gott sei Dank beantworteten wir die Frage damit, dass sie doch bitte Abstand mit ihrem Hund halten solle. Sie öffnete die Heckklappe des Wagens und ihr (glücklicherweise) angeleinter Hund sprang raus und machte bellend sofort Stress. Das ergibt nun für uns die Frage: Wie war ihre Frage gemeint? Ob unsere Hunde freundlich wären und sich das gefallen lassen, wenn ihrer Stress macht? “Nukka” und “Akira” standen zumindest sofort in den Startlöchern …

Es ging dann pünktlich los.

Ein herrlicher Ausblick nach dem ersten steilen Aufstieg …

Der erste Teil des Weges führte bergab und dann am Mistelbacher Truppenübungsplatz und Schießplatz vorbei, wo brav geballert wurde. Unsere Hunde ließ das kalt, und marschierten brav am Geschehen vorbei. Die Knallerei machten ihnen überhaupt nichts aus. Dann kamen wir zur ersten anstrengenderen Steigung. Die Sonne war voll da, und man kam doch ein wenig ins Schwitzen. Doch nach 3,5km war diese erste Hürde geschafft, und der Weg verlief an Weingärten vorbei (wo wir freundlicherweise auf Nachfrage auch Weintrauben bekamen), wieder hinunter zum Wiegenkreuz, wo wir die erste Wasserpause für die Hunde einlegten.

Rastpause am Wiegenkreuz …

Danach ging es noch knappe 2km in teilweise offenem Gelände und am Waldrand entlang, bis wir im Wald eintauchten. Shinrin-Yoku, wie Karin es nannte, und Robert eindrucksvoll an einem Baum demonstrierte (*lach*). Übrigens haben wir das auch schon länger in Planung und werden es demnächst umsetzen:

Shinrin-Yoku mit dem VRSÖ.

Von jetzt an gings dann wieder leicht bergauf bis zur Höhe des Jägerkreuzes, und anschließend über einen immer dichter verwachsenen Weg hinunter zum ehemaligen “Jagapoidl”, der aber seit 3 Jahren neu übernommen ist. Eigentlich ist es das Forsthaus der Stadtgemeinde Mistelbach, und fast würde es dieses idyllische Plätzchen nicht mehr geben, da im Oktober 2017 die komplette Küche in Flammen stand. Die Feuerwehr konnte schlimmeres verhindern, und das Forsthaus wurde von Erst Paltram wieder voll renoviert. Geöffnet ist von Freitag bis Sonntag. Die Bedienung (Ernst) war äußerst freundlich und zuvorkommend, der Gastgarten schattig uns liebevoll ausgestaltet. Es besteht auch die Möglichkeit einer Übernachtung mit Hund, wenn man am Weinviertler Jakobsweg unterwegs ist, der hier direkt vorbei führt.

Für Hundefreunde: Achtung, es gibt hier kein fließend Wasser für die Ergänzung der Wasservorräte! Das Wasser aus der Regentonne hat bei einem unserer Hunde Durchfall ausgelöst.

Das Mistelbacher Forsthaus, auch “Jagapoidl” genannt.

Nach einer feinen Pause, die auch unsere Hunde nutzten, ging es dann wieder in Richtung Bienenzuchtstation weiter. Am Weg dahin gabs dann ein kurzes “Verlauferli”, weil die Markierungen des Jakobsweges auch nach 2 Jahren (da waren wir auf diesem Abschnitt schon mal unterwegs), noch immer nicht gesetzt wurden. So versäumt man eine Abzweigung ganz schnell. Dank GPS, oder besser Smartphone mit GPS da das Garmin aufgrund eines brustschwachen Akkus die Funktion eingestellt hatte, fanden wir aber schnell den richtigen Weg und kamen dann zur Bienenzuchtstation, von wo es dann recht heftig bergauf ging.

Die Bienenzuchtstation

Oben am höchsten Punkt angekommen, trennten uns nur mehr knappe 5km vom Ziel. Und nachdem es fast nur mehr durch den Wald ging, machte auch die mittlerweile echt stark gewordene Sonne nichts aus. So kamen wir dann am “Jägerkreuz” vorbei, das still und leise am rechten Wegrand stand und sicher nicht oft hier Beachtung findet, kamen dem Gipfel des Neubergs nun auf 200m nahe, und bewunderten dann noch das 1,5km vom Ziel entfernten Assisi-Denkmal das hier stand. Der letzte Kilometer führte dann wieder neben dem Truppenübungsplatz vorbei, und so erreichten wir gegen 14:30 Uhr wieder die Martinsklause.

Endspurt ins Ziel …

Schnell wurden noch die Hunde versorgt, und dann kehrten wir ein und ließen uns kulinarisch verwöhnen. Auch hier genoßen wir freundliche Bedienung und eine sehr gute Qualität der Speisen. Es war dann ein herrlicher Ausklang des Tages, und gegen 15:30 Uhr löste sich unsere heutige Trekkingrunde auf und wir fuhren nach Hause.

Danke an alle die dabei waren. Schön wars, wie immer halt!

Rohrwaldrunde mit 9,5km (Nuk’ on Tour) am 25.08.2018

Endlich wars wieder einmal so weit. Wir konnten auf Tour gehen. Nach der Hitzewelle der letzten Monate wo man mit Hunden besser nichts draußen machte, kühlte es nun merklich auf 18-20 Grad ab. Kurzfristig setzten wie über unseren Verein einen Termin fest. Wie immer gabs dann eine Wettervorhersage mit Regen, und wir standen zu Zweit am Treffpunkt. Das wird langsam langweilig. Ist es zu heiß will niemand was machen, ist es kalt will niemand was machen, regnets ists das gleiche Trauerspiel, sinds mehr als 5km springt auch schon alles ab, … ich frage mich ernsthaft: Wozu haben viele Menschen Hunde, und sind dann auch noch in einem Sportverein?

Abmarsch am Parkplatz vor dem “Goldenen Bründl”

Nun, Thomas war wieder die einzige treue Seele, die schon 20 Minuten vor dem ausgemachten Zeitpunkt am Parkplatz beim “Goldenen Bründl” in Oberrohrbach war. Seine beiden Hunde Akira und Thor inklusive. Ich kam so ziemlich zeitgleich mit meiner Nukka an. Auf andere warten brauchten wir ohnehin nicht, also marschierten wir auch gleich mal los. Urpsrünglich war die Strecke auf 8,7km angesetzt, mit 153 HM rauf und gleiche auch wieder runter. Also eine leichte Wanderung ohne viel Schwierigkeiten. Vom Parkplatz weg wars nur kurz problematisch den Einstieg in die Runde zu finden, weil die Wegweiser zugewachsen waren. Doch dank GPS klappte es dann. Zweiter Knackpunkt war dann die Wegeverbindung über die Wiese. Hier war der Weg einfach weg. Auf der anderen Seite war jedoch der Anschluss gerade noch zu sehen, so fanden wir auch diese Stelle und gingen wie geplant weiter.

Der Abzweiger in Richtung “Schwedenhöhlen” … auch ein Suchspiel weil verwachsen. Auch hier half uns das GPS. Kaum zu glauben, wie schnell man sich in diesem Wald verlaufen könnte, nur weil hier nichts gepflegt wird. Der Verbindungsweg weiter zum Wanderweg 633 auf den wir dann kommen sollten war ebenfalls ziemlich verwachsen und mit Mengen an Brennesseln bestückt. Tja, Hände hoch und durch! Als wir dann am 633er waren, gings wieder schön dahin. Der Weg war ein breiter Schotterweg der gut zu gehen ist. Wir folgten dem Weg aber nicht durch den Wald auf dem ohnehin auch wieder zugewachsenen Pfad, sondern blieben auf dem Hauptweg, der nach gut 400m wieder in den 633er mündete. Die “Schwedenhöhlen” besuchten wir diesmal nicht, da wir sie von einer früheren Wanderung schon kannten, und man nicht wirklich was versäumt wenn man sie nicht ansteuert. Es ist den Umweg nicht wert.

Wir änderten dann unseren Plan, da der ursprünglich von uns ausgwählte Weg auch wieder verwachsen war, und gingen dem Weg weiter entlang (obwohl eine Scherzmarkierung neben der rot-weiß-roten 633er Markierung in den Wald hinein zeigte, aber der richtige Weg geradeaus verlief), und kamen an eine große, rechts neben dem Weg liegende Wiese wo auch von rechts kommend der Weinviertler Jakobsweg mündete. Diesem folgten wir dann weiter. War einfacher als sich ohne Macheten durch das Dickicht zu quälen. An einem Hochstand am Ende der Wiese machten wir dann einer Wasserpause für die Hunde.

Danach ging es dann wieder in den Wald hinein. Entlang des “Muschelwegs” wie ich den Jakobsweg immer nenne, bis zur weiteren Verlaufsmarkierung. Auch hier: Verwachsen! Das gibts ja nicht. Pflegt hier niemand den Wanderweg? Dank GPS sahen wir jedoch einen Parallelweg in nur 200m Entfernung, und diesen nahmen wir dann auch. Mit dem ersten haöben Kilometer Umweg kamen wir dann auch wieder auf den Jakobsweg zurück, genau am Ende der zugewachsenen Strecke. Von hier aus gings dann über rutschigen Lehm weiter in Richtung Waldrand. 500m weiter erreichten wir dann unser Rastplatzerl, dem “Rastplatz Weingarten”. Hier gibts nicht nur eine schöne Aussicht, sondern auch Getränke und kleine Snacks gegen Selbstbedienung und Kassa für ehrliche Menschen. Man nimmt sich was man will, und schmeißt den entsprechenden Betrag in die Kasse rein. Ob wirklich alle Wanderer so ehrlich sind? Wir waren es auf alle Fälle. Wir machten es uns hier gemütlich, wässerten wieder unsere Fellfreunde, packten den Flachmann mit dem “Mannerschnitterl” (unserem Haselnussschnaps) aus, und genossen die Ruhe.

15 Minuten Pause, und weiter gings. zuerst mal rutschig bergab, dann kurz eine freiwillige Verlauferlistrecke, zurück zum Trail und weiter durch den Wald. Ja auch sowas kommt vor. Dann im Wald selbst, bergab und leider ohne Video: Nukka knallt durch! Bisher waren alle drei Hunde brav, doch nun ritt sie der Teufel. Nukka setzte an, und begann wie Sau im Kreis zu laufen. Dabei sprang sie immer wieder auf Akira zu und forderte sie auf, mit zu machen. Klar, sie wollte auch, und auch Thor setzte an. Thomas bekam große Augen, aber darum konnte ich mich nun nicht kümmern, ich hatte eine Wildsau an der Leine, die keine Absicht erkennen ließ, dies schnell wieder zu beenden. Gut 10 Minuten dauerte dieser “Anfall”, bevor ich sie dann weiter bringen konnte, und sie sich außer Sichtweite der beiden anderen Hunde wieder beruhigte. Kröte!! Klar, bei diesen Temperaturen sind sie voll aktiv, die Nordischen.

Unten im “Tal” angelangt, wartete ich auf Thomas, der dann nach wenigen Minuten nachkam. Nukka sah die beiden Hunde, und ging schon wieder in den Spielmodus. Legte sich flach hin um sich zu verstecken, und sprang dann direkt vor Akira und Thor hoch … das Spiel begann von vorne, doch ohne mich. Ich bremste sie ein, und dann konnten wir normal weitergehen. Wir befanden uns am Weg zurück und es hatte auch zu Regnen bekommen. Welche Wohltat nach den Wochen der Hitze! Es machte uns nichts aus, und wir machten Kilometer für Kilometer. Nach gemütlichen dreieinhalb Stunden mit allen Pausen kamen wir dann wieder am Parkplatz an. Die Hunde waren zufrieden, und wir auch. Endlich hatten wir wieder etwas mit unseren Wuffeln machen können, und unser Activity-Pass hatte wieder einen Sticker mehr, und die Kilometerwertung durch die Longtrailer stieg auch wieder ein wenig an.

Anschließend fuhren wir noch auf einen Abschlusstrunk, und gegen 15 Uhr traten wir unsere Heimwege an. Schön wars!

Hier findet Ihr alle Fotos dieser Tour:
https://www.veigl.net/blog/index.php/nggallery/die-trailrocker-2018/Nuk-on-Tour-im-Rohrwald-(9,5km,-26.08.2018)?page_id=3140